Wenn schon bescheißen, dann aber richtig

Timoschenko will am 25. Mai nicht nur wählen lassen, welch eine Farce, sondern auch gleichzeitig über die EU- und NATO-Mitgliedschaft der Ukraine abstimmen lassen.
Dann geht doch gleich alles in einem Abwasch.
Wieso sich die Mühe machen und mehrmals bescheißen, wenn man es doch in einem Arbeitsgang erledigen kann. Wahlen unter Aufsicht des Westens führen immer zu den gewünschten Ergebnissen, das hat sich mittlerweile auch bis in die Ukraine rumgesprochen. Was in Afghanistand funktioniert, müsste doch auch in der Ukraine funktionieren.
Die paar widerspenstigen Föderalisten aus dem Osten und Süden der Ukraine können ja teilnehmen, wenn sie denn wollen. Wir wissen und diese Julia weiß es auch, sie werden nicht teilnehmen, haben sie sich doch längst von der Ukraine verabschiedet und erkennen weder die Putschistenregierung an, noch die kommenden Wahlen.
Wieso auch. Die gewählte Regierung wurde verjagt, der Westen war der Organisator der Jagd und lieferte alles notwendige damit die Jagd auch erfolgreich verlaufen konnte, Treiber und Jäger waren fehlgeleitete Ukrainer und Profiteure einer Westanbindung.

Diese Wahl wird vom Westen bereits im Vorfeld anerkannt, das Ergebnis ist bekannt und alle Unsicherheiten sind aus dem Weg geräumt. Dies alles wäre nicht der Fall gewesen, hätte der Westen und seine ukrainischen Hampelmänner, Klitschko, Timoschenko und Konsorten, auf die Wahl im Jahre 2015 warten müssen.
Es wäre wieder mühsam gewesen, der Ausgang ungewiss und bei der Auszählung hätten nicht nur Freunde des Friedens und der Demokratie ausgezählt, sondern auch andere und damit wäre das Ergebnis nicht so sicher gewesen, wie es denn am 25. Mai der Fall ist.

Timoschenko tut damit auch so, als ob sie darüber entscheiden könnte ob die Ukraine oder was davon übrig bleibt, Mitglied in der EU und NATO werden könnte. Vielleicht weiß sie bereits mehr, als von EU und NATO bekanntgegeben wird? Offiziell wird ja eine Mitgliedschaft immer noch abgelehnt. Inoffiziell ist die Ukraine bereits Mitglied. Wir bezahlen, wir führen Manöver durch, um die Ukraine zu „schützen“, wir müssen unsere Rüstungsausgaben erhöhen, damit wir den „Feind“ der Ukraine abwehren können, der zugleich Polen, Rumänien und überhaupt ganz Europa bedroht.
DIE GEFAHR AUS DEM OSTEN

Wer einigermaßen klar im Kopf ist, weiß allerdings, dass die Gefahr genau aus der entgegengesetzten Richtung kommt und das Narrenschiff EU, mit der BRD als Antriebsmotor und Treibstofftank, mit voller Fahrt auf die Klippen zusteuert.
Die Kapitäne werden dieses dem Untergang geweihte Schiff als erste verlassen, untergehen und die Rechnung bezahlen werden, wie üblich, die Passagiere.
Sicherlich, nicht alle Passagiere haben Platz auf der Brücke, sind in der Lage ein Schiff zu steuern, sie sollten sich allerdings in ihren Reihen umsehen und werden dort auch fündig werden. Umsehen nach Leuten die aus ihren Reihen kommen, die bereit sind als letzte von Bord zu gehen, die bereit sind für ihre Interessen als Gesamtheit die Verantwortung zu übernehmen, die den Platz am Steuer als das ansehen was er ist, ein verantwortungsvoller Posten, der volles Engagement verlangt und nicht dazu dient sich persönlich zu bereichern und persönliche Interessen und die anderer, fremder Interessengruppen durchzusetzen.

Neue Kapitäne braucht das Land. Weg mit den alten Zöpfen, damit ging die FDP vor langer Zeit mal ins Rennen. Hinweg mit ihnen, schenkt ihnen keinerlei Glauben, gebt ihnen nicht eine Spur von Vertrauen.
Wem kann man denn Vertrauen? Überlegt doch mal, wem ihr euer Vertrauen geben würdet. Wem vertrautet ihr euer Leben, eure Lieben, euer Bankkonto und alles was euch lieb und teuer ist, an? Da wird´s ganz schön eng, nicht wahr. Aber so muss es sein und so ist es, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Wieso man dieser wirtschaftlichen und politischen Elite dies alles anvertraut, das kann mir wohl niemand so richtig erklären. Außer damit, dass man einfach glaubt und sich selbst für so minderwertig und/oder unterbemittelt hält, dass jeder dahergelaufene Schwätzer es besser kann, wenn er nur einen Anzug trägt und von irgendwelchen Leuten, die in Zeitungs- und anderen Redaktionen sitzen, hochgejubelt wird.

SELBSTVERTRAUEN bedeutet Vertrauen zu sich selbst zu haben. Vertrauen auf die eigene Kraft, das eigene Vermögen und das Wissen, das niemand die eigenen Interessen so gut vertreten kann, wie man selbst.
Aus vielen eigenen Interessen wird das, was man das Interesse der Gesamtheit nennt und nicht das, was uns von professionellen Meinungsmachern im Interesse andere, als Interesse der Gesamtheit vorgetäuscht wird. Was wäre es denn sonst?
Wer anderes behauptet, ist entweder einer von denen oder hat sein eigenes Interesse nicht erkannt. Sei´s wie´s sei, mitreden kann er jedenfalls nicht.

Merkel, Timoschenko, Steinmeier, Obama, Hollande und wie sie alle heißen, wie sie alle heißen mögen, die sich im politischen und wirtschaftilchen Umfeld des Systems EU und BRD bewegen, wem davon wollte man schon vertrauen. Wem wollte man sein Leben anvertrauen, das Leben seiner Kinder und Enkelkinder?
Ich kenne keinen. Wenn ich diese Namen höre, dann weiß ich ganz genau, diesen Leuten traue ich keinen Zentimeter über den Weg und denen drehe ich keinen Moment den Rücken zu, von denen nehme ich keine Geschenke und keine Speisen an. Sie sind allesamt vergiftet.
„Nimm nichts von Fremden“, das lernte man uns als kleine Kinder, um bösen Menschen nicht auf den Leim zu gehen. Beherzigen wir den Rat und nehmen keine Geschenke von diesen Leuten an, die nur eines wollen, uns ge- und missbrauchen.

PS:
Timoschenko wurde auf wundersame Weise geheilt. Sie hat nicht mehr „Rücken“ und braucht auch nicht mehr in der BRD, auf unsere Kosten, behandelt zu werden. Das ging aber wirklich schnell.

 

 

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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4 Antworten zu Wenn schon bescheißen, dann aber richtig

  1. haunebu7 schreibt:

    Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

  2. Pingback: Mißtrauen und Selbstvertrauen | rundertischdgf

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