Aktion: Protest gegen »Akzeptanz sexueller Vielfalt«

 Protest gegen »Akzeptanz sexueller Vielfalt« wächst

Gegenseite will Debatte verhindern

Mit der Bildungsplanreform 2015 will die grün-rote Regierung in Baden-Württemberg alle Kinder ab der Grundschule fächerübergreifend zur »Akzeptanz sexueller Vielfalt« erziehen. Immer mehr Bürger sagen dazu NEIN. Auch ich habe vor wenigen Tagen im Namen der Initiative Familienschutz jeden einzelnen Landtagsabgeordneten per Brief um Stellungnahme dazu gebeten. Die Online-Petition gegen den Bildungsplan des Realschullehrers Gabriel Stängle (Laufzeit noch 4 Tage!) haben bereits über 163.000 Menschen unterschrieben, mehr als 71.000 allein aus Baden-Württemberg.

Die Verfechter »sexueller Vielfalt« macht das offensichtlich sehr nervös. Statt sich dem wachsenden Unmut in der Bevölkerung zu stellen, diskreditieren sie die Unterzeichner der Petition und andere kritische Stimmen zum Bildungsplan kurzerhand als »homophob«. Derzeit sorgt ein Tonmitschnitt der Auftaktveranstaltung für den »Aktionsplan für Akzeptanz und gleiche Rechte« vom April 2012 für Aufsehen. U.a. fragt darin die Vizepräsidentin des Landtages Brigitte Lösch (Grüne): »Wie verhindern wir, dass die Kirchen ihren Einfluss geltend machen und vieles verwässern, was wir vorhaben?« Damit ist klar, daß von Anfang an geplant war, nur die Interessen bestimmter Gruppen zu bedienen und eine offene Diskussion zu verhindern. In der Landtagssitzung vm 22.01.2014 hat der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Hauk dieses Vorgehen scharf kritisiert.

Eine faire Diskussion wird auch von den Medien verhindert. Dies zeigt exemplarisch die Zusammensetzung der Gäste für das aktuelle SWR-Nachtcafé zum Thema Bildungsplan, das am heutigen Freitag um 22:00 Uhr ausgestrahlt wird. Nur zwei (!) der neun geladenen Gäste, darunter der Initiator der Online-Petition Gabriel Stängle, lehnen die geplante »Akzeptanz sexueller Vielfalt« ab, alle anderen befürworten die grün-roten Pläne. (Beschwerden an den Rundfunkrat hier.)

Auch auf der Petitionsplattform OpenPetition nimmt man es mit Fairness offensichtlich nicht allzu genau: Am vergangenen Wochenende sind knapp 14.000 Unterschriften – fast 10% aller Unterschriften der Petition gelöscht worden.

In diesem Kampf geht es um viel. Es geht um unsere freiheitlich demokratischen Grundrechte. Unsere Meinungsfreiheit, das Elternrecht auf Erziehung und die Persönlichkeitsrechte der Kinder sind es wert, verteidigt zu werden. Deshalb bleiben wir dran.

Mit herzlichem Dank, Ihre

Hedwig von Beverfoerde

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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