Noch ein Netzwerk – European Council on Foreign Relations

Ich habe gestern über das Council on Foreign Relations, kurz CFR genannt, berichtet. Heute möchte ich mit einem kurzen Bericht über das ECFR fortsetzen.

Das ECFR wurde im Jahre 2007 gegründet und ist organisatorisch, obwohl der Name es vermuten lässt, nicht mit dem CFR verbunden.
Dies ändert allerdings nichts daran, dass das ECFR aus denselben und ähnlichen Geldquellen gespeist wird.
Besonders auffällig ist, dass der jüdische Milliardär und Großspekulant George Soros auch hier zu den zentralen Figuren gehört.
Das ECFR wird hauptsächlich von der Open Society Foundations, eine Gruppe von Stiftungen George Soros´, die allesamt den Gedanken der Offenen Gesellschaft durch Initiativen der Zivilgesellschaft vertreten helfen; die Communitas Foundation, Fundación Para las Relaciones Internacionales y el Diálogo Exterior (FRIDE), die Stiftung Mercator und durch die Unicredit, eine ital. Finanzholding, deren wichtigstes Aktionsfeld neben Italien, Mittel- und Osteuropa ist, also genau dem Bereich, in dem Soros am aktivsten ist, finanziell unterstützt. Es würde mich nicht wundern, wenn Soros an der Unicredit beteiligt wäre.

Das ECFR will nach eigenen Angaben strategische Analysen für die Außenpolitik der EU zu Verfügung stellen und eine stärkere Außen- und Sicherheitspolitik fördern und damit die Rolle der EU in der Welt stärken. Habt ihr die Zeitungsschlagzeilen noch vor Augen, sie so oder ähnlich klangen, „Europa muss mit einer Stimme sprechen“, „Die Rolle Europas in der Welt“, „Eine gemeinsame Außen- und Verteidigungspolitik Europas muss geschaffen werden“ usw. usf.. Nun wisst ihr auch, auf welchen Misthaufen solche Wünsche wachsen.
Was da  in den eigenen Angaben des ECFR, EU genannt wird, ist mitnichten die EU, sondern gemeint sind einzig und allein Leute wie George Soros und Kumpanen.
Die unsere Staaten für ihre Zwecke einspannen (wollen) und sich somit eine zusätzliche starke Position in der Welt schaffen wollen. Eine politische Einheit mit 500 Millionen Menschen und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit dieser Staaten, das ist kein Pappenstiel, das kann schon ein gewaltiges Pfund sein, wenn es richtig eingesetzt wird.
Diese Leute brauchen die EU, diesen nützt die EU und sonst niemanden.

Ich möchte einige buntesdeutsche Mitglieder aufzählen:

Joschka Fischer, grüner Politiker, ehemaliger deutscher Außenminister (1998–2005)
Caio Koch-Weser, SPD und Mitglied im erweiterten Vorstand der Deutschen Bank, ehemaliger Vizepräsident der Weltbank (1991-1999)
Cem Özdemir, Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied des Europäischen Parlaments (2004-2009)

Das deutsche Büro hat seinen Sitz in Berlin und wurde bis September 2013 von Ulrike Guérot geleitet. Zu Ulrike Guérot möchte ich noch folgendes anmerken:
Sie ist seit dem 1. Oktober 2013 Senior Associate bei der Stiftung Open Society Initiative for Europe. Senior Associate bedeutet in etwa soviel wie, Mitarbeiter mit guten Perspektiven.
Open Society xxx sollte uns wieder aufhorchen lassen, eine Verbindung mit den Soros Stiftungen liegt auf der Hand.
Gemeinsam mit dem in Österreich geborenen Schriftsteller Menasse Robert veröffentlichte sie ein Manifest zur „Gründung einer Europäischen Republik“.
Im Herbst 2013 begleitete sie den Bundespräsidenten als Teil der offiziellen Delegation bei dessen Staatsbesuch in Frankreich.
Guérot war von 2000 bis 2003 Leiterin der Programmgruppe Europa bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin und von 2004 bis 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin des German Marshall Found.
Über die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik werde ich in den nächsten Tagen berichten. Heute will ich noch kurz auf den German Marshall Found eingehen und wir werden sehen, der Kreis schließt sich.
Der German Marshall Found wurde von 1972 von der Bundesrepublik Deutschland errichtet. Die Stiftung ist ein Dank an die amerikanische Bevölkerung und soll die Erinnerung an das Wiederaufbauprogramm nach dem 2. Weltkrieg, bekannt unter dem Namen Marshallplan, wachhalten.
Erst in Grund und Boden bomben, dann etwas Geld leihen, das mit Zinsen zurückbezahlt werden musste und auch bezahlt wurde, um die verheerenden Schäden zu beheben.
Der Betrag um den sich dabei handelte, betrug 12,4 Milliarden Dollar, nach heutigem Geld etwa 127 Milliarden Dollar. Man vergleiche dies mit Zahlen, die im Zusammenhang mit Fukushima oder größeren Naturkatastrophen genannt werden. Dann wird man erkennen, dass dies wirklich nicht mehr war als ein Tropfen auf das zerbombte Deutschland und nichts, aber auch gar nichts wiederaufgebaut worden wäre, hätte nicht die Generation unserer Väter und Großväter mit Elan, Zuversicht, deutschem Fleiß und deutscher Gründlichkeit angepackt und aufgebaut.
Wir hätten weder Carepakete, noch diesen Leihgelder, noch die Luftbrücke gebraucht, hätten sie unser Land nicht in Grund und Boden gebombt, etwas was sie in anderen Ländern äußerst erfolgreich wiederholten. Darin sind sie nahezu perfekt.
Dieser Marshall war ein US-General. Er erhielt den Friedensnobelpreis und auch den Karls-Preis. Das sagt eigentlich schon alles aus.
Er war im Ersten Weltkrieg gegen Deutschland beteiligt, im Jahre 1939 bereitete er die US-Army auf den Krieg vor (der ja ganz überraschend kam, wie wir wissen und nicht nur Polen wurde überfallen, nein, auch die USA).
Er bereitete die zentrale Strategie für die Kriegsführung in Europa vor; wir wissen, wie sich dies auswirkte; er war es auch, der Eisenhower zum Oberbefehlshaber Europa ernannte.
Also ein würdiger Inhaber des Friedensnobelpreises. Wer immer noch meint, dieser Preis hätte etwas mit Frieden zu tun, der hat noch nicht ganz verstanden, welcher Frieden gemeint ist und in welcher Sprache diese Friedenstauben gurren.
Der bedingungslose Frieden, die bedingungslose Unterwerfung unter den Willen derjenigen, die unsere Welt beherrschen wollen ist mit dem Wort Frieden gemeint, wenn diese Leute von Frieden sprechen.
Erst dann wird Frieden sein, dieser Weg dahin ist mit vielen hundert Millionen Toten gepflastert.
Ein hoher Preis, sicherlich, aber das hohe Ziel ist es wert. Nicht wahr?

Der German Marshall Found steht unter dem Vorsitz von Guido Goldman und Marc Leland.  Guido Goldman ist Sohn des Mitbegründers des World Jewish Congresses, des Vorsitzenden der Jewish Agency und Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation, Nachum Goldman.

Geförderte Personen des GMF sind:
Niels Annen, SPD, ehemaliger Juso-Vorsitzender, Bundestagsabgordneter
Jörg Lau, Publizist und Journalist, TAZ, heute Die Zeit
Cem Özedemir; Bundesvorsitzender der Grünen, Bundestagsabgeordneter
Constanze Stelzenmüller, Juristin, Publizistin, Politikwissenschaftlerin;  Tagesspiegel, Die Zeit

Damit sollte es für heute reichen. Alles was oben an Fakten geschrieben steht, ist nicht Geheimes, ich habe es mir auch nicht aus den Fingern gesaugt, es steht alles in der Wikipedia geschrieben.
Wer suchet, wird finden.

So wird aus allen möglichen Steinchen mit der Zeit ein Gesamtbild, das das Ausmaß der Katastrophe erkennen lässt, die unser Vaterland und viele Staaten dieser Erde bedrückt.
Ein kleiner Ausschnitt des Bildes, das wir zu sehen bekommen, wenn wir denn einen Blick hinter die Kulissen wagen, reicht vollkommen aus, um die Drahtzieher, deren Lakaien und Helfershelfer zu erkennen.

Es gilt, nicht was gesagt wird, sondern nur das was getan wird.
An ihren Taten werdet ihr sie erkennen, ganz egal, in welchem Mäntelchen sie daher kommen, welch salbungsvolle Worte ihnen von den Lippen kommen, welchen Balsam sie auch versuchen uns einzuträufeln.
Was zählt, ist einzig und allein die Tat.

Ganze Heerscharen arbeiten an Leimruten, Fallstricken und allen möglichen Vernebelungs- und Verschleierungsstrategien und -taktiken, um uns davon abzuhalten, die Tatsachen zu erkennen.
Sie fürchten nichts so sehr, wie den klaren Blick, die Erkenntnis.

Es gibt zwei Arten von Propaganda.
Die offene, die ist nicht sonderlich schwer zu erkennen, jeder halbwegs wache Verstand erkennt sie, so er denn will und weiß damit umzugehen.
Dann gibt es die versteckte Propaganda, die ist häufig sehr schwierig zu erkennen, der eine mag etwas mehr erkennen, der andere etwas weniger, die Mehrzahl aber erkennt sie überhaupt nicht und das ist das gefährliche daran.
Diese Leute schufen und schaffen sich beständig neue Hintertürchen in die Gehirne der Menschen.
Wir selbst wissen nicht, ob und in welchen Bereichen sich Inhalte eingenistet haben, die auf deren Mist gewachsen sind.
Hier ist Wachsamkeit und Hinterfragen der eigenen Gedanken gefragt.
Warum denke ich dies und jenes?
Kommt es von mir selbst, kommt es von außerhalb, woher kommt es und auf welchem Weg ist es in meinen Kopf gelangt, welche Umstände öffneten die Tür für dieses Gedankengut?
Eine Aufgabe die in Gänze gar nicht zu bewältigen ist, das ist mir klar.
Dies zeigt aber auch, wie unheimlich schwierig es dann erst für viele Menschen ist, sich gegen die versteckte Propaganda zu behaupten, da sie doch gar keine Ahnung haben, dass beständig Gift in ihren Geist geträufelt wird.
Hier ist also keine Überheblichkeit angebracht, wie ich sie oft erleben oder lesen muss, sondern behutsame Hilfestellung. Dem anderen Hilfe leisten, selbst zu erkennen.
Nur was selbst geschaffen/erkannt wurde, hat Bestand und Wert.
Wer bestimmte Dinge erkannt hat, für den gibt es kein Zurück mehr. Dies gilt sowohl im Propagandabereich, wie auch im gesamten Leben. Wer Wissens-und Erkenntnisschwellen überschritten hat, kann nicht mehr in den Stand des Unwissendseins zurück.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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10 Antworten zu Noch ein Netzwerk – European Council on Foreign Relations

  1. Moritz Haberland schreibt:

    Guten Morgen, Gerhard
    Zitat: „Eine politische Einheit mit 500 Millionen Menschen…“

    So da haben wir den Salat, Du bist also ein Feind in so ziemlich
    jeder Hinsicht, Du forderst den Bayrischen Solostaat, damit
    vergreifst Du Dich an der Gewinnerwartung von Herrn Soros.

    Warte es ab, bis der voll engagierte „bewaffnete Arm“, also der
    Bundesnachrichten- und Bundesgrundgesetzesschutz nach Dir
    greift.
    Gerd, Gerd, Du kommst doch noch in des Teufels Küche. . .

    Einen schönen 11.12.13 wünschen MH. + O.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Guad Moing Moritz,
      gegen überbordenden Zentralismus und die damit einhergehende Unterdrückung/Einschränkung kann nur Sezession helfen. Soros ist nunmal eine Schlüsselfigur in diesem Spiel. Wobei er natürlich auch nur ein Frontmann ist, der für andere die Drecksarbeit macht.
      Sollte der lange Arm nach mir greifen, werden es die Leser hier als erste erfahren. Ich habe nichts zu verbergen, meine Meinung liegt offen auf dem Tisch des Hauses. Geheimdienstliche Anstrengungen würden so gar nichts bringen, außer man „fände“ eines Tages bestimmte Dateien auf meinem Rechner, die Technik macht´s ja möglich. Soll ja ein beliebtes Instrument sein, um jemanden ans Messer zu liefern.
      Ich habe z. B. bemerkt, ob es in Zusammenhang steht, weiß ich (noch) nicht, dass zweimal ein Trojaner auf meinem Rechner installiert war, nachdem ich bestimmte Mails erhalten habe. Ganz ohne Anhang, keine Spams, einfaches lesen reicht ja teilweise schon aus. Aber was soll´s auch auf meinem Rechner ist nichts drauf, was Bruder Schlapphut nicht wissen könnte. Muss ziemlich langweilig sein, sich durch meine Dateien durchzuwühlen. Mir wäre es zu blöd, aber jeder wie er will und was er kann.
      Wichtig ist mir nur, dass mir hier keine faulen Eier ins Nest gelegt werden, zu allem anderen stehe ich.
      Servus
      Gerd

      • Moritz Haberland schreibt:

        Ich glaube auch, daß unser bester Schutz vor „Übergriffen“ unsere „Langweiligkeit“ ist. Ältere Männer um die 60 sind keine Revoluzer mehr, ganz egal, was sie in ihrer Jugend waren, auch ich habe keine Geheimnisse, was nicht gleichbedeutend damit ist, daß mir jeder in mein Haus oder auf meine Festplatte sehen darf.

        Mit den „faulen Eiern“ hast Du wohl recht,
        doch glaube ich, auch davor schützt uns
        unsere „Alt-Herren-Plausibilität“.

  2. Augustus schreibt:

    Servus Gerhard

    Vorab: Danke für die lobende Erwähnung gestern.

    Zum gestrigen: Ja, in den Kommentarbereichen im Internet kann man beobachten, dass die Leute in der Anonymität ihre Manieren – wenn sie denn jemals welche hatten – gern mal vergessen.

    Das im die Informationsflut ist – wie Du und Moritz Haberland gestern schon sagten – so eine Sache. Die Filterung ist auch für Erwachsene schwer (aber wenn man sich reinhängt machbar). Vollkommen richtig ist, dass man öfter auf die „Alten“ hören sollte. Gutes Beispiel aus den privaten Umfeld: Kurz vor der Wahl von Gauck dachte ich, er sei jemand, der „aufräumt“, dem Zeitgeist entgegen. Meine Großmutter sagte nur zwei Worte: Dreckssack! Heuchler! Tja… Ich hatte wenig Verständnis für diesen Standpunkt. Rückblickend war ihre Wahrnehmung – und damit die Menschenkenntnis – erheblich besser. Resultat: Mehr eigene Selbstkritik.

    Danke auch für die hier aufgezeigten Zusammenhänge.

    Beste Grüße

    Augustus

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Servus Augustus,
      der Gauck hat vielen etwas vorgegaukelt.
      Ich denke, dies ist der Hoffnung geschuldet, ebenso wie die großen Hoffnungen die in die AfD gesetzt wurden. Vieles wird auch hineininterpretiert, da man ja endlich möchte, dass es vorwärts geht, das sich was ändert. Trifft man dann noch einen Gleichgesinnten, der ähnlich über die neue Partei oder diese Person denkt, dann ist die Sache schon mal in trockenen Tüchern.
      Genauso funktioniert aber das System der Propaganda, Ablenkung, Täuschung und Tarnung. Es wird u. a. geschickt mit Erwartungen gespielt, die zu erfüllen man entweder gar nicht in der Lage ist oder gar nicht erfüllen will.
      So sind auch die vielen politischen Forderungen zu sehen, von denen sich viele ködern lassen und die eine andere Partei wählen.
      Eine politische Partei wähle ich nicht wegen irgendeiner politischen Forderung, sondern einzig und allein wegen einer bestimmten Grundausrichtung, die ich für derzeit am wichtigsten halte und deshalb fördern will und somit ein Zeichen setzen will und sei es nur ein Fünkchen. Auch aus einem Fünkchen kann etwas größeres entstehen, wenn die Umstände günstig sind.
      Ansonsten kennst Du ja meine Einstellung zu Parteien und die gilt gleichermaßen für alle.

      Die Alten hatten und haben oft recht, die Jungen wollen und müssen ihre eigenen Erfahrungen machen. Was sie allerdings tun sollten, das kann ich jedem nur wärmstens empfehlen, die Aussagen der Alten ernsthaft mit in Erwägung zu ziehen.
      Ernst Jünger schrieb einmal, es wird meistens nicht so schlecht, wie die Alten es sahen, aber auch nicht so gut, wie die Jungen es sich erhofften.
      Hier den rechten Mittelweg zu finden, ist Aufgabe der Jungen aber auch der Alten.
      Wenn sich beide annähern, wird dies für beide Seiten fruchtbar sein. Dies ist aber nicht gewollt und die Spaltung wird bei jeder Gelegenheit, denke nur an die Rentendiskussion, vorangetrieben.
      Eines sollten sich beide merken, die Jungen wollen normalerweise den Alten nichts schlechtes, es sind ja ihre Eltern und Großeltern, und die Alten den Jungen, die ja ihre Kinder sind, sowieso nicht.
      Von ein paar Neidhammeln abgesehen, kann es wunderbar funktionieren.
      Beste Grüße aus Baiern nach NRW
      Gerd

  3. Moritz Haberland schreibt:

    Zitat: „… die Jungen wollen normalerweise den Alten nichts schlechtes, es sind ja ihre Eltern und Großeltern, und die Alten den Jungen, die ja ihre Kinder sind, sowieso nicht.“

    So ist es – und in den Familien ist da oft eine viel größere Nähe zu- und untereinander als in der „Gesellschaft“, weil dort „soziale Gruppen“ gegeneinander ausgespielt werden können, ganz ähnlich wie zwischen Mann und Frau, Arbeiter und Angestelltem, Nachfrager und Anbieter usw.

    Vor ca. 10 Jahren habe ich aufgehört, meine jetzt 34 jährigen Mädels zu „erziehen“, ich gebe jede Hilfe, zu der ich fähig bin und jede Erklärung, nach der ich gefragt werde, das kommt bei meinen Töchtern durchaus gut an und dann stimmt auch das Generationenverhältnis.

    Wenn wir uns alle an das erinnern, was wir erlebt haben
    und damals gut oder schlecht gefunden haben, paßt es,

  4. Margitta schreibt:

    „Sie fürchten nichts so sehr, wie den klaren Blick, die Erkenntnis.“
    Dieser Satz, lieber Gerhard, gilt für die Beherrschten genauso wie für die Herrscher.
    Die Herrscher fürchten, dass man ihnen auf die Schliche kommt.
    Der Beherrschte fürchtet sich davor die Verantwortung für sich und sein Tun zu übernehmen und keinem mehr die Schuld für seine Misere zuweisen zu können. Er WILL gar nicht so genau wissen, was „die da oben“ so alles treiben. Die meisten Menschen scheuen den Blick in die eigene Seele.

    Liebe Grüße
    Margitta

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Liebe Margitta,
      Du sprichts etwas sehr wichtiges an, die Annahme der Verantwortung für das gesellschaftliche Leben durch die Beherrschten.
      Das ist in der Tat ein Problem. Vielen Menschen genügt es, ein auskömmliches Leben führen zu können und dies kann man ihnen auch nicht verübeln. Sich mit denen da Oben anzulegen bringt nichts, man zieht ohnehin den Kürzeren und die soziale Existenz steht auf dem Spiel, das ist sehr vielen Menschen bewusst.
      Nicht wissen wollen, was die da oben so alles treiben, ist auch so eine Sache. Welcher Information kann man denn wirklich vertrauen und was bringt´s, wenn man es weiß. „Was man nicht weiß, macht einen nicht heiß.“, ein Spruch den ich in meiner Jugend desöfteren zu hören bekam. Es ist wahrscheinlich auch eine Charaktersache oder Typusfrage, ob man sich mit diesem oder jenen anlegt oder sich anpasst. Mit dem Anpassen hatte ich schon immer Schwierigkeiten und stieß mir hin und wieder meinen Kopf ganz gewaltig an. Das ist nicht jedermanns Sache und nicht jeder hält es aus oder will es aushalten.
      Aber wie gesagt, das ist auch persönlichen Veranlagungen geschuldet.
      Ich glaube auch nicht, dass es notwendig ist, dass alle oder die große Mehrheit „Bescheid“ wissen.
      In der Stunde der Not, die richtigen Männer/Frauen am richtigen Platz und die Sache kann gut ausgehen.
      Der Blick in die eigene Seele ist auch nicht immer ganz so einfach und ich verstehe schon, wenn man sich davor ein bisschen rumdrückt und Fünfe grade sein lässt.
      Pfiat di
      Gerd

  5. Margitta schreibt:

    Danke für Deine Antwort, lieber Gerhard. Deine Ausführungen unterschreibe ich zu hundert Prozent.
    Ich halte auch nichts davon mich mit denen da oben anzulegen, da dies wahrlich zu nichts führt und nur Energie und Zeitverschwendung wäre. Doch wenn ich einigermaßen verstehe wie die da oben ticken, dann, und nur dann kann ich für mich und mein Umfeld versuchen zielgerichtet Vorsorge zu treffen, frei nach dem Motto: Weil ich mir das wert bin!

    Einen schönen Restabend und eine erholsame Nacht wünscht
    Margitta

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