Neue Atomwaffen braucht das Land

Die US-Army will die in der BRD sowie in anderen europäischen Ländern und der Türkei, gelagerten Atomwaffen modernisieren.
Nachdem im Kongress, aus Spargründen, einige Vorstöße des Militärs abgeschmettert wurden, kamen die Massenvernichter auf den Gedanken, man könnte es mal mit anderen Argumenten versuchen und so behaupteten sie, diese alten Atomwaffen wären nicht mehr sicher und müssten deswegen modernisiert werden.

Gut, die in der BRD gelagerten Atomwaffen sind also nicht mehr sicher. Das wäre doch ein gewichtiger Grund unseren „Gästen“ oder Freinden zu sagen, nehmt euren Schrott und ab nach Hause damit.
Ich möchte bei der Gelegenheit daran erinnern, wie schnell der Atomausstieg und die Abschaltung von frischbestückten Atomkraftwerken vorgenommen wurde, da in Japan ein Erdbeben und eine nachfolgende Erdbebenwoge ein AKW beschädigte. Das ging ganz flugs.
Wobei Abschaltung ist nicht ganz richtig, ein AKW kann man nicht ein- und ausschalten, wie wir es von einem Fernseher gewohnt sind, das mag auch manchen unserer Parlamentarier neu sein. Ein AKW wird lediglich vom Netz genommen.
Z. B. wurde das AKW in Landshut gerade neu mit Brennstäben bestückt und läuft seitdem mit voller Kraft, nur darf der so erzeugte Strom nicht ins Netz eingespeist werden.
Abgesehen von der Idiotie,  kann man das auch mit einem Auto vergleichen, mit dem man Vollgas fährt und zugleich voll auf der Bremse steht, eine höchstsichere Angelegenheit, nicht wahr.

Dahingegen könnte man unsichere Atomwaffen schon abtransportieren oder zerlegen und der sicheren Endverwertung zuführen, sprich Verschrottung. Aber darum geht es ja auch gar nicht.
Die Massenvernichtungsabteilung der USA will aus den plumpen Bomben, die noch von Flugzeugen über, z. B. Moskau, abgeworfen werden müssen, GPS- und radargesteuerte Lenkwaffen machen. Damit sie auch sicher das Ziel treffen, das ist wahrscheinlich die Sicherheit die diese Kerle meinen, die Treffsicherheit.

Die US-Massenvernichter beteuern auch, um Idioten zu beruhigen, durch die Modernisierung entstünden keine neuen Fähigkeiten. Na, wenn das keine neuen Fähigkeiten sind, eine Abwurfbombe zu einer Lenkwaffe umzubauen, dann weiß ich es auch nicht.
Das können sie vielleicht der Merkel und anderen hochrangigen Militärspezialisten der BRD erzählen, die ohnehin nicht zuhören, sondern nur zustimmend nicken, wenn der große Bruder eine Notwendigkeit sieht. Niemand sonst wird dieses Lügen glauben.

Um auch zukünftig auf bundesdeutsche Maschinen als Trägerwaffe zurückgreifen zu können, bleiben einige Tornados bis zum Jahre 2025 im Dienst.
Im Rahmen der NATO dürfen auch wir mal eine Atombombe loswerden und Landstriche verwüsten. Wobei dies natürlich ein geschickter Schachzug der Amis ist, sie halten sich bedeckt, lassen uns die Drecksarbeit machen, bzw. uns im Fadenkreuz der russischen Atomraketen, für US-Interessen wohlgemerkt.
Damit denken die Amis könnten sie die gute alte Tradition aufrechterhalten und Schäden vom eigenen Land fernhalten und andere Länder als Schlachtfelder gebrauchen und verwüsten.

Was hat die BRD dazu zu sagen?
Nichts. Im NATO-Vertrag ist ein Mitspracherecht nicht vorgesehen, egal ob es sich um die alten Atomwaffen handelt oder um neue. Vollkommen egal. Die Führungs- und Besatzungsmacht handelt nach eigenem Gutdünken. Die Handlungsmöglichkeiten bundesdeutscher Regierungen ist hier sehr klein, wenn überhaupt vorhanden.
Was sie allerdings tun könnten, was sie aber nicht tun und auch keine der bisherigen Regierungen versuchte dies zu tun, ist, diese lästige Folge der Niederlage abzuschütteln und uns Deutschen reinen Wein einschenken.
Stattdessen schwafeln sie von transatlantischer Freundschaft und stecken so tief im Hintern des Siegers, dass einem ganz schlecht wird.

Falls den Amis der Kongress wieder die erforderlichen finanziellen Mittel verweigern wird, könnte es durchaus sein, dass wir, die BRD, die Kosten übernehmen. In diesem Politstadl ist nichts unmöglich.

Was machen die Anti-AKWler, die Fußtruppen für alle möglichen Anlässe? Nichts.
Obwohl diese Bewegung ja immer so um unsere Sicherheit besorgt ist. Das Argument „unsichere Atomwaffen, geliefert von den US-Militärs, müsste diese Brüder aktivieren. Tut es aber nicht. Wie immer, nichts zu hören, nichts zu sehen.
Ein deutliches Zeichen dafür, in welchem Sold und/oder unter welchem Befehl die Organisatoren stehen.
Nachdem die Kassen der DDR vertrocknet sind, ist auch nichts mehr los mit der sog. Friedensbewegung, die auch nichts anderes war, als die 5. Kolonne von fremden Mächten.
Wie auch heutige „Protest“bewegungen sehr häufig am Tropf von ausländischen Regierungen und Milliardären hängen. Wann wird bei einer solchen Zusammenarbeit die Grenze zum Landesverrat überschritten?

Die USA bringen durch die Modernisierung ihrer Atomwaffen Russland in Zugzwang, seinerseits wieder Maßnahmen zu ergreifen. Dies bringt die westeuropäischen Länder und die Türkei, auch in dieser sind Atomwaffen dieses Typs stationiert, in eine Gegnerschaft zu Russland, denn die Maßnahmen Russlands richten sich in diesem Fall direkt gegen die Stationierungsländer.
Damit verhindern die USA eine Annäherung zwischen Russland, den EU-Staaten und der Türkei. Dies ist ein neben der Verlagerung des möglichen atomaren Schlachtfeldes auf außeramerikanisches Gebiet ein weiterer Vorteil dieser Modernisierungsaktion.
Sie wissen genau was sie tun.
Diese Atomwaffen vom Typ B 61 sind in Belgien, Italien, den Niederlanden, der Türkei und in der BRD gelagert.
Diese Länder rücken logischerweise verstärkt ins Fadenkreuz russischer Gegenmaßnahmen.
Leider verfügen wir über keine Politiker die diesem Ränkespiel der USA einen Strich durch die Rechnung machen würden oder dies zumindest in die öffentliche Diskussion einbringen, auch die AfD nicht, die sich doch für eine Alternative hält aber wirklich keine ist.
Ich lege hier absichtlich den Finger immer wieder in die Wunde, es stehen Wahlen zum Europaparlament an und bei dieser sollten wirklich keine Stimme mehr an diese Alternative verschwendet werden.
Sollen sie zurück an ihre Arbeitsplätze gehen oder dort bleiben, solche wie sie haben wir bereits viel zuviel, ein Austausch bringt nichts, gar nichts.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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Eine Antwort zu Neue Atomwaffen braucht das Land

  1. rundertischdgf schreibt:

    Wir ergänzen das nochmals, weil an diesem Thema mehr als sichtbar wird, daß wir immer noch der Vasall der Amis sind. Deshalb ist das Gerede jetzt von Asyl für Snowden nur Dummgeschwätz und Blendwerk. http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/11/03/weil-wir-doch-so-souveran-sind-werden-die-us-atombomben-auf-deutschem-boden-modernisiert/

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