Drohnen über Norwegen sind im nationalen Interesse

„Nationales Interesse“, da heißt es aufgepasst. Mit nationalem Interesse rechtfertigen die USA derzeit jede Sauerei. Die jüngste Sauerei ist, Apple schickt Drohnen über Norwegen aus, um das Land zu photographieren. Ziel ist es, einen Konkurrenzdienst zu Gugl aufzubauen.

Die Stadt Oslo verbot diese Flüge umgehend, da detaillierte Photos von Regierungs- und Geheimdienststellen gemacht würden und dies gefährde die Sicherheit des Landes. Aber, aber liebe Norweger, ihr habt wohl die Rechnung ohne den Wirt gemacht und die nationalen Interessen der USA nicht berücksichtigt. Die USA intervenierten unverzüglich bei der Regierung Norwegens und forderte, dass diese das Verbot umgehend wieder aufzuheben habe, die Apple-Spionage-Aktion sei im nationalen Interesse.

Die US-Botschaft teilte den unbotmäßigen Norwegern mit, sie hätte die wirtschaftlichen Interessen von US-Behörden zu sichern und sie werde natürlich Aktivitäten von US-Unternehmen in Norwegen unterstützen und außerdem meinten die Diplomaten, diese Luftbildspionage sei doch auch zum Vorteil Norwegens, da diese Werkzeuge ein wichtiges Element des städtischen Tourismus seien. Gääähn.
Wie konnte man vor Gugl überhaupt Städte besuchen, sich Reiseziele aussuchen und über Sehenswürdigkeiten informieren? Kann sich noch jemand daran erinnern?

Bei der Gelegenheit zeigte sich wieder einmal die äußerst enge Zusammenarbeit von US-Regierungsbehörden und US-Unternehmen, immer öfter zeigt sich, wer Wirt und wer Kellner ist.
Erwähnenswert ist noch, dass Apple in den USA weder Regierungsgebäude in Washington, noch das Pentagon, noch CIA-Hauptquartier in Langley mit detaillierten 3-D-Bildern zeigt und vermutlich vieles andere auch nicht.

Ach ja, noch so eine „Segnung“ der modernden Zeiten, eine australische Firma entwickelt eine Äpp, mit der man mit 11 verschiedenen Atombombentypen Berlin zerstören kann und mit Hilfe des Guglkartendienstes die Auswirkungen beobachten kann. U. a. werden auch die Atombomben verwendet, die die USA, als einziges Land der Welt, in einem Krieg zur Massenvernichtung von Zivilisten, einsetzten.
Unternehmen die die Grundlagenentwicklung für dergleichen Kartendienste u. ä. entwickeln werden, wie könnte es anders sein, auch vom Venture-Capital-Arm der CIA finanziert, meldeten die DeutschenWirtschaftsNachrichten.

Als Spielerei wird das Projekt „Bomben auf Berlin“ abgetan. Das ist keine Spielerei, das ist pervers und ein Verbrechen noch dazu.

Dass friedliebende Staaten, wie die USA unbestritten einer ist, natürlich über solches Equipment verfügen und die Militärs damit ihre Planspiele machen können, die Zahl der Millionen oder auch Milliarden ermorderter Menschen einigermaßen exakt berechnen können, das dürfte jedem klar sein.
Dass sie über jedes wichtige Gebäude dieser Welt bestens informiert sind und in der Lage sind jedes relevante Ziel, wie es auch Großstädte sind, im nationalen Interesse der USA zu zerstören, dürfte auch niemanden überraschen.
Dass aber solche Technologien auch den inoffiziellen Geheimdienstablegern, wie z. B. Al-CIAda einer ist, nützen, muss auch klar sein und natürlich nicht nur solche Massenvernichtungsberechnungen, sondern auch die detaillierten Kartendienste, die im nationalen Interesse der USA sind, werden von diesen Hilfsorganisationen der Geheim- und Sabotagedienste der USA genutzt.

Zur Erinnerung, die USA sind die Kraft, die den Krieg gegen den Terror anführt? Welchen Terror überhaupt, wenn man den hausgemachten und gesteuerten Terror mal außen vor lässt?

Eines noch zum Schluss. In London wurden Mülleimer installiert, die nur dem äußeren Schein nach Mülleimer waren. Diese Mülleimer scannten die Smart-Phones der Passanten und sammelten wichtige Daten, wie z. B. die Einkaufsgewohnheiten und Namen und Adressen. Diese Daten wurden an Firmen weiterverkauft.
In Moskau werden ebenfalls solche Scanner installiert, damit sollen Personen aufgefunden und beobachtet werden.

Also meine lieben Leute, kauft ihnen diesen Schrott ab, lasst sie Unmengen Geldes daran verdienen und euch besser überwachen können.

Datenschutz, Privatsphäre, was war das gleich wieder?

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
Dieser Beitrag wurde unter Ausland, USA abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Drohnen über Norwegen sind im nationalen Interesse

  1. Moritz Haberland schreibt:

    Hier etwas zum Herzblatt der schrägen „Islamkritik“.

    Der am 7. April 1992 in Khon Kaen, Thailand, als Sohn einer thailändischen Mutter und eines polnischen Vaters geborene Jonny Deipabba war mit seiner Familie nach „Deutschland“ (gemeint ist die BRD) gekommen und lebte in Berlin.

    Eine Gruppe wehrhafter Türken hat ihr Hausrecht in Berlin genutzt und diesen
    „Thaipolen“ kurzerhand „alle“ gemacht, aus türkischer Sicht ein legitimer Vorgang.

    Die „deutsche“ „BRD-Eliten-Randgruppen-Gesellschaft“,
    die in jedem auch nur denkbaren Fall erheblich BESSER
    als GUT ist, versteht das alles nicht so ganz, sie lernt noch.

    • Kersti schreibt:

      Naja, Moritz, ich bin jetz mal ganz böse. Wären sie in Polen oder Thailand geblieben, wäre dem Jung die islamische Gang nicht über den Weg gelaufen. Hier kann man natürlich absahnen, wer dem Geld hinterherläuft, wird daran sterben. Die Gier ist ein Geschenk des Teufels. Diese Familie ist der Inbegriff der Globalisten und wie das endet, sieht man.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Diese asozialen Schläger hätten jeden zusammengeschlagen.

      • Moritz Haberland schreibt:

        Ach Quatsch, diese asozialen Schläger sind bequatschbar, ich weiß das, weil ich selbst eine ETW in Berlin habe und einmal in der Woche dort bin. Inzwischen haben die „Münchener Zahnärzte“ hier die Preise versaut und jedem Kamel-und Eselliebhaber ihre unverkäuflichen Wohnungen vermietet.

        Doch auch als blonder (heute eher mangelhaarig) und blaugrau-äugiger 60-jähriger mit Vollbart tut mir kein Kanacke ein Leid an, wenn ich sie sofort aktiv und also wirklich offen anspreche.

        Ein mittel-kleiner Türkenjunge hat geweint, als ich ihm gesagt habe, daß ich sowohl meinen Vater und meine Mutter bis zum Lebensende verflucht hätte, wenn sie mich in ein fremdes Land verschleppt hätten.

        So geht das, man muß sie nur tatsächlich ernst nehmen.

      • Moritz Haberland schreibt:

        Meine kleine Schwester(58) fragt mich oft:
        „Wie kann man denn so böse direkt, d.h.
        eben so fieß sein?“ Da ist Moritz immer platt.

  2. Moritz Haberland schreibt:

    Und jetzt sehe ich mir A U S D S R Ü C K LI C H
    den Uralt – Baiern – Film „Unser aller lieber Stenz“
    an.

    Beste Grüße an alle Bayern von den alten Preußen
    Moritz undOdin.

Kommentare sind geschlossen.