Woanders gelesen: Aktuelles zum “Klimawandel” – Cui bono?

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Es steht wieder mal ein Klimagipfel an und so überschlagen sich die Qualitätsmedien mit einschlägigen Katastrophenmeldungen. Da brauchte ich gar nicht zu den üblichen Lügen-Qualitätsblättern greifen, denn dummerweise habe ich als Startseite meines Internet-Browsers aus Bequemlichkeitsgründen T-Online gewählt und so wurde ich (man beachte den Link „nachrichten/panorama/katastrophen“) gleich mit dieser Meldung konfrontiert:

Neue Studien – Erde erreicht bald kritische Erwärmung

Ich durfte ungefiltert vernehmen, dass wegen der Temperaturzunahme der Erdatmosphäre in 30 Jahren die Erde quasi unbewohnbar sein wird.
Ähnliches liest man bei ntv: http://www.n-tv.de/wissen/Kritische-Erderwaermung-bald-erreicht-article13650866.html

Natürlich muss da gehandelt werden und so kann u.a. auch die gute alte Tante „Zeit“ – die mit dem gutmenschlichen Gewissen – über einschlägige Aktionen berichten:

Zwei Tage vor Beginn des UN-Klimagipfels haben Zehntausende Menschen auf der ganzen Welt für verstärkte Maßnahmen gegen den globalen Temperaturanstieg demonstriert. In Berlin nahmen rund 10.000 Menschen an einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor teil. Unter dem Motto „Mal schnell die Welt retten“ forderten sie verschärfte Klimaziele und einen Umstieg auf erneuerbare Energien.

Koordiniert hatte die Märsche die Organisation Avaaz, die sich als weltweite Bürgerbewegung versteht. Ihre aktuelle Online-Petition zum Klimaschutz haben bislang mehr als 1,7 Millionen Menschen unterzeichnet. Darin wird gefordert, den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) allmählich auf null zu senken.

Haben die eigentlich darüber nachgedacht, wie strunzdumm das ist, was da plakatiert und gefordert wird?
Gegen Klimawandel, der die Erde seit ihrem Bestehen ständig heimsucht zu demonstrieren, ist so blöd, wie gegen Ebbe und Flut, gegen zu- und abnehmende Mondphasen, gegen Sonnen-auf und -untergang zu demonstrieren.
„Mal schnell die Welt“ retten!
Wie blöd ist das! Wie anmaßend! Kein Einziger, keine Zehntausende, keine Milliarden Menschen sind in der Lage, die Welt in ihrem Stand zu ändern.
„den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) allmählich auf null zu senken“…
Das heißt in Konsequenz, nach und nach alles Leben, Menschen, Tiere und Pflanzenwelt zu eliminieren. Oder?

Wer ist hier doofer, diejenigen, die das auf ihre Demonstrationsplakate schreiben oder die, welche in der geschilderten Art darüber berichten?
Dazu bin ich anderseits irritiert, da man doch vor kurzem in nahezu allen Postillen lesen konnte, dass die Erderwärmung seit einigen Jahren stagniert, trotz angeblicher CO2-Zunahme in der Atmosphäre. Exemplarisch der Tagesspiegel, der titelte:

Pause bei der Erderwärmung bringt Forscher in Erklärungsnot

Da meinte man, dass die sog. Klimaskeptiker, diese Ketzer der Klimareligion, diese Unbelehrbaren, mit ihrer Schlagzeile vielleicht doch recht gehabt haben könnten?
Schon vor 2 Jahren konnte man da lesen:
Globale Erwärmung: die GRÖSSTE LÜGE bloßgestellt
Erst “raus” und jetzt wieder “rin in die Kartoffeln”.

Also zur eigentlichen Frage: Cui bono – wem nützt es, wenn die Klima-Katastrophenmeldungen wieder und wieder propagiert werden?

Dazu das Papier von Bjorn Lomborg, bereits aus dem Jahre 2009:

Der Klima-Industrie-Komplex:

Geschäfte mit dem Klimawandel

DIE UNHEILIGE ALLIANZ

von Bjorn Lomborg, Kopenhagen

Einige Firmenmanager suchen die Nähe von Politikern und Wissenschaftlern, die schnelle und drastische Aktionen gegen die globale Erwärmung fordern. Dies ist die neue Anwendung einer alten Praxis: Politik ausnutzen für eigene Geschäfte. Die enge Beziehung zwischen diesen Gruppen spiegelt die Beziehung zwischen Waffenfabrikanten, Forschern und dem US-Militär wieder, das während des Kalten Krieges herrschte. Präsident Dwight D. Eisenhower warnte damals bekanntlich vor der Macht des „militärisch-industriellen Komplexes“ und dem Potential für einen unheilvollen Anstieg fehlgeleiteter Macht. Er befürchtete, dass es eine ständige Versuchung gibt, zu glauben, dass einige Aufsehen erregende und teure Aktionen die wunderbare Lösung aller aktuellen Probleme sein könnten.
Das gilt zweifellos auch für „den Klimawandel“. Es wird behauptet, dass teure Regulierungen der CO2-Emissionen der einzige Weg sind, die (angebliche) globale Erwärmung zu begrenzen, trotzdem es offensichtlich ist, dass diese Lösung vom Standpunkt der Kosten-Nutzen-Analyse unakzeptabel ist. Wir müssen uns fragen, ob hier nicht ein „Klima-industrieller Komplex“ im Entstehen ist, bei dem die Steuerzahler der Erpressung einiger Nutznießer ausgesetzt sind.
Dieses Phänomen wird offensichtlich, wenn das „Copenhagen Climate Council“ Politiker zu drastischeren Zusagen beim Kyoto-Nachfolge-Protokoll bewegen will, das im Dezember verabschiedet werden soll. Al Gore ist ein typischer Vertreter dieser drei Gruppen: er ist Politiker, Klima-Propagandist und Leiter einer Privatfirma, die in Produkte investiert ist, die eine klimagefährdete Welt kaufen würde. Natürlich sind viele Firmenchefs grundsätzlich besorgt über eine globale Erwärmung. Aber viele wollen auch von den CO2-Beschänkungen profitieren. Der Ausdruck, den Wirtschaftler dafür benutzen, heißt „rent-seeking“, d.h. einen Nutzen suchen.
Der weltgrößte Windturbinenhersteller VESTAS, Mitglied des Copenhagen Climate Council, drängt die Regierungen, mehr in den Windenergiemarkt zu investieren. Die Firma sponsert die CNN-Sendung „Klima in Not“ und verstärkt damit Bestrebungen, die den Umsatz von VESTAS steigern.*) Ein Ausschuss-Kollege, Mr. Gores grüne Investment-Firma „Generation Investment Management“ warnt vor einem bedeutenden Risiko für die US-Wirtschaft, sofern nicht rasch eine Abgabe auf CO2-Emissionen erhoben wird.
Sogar Firmen, die nicht stark im grünen Geschäft sind, können davon profitieren. Europäische Energiekonzerne machten Milliardengewinne im ersten Jahr des europäischen Emissionsgesetze, als sie kostenlose Zertifikate erhielten. US-Firmen und Interessentengruppen am Klimawandel stellten im vergangenen Jahr 2430 Lobbyisten ein, 300 % mehr als vor fünf Jahren. Fünfzig der größten Elektrizitätsgesellschaften – einschließlich DUKE – gaben 51 Millionen Dollar für Lobbyisten in gerade einmal 6 Monaten aus. Der massive Mittel-Transfer, den viele Firmen anstreben, ist nicht unbedingt gut für die Gesamtwirtschaft.
Spanien hat ein globales Beispiel gegeben durch seine Finanzhilfen für Firmen, die sich mit erneuerbaren Energien befassen, um neue Stellen zu schaffen. Jeder neue Job auf diesem Gebiet kostete Spanien 571 138 Euros, wobei ein Job in der nicht wettbewerbsfähigen Wind-Industrie sich sogar eine Million Euros belief. Gleichzeitig zerstörte dieses teure Hilfsprogramm jedoch 110 000 Arbeitsplätze an anderer Stelle, oder 2,2 Jobs für jeden neu geschaffenen Job.
Die enge Beziehung zwischen Klima und Firmeninteressen wurde demonstriert durch ENRON, die Firmen im Bereich erneuerbare Energien aufkaufte und mit ihren Beziehungen zu grünen Interessentengruppen prahlte. Als das Kyoto-Protokoll unterschrieben wurde, gab es ein internes ENRON-Papier, das feststellt : “Wenn das Kyoto-Protokoll implementiert wird, wird das die ENRON Geschäfte mehr fördern als als jede andere Gesetzgebung“.
Der Weltwirtschaftsgipfel wurde von führenden Politikern und Wissenschaftlern informiert, die speziell wegen ihrer Klima-Befürchtungen ausgewählt wurden. Dazu gehören James Lovelock, der glaubt, dass Europa größtenteils zur Wüste werden wird und London innerhalb von 30 Jahren unter Wasser steht. Außerdem Sir Crispin Tickell, der glaubt, dass die Bevölkerung Großbritanniens um zwei Drittel reduziert werden muss, damit das Land die „globale Erwärmung“ überstehen kann, sowie Timothy Flannery, der vor einem Meeresspiegel-Anstieg warnt, der so hoch sei „wie ein achtstöckiges Gebäude“. Freie Meinungsäußerung ist wichtig. Aber diese Katastrophen-Phantasien liegen weit weg von der wissenschaftlichen Auffassung, und sie gehen wesentlich weiter als die Aussagen des IPCC-Berichtes. Zum möglichen Meeresspiegel-Anstieg ist hier von 18 bis 58 cm die Rede.
Es gäbe einen öffentlichen Aufschrei – mit Recht – wenn eine Ölfirma eine Klimakonferenz einberufen würde und nur die so genannten Skeptiker einladen würde. Die Partnerschaft zwischen interessierten Firmen, Politikern und Klima-Alarmisten ist wahrhaftig eine unheilige Allianz. Dieses Beziehungsgeflecht ist nicht daran interessiert, eine Lösung zu finden, die gut für die Allgemeinheit ist. Wir sollten nicht überrascht sein, wen diejenigen, die am lautesten nach politischen Aktionen schreien, auch diejenigen sind, die am meisten davon profitieren. Von den Geldaufwendungen zur CO2-Reduzierung profitieren einige, aber die Rechnung müssen alle Steuerzahler begleichen.

Nebenbei, dieses Szenario, dass London in 30 Jahren unter Wasser steht, hat das Vollpfosten-Organ „Die Welt“ gleich aktuell wieder aus der Mottenkiste geholt: http://www.welt.de/wirtschaft/article132514677/Macht-Klimawandel-London-zum-zweiten-Venedig.html

 

London Venedig Aktuelles zum Klimawandel   Cui bono?

Quelle: Die Welt -Foto: Robert Graves and Didier Madoc-Jones, aerial photography Jason Hawkes

 

Wem nützt es?

Die Verknüpfungen, die Fakten, die Lomborg aufzählt, kann keiner wegdiskutieren.

Es gibt noch eine weiter greifende Dimension, die mit den Namen Rockefeller und Rothschild verbunden ist. David de Rothschild hat aus reinem Kalkül die Verwegenheit besessen, sich als formidabler Ökologe* zu geben und hat das Propagandabuch „The Live Earth Global Warming Survival Handbook“ verfasst, das übrigens m.W. weiter an englischen Schulen zur einschlägigen Indoktrination der Nachkommenschaft verteilt wird. Der Name Rothschild bürgt sicher für reine Menschenliebe.
Rothschild und Rockefeller waren in der Geschichte und bis heute im globalen Wirtschafts- und Finanzgefügen engstens verbandelt.
Rockefeller machte mit Öl seinen unglaublichen Reichtum. Nun hört man, das die Rockefeller-Erben sich von den fossilen Energien ab und den alternativen Quellen zuwende wollen (berichtet u.a. das Managermagazin).

Ein Schuft, der hier schlecht denkt!

Oder bin ich jetzt auch Verschwörungstheorien verfallen?

http://altmod.de/?p=4340#comments

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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4 Antworten zu Woanders gelesen: Aktuelles zum “Klimawandel” – Cui bono?

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:
  2. jojo471160 schreibt:

    Avaaz ist nur ein Beweis dafür, dass die Menschen geradezu danach lechzen dass man ihnen das Denken abnimmt. Und ein unüberlegter Klick ist da schnell gemacht.
    Robespierre hat damals zuviel unterschrieben, heute wird zuviel geklickt. Doch das Wichtigste bleibt untrainiert, das selber denken. Heute kann man sich auf keine Quelle mehr verlassen, auch nicht auf die vermeintlich „seriösen“. Immer wieder schmuggelt sich ein Gedankengut rein, das nur auf den ersten Blick plausibel ist. Der Weg des Geldes findet immer wieder einen Weg, drum bleibe stets wachsam.
    Auch sollte noch etwas anderes nachdenklich stimmen. Warum werden nur die fremdfinanzierten Blogs gut kommentiert? Warum tut sich auf den Blogs der rein privat betriebenen so wenig und warum ist eigentlich facebook so erfolgreich? Brauchts da eigentlich noch die VSA?
    Mit menschlichem Gruß

  3. haunebu7 schreibt:

    Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

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