Eine weitere Kerbe im Revolvergriff

Die USA können sich eine weitere Kerbe in ihren Revolvergriff schnitzen, sie haben also wieder etwas mehr auf dem Kerbholz.

Mit der Bombardierung des IS auf syrischem Staatsgebiet haben sie sich wieder einmal das Recht genommen die Souveränität eines anderen Staates, so mir nichts, dir nichts, zu verletzen. Der Bomberstaat wurde von Syrien nicht um Unterstützung gebeten, wieso auch. Dient die  Bombardierung doch nur den Zwecken der USA und der weiteren Destabilisierung des Landes. Gestern bombardierten diese Kriegsverbrecher, das sind sie doch oder?, Ölraffinerien in Syrien. Diese wurden derzeit vom IS kontrolliert. Eine hervorragende Gelegenheit wichtige Infrastruktur von Syrien plattzumachen.
Dafür sind sie bekannt, keine Gelegenheit ungenutzt lassen. Für den Fall, der häufigste aller Fälle, dass es keine ausreichende Gelegenheit gibt, werden eben Gelegenheiten geschaffen und eine dieser Gelegenheiten, ja geradezu ein Glücksfall, ist der IS.
Obwohl von Glück könnte man nur sprechen, wenn der IS nicht auch eine elende Kreatur des US-Imperialismus wäre. Insofern gut geplant, ist halb gewonnen. Dazu noch das unaufhörliche Trommeln der Propagandamedien, ein paar medienwirksame Enthauptungen, zurückgekehrte Kämpfer (Wieso kehren die denn zurück, der Kampf ist doch noch in vollem Gange. Haben sie andere Aufgaben zugewiesen bekommen? Ist der IS überbesetzt?), dann noch die unvorstellbaren Greueltaten des IS und der alten Garde des Saddam-Regimes (irgendwie sind sie ja eine Einheit). Aus diesem Süppchen wird der Stoff der Angriffskriege möglich macht, der einen fremde Staats- und Regierungschef hängen oder pfählen lässt, der Bomben- und Raketenlager leermacht und gute Geschäfte für Kriegsgewinnler aller Art, inkl. der Flüchtlingsindustrie, verspricht.

Auf allle Fälle, das Projekt „Nation-Building“ des US-Imperialismus ist ein voller Erfolg und die gebuildeten Nationen können sich glücklich schätzen, endlich wieder mal von vorn anfangen zu dürfen, alles kann neu aufgebaut werden.
„Welch´ a Glick.“

 

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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