Durchbruch in Koalitionsverhandlungen: Deutlich mehr Fahrradfaher müssen Helm tragen

Wie es immer so ist, wenn wildgewordene Kleinbürger und Asoziale nichts zu sagen haben, eine auf den Deckel bekommen, ihren Frust irgendwie abreagieren wollen/müssen, dann gehen sie nach Hause und schlagen Weib und/oder Kind. Gegen gleichstarke oder stärkere Gegner fehlt der Mut und auch die Kraft.
So auch die Kerle aus der zukünftigen Regierungskoalition. In wichtigen Dingen haben sie nichts zu sagen und können dazu auch nichts sagen, da ihnen das geistige Potential fehlt.

Was bleibt also? Weib und Kind zu Hause schlagen, manches Mal müsste heutzutage auch das Männchen geschlagen werden, der wird´s aber schon verdient haben.
Die Weibs- und Mannsbilder aus der zukünftigen Regierungskoalition haben aber noch andere Opfer, an denen sie ihre Wut, manchmal auch Regulierungswut genannt, auslassen können: Das gemeine Volk.
Reden wir nicht drum herum, das sind wir und sonst niemand.

So haben sich diese höchstwichtigen und unabkömmlichen Persönlichkeiten darauf geeinigt, dass in Zukunft wesentlich mehr Radfahrer Helm tragen müssen.
Das Wohl und Wehe unseres Volkes steht auf dem Spiel, Fahrradfahrer ohne Helm, wozu auch ich zähle, sind Volksschädlinge und Volksfeinde übelsten Ausmaßes. Die ohnehin chronisch unterbeschäftigte Polizei, da ansonsten im Staate BRD nichts faul ist, darf neben der Jagd auf Parksünder, Geschwindigkeitsübertreter, Alkoholfahrer und sonstige üble Verbrecher, zukünftig auch Jagd auf helmlose Radfahrer machen. Auch private Dienste könnten dazu angeheuert oder aufgebaut werden. Sozial ist doch, was Beschäftigung schafft und außerdem bringen Strafgelder dringend benötigtes Geld in die Staats- oder Kommunalkassen.

Dann gibt es da noch eine Opfergruppe, Kinder. Auch unseren Kindern bzw. Enkelkindern wollen sich diese Gestalten mehr widmen und geschlechterspezifische Rollenstereotypen sollen verhindert werden.
Im Klartext der Bub darf nicht mehr Bub sein, das Dirndl nicht mehr Dirndl. Ausgenommen dürften rosafarbene Kinderzimmer sein, die zukünftig für Kinder beiderlei Geschlechts; Uuuups Geschlechter gibt es ja gar nicht, sind ja nur anzerzogene Verhaltensmuster; gesellschaftsfähig werden, wie auch Feenpferde und Puppenküchen.
An männliche Hebammeriche wird sich der gebärende Teil der Menschheit gewöhnen müssen, ebenso daran, dass zukünftig versucht werden wird, das erste Männchen zur Empfängnis und Geburt eines Kindes zu bewegen. Sind aber auch immer so störrisch diese Esel.

Dann wollen sie sich auch noch um beleidigende und verleumderische Äußerungen im Netz kümmern.
Das ist wohl mehr Eigenschutz, wird doch im Netz ziemlich hemmungslos vom Recht der freien Meinungsäußerung Gebrauch gemacht und über Politiker und andere unbeliebte Zeitgenossen, wie z. B. Medienleute, hergezogen. Das kann nicht angehen. Dieser Saustall muss ein anderer werden.

Dann gibt es noch die bösen Rockerclubs, denen wollen sie auch an den Kragen. Dort treffen sich die wilden Kerle, die sich nicht so recht ein- und anpassen wollen, auch ansonsten sind sie nicht gerade zimperlich und das geht ja in der Bunten Republik gar nicht. Was also tun, Verbote erleichtern und ausdehnen. Was sonst.

Der wichtigste Kampf wird allerdings weiterhin gegen Rechts geführt werden. Dort kann man sich nach Herzenslust austoben, Beleidigungen, Verleumdungen, Berufsverbote, Verbote von Gaststättenbesuchen, beschmieren und beschädigen von Häusern, alles kein Problem. Man darf auch körperlich gewalttätig werden, dient ja der guten Sache und damit ist alles erlaubt. Der feige, erbärmliche Kleinbürger bläst zur, ansonsten verabscheuten, Jagd.
Auf, auf zum fröhlichen Jagen.

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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2 Antworten zu Durchbruch in Koalitionsverhandlungen: Deutlich mehr Fahrradfaher müssen Helm tragen

  1. Moritz Haberland schreibt:

    Zitat: „Dieser Saustall muss ein anderer werden.“
    Wie unsympathisch dem regierenden Spießer die / seine Untertanen wirklich sind,
    kommt immer dann auf den Punkt, wenn zwischen den „Wahlen“ der nutzlose Bürger
    bei abweichender Meinung als Pöbel und Mob oder gar als Nazi bezeichnet wird.

    Wer heute noch vom bürgerlichem Mittelstand faselt,
    der gehört morgen schon zum Prekariat, ist so 🙂 .

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