EU will Toleranzbehörde

Der Kampf gegen Intoleranz, ihr wisst was das bedeutet, nimmt in der EU konkrete Formen an.
Wie die DeutschenWirtschaftsNachrichten meldeten, will die EU eine neue Behörde schaffen, die den Kampf gegen Intoleranz führen soll.
Nulltoleranz gegen Intoleranz, lautet der Schlachtruf an der Meinungs- und Propagandafront.
So heißt es im Statut des Europäischen Rates für Toleranz und Versöhnung, was ist denn das schon wieder?; das Ziel des Statuts bestehe darinkonkrete Maßnahmen zu ergreifen zum Kampf gegen Intoleranz, vor allem im Hinblick auf Rassismus, Farb-Voreingenommenheit, ethnische Diskriminierung, religiöse Intoleranz, totalitäre Ideologien, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antifeminismus und Homophobie“. Zitat aus den DWN.

Verstöße gegen die „Toleranz“ sollen qualifizierte Straftaten werden und ähnlich wie Körperverletzung eingeordnet werden.Dass dies keine Eintagsfliege ist, zeigt dieser frühere Artikel.
Bekämpft werden soll auch das „Lächerlichmachen“ und das Erheben von falschen Anschuldigungen. Man denke dabei an Faschingsumzüge, Nockherberg, politische Satire usw. usf..

Da nicht nur Behörden, Regierungen und Institutionen Toleranz praktizieren müssen, sondern auch Privatpersonen, müssen auch Behörden geschaffen werden, die dies auch überwacht.
Das kann man auch Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Spitzel, Denunzianten und anderes Gesockse nennen.

Weiter steht geschrieben, Jugendliche „werden ein Rehabilitations-Programm durchlaufen müssen, das dazu geschaffen ist, ihnen eine Kultur der Toleranz beizubringen“.

Zusätzlich soll Toleranz Bestandteil des „Bildungs“programmes an Grundschulen werden, aber auch in höheren Bildungsstufen, bis hinauf zu Universitäten, angeboten werden.

Weiter zitieren die DWN, „Die Regierung möge dafür sorgen, dass die öffentlichen Sender (TV und Radio) einen vorgeschriebenen Prozentsatz ihrer Programme der Verbreitung eines Klimas der Toleranz widmen (…) Die Regierung möge alle privaten Massenmedien (darunter die Presse) dazu anhalten, ein Klima der Toleranz zu verbreiten.“.

Die DWN kritisieren den Plan zur Einrichtung dieser neuen Behörde, allerdings nur im Bereich des Feminismus, der Rest geht, wie es den Anschein hat, in Ordnung.
Was deutlich erkennen lässt, dass jede Interessengruppierung so ihr spezielles „Toleranzziel“ hat und auch bereit ist dies mittels staatlicher Gewalt umzusetzen.
Je nachdem, wer gerade am Hebel sitzt, bestimmt, was gesagt werden darf und was nicht. War das nicht schon immer so?

Die grundsätzliche Frage, wieso denn eine staatliche oder im Falle der EU, eine überstaatliche Institution, berechtigt ist, uns vorzuschreiben, was wir denken, sagen, schreiben sollen/dürfen? Diese Frage wird nicht gestellt.

Wäre die Antwort doch allzu deutlich und würde diese Antwort doch auch Kritik an anderen, heutzutage, sakrosankten Punkten erlauben und möglich machen.
Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder sagen könnte, was er wollte?

Wie es aber immer so ist, man muss sich die Punkte anschauen, die verboten und bestraft werden sollen, dann sieht man, welch Lied die Verbieter pfeifen und welchen Herren sie dienen und was diese mit uns vorhaben.
Man kann aber auch erkennen, dass es eine breite Stimmung der „Intoleranz“ gegen die verbotenen Sachen geben muss. Gäbe es sie nicht, bräuchte man sie nicht zu verbieten.

Wollen wir uns dieses totalitäre Vorhaben gefallen lassen?

Nach dem Verbot von Glühbirnen, dem Rauchverbot und anderem totalitären Blödsinn, auch noch Sprech- und Schreibverbote allergrößten Ausmaßes?
Es ist immer Vorsicht geboten, wenn von Nulltoleranz gesprochen wird. Ist dies doch ein Ausdruck der ebenfalls von drüben kommt, von jenseits des Atlantiks. Kam von daher schon mal was Gescheites?
Ich weiß, ich bin ziemlich intolerant, das braucht mir keiner zu sagen oder zu schreiben.

Wer will denn noch über einzelne Punkte diskutieren, über eine Reformierbarkeit der EU und anderen hanebüchenen Unsinn?
Natürlich darf man, wenn man zu Ende denkt, bei der EU nicht haltmachen. Wess Kind ist denn die EU, welche Staaten bzw. welches System und wer herrscht denn in den Staaten, die die EU schufen?

Es gibt nur eines, was wir derzeit machen können. Uns von der EU und allen irgendwie gearteten Unterstützern der EU abwenden.

Nein zur EU

Ja zur staatlichen Souveränität

Ja zur Sezession innerhalb der BRD

Unterstützung der Autonomiebewegungen innerhalb der EU

Stützt nicht, was uns kaputt macht. Baut mit auf, was uns nutzt. Der Bau eines Hauses beginnt immer mit dem ersten Spatenstich. Geduld und Spucke bringen uns voran.
Ausdauer und Beharrlichkeit sind gefragt.

Nein zur EU

Nein zum Zentralismus

Ja zum Föderalismus

Ja zur Freiheit der Völker

Wollen wir Herr über unser Schicksal werden?
Meine Antwort, ja unbedingt.

Advertisements

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
Dieser Beitrag wurde unter EU, Gesellschaft, Meinungsfreiheit, Staatliche Gängelung abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten zu EU will Toleranzbehörde

  1. Augustus schreibt:

    Servus Gerhard!

    Na das ist doch klasse. Dann muss man die Gesetze so oft wie möglich gegen jene Institutionen ins Feld führen, die diese einführten. Dann bleiben den Systemlingen nur zwei Optionen: Sie müssen selbst ständig die Klappe halten, oder aber die eigenen Regelungen ad absurdum führen, sodass auch dem äußterten Naivling seine Akzeptanz für diese grenzdebiles Lemuren abhanden kommt.

    Wenn eine Feministengruppe etwas fordert: Super! Sofort auf Toleranz gegenüber Männern klagen und auf diverse Antidiskriminierungsnormen zurückgreifen. Juristen werden da ihre helle Freude dran haben.

    Solch eine Behörde wären der beste Weg den Völkern Europas zu zeigen wie paradox und absurd die EU und ihre Günstlinge sind. Zu Bedenken ist auch, dass die meisten deutschen recht obrigkeitshörig sind, da sie „den Staat“
    Grundsätzlich für etwas nützliches halten. Das ist in vielen europäischen Ländern allerdings gegenteilig. Dort wird der Staat oft als etwas lästiges angesehen. Wenn man dort zu sehr gängelt, dann neigt man dort dazu seiner Wut erheblich deutlicher Ausdruck zu verleihen als in Deutschland. Und das ist auch gut so 🙂

    Beste Grüße

  2. Pingback: EU: Wir nennen unsere Intoleranz einfach Toleranz und machen daraus ein Strafgesetzbuch! | rundertischdgf

  3. Pingback: Woanders gelesen: Umerziehungslager für Antifeministen | Deutsche Ecke

  4. Pingback: Toleranz: Trojanisches Pferd der RechtHaber | BildDung für das VOLK

  5. Pingback: Von „Autobahn“ bis „Zurückschießen“ Gefährliche Wörter und Begriffe | volksbetrug.net

  6. Pingback: Woanders gelesen: Von “Autobahn” bis “Zurückschießen” | Deutsche Ecke

Kommentare sind geschlossen.