Schäuble erhielt Besuch vom Boss

Jakob „Jack“ Lew, seines Zeichens Finanzminister Obamas und direkter Vorgesetzter Schäubles, des buntesdeutschen Finanzministers, stattete der Kolonie BRD und der neuen „Regierung“, sprich oder denk den neuen Statthaltern, einen Inspektionsbesuch ab.
Was genau besprochen wurde, werden wir so schnell natürlich nicht erfahren.
Der Öffentlichkeit, sprich der Hofpresse, wurde mitgeteilt, dass Jack Lew verlangte, dass die deutsche Regierung mehr Geld ausgeben solle, um Investitionen und die Binnennachfrage zu steigern. Die BRD werde ansonsten und wegen der hohen Exporte zu einem Risiko für Europa, sprich die EU, und die Welt.
Also mehr Schulden, sind gut für EUropa und die Welt, was gut ist für uns, steht nicht zur Debatte. Ob mit EUropa und der Welt, die europäischen und weltweiten Finanzeliten gemeint sind, dies Urteil überlasse ich dem geschätzten Leser.

Zudem brachte Lew seine „Gedanken“ zur Verbesserung der Bankenunion ein, DAS Projekt der EU schlechthin. Diese Kuh muss vom Eis, um die „Welt“ und EUropa zu retten, sprich bestimmten Finanzeliten die Herrschaft zu sichern und deren Herrschaft zu erweitern. Die Herrschaften haben es dann auch nicht mehr schwer, liegt doch das Geld aller Bürger und Unternehmen in irgendeiner Form meist auf einem Bankkonto. Was läge näher, als denen direkten Zugriff zu geben, die das Geld ohnehin schon in Händen haben und erwiesenermaßen am besten wissen, wie man mit Geld umgeht, ist es doch IHR Produkt.

Ich will das Ganze gar nicht besonders bewerten, stattdessen will ich einen Blick auf die Person des US-Finanzministers werfen. Damit erschließt sich vieles und braucht nicht mehr gesagt bzw. geschrieben zu werden.
Wie üblich sind meine Quellen allgemein zugänglich und können von jedermann eingesehen und nachgeprüft werden.
Schlüsse daraus zu ziehen, überlasse ich jedem selbst. Es genügt schon, die Informationen richtig einzuordnen und schon vervollständigt sich das Mosaik wieder ein bisschen mehr.

Jakob Lew ist der Sohn jüdischer Einwanderer, die nach dem 1. Weltkrieg aus Polen in die USA einwanderten.
Lew ist Mitglied einer orthodoxen jüdischen Gemeinde.
Bereits mit 18 Jahren, nach Beendigung der Schule 1973, war er als Hilfskraft für Gesetzgebungsverfahren im Kongress tätig, 1979 war er bereits innenpolitischer Berater TippO´Neills, dem Sprecher der Demokraten im Repräsentantenhaus. Zugleich studierte er Jura und schloss dieses Studium ab.
Danach Tätigkeit in einer Anwaltskanzlei. 1993 wieder im Regierungsdienst im Stab des Weißen Hauses unter Bill Clinton. Unter Bill Clinton wurde das in die Wege geleitet, was man später die US-Immobilienkrise nannte.
Nach seinem Ausscheiden 2001, Professor für Öffentliche Verwaltung in New York u. a..
Nun kommt der interessante Teil, von 2006 – 2009 war Jakob Lew Mitarbeiter der Citigroup, zunächst zuständig für Globales Wohlstandsmanagement (was immer das bedeuten mag), ab 2008 zuständig für Alternative Investitionen.

Einen besonderen Vorgang möchte ich noch erwähnen, einen Vorgang, der in den USA nichts Besonderes ist, sondern Teil des Geschäfts und des alltäglichen Lebens der Kerle, die zwischen Politik und Finanz- und anderen Kapitalseignern, hin und her wechseln.
Sozusagen die Schnittstellen und Strippen der Befehlsübermittlung sind. Bei Betrachtung des Vorgangs wird auch klar, wieso relativ hochbezahlte Posten in Industrie und Bankwesen verlassen werden und mit einem Regierungsjob getauscht werden. Es sichert nicht nur den weiteren Aufstieg im Unternehmen, es schlägt sich auch direkt monetär nieder.

Jakob Lew erhielt von der Citigroup einige Millionen Dollar als Abfindung, als er in die Regierungsmannschaft Obamas wechselte. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Die Citigroup gehört auch zu den Banken, die im Zuge der Finanzkrise in Schieflage gerieten, sprich Geld vom Steuerzahler erhielt, um die Gewinne und das Kapital der Großeigner und Verantwortlichen zu schützen. Also ein ausgewiesener Fachmann dieser Jakob Lew.

Diese „Abfindungs“praxis ist in den USA üblich.
Goldman & Sachs zahlt gar Abfindungen, wenn Mitarbeiter in außeramerikanische Regierungen oder in supra- oder internationale Organisationen wechseln.
Man kann dies auch in der Zusammensetzung von EU-Institutionen und Regierungen in EU-Ländern erkennen, die Leute von Goldman & Sachs sind bestens vertreten.
Hier eine lange Liste mit Namen von Goldmännern die in die US-Regierung wechselten.

So baut die Goldene Internationale ihre internationalen Netzwerke auf und wir wundern uns, wieso die einen immer reicher und der Rest immer ärmer wird.
Mag es auch den einen oder anderen NOCH nicht betreffen, so zieht sich doch die Schlinge immer enger zu und selbst Gutsituierte fürchten um ihre Ersparnisse und ihr Eigentum. Was sich nicht zuletzt auch am Zulauf zur AfD ablesen lässt, wenn es auch der falsche Weg ist, aber das ist eine andere Sache.

Jakob Lew gehört wie bereits angemerkt dem jüdischen Volk an, dieses ist in den USA, gemeinsam mit dem Mormonen, mit 1,7 % an der Gesamtbevölkerung beteiligt.
Schaut man sich allerdings die Besetzung wichtiger Funktionen und Posten an, sind sie stark überrepräsentiert und verfügen über großen Einfluss.
Würden hier Quoten angewandt, wie in den USA allgemein üblich, damit ja niemand diskriminiert wird, wären die Juden so gut wie gar nicht vertreten. Das Gegenteil ist der Fall.
Das Quotenmodell soll ja irgendwie das Kapitalbeteiligungsmodell widerspiegeln. Mehr Anteile, sprich Bevölkerungsanteile, umso mehr Einfluss. Also ein durchaus kapitalistischer, liberalistischer Ansatz. Wenn dies auch nicht offen gesagt wird.
Keine Regel ohne Ausnahme. Diese Regel wird auch hier wieder bestätigt und dürfte die einzige oder eine der wenigen Regeln sein, von denen es keine Ausnahme gibt.
Wer die Sache mit der Überrepräsentation nicht glaubt, soll sich die Mühe machen und Minister, Berater etc. der verschiedensten US-Regierungen unter die Lupe nehmen oder sich die Vorsitzenden der FED anschauen, dann wird der letzte Zweifel ausgeräumt sein.
Ich weiß, es ist ein heißes Eisen, das Damoklesschwert des Antisemitismus schwebt über dem Verkünder solcher Worte. Aber es ist nun mal so und es sei an dieser Stelle gesagt, dass ich nichts gegen Juden habe, wie generell auch nicht gegen andere Volks- oder Religionsangehörige.
Aber ich habe etwas gegen Interessengruppen  und deren Angehörige, die ihre Interessen zu ihrem eigenen Wohle durchsetzen, dazu alle möglichen Stellen besetzen und der große Rest, die Allgemeinheit lediglich als Kosten-/Nutzenfaktor angesehen wird.
Auch z. B. nach Israel eingewanderte Juden sind z. Tl. nichts anderes als Kanonenfutter und seien sie noch so sehr von ihrer Berechtigung überzeugt, dieses Land zu besetzen. Sie alle dienen „Höheren“ und wissen nicht so genau was sie tun.
Auch gibt es genügend Juden, die den oben erwähntenTeil des jüdischen Volkes ebenfalls auf´s Schärfste kritisieren und daher von diesem auch entsprechend scharf angegriffen werden.
Hier fallen mir spontan die Namen Gerard Menuhin, Norman Finkelstein oder der Oberrabbiner von Wien, Michel Friedman ein.

Dass man bei der Untersuchung dieser Interessengruppen und Angehörige dieser Gruppen häufig auf Juden stößt, ist eine Tatsache und darf kein Problem sein, sondern muss offen aus- und angesprochen werden können. Dass dies keine Verallgemeinerung ist oder eine generelle Anklage gegen das jüdische Volk sollte eigentlich jedem klar sein.
Jedes Volk hat seine „Höhen“ und „Tiefen“, da kommt man nicht dran vorbei. Schwarze Schafe gibt es immer.

Und wenn ich schon dabei bin, Jakob Lew war auch Mitglied des Vorstandes des „Council on Foreign Relations“.  Im Council on Foreign Relations treffen wir auf Namen wie Paul Wartburg, Otto Hermann Kahn (beides Mitbegründer), George Soros, George H. W. Bush, Stephen Friedman, Zbigniew Brzeziński, Henry Kissinger, Dick Cheney, Colin Powell und viele andere berühmt-berüchtigte Personen mehr.
Auch der uns bekannte Joschka Fischer steht indirekt mit diesem Council in Verbindung und zwar über seine „Geschäftspartnerin“ Madeleine Albright.
Zuletzt noch eine Information am Rande über Madeleine Albright, geb. Marie Jana Korbelová, bzw. ihren Vater.
Ihr Vater Josef Korbel.
Dieser floh 1939 nach England und kehrte 1945 mit Edvard Beneš wieder zurück. Er bezog die Wohnung der deutschen Industriellenfamilie Nebrich, die durch die Beneš-Dekrete enteignet wurde. Ob diese wohl irgendeine Entschädigung erhielt?

Ihr seht, es handelt sich um eine große „Familie“. Sie alle kennen sich, arbeiten zusammen, sind in Organisationen vernetzt und wir stellen uns gelegentlich oder häufiger die Frage, „Wieso wird das nichts Gescheites mehr?“.
Die Antwort ist in diesen supra- und internationalen Netzwerken zu suchen und vor allem bei jenen Leuten, die diese Netzwerke zentral steuern und finanzieren.
Hier sind Namen zu nennen wie Rothschild, Rockefeller und was weiß ich, was es noch für superreiche Geld- und Pfeffersäcke gibt.
Hinter all den Aktiengesellschaften und anderen Gesellschaftsformen, stehen einige wenige Familien und Personen.
Manche sprechen von 300, andere von 700, das aber ist egal und wenn es 10 000 sind. Es ist eine verschwindend geringe Anzahl von Menschen, die sich die Erde untertan macht.

Macht euch die Erde untertan

Eine Anweisung aus dem Alten Testament, die diese Leute sehr ernst nehmen.

So jetzt mach ich aber Schluss, sonst komme ich noch weiß Gott wohin.

 

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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