Zum Kalenderblatt 24. November/Nebelung: Tierschutzgesetz und Schächten

Weder Juden, noch Moslems, noch irgend jemand anderem, darf Schächten erlaubt werden. Gesetze gelten für alle gleichermaßen, Gesetze oder Ausnahmen davon, dürfen einzelne Gruppen oder Personen, gegenüber der breiten Masse, nicht bevorzugen. Falls doch, ist das Rechtssystem nicht in Ordnung und ein Konstrukt, das dazu dient, diejenigen die von der Machtausübung ausgeschlossen sind, zu unterdrücken, zu disziplinieren und andere gezielt zu bevorzugen.

Wer nur Fleisch von geschächteten Tieren essen darf oder will, soll sich eben fleischlos ernähren oder dorthin gehen, wo solch barbarische Methoden nicht unter Strafe gestellt sind.

Schächten, wie auch Einfuhr und Verzehr von geschächteten Tieren muss ausnahmslos verboten werden.

Keine Sonder- und Ausnahmegesetze oder -regelungen

Wer seine Religion ausüben will, dann kann er dies tun, er kann beten solange und sooft er will, wenn er sich an die landesüblichen Gepflogenheiten und Gesetze hält. Niemand würde z. B. ernsthaft darüber sprechen, Kühe frei rumlaufen zu lassen oder die Schlachtung oder den Verzehr zu verbieten. Wir haben keine heiligen Kühe in unserem Land und damit hat es sich. Hat schon jemals ein Hindu eine solche Forderung gestellt? Obwohl hier ein grundlegender Unterschied besteht, hier wird das Tier geschont, dort wird das Tier zu Tode gequält.
Weder für politische,noch für religiöse Überzeugungen dürfen Ausnahmetatbestände geschaffen werden.

Wenn Religionen eine Lebensart, Verhaltenweise vorschreiben, die mit unseren Gesetzen kollidiert, muss darauf verzichtet werden oder eben unser Land verlassen werden, niemand wird gezwungen hier zu leben, jeder darf gehen oder braucht gar nicht erst zu kommen.

Damit auch noch ein Wort zu Religionsfreiheit. Wieso Religionsfreiheit, es reicht von Freiheit zu sprechen, dies beinhaltet alles. Sonderrechte für die Religionsausübung braucht es nicht.
Wieso sollte ein religiös Gläubiger einen besonderen Schutz, einen Vorzug gegen über einem Nichtgläubigen haben, auch Nichtglauben ist ein Glauben?

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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