Steinbrück wird erpresst

Es geschah im Jahre des Herrn 1999. Das Ehepaar Steinbrück beschäftigte eine Illegale und diese selbstverständlich schwarz.
Das Eheweib Steinbrücks hält die Schwarzarbeit auch im Rückblick für richtig, sie wusste auch, dass sich diese Putzfrau illegal in der BRD aufhielt, denn genau dies wurde als Begründung angeführt, dass sie nicht angemeldet wurde.
Eine schlechtere Ausrede habe ich wahrlich noch nicht gehört.

Ich will hier nicht gegen Schwarzarbeit wettern, ist sie doch das Normalste von der Welt. Will man doch an diesem Raubstaat vorbei agieren und ihm nicht jeden Heller in den gierigen, nimmersatten Schlund schieben.

Bei Steinbrück sieht es natürlich anders aus, ein Jahr nach dem Vorgang wurde er Finanzminister in NRW, also der Obersteuereintreiber und ein paar Jahre später wurde er Oberobersteuereintreiber im Bund und wollte gar die Kavallarie gen die Schweiz schicken, um die dortigen Schwarzgelder von Bundesbürger aufzufinden und das sog. Steuerparadies Schweiz ausräuchern.
Da wird die Doppelmoral dieses Heuchlers, der symptomatisch für die gesamte politische Klasse steht, mehr als deutlich.

Aber noch ein paar Gedanken zur Erpressung.
Hier der Gesetzestext:

§ 253 Erpressung

(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt und dadurch dem Vermögen des Genötigten oder eines anderen Nachteil zufügt, um sich oder einen Dritten zu Unrecht zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.
(3) Der Versuch ist strafbar.
(4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung einer Erpressung verbunden hat.
Entscheidend ist  hierbei der Absatz 2, wenn der angestrebte Zweck als verwerflich anzusehen sei.
Es ist wohl nicht verwerflich, wenn der anonyme Briefschreiber, Steinbrück auffordert seine Kanzlerkandidatur niederzulegen, da ein  Kanzlerkandidat, evtl. späterer Bundes- oder Vizekanzler nicht erpressbar sein dürfe.
Der Briefeschreiber möchte auch weder sich noch einen Dritten bereichern.
Dass mittels des BKAs der anonyme Briefeschreiber ermittelt werden soll, spricht Bände. Anstatt das Leben Steinbrücks unter die Lupe zu nehmen, die Kavallarie in Form von Ermittlern des Finanzamtes zu senden, werden die Jagd- und Spürhunde des Systems auf den Absender des Briefes gehetzt.
Wieso dies gleich ein Fall für das Bundeskriminalamt ist, lässt auch tiefblicken. So hat man die Angelegenheit besser in Griff, nicht, dass noch irgendsoein übereifriger Polizist meint, man könne doch in einem Aufwasch auch gleich mal in Steinbrücks Leben ein bisschen tiefer schürfen.
Alles in allem kan man sagen, Steinbrück passt wie die Faust auf´s Auge. Er passt zur SPD, er passt in den Bundestag, er passt zur politischen Kaste dieser Republik.
„Einer wie alle, alle wie einer“

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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Eine Antwort zu Steinbrück wird erpresst

  1. rundertischdgf schreibt:

    Scharf beobachtet.

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