Gaukler in Berlin und anderswo

Gaukler ist eine in früheren Jahrhunderten übliche Bezeichnung für einen Unterhaltungskünstler. Heute wird der Begriff fast nur noch in historischen Kontexten verwendet.

Im weitesten Sinne war ein Gaukler ein Artist, der Kunststücke beherrschte und mit diesen die Menschen meistens auf offenen Plätzen wie der Straße unterhielt. Bei ihren Darbietungen handelte es sich zum Beispiel um Zauberkunststücke, aber auch um besondere Fertigkeiten sportlicher Art (zum Beispiel auf den Händen laufen, Einrad fahren, Jonglieren). Auch Komiker und Clowns – nur selten jedoch fahrende Musiker und Sänger – wurden als Gaukler bezeichnet.

Zu den Gauklern gehörten auch Quacksalber, Possenreißer, Bärenführer, Zirkusangehörige, Tierschausteller und Wanderprediger. Sie traten auf Kirchfesten und Jahrmärkten auf und präsentierten ihre Kunststücke. Von ihren Taschenspielertricks leitet sich der heute noch gebräuchliche Begriff vorgaukeln (falsche Tatsachen vorspiegeln) ab.
Quelle Wikipedia

Hier ein Beispiel eines Gauklers:

Dann gibt es noch einen Gaukler.
Der Gaukler (Terathopius ecaudatus) ist eine afrikanische Greifvogelart, die zu den Schlangenadlern gehört.

Beide sind nicht gemeint.

Wenn man sich obige Definition von Gaukler ansieht, kann man leicht auf den Gedanken kommen, dass es in Berlin nur so von Gauklern wurlt (wimmelt).

Dann gibt es einen, einen Gauckler, der sitzt ebenfalls in Berlin, jammert, dass ihm die Arbeit zuviel wird, will kürzer treten und beschäftigt seine Freundin auf Steuerzahlerskosten. Wer wird denn da an Vetternwirtschaft denken?
Im Hotel Schönblick zu Berlin lässt es sich trefflich leben, klar, dass einem da die Pflichten des Alltags zu viel, besser gesagt lästig werden können. Vor allem dann, wenn man sein Leben lang noch nie richtig gearbeitet hat, sondern immer auf Kosten anderer Leute gelebt hat.
Wobei, wenn man sich die Pflichten dieses Herrn ansieht, kann man wohl kaum von Arbeit reden. Händeschütteln, dinieren, ein paar Reden ablesen und hin und wieder ein Gesetz unterschreiben, das kann doch jeder. Oder hält sich jemand nicht für befähigt dieses „hohe“ Amt auszuüben?
Dem Amt und dessen Inhaber, das dieser Kerl innehat, soll man Respekt entgegenbringen. Dagegen habe ich nichts, aaaber, Respekt muss man sich verdienen und ich wüsste nichts was einer dieser Kerle für unser Volk und Land getan hätte, dass ich ihm Respekt zollen sollte.
Beleidigen darf man ihn auch nicht, wie man auch die Symbole dieses (Schatten)Staates nicht verächtlich machen darf. Was aber könnte eine größere Beleidigung und Verächtlichmachung unseres Volkes sein, als das Gebaren dieser, u. a. in Berlin ihr Unwesen treibenden, politischen Elite?
Es mag ein paar Ausnahmen geben, wie bekannt, bestätigen Ausnahmen die Regel.

Ein schöner Saustall ist da im Hotel Schönblick eingezogen, der eine musste gehen, der andere will bleiben aber weniger, besser gar nichts „arbeiten“.
Seine Reden lässt er sich von seiner Freundin, einer ehemaligen Lebensgefährtin schreiben. Er liest ab, gauckelt auf Empfängen, schüttelt Hände, reist in der Weltgeschichte herum, redet schlecht über sein Volk, verbreitet auch sonst viel Mist (nicht den echten, das wäre ja eine nützliche Tätigkeit), kostet uns eine Menge Geld und das auch noch bis an sein Lebensende.

Da ihm, dem „Bürgerrechtler“, die Arbeit zuviel ist, kündigte er an, dass er das Tempo drosseln werde.
Sauber, sage ich. Wer kann sich das denn sonst noch erlauben?
Schöne Zustände herrschen da in Berlin.
Alle (Normalbürger) sollen länger und mehr arbeiten, weniger Geld bekommen und der Oberfuzzy in Berlin will das Tempo drosseln.

Der Gauckler bezeichnete Kapitalismuskritik einmal als albern. Dann soll der Kerl doch mal im Kapitalismus seinen Mann stehen. Das hat der nie getan. Soll er doch um seine Existenz kämpfen, schauen wo er bleibt, wenn er nichts tut oder das Tempo drosselt.
Kassiert lockere 200 000 im Jahr, wohnt auf unsere Kosten, bekommt Dienstwagen, Chauffeur, Sekretärin und Diener von uns bezahlt. Wahrscheinlich auch noch die „Arbeits“kleidung und sonstiges Allerlei.

Ich behaupte eines, keiner, aber wirklich keiner/keines, dieser Manns- und Weibsbilder in Berlin und an anderen Regierungsorten, gingen auch nur einen Tag ab.
Würden sie von einem auf den anderen Tag fristlos gekündigt, ginge das Leben nach wie vor seinen Weg.
Mit dem Unterschied, es käme kein Blödsinn hinzu, kein großer Schaden würde mehr verursacht und im Lande würden sich neue Strukturen bilden.
Nur mal angenommen, die Kerle wären weg, Ministerien etc. würden sich in Luft auflösen und neues Ungemach käme nicht nach.

Ich wage in diesem Fall eine Voraussage, die alten, gewachsenen Strukturen würden wieder entstehen bzw. sich verselbstständigen. Örtliche Belange würden vor Ort entschieden, Selbstverwaltungen würden sich bilden und überregionale Entscheidungen würden gemeinsam getroffen.  Es gäbe kein Bundesrecht, das Landesrecht brechen würde und evtl. würde nicht einmal Landesrecht das Ortsrecht brechen und auch das wäre gut so. Entschieden wird dort, wo gelebt wird.
Wer arbeitet, würde auch etwas zum Leben haben, wer nicht der nicht. Das wäre bitter, vor allem für die politische und wirtschaftliche „Elite“ dieses Landes, die doch nur schmarotzt und auf Kosten anderer Leute lebt. Ein natürliches Leistungsprinzip würde sich entwickeln können.

Natürlich wird es so nicht geschehen. Aber es sind nicht die schlechtesten Gedanken, wenn man sich mal ein Leben vorstellt, ohne dieses ganze Gschwerl. Dann kann man sich mal vorstellen, wie es sein sollte/könnte, wie es wäre, wenn.

Als ich diese letzten Zeilen schrieb, fielen mir zwei Buchtitel ein, die ich in meiner Jugend gelesen haben:

„Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken“

und

„Hunde wollt ihr ewig leben“

Mehra sog i ned.

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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5 Antworten zu Gaukler in Berlin und anderswo

  1. Augustus schreibt:

    Guten Morgen

    Genau so ist es! Das Volk soll härter und länger arbeiten, Leute wie der Gaukler hingegen drosseln das Tempo. Dann sollten eben auch seine Bezüge gedrosselt werden. Hier sieht man allerdings auch, dass diese „Elite“ sich überhaupt nicht mehr als Teil des Volkes – welches sie ja angeblich vertreten – begreifen. Laut juristischer Theorie müsste der Bundespräsident ja jene Gesetze – welche er unterschreiben soll – auf ihre (verfassungsmäßige) Rechtmäßigkeit prüfen und ggf. dem Verfassungsgericht zur Prüfung vorlegen. Nun stellt sich die Frage: Hat er – der Gaukler – überhaupt die berufliche Qualifikation dies zu leisten? (Dies ist als rhetorische Frage zu verstehen)

    Anderes Thema: Ein Traditionsunternehmen wie Loewe lässt der Staat im Sog der Globalisierung natürlich platt gehen. Schließlich sind diese Unternehmen ja kaum „Systemrelevant“. Nicht das ich dafür wäre, dass der Staat Unternehmen retten sollte, in denen Missmanagement betrieben wird, doch wer immer „faire Löhne“ fordert, der sollte konsequenterweise auch Waren aus „Billiglohnländern“ dementsprechend bezollen. Allerdings geht die Tendenz wohl eher da hin, dieses Land ebenfalls zu einer Billiglohnoase umzubauen, auf das die Produktion dann diese „Eliten“ am fressen hält, während der einfache Bürger schauen soll wo er bleibt.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Dafür gibt es dann pro Person 3 oder 4 Arbeitsplätze, früher gab es meist nur einen pro Familie und das reichte auch. Mit diesem einen Arbeitsplatz wurde die Familie über die Runden gebracht, häufig auch noch ein Haus gebaut und meist kein kleines.
      Das ist heute oft nur noch mit einem guten Einkommen von Mann und Weib zu erreichen.
      Denn, auch wenn auf dem Lohnzettel ein annehmbarer Betrag steht, so ist dies doch nur Augenwischerei. Entscheidend ist, was ich für mein Geld bekommen und wenn ich mir die heutigen Gehälter oft so ansehe, dann schlackere ich mit den Ohren, wenn ich dann sehe, was die Leute sich davon leisten können auch.

  2. Suum Cuique schreibt:

    „Hunde wollt ihr ewig leben“, soll Friedrich der Große gemäß einer Anekdote während der verloren gegangenen Schlacht von Kolin, 1757, seinen Grenadieren zugerufen haben. Ob es so war, ist nicht verbürgt. Daß er bei seinen Soldaten auf dem Schlachtfeld stand, schon.
    Er, später der Erste Diener seines Staates, begründete in seinem Friedenswerk ein Staatsethos, das noch bis zu den Wiederaufbauleistungen der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte.

    Erst nach drei Generationen schafften es Republik, Sozialismus und Demokratie mit Krieg und Bürgerkrieg, Vertreibung und Entrechtung die Deutschen dahin zu bringen, wie „Augustus“ in seinem Kommentar so treffend darstellt, sich scheinbar mit ihrem Schicksal in einer „Billiglohnoase“ abzufinden.
    Und Präsidenten einer Republik werden als arbeitsscheue, opportunistische Genußmenschen, zum getreuen Spiegelbild, das einst Republikaner von Monarchen zeichneten, ja, sie verstehen es sogar dies noch bis in Groteske zu übertreffen.

    Der „Thron“ eines Bundespräsidenten ist sein Dienstwagen, mit dem er sich am liebsten auch noch dahin chauffieren lassen würde, wo selbst ein Kaiser zu Fuß ging. Vielleicht wird ja eines Tages das Volk seinen Auto-Mobil-Präsidenten eine ganz andere Ausbremsung bescheren – und ihnen begreiflich machen, daß nicht nur Räder für den Sieg rollen können, sondern wie weiland 1792 auch Köpfe…

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Köpfe rollen in unserem Land nicht so schnell und das ist auch gut so, in Blut waten sollen andere.
      Ich bin für ein Eiland im Atlantik. „Goodbye Deutschland“. Auf Nimmerwiedersehen. Kommt nie wieder, nie wieder nach Haus.
      Allerdings nur für den Fall, dass sie sich einbilden würden, sie könnten in unserem Land, auf unsere Kosten einen besinnlichen Lebensabend verbringen.
      Honecker musste gehen, warum auch nicht diese Kerle.

      • Suum Cuique schreibt:

        „[…] in Blut waten sollen andere.“

        – Taten sie ja auch. Allerdings meist in deutschem.
        Natürlich war das nur metaphorisch gemeint. Aber die Frage nach Genugtuung stellt sich doch.
        Deutschland hat ein ganzes Jahrhundert an diese Kerle verloren. Es hätte sich in Frieden und Wohlstand entwickeln können. Es hätten nicht Millionen Unschuldiger eines grauenvollen Todes sterben müssen. Und wo ist es gelandet? In Deutschland rollen zwar bisher keine Köpfe, aber zertreten werden welche.

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