Ungarn ist auf einem guten Weg

Ungarn zahlt die Kredite an den IWF vorzeitig zurück und forderte den IWF sein Büro in Ungarn zu schließen, da die Einmischung in die inneren Angelegenheiten Ungarns unerträglich seien.

Genauso und nicht anders muss es gemacht werden. Schulden bezahlen und Abhängigkeiten verringern.
Auch die EU ist da mit im Spiel. Den unbotmäßigen Ungarn wurden nun EU-Gelder eingefroren, wegen Unregelmäßigenkeiten, so heißt es.
Da dürfte Griechenland allerdings nicht einen Cent bekommen und denen wird das Geld LKW-Weise ins Land transportiert. Die sind eben in festen Händen, in festen Händen von Goldman & Sachs.
Die Ungarn wollen eben diese Hände loswerden.
Gratulation und Bravo, weiter so.
Ungarn hat dem Kommunismus einige Zähne gezogen und sie ziehen dem Zentralstaatsmonster EU und der Weltfinanzdiktatur, vertreten durch den IWF, einige Zähne. Dass das alleine noch nicht reicht, dürfte auch klar sein, aber die ersten Schritte sind gemacht und jede große Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

 

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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7 Antworten zu Ungarn ist auf einem guten Weg

  1. m.ela schreibt:

    Es ist – auch in Ungarn – leider nicht alles Gold, was glänzt.
    In einem anderen Block fand ich diesen Kommentar, der den Herrn Orban in einem etwas anderen Licht erscheinen läßt:

    Es bleibt also spannend!

    „Verweis von mir gelöscht“

    • Moritz Haberland schreibt:

      Naja, daß die Ungarischen Sozis wutschnauben, ist nun wirklich kein Wunder, jeder wirkliche Kenner und Freund dieses bemerkenswerten Völkchens mitten in Europa, weiß doch was da abgeht. Wenn ich von etwas überzeugt bin, dann ist es, daß es die tatsächlichen Taten sind, an denen ein Mensch (Arzt / Polizist / Politiker usw.) zu messen ist.

      Ganz anders als in der BRD sind bei den Ungarn alle Antennen und
      so alle Instinkte sehr fein justiert, was mich immer wieder begeistert.

  2. Kersti schreibt:

    Gewissen Kräfte haben auch immer einen Plan B, wenn A nicht mehr funktioniert. Die Ostöffnung begann nicht zufällig in Ungarn, es war der erste Schritt zur grenzenlosen Ausbeutung von Mensch und Tier, Natur dieser Erde. Die Grenzöffnung war nichts Gutes! Warum soll in Ungarn jetzt nicht wieder etwas Neues ausgetüftelt werden? Niemand auf dieser Welt kann sich den uns bekannten Satanen entziehen, sonst verunfallt er ganz schnell. Ich glaube dem Beitrag über Ungarn in diesem Forum jedes Wort. Die gehören alle dazu!

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Ich glaube nicht jedes Wort,sonder überprüfe die Aussagen und konnte beispielsweise keine wichtigen Positionen in der internationalen Finanzwelt finden, die Orban bekleiden soll.

      Man kann alles und jeden in gewisser Weise verdächtig machen, doch sollte man doch auch die Taten überprüfen und die Leute daran messen.
      Wie gesagt, es geht um Schritte in die richtige Richtung und der Schritt den Ungarn macht, der ist richtig. Da beißt die Maus keinen Faden ab und Miesmacher und Parteigänger können da sagen was sie wollen.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Die kath. Kirche hat viele Gesichter, wie könnte es bei der Größe auch anders sein, und einige dieser Gesichter sind durchaus wertvolle Verbündete, wenn nicht gar Gleichgesinnte, im Kampf gegen den Internationalismus, Dekadenz und Verfall.

      • Moritz Haberland schreibt:

        Das ist ganz sicher so, auch wenn ich keinen Gott habe, achte ich alle, die einen haben, selbst als dieser (wie in meiner Kindheit und Jugend) noch Karl Marx hieß, wenn die Gläubigen nicht moralisieren oder gar missionieren.

        Und ebenfalls früh habe ich gelernt, daß große Glaubensgemeinschaften sehr unterschiedlich kluge und dumme, grobe und feine, sympathische und unsympathische Mitglieder haben. Bei der Größe und dem Alter der Katholischen Kirche kann das eben auch nicht anders sein.

        PRÄAMBEL der neuen Ungarischen Verfassung
        (einige prägnante Auszüge):

        „Gott segne die Ungarn. [so beginnt auch die ungarische Nationalhymne]
        Wir sind stolz, dass unser König, der Heilige Stephan, vor 1000 Jahren den ungarischen Staat auf festem Fundament geschaffen und unser Land zum Teil des christlichen Europas gemacht hat !
        Wir sind stolz auf unsere Vorfahren die für die Aufrechterhaltung, Freiheit und Unabhängigkeit unseres Landes kämpften.
        Wir sind stolz auf die herausragenden geistigen Leistungen der ungarischen Menschen.
        Wir sind stolz darauf, dass unser Volk Europa jahrhundertelang in Kämpfen verteidigte, und seine gemeinsamen Werte durch seine Begabung und Fleiß mehrte
        [….]
        Wir anerkennen die die Nation erhaltende Kraft des Christentums.
        Wir achten die verschiedenen religiösen Traditionen unseres Landes.
        Wir schwören, dass wir die geistige und seelische Einheit unserer in den Stürmen des vergangenen Jahrhunderts in Teile zerrissenen Nation bewahren werden.
        [….]
        Wir achten die Freiheit und Kultur der anderen Völker und streben eine Zusammenarbeit mit allen Nationen der Welt an.
        [….]
        Wir bekennen uns dazu, dass die wichtigsten Rahmenbedingungen unseres Zusammenlebens die Familie und die Nation sind, die Grundwerte unserer Zusammengehörigkeit sind Treue, Glaube und Liebe“

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