Bildungsministerium will staatliche Kinderbetreuung ausbauen

Das sind nicht etwa die Pläne der Buntesregierung, von der ist man ähnliches gewohnt, aber in diesem Fall betrifft es die VR China. Die Überschrift stammt von CRI-Online.

Die Argumente ähneln sich.

„Innerhalb von drei Jahren wollen wir landesweit ein vernünftiges Netz für die öffentliche Vorschulbildung errichtet haben, das sowohl in Städten, als auch auf dem Land zur Verfügung stehen wird. Wir hoffen, damit die gegenwärtigen Schwierigkeiten beim Kindergartenbesuch beseitigen zu können.“…

„Die Schwierigkeiten bei der Betreuung von Kleinkindern sind noch nicht endgültig gelöst. Auch wegen der neuen Populationspolitik werden jetzt neue Probleme auftreten. Wir werden dies bei den Planungen für unseren neuen Dreijahres-Plan zur Vorschulbildung in Erwägung ziehen. Die Schaffung von ausreichend Kindergartenplätzen ist dabei unsere Hauptaufgabe. Dazu müssen wir unsere Ressourcen gezielt in den dicht bevölkerten Städten und jeweils nach Bedarf auch in dünn bevölkerten Gebieten einsetzen.“..

Kinderbetreuung durch Staat, Kirchen oder andere Institutionen sind mit ein Kennzeichen rein ökonomisch geprägter Staaten.
In den früheren Zeiten waren Kindergärten in Bayern Plätze, in denen Kinder versorgt wurden die von zu Hause nicht ordentlich versorgt wurden, also verwahrloste Kinder oder von Verwahrlosung bedroht. Die Kindergärten wurden häufig oder immer von Nonnen geführt.
Im Zuge der Industrialisierung und der „Befreiung der Frau“, sprich Weiber an die Werkbank, wurden Kindergärten, Kinderhorte und Kindertagesstätten geschaffen, um die Arbeitskraft der Frauen ausbeuten zu können.
Ich sah auch eine Wochenschau, ich glaube aus dem Jahr 1941 war sie, in dem der Ausbau der Kindertagesstätten im Deutschen Reich als sozialer Fortschritt bejubelt wurde. In diesem Fall kann sich jeder leicht ausrechnen, was die Gründe dafür waren, die Frauen mussen die Männer ersetzen, die anderweitig dringend benötigt wurden.

All diese Probleme wären nicht vorhanden, wenn die natürlich Person Kleinkinder und Kinder überhaupt „betreuen“ (in diesem Zusammenhang ein komisches Wort) würde, die von Natur aus dazu prädesdiniert sind, die Mütter der Kinder. Dies liegt allerdings nicht im Interesse derer die von der „Befreiung der Frau“ in hohem Maße profitieren, seien es Staaten, Unternehmen, Betreuungsdienste, kirchliche und andere „soziale“ Einrichtungen und der ganze Schwarm von unproduktiven Menschen die von dieser Fremdbetreuung leben.

Mein Vorschlag zur Kinderbetreuung durch Fremdorganisationen oder -personen. Jeder soll in VOLLEM Umfange für die Kosten aufkommen, keinen Zuschuss durch Steuergeldern, keine staatliche oder öffentliche Finanzierung. Dann ist schnell Schluss mit lustig. Für die relativ wenigen Kinder, die in asozialen Verhältnissen leben müssen, kann und muss gesorgt werden. Die Eltern dieser Kinder könnten mittels finanzieller Anreize dazu bewogen werden, sich sterilisieren zu lassen. Dies wäre alles zu regeln.

Die rein ökonomische Ausrichtung und Organisation unseres Lebens muss beendet werden. Wir Menschen sind mehr als Konsumenten, Arbeitskräfte, Humankapital unser Land ist mehr als ein Industrie- und Gewerbestandort. Wählt keine Partei die mit diesen Schlagworten hausieren geht, die wollen nicht unser/euer Wohl, dieso Leute sorgen sich um das Wohl der Profiteure der Ökonomisierung. Wir sind lediglich Zulieferer, ein Kostenfaktor und werden zur Last, wenn wir ausgedient haben.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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