Kampf gegen Rechts – Kampf gegen die Völker

Der Kampf gegen Rechts ein Phänomen der heutigen Zeit?
Mitnichten. Seit den Tagen der Wirren der Zwischenkriegszeit und der diversen Revolutionen auf deutschem Boden wird er geführt, der Kampf gegen Rechts.
Mit aller Härte wird gegen jede bürgerliche, konservative, monarchistische, völkische und/oder nationalistische Regung vorgegangen.
Die jeweiligen Fronten ändern sich, einmal sind Monarchisten rechtsextrem, dann sog. Neonazis, dann völkisch oder nationalistisch denkende Menschen. Die Zielgruppe wird nach den jeweiligen Tagesaktuellen Erfordernissen ausgewählt.

Der Feind steht rechts und rechts ist alles was nicht internationalistisch ist.
Das alte Denkschema von links = sozialistisch/kommunistisch und rechts = alles was nicht sozialistisch/kommunistisch ist verschwindet bzw. dient „nur“ noch der Augenwischerei und/oder Spaltung eines Volkes.

Selbstverständlich können auch Linke national oder nationalistisch sein.
So wird heute der KPD der 20er Jahre auch teilweise Nationalismus nachgesagt.
„Damit Deutschland den Deutschen gehört“ eine Aussage aus dem Kampflied „Roter Wedding“ der KPD.
Die KPD warf der NSDAP vor nicht national zu sein, da das Kapital nicht ausreichend bekämpft bzw. hofiert würde und das Kapital international sei und kein Vaterland habe.
Die KPD wetterte gegen das internationale Finanzkapital, das ein Instrument des amerikanischen Imperialismus sei.

Jungle World, die Zweitschrift in der auch der kommunistische Volksfrontaktivist Elsässer zeitweise tätig war, veröffentlichte einen Artikel mit dem Titel „Heil Moskau“ (ein Gruß der KPDler in den 20er Jahren).
Wer evtl. Ähnlichkeiten zu heutigen Vorgängen feststellt, wird nicht ganz falsch liegen. Kommunisten werden zu Fürsprechern der Nation, bekämpfen das Finanzkapital, spielen die nationale Karte.

Wer heute von Völkern als völkische Einheiten spricht, wer für diese Völker das Selbstbestimmungsrecht, die Erhaltung der völkischen homogenität fordert, ist Rechts und wird mit allen verfügbaren und notwendigen Mitteln bekämpft.
Er wird bekämpft vom internationalen Kapital, er wird bekämpft von Internationalisten jeder Art, er wird bekämpft von jenen, die im Volk nicht eine völkische Einheit sehen, sondern die Einheit der Unterdrückten in aller Welt, die Verdammten dieser Erde, wie es in der „Internationale“ heißt.

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Internationalisten geben vor Nationalisten zu sein, meinen aber nicht DAS Volk, sondern lediglich die staatliche Organisation.
Nationalismus ist auch in einem Vielvölkerstaat möglich. Nationale Überheblichkeit, Patriotismus kein Problem, man blicke nur über den Großen Teich, Fähnchen aller Orten, Absingen der Nationalhymne in Schulen bei Sportveranstaltungen usw. usf..
Der Nationalismus kann in internationalistischen Staaten oder Vielvölkerstaaten ähnliche Formen annehmen, wie in einem propagandistischen, nationalistischem Volksstaat oder diesen gar übertreffen. Nationalfahnen, Bildchen, Statuen des geliebten Volksführers schmücken Straßenzüge, Städte und ländliche Gegenden. Beflaggung und Jubel ist Pflicht, wenn nicht gesetzlich verordnet, so evtl. doch durch Gruppenzwang.

Was fehlt Vielvölker-/Verfassungsstaaten, wie den USA, der VR China, der Russischen Föderation, dem gar nicht mehr so großen Britannien, Frankreich etc.?
DAS Volk. An dessen Stelle rückte ein Völkergemisch, eine bunte Gesellschaft, die keine Gemeinschaft ist und keine sein kann, keine sein soll und keine sein will.

Was haben und bekommen diese Vielvölkerstaaten, in mehr oder weniger ausgeprägter Form?
Viele Volksgruppen, viele Religionen, viele „Geschlechter“, viele widerstreitende Interessengruppen, viele Parteien, viele Einzelindividuen die sich als Mittelpunkt des Geschehens betrachten und sich als Nabel der Welt um den sich alles zu drehen hat. Zu den Widersprüchen innerhalb eines Volkes, die es unbestreitbar gibt, kommen noch völkische, religiöse oder andere Widersprüche hinzu. Es entsteht eine undurchsichtige Gemengelage.
Was haben diese Staaten noch gemein? In der Regel jede Menge Papier auf dem geschrieben steht, wie frei die Menschen doch seien, was sie denn alles bestimmen könnten, welche Rechte sie denn hätten und noch viele schöne Worte.
Diese Worte sind und bleiben Worte, hehre Ziele die nicht verwirklicht werden können, da es die Umstände (noch) nicht erlauben.
Der Feind ist auch schnell gefunden, das ist der innere Feind, der Verfassungsfeind und der äußere Feind.
Der innere Feind ist jener der  es sich erlaubt die Rechte und Freiheiten die ihm zugesagt wurden, für sich in Anspruch zu nehmen und aus diesen Freiheiten schließt, dass es ihm erlaubt sei, nach seinem Gutdünken leben zu wollen oder mit einer genügenden Anzahl von Gleichgesinnten, die Zustände abändern zu wollen. Ab diesem Moment werden diese Verfassungen zu Grenzen der Freiheit und wenn notwendig werden Staaten zu Volksgefängnissen, Polizisten zu Gefängniswärtern und Soldaten zu Bluthunden des Systems.

Diese Mischstaaten sind allesamt künstliche Produkte.
Sie sind nicht gewachsen, teilweise entstanden sie durch Eroberungen und Vernichtungen völkischer Staaten, teilweise entsprangen sie Gehirnen einiger Menschen, die den menschlichen Geist und dessen Ergüsse über die natürlichen Gegebenheiten stellen.
Nicht nur einmal in der Geschichte wurden Völker umgesiedelt, in alle Winde zerstreut, mit Fremden durchsetzt oder Grenzen so gezogen, dass völkische Einheiten getrennt oder vermischt wurden.

„Alles ist möglich“, alles muss möglich sein aber das genau ist es nicht.

Nur mit Zwang; Gesetzen; ständiger, umfassender Propaganda; Erziehungsmaßnahmen; Entrechtung; Einschnitte in private Rechte und privateste Dinge lassen sich diese Vermischungs-, Auflösungs- und Vernichtungsphantasien einführen und durchsetzen.
Fallen diese Maßnahmen weg oder auch nur eine davon, wankt dieses Kartenhaus menschlichen Wahns oder bricht zusammen. Dies ist allerdings ein weiter Weg, die Durchsetzung ist allgegenwärtig und wurde im Lauf der Zeit perfektioniert und zementiert.

Eine der Maßnahmen ist der als „Kampf gegen Rechts“ titulierte Kampf gegen die Freiheit und das Bestehen der Völker.
Dieser Kampf ist der Kampf gegen DAS Volk, das Volk als völkische Einheit.
Es ist nicht nur ein politischer Kampf, er wird nur  zum Teil auf der politischen Ebene geführt. Der Kampf wird auf allen Ebenen geführt, bis hin zur erzwungenen oder schmackhaft gemachten Kinderlosigkeit.
Ziel des Kampfes gegen Rechts ist die Zerstörung der sich im Laufe der menschlichen Entwicklung gebildeten Einheiten. Beginnend bei der Familie bis hin zur größten Einheit dem Volk.
Warum wird dies getan?
Das große Ziel ist die wirtschaftliche Nutzbarmachung einer möglichst großen Anzahl von Menschen.
Die einen arbeiten, die anderen hungern und darben.
Selbst die hungernden und verhungernden Menschen sind eine wirtschaftlich lohnende Zielgruppe.
Nicht humanitäre Gründe lassen Nahrungsmittel etc. zu diesen Menschen schaffen, sondern allein wirtschaftliche und militärische Gründe. Diese Menschen geraten in zunehmende Abhängigkeiten, sind Umsatzträger und auf ihrem Land befindliche Rohstoffe werden ungeniert ausgebeutet, ihre Länder als Militärbasen genutzt.
Der arbeitende Teil der Weltbevölkerung soll dies finanzieren und tut dies auch.
Staaten, angeblich die höchste Instanz in einem Land, werden zu willfährigen Dienern mächtiger Industrie- und Finanzgruppierungen.
Staaten organisieren die Ausbeutung der jeweiligen Völker, schaffen Gesetze um diese zu knebeln.

Die Liste könnte noch fast beliebig erweitert werden, soll aber für dieses Mal reichen.
Wer Gegner dieser Art von staatlicher und völkischer Organisation ist, ist heutzutage ein Rechter, also einer derjenigen denen sämtliche Rechte verlustig gehen, wenn denn die Jagd auf sie eröffnet wurde. Woanders werden sie Konterrevolutionäre, Reaktionäre, Volksfeinde und ähnliches genannt.

 

 

 

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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Eine Antwort zu Kampf gegen Rechts – Kampf gegen die Völker

  1. Arkturus schreibt:

    Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

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