Buntesdeutsche Städte und Gemeinden in Finanznöten

Trotz steigender Einnahmen sind viele buntesdeutsche Städte und Gemeinde am Rand der Pleite, wenn sie es faktisch nicht ohnehin schon sind.
Sie knöpften uns bis Ende September satte 145 Milliarden Euronen ab und gaben noch mehr aus, nämlich 146,8 Milliarden.
Ohnehin stark verschuldet treibt dies die Verschuldungsquote noch weiter in die Höhe und wird wohl über kurz oder lang zu einem Desaster führen. Die Uhr tickt.

Grund für die exorbitanten Ausgaben sind u. a. steigende Kosten für Sozialleistungen und Personal, die beiden größten Posten.
Na gut, das sind zwei Posten, die relativ leicht angegangen werden können.
Dazu müsste man erst einmal rausrechnen, wieviel von diesen Sozialleistungen auf Bürger fremder Staaten fällt, das könnte man, falls der politische Wille vorhanden wäre, relativ leicht ändern, indem man Sozialleistungen streicht oder auf das Niveau absenkt, das einem Deutschen im jeweiligen Herkunftsland zustünde.
Zusätzlich würde ein „Programm“, das da hieße „Arbeitsplätze zuerst für Deutsche“ zusätzlich für Erleichterung an der Arbeitslosen- und Sozialhilfeempfängerfront sorgen. Erst wenn Arbeitsplätze nicht durch Deutsche besetzt werden können, wäre es einem Unternehmen erlaubt, Ausländer einzustellen und diesen sei auch nur solange die Aufenthaltserlaubnis zu gewähren, solange sie Arbeit haben, danach gäbe es nur noch eine bestimmte Frist, innerhalb derer sie wieder Arbeit haben müssen oder eben das Land verlassen müssen. Diese Zeit kann in Abhängigkeit zu der Zeit stehen, die sie im Land arbeiteten. Nur mal, ein paar Gedanken, womit Abhilfe geschafft werden könnte.
Von Kosten für Krankenhausaufenthalte, ärztliche Versorgung von Menschen aus fremden Ländern, Sozialabkommen wie z. B. mit der Türkei und Balkanländern, mal ganz abgesehen.
Es könnte also gespart werden, ohne, dass es einem Deutschen auch nur ein bisschen schlechter gehen müsste oder irgendwelche öffentlichen „Daseinsvorsorgen“ gestrichen werden müssten.

Dann kommt der Posten Personal.
Es müssen ja nicht ständig neue Posten geschaffen werden, hier noch eine XY-Beauftragte und dort noch eine XY-Stelle.
Die Stadtverwaltungen haben sich bei ihren Personalentscheidungen an ihrem finanziellen Rahmen zu  orientieren und an der absoluten Notwendigkeit dieser Stelle für die Bürger dieser Gemeinde.
Arbeitsplätze in Gemeinden sind keine Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und auch keine Versorgungsposten für politische Freunde oder andere Seilschaften.

Der Weg der buntesdeutschen Bürokratie wird sein, noch mehr Abgaben, noch höhere Steuern und noch mehr Ausgaben.
Um dies vorauszusagen, braucht man wahrlich kein Prophet zu sein.
Auch das Ende ist vorauszusehen, wär ständig mehr ausgibt, als er einnimmt, muss irgendwann Konkurs anmelden.
Wer seine Schulden ständig erhöht, dessen Zinskosten erhöhen sich ebenfalls, mag auch eine momentane Niedrigzinsphase hier scheinbare Erleichterung bringen.
Was aber, wenn die Zinsen wieder nach oben gehen?
Dann kann es ganz leicht sein, dass die größten Posten nicht mehr Sozialleistungen und Personal sind, sondern Zinsen und die irgendwann einmal zu leistenden Tilgungen. Aber wirkliche Tilgungen, nicht Umschuldungen.
Das alles kommt dann noch oben drauf und was bleibt dann noch?
Auch um dies zu beantworten, braucht man kein großer Rechenkünstler zu sein.

Ich will´s mit Joschka Fischer sagen:

Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden — Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.
paukenschlag-blog.org, 5. April 2011: Die Gesinnung der linken Rassisten in Deutschland!

Egal ob, wo und wann Fischer dies gesagt hat, die Originalquelle liegt mir leider nicht vor, genauso läuft der Hase und dies muss geändert werden, sonst hilft alles nichts.

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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2 Antworten zu Buntesdeutsche Städte und Gemeinden in Finanznöten

  1. Pingback: Deutsche Pleitestädte: Warum werden die Gründe verschwiegen? | rundertischdgf

  2. rundertischdgf schreibt:

    Die Gründe, die so offensichtlich sind, werden tatsächlich einfach totgeschwiegen.
    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/12/20/deutsche-pleitestadte-warum-werden-die-grunde-verschwiegen/

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