Putschgefahr in Griechenland

Recht so, weiter so. Fahrt den Karren EU nur richtig in den Graben.

Die Gewerkschaft der Reservisten der Spezialstreitkräfte rief für heute zu einer Großdemonstration auf.
Hauptforderungen der Gewerkschaft sind u. a., die Enteignung deutscher Unternehmen in Griechenland, sozusagen als Reparationszahlungen für die Kriegsschuld von uns Deutschen, illegale Einwanderer sollen in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden.

Der Premier Griechenlands sprach von einem Putschversuch und berief eine Krisensitzung ein. Sind Sitzungen dieser Kerle auch mal etwas anderes als eine Krisensitzung? Die leben doch  von Krisen, werden von und durch Krisen fett.

Meine Meinung zu diesem Putschversuch mit Ankündigung; der in Wirklichkeit gar keiner ist, sondern nur durch die regierende Clique zu einem solchen hochgeputscht wird; ist, von mir aus, sollen sie nur machen.
Damit würde evtl. die erste Lektion abgeschlossen, die die Nachkriegsdeutschen lernen müssen.
Wir sind und bleiben die Verlierer des großen Krieges, wir sind und bleiben die Schuldigen, die bezahlen dürfen und das Maul zu halten haben.
Da bringt es nichts, wenn wir in Griechenland Urlaub machen, griechische Restaurants besuchen und Griechen, wie auch andere Ausländer, als Dauergäste aufnehmen, beherbergen, ihnen Lebensgrundlagen bieten, wenn gewünscht auch ohne Arbeit.

Wir Deutschen haben es nicht leicht, wir sind entweder zu gut oder zu böse für diese Welt. Recht machen können wir es den gierigen Nachbarn und sonstigen Freinden nie und nimmer.
Sie wollen immer das, was uns gehört, was wir geschaffen haben. Wenn wir endlich wieder was haben, kommen sie daher und sagen, ohne sie hätten wir es nie geschafft und wir wären von ihnen abhängig. Also her mit dem geschaffenen Wohlstand.

In vielen, vielen Artikeln habe ich die USA kritisiert, deren internationale Ausrichtung und Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder. Aber sind wir recht viel anders?

Wir sicherlich, aber nicht diejenigen die unserem Land das Sagen haben, die Wirtschafts- und Bankenbosse, sowie deren Eigentümer, internationaler und meist seit langem nicht mehr deutscher Unternehmen.
Die EU eines der größten der modernen Übel, geschaffen unter Mitwirkung und Wollen der deutschen Industrie- und Bankenbosse, damit die Kassen der Aktionäre klingeln.
Nicht etwa, damit es uns besser geht, das ist alles Blödsinn und wenn es dem Unternehmer gut geht, muss es dem Arbeiter noch lange nicht gut gehen, das sind Ammenmärchen. Auch wenn es bei uns dem Arbeiter verhältnismäßig gut geht, so sind diese Tage doch gezählt und die Last der Verantwortung wird der Arbeiter zu tragen haben.
Nein, nicht der Industriearbeiter, der marxistische Proletarier, sondern der arbeitende, schaffende Mensch, der Werte und Wohlstand schafft.
Dem wird es an den Kragen gehen, Schuld muss bezahlt werden und wir sind schuld, die Erbsünde hat einen neuen Namen, die Kriegsschuld der Deutschen, die ewige Schuld.
Die andere, die biblische Erbsünde hat ausgedient, sie wurde flugs ersetzt, neue religionsartige Ideologien durchziehen die Gehirne, nisten sich ein und treiben gleich Nebelschwaden durch die Gehirne der Deutschen, vernebeln die Sinne.
Kaum jemand wagt es noch von deutschen Interessen zu sprechen, Deutsche gibt es schon gar nicht mehr, nur noch eine Bevölkerung, eine offene Gesellschaft, eine Zivilgesellschaft.
Deutsch ist nur noch die Schuld, die ewige Schuld.

„Versöhnung ist ein absolut sinnloser Begriff. Den Erben des judenmordenden NS-Staates kommt gar nichts anderes zu, als die schwere historische Verantwortung auf sich zu nehmen und zwar generationenlang und für immer.“
22. Nov. 2000 vor der Evangelischen Akademie in Tutzing

Michel Friedman

Gibt es hierzu noch Fragen?

Sollen die Griechen putschen, sollen sie deutsches Vermögen beschlagnahmen, gut so.
Es ist nicht das erste Mal, das deutsches Auslandsvermögen beschlagnahmt und verteilt wurde, die Auslandsdeutschen können ein Lied davon singen. Die erste, auch internationale, Enteignungswelle rollte mit der ersten großen Plünderung die unser Volk erdulden musste, dem Ersten Weltkrieg.
Die zweite ließ nicht lange auf sich warten, steigerte sich zu Mord und Totschlag, und die dritte, die rollt gerade an.
Dieses Mal war gar kein Krieg notwendig, wir haben noch genug Schuld auf unserem Buckel und überhaupt ist der Wohlstand den wir geschaffen haben, sowieso nur möglich, da wir andere ausgebeutet und übervorteilt haben. Das nächste wird sein, dass wir sie gezwungen haben deutsche Produkte zu kaufen, dies gar mit Bürgschaften und geliehenem Geld forciert haben.
Schuldig, schuldig, schuldig.
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen, wenn man obige Vorgänge von dieser Warte aus betrachtet, so wohnt diesen Worten eine bittere Wahrheit inne.

Ein Grund mehr, uns als Deutsche von der Weltbühne zu verabschieden. Sollen sie doch ihren Dreck alleine machen. „Werden“ wir wieder das, was wir ohnehin sind, Bayern, Hessen, Württemberger, Sachsen, Friesen und irgendwo/irgendwie wird auch das zerschmetterte Preußen wieder sein Plätzchen finden.

Getrennt marschieren und trotzdem vereint sein. Die deutsche Geschichte ist auch eine Geschichte der Eigenständigkeit der deutschen Völker und Stämme. Zentralismus war nie unsere Sache.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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7 Antworten zu Putschgefahr in Griechenland

  1. Moritz Haberland schreibt:

    Zitat : „Wir sind und bleiben die Verlierer des großen Krieges, wir sind und bleiben die… die bezahlen dürfen und das Maul zu halten haben.“

    Wer sich selber „schuldig“ fühlt, guter G.Bauer, der ist auch schuldig, möglich daß die depperten Bayern schuldig geworden sind, die Bayern, die ich kenne sind es nicht(!), von uns guten Preußen ganz abgesehen, wir sind per Wohlwollenserlaß bereits schuldlos (den Wohlwollenserlaß habe ich selbst erlassen 🙂 )

    Ich werde nie verstehen, warum ihr alten Westzonis
    Euch immer und immer wieder diese Jacke anzieht,
    die man Euch angedreht hat, wir Ostzonis machen
    das doch auch nicht, seid Ihr alle Masochisten oder was?

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Seit ihr in die Arme der BRD gelaufen seid, seid auch ihr Verlierer und Schuldige. Vorher ward ihr Opfer und Gewinner. Ihr wart ja ein Gewinnersystem, geführt von Siegern, die vom Feind ausgebildet wurden.
      Ach ja, ein Teil von euch ist heute auch Opfer und war Widerstandskämpfer.
      BRDler hingegen können keine Opfer sein, wie sie auch keine Widerstandskämpfer sein können.
      BRDler und damit jetzt auch ihr, sind Schuldige und Verlierer und damit auch Geber.
      Das kannst Du drehen und wenden wie Du willst, auf persönliche Empfindungen und Einschätzungen, wird da keine Rücksicht genommen und gefragt wirst Du auch nicht.

      • Moritz Haberland schreibt:

        Ist schon recht, nun kommt es aber auch auf das subjektive Selbst, das eigene Bewußtsein an. Da kenne ich viele gute „Alt-Bundis“ und sehr viele „Neu-Bundis“,
        die sich nie und nimmer als „schuldig und verloren“ verstehen, was ist mit denen?

        So leben sie frisch, frank, fröhlich, frei inmitten aller neurotischen Bundesbürger.
        Glück gehabt, würde ich sagen, mein Leben ist ebenfalls so, hab ich ein Glück !

      • Gerhard Bauer schreibt:

        Für Dich persönlich magst Du recht haben, Wirkung im Großen und Ganzen hat dies nicht und vom Großen und Ganzen schreibe ich.
        Deshalb ist es schlicht und ergreifend falsch, wenn Du uns Westzonis in einen Topf wirfst und bei Dir eine Ausnahme machst und Dein persönliches Leben oder das von Dir Bekannten, in die Waagschale wirfst und dann noch im selben Satz von allen Ostzonis sprichst und behauptest, die wären um soviel anders, als die Westzonis. Du hast anscheinend übersehen, dass der antifaschistische Kampf und damit auch das Schuldeingeständnis, wesentlicher Bestandteil der Republik der Ostzonis war. Denken wir dabei auch an die regelmäßig stattfindenden Dresdner „Trauerspiele“, an denen immer wieder auf die eigene Schuld hingewiesen wird. Nur von „Westzonis“?

        Ich werde nie verstehen, warum ihr alten Westzonis
        Euch immer und immer wieder diese Jacke anzieht,
        die man Euch angedreht hat, wir Ostzonis machen
        das doch auch nicht, seid Ihr alle Masochisten oder was?

        Ich kann in diesem Fall nur für mich sprechen, ich bin kein Masochist, doch sehe ich den Tatsachen ins Auge und führe, wie im obigen Artikel getan, die Begründung für diese Tatsache ins Feld. Wenn Du der Meinung bist, wir müssten aus anderen Gründen bezahlen und das Maul halten, würden sie mich interessieren.

        Vom übergeordneten Standpunkt aus, kommt es auf persönliche Empfindungen und Einstellungen nicht an.
        Es ist eine Tatsache, dass wir ALLE bezahlen müssen, egal zu was oder zu wem wir uns hingezogen fühlen und wie wir leben.
        Wieso wir ALLE bezahlen müssen, ist auch klar, wir sind die Verlierer des oder der großen Kriege(s) und dessen/deren Verursacher und all dessen, was im Rahmen dieser Kriege geschah oder uns vorgeworfen wird.
        Wobei der Vorwurf alleine schon ausreicht, um die Schuld und das tatsächliche Geschehen zu beweisen.

        Dabei ist es unerheblich, wie sich der einzelne dabei fühlt, das wiegt in der Waagschale nicht ein Gramm.

        Die BRDler sind die Nachkommen, die Rechtsnachfolger und damit hat sich die Sache. Die Österreicher kamen dabei besser weg, obwohl sie genauso „DABEI“ waren, die DDRler waren auch dabei und durften Jahrzehnte dem großen Bruder die Füße wärmen.
        Auch da war es egal, ob man brüderliche Gefühle hatte oder nicht, entscheidend war, man war Bürger der DDR.
        Die DDR durfte sich nur besser fühlen, bezahlen und für die Sieger arbeiten „durfte“ sie auch. Aber das war ja brüderliche Hilfe, im Westen nennt man das u. a. transatlantische Freundschaft.

        Ein gutes Beispiel, wie erdrückend „Brüderlichkeit“ und „Freundschaft“ sein können.

  2. Moritz Haberland schreibt:

    Recht hast Du, bezahlen mußten die „Ostzonis“ an die „Sowjetischen Brüder“ ausreichend, so hat die Rostocker Werft bis 1986 (!) die gesammte Trawlerflotte für die UdSSR gebaut und als „Wiedergutmachung“ verschenken müssen, für unser Uran aus dem Erzgebirge haben wir auch nicht eine Kopeke erhalten, volkswirtschaftlich haben wir unserem „Großen Bruder“ die Füßchen so lieb erwärmt, wie das sobald keiner mehr macht und machen muß.

    Was ich sagen wollte und auch tatsächlich meine, das ist, daß der normale „Ossi“ (z.B. in meinem Alter), der das alles auch weiß, dennoch kein wie auch immer geartetes Schuldgefühl verspürt. Da klappt auch kein Einreden samt BRD – Geschwätzigkeit, wenn man den Lucki-Bernd wegen des Wortes „Entartete Demokratie“ an den Arsch faßt, dann schmunzelt hier der mitteldeutsche Bundesbürger. Das erstaunliche Erpressungspotential in der Alt-BRD ist bei uns gesunden Ossis einfach nicht vorhanden, bester Gerhard Bauer. Ich kenne niemanden, der sich hier von Fernsehbeiträgen der „besonderen Art“ betroffen fühlt, Tränen weint oder dergleichen.
    Hier geht das allen am Mors perifär 🙂 .

  3. Moritz Haberland schreibt:

    Ich muß es nochmal deutlich sagen, nachdem meine große Tochter das monierte:
    „am Mors perifär“ … das heißt ganz konkret: „am Arsch vorbei“,
    hab Dank meine liebe kleine Pia, Du bist eben doch die Größte..

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