Aktion: Anfrage zwecks EU-Freihandelsabkommen, Landgrabbing, Organisierte Kriminalität

Sehr geehrter Herr Europaabgeordneter Weber,

mit Erschrecken hörte ich gestern zufällig in „BR 5 aktuell“ den Bericht über Landgrapping, in der Welt, in Europa und jetzt auch im großen Stil in Deutschland.

www.br.de

1. Frage: Duldet die EU diesen „Landraub“ durch Finanzunternehmen, allerlei Oligarchen oder gar durch die „Organisierte Kriminalität“?

2. Frage: Hat die CSU, die ja jahrelang den Landwirtschaftsminister stellte und noch stellt, etwas dagegen unternommen?

3. Frage: Ist das Thema auch Bestandteil des Freihandelsabkommen mit den USA?

4. Ist dieses Landgrapping auch in Bayern möglich?

Mit freundlichen Grüßen

Zusatzfrage: Im letzten Jahr verschickte das EU-Parlament eine Pressemitteilung, daß in der EU 3600 international agierende Verbrecherorganisationen schmutziges Geld in Milliardenhöhe, insbesondere auch in Deutschland, waschen. Wenn schon diese erschreckende Erkenntnis vorliegt, frage ich Sie, welche Erfolge kann die EU und die Bundesregierung in der Bekämpfung dieser „Organisierten Kriminalität“ aufweisen? Das war die Twitternachricht, die dazu Ihr Parlament verschickte:

rundertischdgf.wordpress.com

Die Anfrage könnt ihr hier unterstützen.

 

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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7 Antworten zu Aktion: Anfrage zwecks EU-Freihandelsabkommen, Landgrabbing, Organisierte Kriminalität

  1. rundertischdgf schreibt:

    Diese Fragen wurden auch bei den Europaabgeordneten Ferber, CSU, und Dr. Langen, CDU, eingestellt. Ferber hat bereits geantwortet. Urteilen Sie selbst. „Die Aigner und CSU hat Leitlinien aufgestellt!“ Auf gut Deutsch gesagt, die machen nichts, denn in Mecklenburg-Vorpommern und Bandenburg hat sich diese Landwirtschaftsindustrie bereits 30 000 Hektar gutes Ackerland unter den Nagel gerissen. http://www.abgeordnetenwatch.de/markus_ferber-901-22755–f419658.html#q419658 Also keine Stimme für diese Nichts-Leister im EU-Parlament!

    In den Fragen wurde fälscherweise der Begriff Landgrapping benutzt. Es muß aber heißen Landgrabbing. Der Fehler konnte bei http://www.abgeordnetenwatch.de nicht mehr korrigiert werden. Dieser Hinweis ändert zwar nichts an diesem unglaublichen Landraub, der weltweit stattfindet, besonders Afrika und Südamerika ist betroffen, jetzt auch die Ukraine und Rumänien, Sie sollten aber die richtige Bezeichnung benutzen, wenn Sie selbst jetzt vor Ort Ihre „Volksvertreter“ in Diskussionen verwickeln.

  2. rundertischdgf schreibt:

    Nachtrag: CSU Leitlinien sind immer nur Geschwätz, die Sorgen der Bauern sehen konkret so aus http://www.stopp-landgrabbing.de/?p=712

  3. FrankS. schreibt:

    Das sogenannte “Freihandelsabkommen” zwischen EU und USA ist auch im Zusammenhang mit “Agrar” interessant. Im folgenden Video, gegen Ende, zeigt man, wie sich Teile der US-Landwirte mit Monsantos Giftgebräu selbst zerlegt haben, da nun resistente Unkräuter die Ernte killen.

    Und das schlimmste, dieser Dreck soll im Rahmen des “Investitionsschutz” auch in Europa möglichst großflächig zur Anwendung kommen…

  4. GFC schreibt:

    Guten Tag Gerd, FrankS., und alle,

    Es ist wirklich was dran mit dem Thema Vergiftung von Lebensmittel und wie dies nach Europa kommt durch ein transatlantisches „Freihandelsabkommen.“ Monsanto vor allem und andere große Agrarfirmen vor allen Amerikanischen bereichern bzw. vergiften Lebensmittel, im breiten Umfang, mit allen möglichen chemischen Zutaten. Dieses Praxis haben sie schon längst den Amerikanern aufgezwungen und sie instrumentalisieren den amerikanischen Staat, um dieses zu durchsetzen und hart gegen Konkurrenten und Abweichler, die nicht mitmachen wollen und dem Volke gesunde Alternativen anzubieten versuchen. Zum Beispiel, das Agrarministerium der USA verfügt über einem eigenen Sonderkommando („SWAT team“) , die gegen organische Bauern vorgehen sollen. Also, Agenten, die mit Helm, Panzerung, Sturmgewehre, Nachtsichtgerät usw., die z.B. gegen einen Amish-Bauer vorgingen, nur weil er Rohmilch produzierte. Man kann davon hier lesen: http://reason.com/blog/2011/06/10/obama-food-safety-czar-defends
    Und solche Szenen wiederholen sich durch das ganze Land. Ich glaube, solche Methoden kommen ohne Zweifel nach Deutschland wenn die US-Giganten dort Fuß fassen können. Also, wehrt Euch!

    Meiner Meinung nach, dieses transatlantische Freihandelsabkommen ist noch ein Stückchen Weltregierung, das jetzt von Washington/ Wall Street verzweifelt vorangetrieben wird, die sehen sich in Zeitnot wegen der verschlechternden Lage der USA wirtschaftlich und weltpolitisch.

    (Übrigens tut mir leid Gerd, dass ich Deine Anfrage in Sache Bundy nicht nachgekommen bin – ich hatte danach viel zu tun geschäftlich und wenig Kraft übrig fürs Internet!)

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Guten Morgen GFC,
      macht nichts, habe mir schon gedacht, dass Du beschäftigt bist.
      Wenn Dir etwas Wichtiges unterkommt, kannst Du es auch nachträglich einstellen.
      Wie schaut die Stimmung in den USA bezüglich Ukraine und Russland aus. Vor allem, wie ist die Stimmung der Bürger?
      Es wäre gut aus den USA Nachrichten zu erhalten, die über das hinausgehen, was uns die buntesdeutschen US-Medien melden und das Bild der USA, das in Dokumödchen, Serien und/oder Spielfilmen vermittelt wird etwas zu entzaubern.
      Viele Grüße
      Gerd

  5. Pingback: Video: Gefährliche Geheimnisse – Das Freihandelsabkommen (Dokumentation) (3sat 20.03.2014) | Deutsche Ecke

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