Die unendliche Geschichte: Der deutsche Goldschatz

Mythen und Legenden ranken sich um den Schatz der Nibelungen, der von Hagen von Tronje im Rhein versenkt worden sein soll.
Gab es ihn oder gab es ihn nicht?

Einen Goldschatz gab es auf jeden Fall, den deutschen.
Dieser ist derzeit nicht auffindbar, unserem Zugriff entzogen. Wir wissen zwar wo er sein sollte, wissen aber nicht, ob er noch dort ist.
Nachschauen und zählen dürfen wir nicht, das wäre ein Sicherheitsrisiko sagen uns die Zwerge, die Hüter des Schatzes, in diesem Fall die Federal Reserve Bank der USA.

Ein Sicherheitsrisiko? Natürlich, sollte ein Deutscher diesen Goldschatz je wieder erblicken, löst er sich sofort in Nichts auf.
Daher lassen wir es lieber bleiben und lassen uns gelegentlich ein bisschen was kommen, gerade soviel, wie uns die Hüter des Schatzes zugestehen.
Ob und wieviel wir den Hütern des Schatzes für die Lieferung an Gegenleistung geben mussten, ist ein weiteres Geheimnis, das sich um unseren Goldschatz ranken dürfte. Wie ich die habgierigen Zwerge kenne, überschritt die Liefergebühr, den Wert des Goldes.
Auf jeden Fall ist es so, wir haben einen Goldschatz von über 3000 Tonnen, der in die USA abtransportiert wurde, um ihn vor dem Zugriff der Sowjets zu schützen.
Vor den Sowjets, die ja innerhalb von einigen Tagen mit ihren Panzerarmeen bis zum Rhein vorgestoßen wären, hätten sie die BRD überfallen und das war ihr erklärtes Ziel.
So sagte man uns jedenfalls.
Wer die buntesdeutsche und US-amerikanische Propaganda kennt, weiß was davon zu halten ist und mancher junge deutsche Wehrpflichtige leistete den meist ungeliebten Wehrdienst, um seine Heimat zu beschützen.
Dabei war das Gegenteil der Fall, nicht die Heimat wurde geschützt, sondern die US-Interessen auf buntesdeutschem Boden, wie auch die DDR-Soldaten Sowjetinteressen schützten.
Unser Land und Volk wäre nicht geschützt worden, sondern vernichtet, benutzt als Schlachtfeld und Kanonenfutter.

Aber zurück zum Goldschatz, die Bundesbank ließ sich knapp 37 Tonnen Gold kommen, die in den Tresoren an der Ostküste der USA und Paris gelagert wurden.
Wieso die Tresore, im Falle eines sowjetischen Angriffes, in Paris sicherer gewesen sollten, mag sich mir nicht erschließen. Zeigt aber, wo sich das Schlachtfeld gewesen wäre und da wollte man doch die Beute noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Also Frankfurt wäre sicherlich auch ausradiert oder besser gesagt atomisiert worden. Das nenne ich Heimatschutz. Lieber tot als rot. Ja, ja.

Wieso wurde das Gold vor der Lieferung eingeschmolzen?
Es wäre möglich gewesen, an Hand der Numerierung festzustellen, ob es sich um das Gold handelt, das man den Westalliierten, auch Freunde genannt, zum Schutze übergab. Das allerdings wurde verhindert, das Gold wurde vor dem Transport eingeschmolzen, aus Sicherheitsgründen sagt man, und in neue Barren gegossen.
Der Transport, so Weidmann, sei eine große logistische Herausforderung gewesen. Soll heißen, das machen wir nicht noch mal.
37 Tonnen zu transportieren, das ist auch wirklich eine große Herausforderung. Daher schlage ich vor, wenn der Sach- und Fachverstand in Frankfurt fehlen sollte, das nächste Mal ein paar Großdrogenhändler anzuheuern, die machen verdeckte und geheime Transporte mit links.
Durch das Einschmelzen lässt sich niemals wieder nachprüfen, ob wir UNSER Gold bekommen haben oder nicht.
Ob das wichtig ist?
Wenn man etwas zur Aufbewahrung übergibt, dann will man doch auch das zurückhaben, was man übergeben hat und zwar in jeder Menge, die man übergeben hat und genau das, was man übergeben hat. Es könnte ja sonst sein, dass derjenige dem man seine Werte zur Aufbewahrung übergeben hat, mit diesen Werten gearbeitet und diese zum eigenen Nutzen verwendet hat.
Ganz ohne die Erlaubnis dafür zu haben. Das nennt man dann schlicht und ergreifend Diebstahl oder Unterschlagung. Jedenfalls im normalen Leben.
Dann kommt noch hinzu, wieso denn die Barren eingeschmolzen werden mussten? Wenn es fremde Barren gewesen wären, dann hätte man doch einfach diese Barren übergeben können.
Oder wollte man einfach Spuren verwischen, die allerdings nicht zu verwischen sind, denn allein die Tatsache des Verwischens ist schon Spur genug.
Was wurde der Bundesbank geliefert? Bekam die Kolonie  BRD etwa nicht ihr Gold zurück, sondern ein „Sonderprägung“?
Außen Hui und innen Pfui.
Solche „Sonderprägungen“ müssen natürlich gekennzeichnet werden, damit sie nicht in Umlauf kommen oder gebracht werden können.
Dass solche „Sonderprägungen“ von den Fachleuten der Bundesbank erkannt werden würden, ist klar.
Dürfen sie als solche erkannt werden?
Wir werden es so schnell nicht erfahren.
Wir sind und bleiben eine Kolonie und haben die Wünsche und Bedürfnisse unseres Kolonialherren zu erfüllen und der sitzt nun mal an der Ostküste der USA.
Dabei sei auch noch daran erinnert, dass die Federal Reserve Bank keine staatliche Einrichtung ist, sondern ein privates Bankenkonsortium ist.
Dieses Bankenkonsortium „beschützt“ unseren Goldschatz. Also in diesem Fall, wäre es mir lieber, er wäre an geheimem Ort im Rhein versenkt oder noch besser in der Donau, da sind unsere französischen Freunde nicht so nah dran.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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5 Antworten zu Die unendliche Geschichte: Der deutsche Goldschatz

  1. Hannebu schreibt:

    Der Herr Selim Sürmeli hat 2010 zur Deutschlandkonferenz in der Schweiz behauptet, es gäbe einen kaiserlichen Goldschatz, welcher in der Türkei gelagert wird.
    Das sollte doch mal geprüft werden.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Ich bin mir nicht sicher, ob das Deutsche Reich (noch) einen Goldschatz/Goldreserven hatte.
      Wenn, dann wäre dieser im Versailler Diktat sicherlich sofort in das Eigentum der Weltkriegsgegner überführt worden, auch wenn er in der Türkei gelagert worden wäre, wäre er zumindest erwähnt worden und die Zugriffsrechte gesichert.
      Die Königtümer des Deutschen Reiches hatten sicherlich Schätze, und damit auch das Königreich Preußen. Inwieweit Schätze den jeweiligen Staaten zustanden/gehörten oder den einzelnen Familien, vermag ich nicht zu beurteilen.
      Wie mit diesen Schätzen verfahren wurde, als die Republik ausgerufen wurde, weiß ich nicht. Könnte aber leicht sein, dass diese Schätze im Eigentum der Königshäuser blieben.
      Ich schätze mal, die Staaten des Kaiserreiches waren pleite, die Privatschätze der Familien dürften noch vorhanden und relativ sicher gewesen sein. Wie´s halt immer ist.
      Vielleicht weiß ja einer der Leser näheres über diese Problematik.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      In welchem Teil des Vortrags spricht Sürmeli darüber?

      Ich habe mir den ersten Teil angeschaut, da hat er ein paar Probleme.
      Wen vertritt er, für wen oder was arbeitet er?
      Ist der Türke bundesdeutscher Staatsbürger, Schweizer oder Türke?

      Bei universalen Menschenrechten, werde ich immer vorsichtig.
      Im Netz habe ich auf die Schnelle keine Infos gefunden.

      • Hannebu schreibt:

        Ich kenne den ganzen Vortrag, an die genaue Stelle kann ich mich jetzt auch nicht erinnern.
        Sürmeli ist bundesdeutscher türkischer Staatsbürger und hat verschiedene Vereine gegründet, wie das Deutsche Amt für Menschenrechte u.a..
        Ich sehe ihn als eine Art trojanisches Pferd.
        Er ist ein Verfechter der „Menschenrechte“ m.M. Menschenrechtsdiktatur.
        Das Gold war im Osmanischen Reich eingelagert, die Türkei entstand erst nach dem 1.WK.
        Hier etwas zu den weiteren Verträgen nach dem 1.WK
        http://www.versailler-vertrag.de/

        Interessant wäre schon, wie groß war der kaiserliche Goldschatz, was wurde durch das 3. Reich drüber gelassen und was fiel der Bundesbank zu ?
        Was fiel alles an die Besatzer ?

      • Gerhard Bauer schreibt:

        Hitler sagte in einer Rede, die ziemlich am Anfang seiner Kanzlerschaft stand, dass er kein Gold habe und auch kein Gold brauche, das Gold sei die Arbeitskraft der Deutschen.
        Sürmeli sollte sich mehr um die Türkei, in der Türkei kümmern.

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