Pofalla erhält Vorstandsposten bei der DB

Da sage noch einer, das Politikgewerbe lohne sich nicht. Der studierte Sozialpädagoge mit angehängtem Jurastudium, wird für seine treuen Dienste, der Partei und deren Auftraggeber gegenüber, mit einem lohnenden Vorstandsposten bei der Deutschen Bundesbahn belohnt.

Pofalla ein Senkrechtstarter in der Politik. Manchen ist es gegeben und andere kommen nicht aus den Startlöchern heraus. Daran kann man schon erkennen, dass der Mann besondere Fähigkeiten haben muss.
Wie etwa das gnadenlose Niedermachen von Parteifreinden, wenn´s sein muss auch öffentlich.
Wir erinnern uns noch an seine Äußerung Wolfgang Bosbach gegenüber:
„Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen“….„Ich kann den Scheiß nicht mehr hören“.
Als dieser sich erlaubte die hohen Herren des Parteiensystems darauf hinzuweisen, dass er dem europäischen Bankenrettungsschirm (ESFS) seine Zustimmung verweigere, also nicht der Parteilinie folgen werde und auf die grundgesetzlich garantierten Rechte von Abgeordneten hinwies.
Ganz Politiker entschuldigte sich Pofalla für seine Entgleisungen und sagte, dass er sich selbst sehr über den Vorfall ärgere.
Das glaube ich ihm sogar auf´s Wort, aber nicht so, wie er es verstanden wissen will.

Hier noch ein paar Eckdaten des Herrn Pofallas:

Geboren 1959, in die Partei eingetreten 1975, 1979 bereits Gemeinderat und Vorsitzender der CDU-Fraktion in seinem Geburtsort Weeze.
Da hat er seine Fähigkeiten schon unter Beweis gestellt und wie es scheint, eine ganze Menge altgedienter Parteifunktionäre an die Wand gedrängt.
Mit 31 Jahren wurde er Bundestagsabgeordneter. Von nun an ging´s steil bergauf und im selben Maße mit unserem Land bergab. Ob es einen Zusammengibt? Das überlasse ich dem geschätzten Urteil des Lesers.

2009 wurde er Chef des Bundeskanzleramtes  und darüber hinaus war er Minister für besondere Aufgaben unter Merkel. Was das wohl für besondere Aufgaben waren?
2013 war dann Schluss, die vier Jahre waren geschafft, die Anspruch auf die Ministerpension erreicht und nun geht´s ab in das Versorgungsunternehmen Deutsche Bundesbahn.
Dort wird er den Vorstandsposten „Politik“ übernehmen, also  Strippenzieher .
Nun geht es mit dem Geldverdienen erst richtig los und mit dem sanften Ruhekissen Ministerpension lässt es sich gut leben.
Der Kerl ist bereits zweimal geschieden und will sich nun, da er einen anspruchsvollen Posten bei der DB hat, mehr seiner Freundin widmen.

Ich würde vorschlagen, er soll dies ruhig machen und gar nichts anderes, dann richtet er wenigstens keinen Schaden an, für den wir geradestehen müssen. Der Kerl kam uns ohnehin schon teuer genug zu stehen.
Irgendwann sollte es doch mal Schluss sein.
Es wäre doch bei weitem billiger, man ließe den Kerlen ihre Pensionen zu kommen und schickte sie mit sofortiger Wirkung auf ihr unverdientes Altenteil.
Ein Bekannter sagte einmal, als ich den Vorschlag mit der Insel machte, ihr wisst schon St. Helena und Kuraufenthalt der politischen Kaste, „Aber immer ein Würstl zuwenig schicken“.

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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