Kein Raum für Steuerentlastung

Diese Aussage Merkels lief gestern über den Ticker.
Mal ganz ehrlich, hat jemand auch wirklich Steuerentlastung erwartet?

Die Bunte Republik hat soviele Verpflichtungen zu erfüllen, im In- und Ausland, dass kein Raum für Steuerentlastungen ist, sehr wohl aber für Steuererhöhungen. Nach oben ist freier Raum und das Vermögen der Buntesdeutschen ist immer noch beträchtlich. Bei den allermeisten Häusern bröckelt der Putz (noch) nicht von den Wänden, die Fensterscheiben sind noch heil und auch die Gärten werden noch von Zierpflanzen geschmückt.
Dieser Zustand muss ein anderer werden, die Lebensverhältnisse innerhalb der EU müssen angeglichen werden, zumindest die der schaffenden Bevölkerung.
Wer nun dachte, in anderen Ländern sollte nun der Zustand herbeigeführt werden, wie er in der BRD (noch) vorherrscht. Der irrt gewaltig.
Wir werden auf das Niveau der anderen abgesenkt, der Wohlstand der Buntesdeutschen wird auf Bankkonten und Besitzeintragungen der Mächtigsten dieser Welt übertragen, die Goldene Internationale.
Damit hat die EU eines ihrer Hauptziele erreicht, die Angleichung des Lebensstandards innerhalb der EU.
In einigen Großstädten dürfen wir schon beobachten, wie unser zukünftiger Lebensstandard aussehen soll, viele kleine Helferlein des Angleichungsprozesses haben sich dort breitgemacht und sorgen dort für Ausgleich.
Da die Hilfstätigkeit innerhalb der EU noch nicht ausreicht, dürfen die Bundesdeutschen auch Menschen aus aller Welt helfen, sie aufnehmen, ihnen Kost und Logis finanzieren und sich mit Anspruchsdenken aller Art auseinandersetzen. Nur eines dürfen sie ganz sicher nicht erwarten, Dankbarkeit.
Bei Deutschen wird sich nicht bedankt, bei Deutschen wird gefordert. Die ewige Schuld sorgt für ewiges Schuldbewusstsein und wie könnte man Schuld/Sünden besser begleichen, als mit Geld und anderen Wohltaten. Früher gab es mal den Ablasshandel, heute meint man sich auf diese Art freikaufen zu müssen. Ich behaupte ganz frech eines, das eine hat nicht funktioniert und das andere funktioniert auch nicht.

Die Fraktionsführer der GroKotz haben gestern eine härtere Gangart gegenüber Russland beschlossen, auch diese könnte ein hilfreicher Weg sein, den Lebensstandard in der EU anzugleichen. Nur gibt es bei diesem Weg ein Problem, wie überhaupt, wer soll bezahlen, wer soll echten Gewinn erwirtschaften, wenn wir nicht mehr arbeiten oder arbeiten können?
Auch zu einem anderen sehr überraschenden Ergebnis kamen die Fraktionsführer, sie wollen keinen Krieg gegen Russland führen. Das überrascht nun aber wirklich. Millionen junger deutscher Männer brennen darauf, die Schmach zu rächen, die Russland der Krim angetan hat und im Begriff ist diese auch der Ostukraine anzutun.
Russland wird froh über diesen Beschluss sein und Putin kann die Koffer wieder auspacken, er wollte sich schon hinter den Ural absetzen, standen doch die buntesdeutschen Truppen schon, ja wo schon, in Camps in Afghanistan und hätten Russland von hinten aufgerollt, die Flucht hinter den Ural hätte also auch nicht mehr viel geholfen. Eine Chance die sich so schnell nicht wieder bieten wird.
Russland wäre damit in einen Zweifrontenkrieg verwickelt worden, die Deutschen von zwei Seiten kommend hätten einen Blitzkrieg sondersgleichen führen können.

Wielange wollen sich die buntesdeutschen Steueresel noch auf der Nase herumtanzen lassen und von IHREN Volksvertretern, von IHRER Regierung sagen lassen, was zu tun und zu lassen, fur was Raum ist und für was nicht?
Ich sage es euch, solange Hoffnung und Heil in der BRD und im BRD-Parteiensystem gesehen wird, solange wird sich nichts ändern. Erst wenn die BRD als das erkannt wird was sie ist, ein Instrument zur Ausbeutung deutscher Schaffenskraft, eine Fessel die vergleichbar ist mit Gleipnir, aber wir wissen, die Fessel wird eines Tages ihre Kraft verlieren und der Untergang, nicht der Götter, wird damit einhergehen.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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Eine Antwort zu Kein Raum für Steuerentlastung

  1. Karl Eduard schreibt:

    Naja, wenn kein Raum für Steuerentlastungen da ist, dann muß eben angebaut werden. Wird doch wohl irgendwo ein tüchtiges Bauunternehmen geben. Oder die Bundeskanzlerin stellt einen Raumteiler ins Arbeitszimmer. Als Provisorium.
    Die Frage, „Wie lange blablabla“, finde ich übrigens immer köstlich. Der Krug geht eben so lange zum Brunnen, bis er bricht. Niemand fragt, „Wann bricht denn nun der Krug?“ Weil die Frage niemand beantworten kann.

    Als 1989 die Leute in der DDR auf die Straße gingen, hatten die Westparteien sich längst damit abgefunden, daß es eine DDR gibt. Niemand weiß, was der Anlaß war, daß immer mehr Leute offen ihren Unmut demonstrierten. Es gab keine Gründe. Das sozialistische Experiment hätte ewig so weiter gehen können.

    Aber da gab es diesen Gorbatschow, den großen Bruder und endlich konnten auch die Genossen der SED in ihren Parteigruppen offen über seine Aussagen diskutieren, die die DDR genauso betrafen, wie die Sowjetunion und es gab immer mehr, die riefen: „Aber er hat doch gar nichts an.“ Und das war das Ende vom Lied.

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