Deutschland steigt aus gemeinsamen Atomprojekten aus

Der russische Ministerpräsident Putin bedauert den Ausstieg der BRD, allgemeinen Sprachgebrauch auch Deutschland genannt, aus gemeinsamen Atomprojekten.

„Ich finde es sehr schade, dass wir mit der Atomenergie eine der aussichtsreichsten Richtungen der Zusammenarbeit praktisch eingebüßt haben“ , so Wladimir Putin bei einem Treffen mit Joe Käser dem Vorstandsvorsitzenden der Siemens AG.
Den Atomausstieg der BRD bezeichnete Putin als souveräne Entscheidung. RIA-Novosti zitiert den russischen Präsidenten weiter, „Aber ich verstehe nicht, warum man auch keine Technologien gemeinsam für dritte Länder, in denen es Atomenergie gibt, entwickeln und anwenden durfte.“

Eingeleitet wurde dies vom letzten Vorstandsvorsitzenden, dem auch zu viele weiße Männer im Vorstand saßen.

Putin wird sicherlich verstehen, was er vorgibt nicht zu verstehen, ich weiß und verstehe es, wie es auch viele andere verstehen und wissen, nur Putin wird/darf es nicht aussprechen. Wir hingegen dürfen und müssen es aussprechen, wir brauchen keine Rücksichten auf diplomatische Gepflogenheiten zu nehmen.

Wir dürfen uns weder im Inland, noch im Ausland mit Atomtechnik befassen.
Es könnte ja sein, dass wir Dinge entwickeln würden, die andere nicht schaffen und uns einen erheblichen Vorsprung sichern würden. Dies könnte auf militärischem, wie auch auf zivilem Gebiet geschehen.
Dies ist auch ein Grund, wieso die Grünen auf unser Land losgelassen wurden und ihnen zu unverdienter Beteiligung an der Lenkung unseres Landes verhalf. Normalerweise wären sie mit der K-Gruppenbewegung im politischen Nirwana verschwunden.
Einen Vorteil hat dieses „Nichtdürfen“ auch, es wird kein Krieg mehr gegen uns geführt werden, um uns vom Weltmarkt fernzuhalten, um unsere Technologien und Patente zu rauben.
Nur, sollten wir die Zeit dieses „Friedens“ besser nutzen, auch dies wäre möglich.

Wir dürfen Windräder und Solarkollektoren aufstellen, wir dürfen unserer Industrie, wie dem Gewerbe und Handwerk die größtmöglichen Schwierigkeiten bereiten.
Wir dürfen diesen Schwachsinn mit hohen Strompreisen bezahlen.
Wir dürfen auch Großprojekte in den Sand setzen.
Wir dürfen unsere Industrie auch billigst verscherbeln, unsere Infrastruktur und überhaupt alles, was irgendeine Bedeutung von Rang hat.
Was wir jedenfalls nicht dürfen, ist selbstständig entwickeln und forschen und diese Ergebnisse zu unserem Nutzen einsetzen.

Wir sind ein eingebundenes Land und damit ein gebundenes Land, nicht frei in unseren Entscheidungen.
Dass dies von der politischen und wirtschaftlichen Elite nicht so gesehen wird und falls doch, so nicht angesprochen wird, liegt in der Natur der Sache und beweist das An- und Eingebunden sein.
Wer diese unbequeme Tatsache anspricht, ist ein Nazi, ein Rechtsextremer/-radikaler oder Rechtspopulist.
Auf jeden Fall jemand, den man nicht mit der Kneifzange anfasst und der von einer Art Einheits-  und Aktionsfront der Lakaien und Profiteure mit allen möglichen Mitteln bekämpft und niedergehalten wird. Diese Einheits- und Aktionsfront reicht von ganz links außen bis eben zu jenen Lakaien und Profiteuren, die man auch ganz allgemein als Kollaborateure bezeichnen könnte.
Wer´s nicht glauben oder wahrhaben will, soll sich mal die Kollaborationsprozesse und –urteile der Nachkriegszeit in den sog. demokratischen Ländern ansehen und denselben Maßstab auch auf die besiegten deutschen Lande anwenden. Zeitdauer, Gewöhnung und die Kraft des Normativen spielen hierbei keine Rolle.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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