Der amerikanische Traum

Ist ausgeträumt, wenn er jemals mehr als ein Traum war, eine Seifenblase, die für viele zerplatzte die sich ins Wunderland aufmachten und im Straßengraben landeten.

Wie WeltOnline meldete, fallen vier von fünf Amerikanern vor dem Erreichen ihres 60. Lebensjahres zeitweise in Arbeitslosigkeit, sinken an die Armutsgrenze und benötigen staatliche Hilfe. Mit dieser ist es auch nicht so bestellt, wie in der BRD. Hier ein Artikel der die Zustände in den USA ein bisschen erhellt.

Ich höre schon manche sagen, ja die Neger, die eingewanderten Latinos, die Massen von Illegalen aber die Weißen, die hart arbeitende Mittelschicht der fehlt es an nichts. Wer arbeitet, dem geht es auch gut. Dass dem nicht so ist, wie WeltOnline berichtete, 80 % der Weißen werden im Laufe ihres Lebens mit Armut konfrontiert, das sind die 4 von 5 Amerikanern. Ich vermische hier „Weiße“ und Amerikaner, wie es auch WeltOnline tat, rechnete man die gesamten ARMerikaner, dürfte der Prozentsatz wesentlich höher liegen.

Die USA wurden deindustrialisiert, die Konzerne verdienen ihr Geld anderswo, in China und anderen asiatischen Ländern. Den Konzernen, den Großaktionären, der Finanzelite mangelt es an nichts. Der Staat, die Bundesstaaten, die Kommunen sind pleite, das kann man von den Konzernen nicht behaupten, die greifen gar noch in die Taschen der arbeitenden ARMerikaner.
Die packen ihr Zeug zusammen und gehen dorthin, wo es mehr zu verdienen gibt, Vaterlandslos, wie es das Kapital eben ist.
Zusammenpacken können die Menschen in der Regel nicht. Die meisten sind standorttreu und ziehen meist nur gezwungenermaßen um, folgen der Arbeit. Nicht nur in China gibt es Wanderarbeiter, auch bei uns im Westen und vor allem in den USA müssen die Menschen „flexibel“ sein, sprich sich auf ein Zigeunerleben einlassen. Hier ein paar Jahre, dort ein paar Jahre, am Ende bleibt nichts. Dreimal umgezogen, ist einmal abgebrannt.
Natürlich wurde das Jobwunder in den USA erfunden, Minijobs, sprich viel Arbeit und wenig Geld, so, dass sich die Menschen mit drei oder gar vier Tschobbs über Wasser halten, konsumieren und weiter verschulden können.

Ein ganz großer Aktivposten der von Armut bedrohten Weißen sind die alleinerziehenden Mütter. Das erste Mal seit 1975 überstieg die Zahl der weißen, alleinerziehenden Mütter die der schwarzen. Die Politik kann sich freuen, es ist geschafft, die Familie ist großflächig zerstört, die Menschen werden so in die Abhängigkeit getrieben. Abhängig von einem Staat, der ausschließlich Kapitalinteressen dient, sich weltweit für „Frieden“, „Demokratie“ und vor allem den freien Markt engagiert und dazu auch vor Kriegen und Unmengen getöteter Zivilisten nicht zurückscheut. Kollateralschäden werden diese Zivilisten genannt, was sein muss, muss eben sein, „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“. Da kann man nichts machen.

Wir müssen uns vor Augen halten, was in den USA Gegenwart ist, wird irgendwann bei uns ebenfalls Realität. Das ist seit den 50er Jahren so, als sich die damalige Erwachsenengeneration über den Mist beklagte der über den Atlantik in ihre Heimat schwappte. Heute schwappt der Mist nicht mehr in unser Land, wir werden geradezu von einer Tsunami getroffen, die droht alles hinwegzuschwemmen, was unsere Heimat ausmacht.
Wie früher zu den DKPler gesagt wurde, „Geht doch rüber“, so sage ich heute zu den Transatlantikern, zu den Freunden der USA „Geht doch rüber, bleibt aber auch drüben.“ Wem der US-Lebensstil gefällt, bitte schön, ab ins Flugzeug, ich halte Reisende sicherlich nicht auf. Nur, sollen sie nicht, wie manch andere entwurzelte deutsche Seele, mit Fremden gemeinsame Sache machen und in unserem Land, Verhältnisse einführen, wie sie anderswo herrschen. Wer Lebensumstände wie im Orient will, soll dorthin gehen, wer afrikanische Zustände will, ab nach Afrika, wer amerikanische Zustände will, ab nach Amerika. Geht und lasst uns unser deutsches Leben, in all seinen Facetten leben. Wir kommen schon zurecht.

Die Armut in ARMerika wird auch in Zahlen gefasst. 19 Millionen Weiße müssen derzeit erleben, dass sie unter die Armutsgrenze von 23 021 Dollar stürzten, für ein vierköpfige Familie wohlgemerkt. Das sind doppelt soviele Weiße, wie Schwarze.
Den Schluss den WeltOnline zieht, möchte ich auch nicht verschweigen. Das weiße „Prekariat“ ging nicht zum Wählen, die Demokraten erhielten nur 36 Prozent der Weißen ohne Collegeabschluss für sich gewinnen.
Gehört man ohne Collegeabschluss automatisch schon zum Prekariat? Das College hat in etwa den Stellenwert einer Hochschule.

46,2 Millionen US-Amerikaner leben in Armut, sind auf staatliche Hilfen angewiesen, wissen nicht, was der nächste Tag bringt. Da gab es einmal einen „New Deal“, der zwar nichts brachte, nach einer Reihe von Jahren „New Deal“ fand aber eine Unmenge von Amerikanern Beschäftigung, die einen in der Rüstungsindustrie, die anderen in der US-Armee und reduziert wurden sie auch ein bisschen. Auch daran muss man denken, wenn von immer einem neuen „New Deal“ gesprochen wird. Auch vor dem 1. Weltkrieg befand sich das Wunder- und Märchenland in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation. Da konnte man dann, Gott sei´s getrommelt und gepfiffen, mit den Franzosen und Briten gute Geschäfte machen, als die Rückzahlung der Kredite wackelte, mussten die Boys, die Kohlen für die Kreditgeber aus dem Feuer holen. Offiziell natürlich nur, um Europa vor den bösen Deutschen zu schützen und um Demokratie und Freiheit zu verbreiten.

Nun haben wir den Dreck im Schachterl.
Zwei Kriege hat es gebraucht, um uns zu amerikanisieren. Es wird höchste Zeit, nicht um die Uhr zurückzudrehen, das gelingt nicht. Es ist höchste Zeit das Ruder herumzuwerfen, eine Kehrtwendung zu vollziehen, nicht um 360 oder 361° wie das die Merkel mal empfahl, ihr wisst sicher wieso das nicht getan werden darf. 180° reichen vollkommen. Aber was soll man von einer Füsikerin schon erwarten, deren Doktorarbeit nicht auffindbar ist und die den Unterschied zwischen Brutto und Netto nicht kennt.

Wir dürfen uns nicht in kleinlichen Streitereien und Rechthabereien verlieren.
Es kann nur EINES geben: Die Entamerikanisierung und damit die Unabhängigkeit unseres Landes, das Kappen der Taue und Verbindungskabel nach Übersee, sollen die ihren Dreck alleine machen, wir machen den unseren alleine. Natürlich darf an Stelle der USA keine andere „Schutzmacht“ treten.

Falls uns dies nicht gelingt, macht einen Blick in die Zukunft. In diesem Fall kann dies jeder. Schaut in die USA, schaut euch an, wie es dort läuft, so wird es auch bei uns kommen, vielleicht ein bisschen eingedeutscht, ein bisschen ordentlicher aber im Großen und Ganzen kommt es so, wie es derzeit dort ausschaut.

Trotzköpfe müssen wir sein, wenn wir es nicht sind, müssen wir es werden. Sie brauchen uns mit ihrem Schmarrn nicht zu kommen, sie können und dürfen uns nicht einseifen, einwickeln und einlullen. Sie können die transatlantische Freundschaft rauf und runter beten, es darf ihnen nichts nützen. Wir bleiben stur auf Kurs.

Der Kurs heißt:

Entamerikanisierung

Ami go home

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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23 Antworten zu Der amerikanische Traum

  1. Augustus schreibt:

    Bin ganz Deiner Meinung. Dies kann man im Übrigen für alle europäischen Völker sagen!

  2. rundertischdgf schreibt:

    So einen Aufsatz muß man erstmal in der Früh hinkriegen. Zum Nachdenken für unsere Leser haben wir den als Fundsache auch bei uns eingestellt. Vor wenigen Minuten ging auf unserem Kurznachrichtenportal Vilstal folgende Meldung des Magazins Stern ein: http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/08/01/das-grose-wunder-wird-der-stern-plotzlich-patriotisch/

  3. Erhard schreibt:

    Frage mich , wie viele von denen, die mit wehenden Fahnen auswandern, haben auch tatsächlich alle Verbindungen zu ihrer guten alten deutschen Renten-und Krankenversicherung gekappt?

  4. Erhard schreibt:

    Auf dem Fernsehsender DMAX gibt es ja alle möglichen Sachen aus ARMiland.
    Da sind irgend welche Typen, die kommen und gehen und irgend welche Jobs machen.
    Würde mich interessieren, was die so auf der hohen Kante haben.

  5. Moritz Haberland schreibt:

    „Entamerikanisierung“ ???

    Das Gegenteil ist leider der Fall, wie ein Titelthema des „Spiegel“
    schon vor 24 Jahren beschrieb, ist „Unser Großer Bruder“ groß,
    und heute, muß man hinzufügen, noch viel, viel größer:

    „Von alliierten Sonderrechten ermächtigt und durch Gesetze geschützt, von allzeit schußbereiten Sicherheitskräften bewacht, von kamerabestückten Stacheldrahtzäunen und elektronischen Schutzschilden umhüllt, hat sich die NSA zu einer Monsterorganisation entwickelt, die in einem politischen Vakuum weitgehend nach eigenem Gutdünken operiert.“ (Der Spiegel 20.02.1989)
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13494509.html

    • Moritz Haberland schreibt:

      Anderes aktuelles Thema, daß Der Spiegel „neulich“ schon bearbeitete, für den ich beileibe keine Werbung mache, doch manches bleibt dauerhaft „aktuell“:
      „EIN VERBOT DER NPD
      ist nahe gerückt, seit Analysen dieser Partei im Bundesinnenministerium „in ein Stadium getreten sind, das es uns in absehbarer Zeit ermöglichen wird, die Frage eines NPD-Verbots zu beantworten“ (Bundesinnenminister Ernst Benda), und Politiker der Koalitionsparteien auf Sanktionen gegen die Nationaldemokraten drangen.
      Falls tatsächlich ein Verbotsantrag gestellt wird, ist nicht damit zu rechnen, daß Karlsruhe noch vor der Bundestagswahl entscheidet. Eine einstweilige Anordnung zu beantragen, was theoretisch möglich ist, hält Benda für wenig erfolgversprechend und auch für unklug — weil „man dann sagt, erst mal die Leute ganz schnell abwürgen und dann können wir ja mal sehen“. (Der Spiegel 30.09.1968)
      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46056004.html

  6. Moritz Haberland schreibt:

    Aber um wieder auf das Ausgangsthema zurückzukommen: Sicherheit ist meist teuer und, wenn Machtverlust droht, damit das „Sicherheitsbedürfnis“ der Selbstermächtigten stark steigt, wird es um so teurer und dem Volke wird in diesem Zusammenhang tendenziell eher NICHT gegeben.

    Die DDR hätte sich weder die Mauer noch die Stasi und den mit beidem verbundenen „Perfektionskurs“ leisten können. Man hat es doch getan und was hat´s genutzt?

  7. Kersti schreibt:

    Geht der Ami ein, geht es bei uns vorwärts.

    • Moritz Haberland schreibt:

      Genauso habe ich das gemeint, liebe Kersti,
      wir verstehen uns, gleiche Sozialisation eben,
      und doch, die Grundsozilation war, zumindest
      in unserer Generation noch „erschreckend“
      gesamtdeutsch und „staatsgrenzenunabhängig“,
      wie ich immer wieder sehr gern(!) feststelle 🙂 .

  8. GFC schreibt:

    Ich fürchte leider, es wird etwas länger dauern, bis der Ami-Krake endlich in den Abgrund sinkt und der Rest der Welt von seinen Fangarme freigelassen wird. Die Verarmung und Dritt-Welt-ifizierung der amerikanischen Bürger läuft nach Plan. Es ist gewollt, ist Ziel der US-Politik, nur die meisten Bürger sind zu dumm, um dies zu spüren, zu verblendet durch die allgegenwärtige Propaganda, und ich vermute: viele wollen es auch nicht wahrhaben, da sie den US-Staat und alles was dazu gehört vergötterten. Wie schon der Bibel sagt – wer Götzendienst leistet, wird so dumm gemacht, wie seine Götzenbilder aus Holz und Stein (oder Ideen und Elektronen, wie’s passt).  

    Der Plan geht ungefähr so: die große Masse der Amis verarmen und auf Dritt-Welt-Lebensstandarden reduzieren. Die Weißen sollen ganz die europäische Identität verlieren, sogar die Rasse selbst verlieren (durch Vermischung mit Schwarzen usw.). Neulich gab die Regierung bekannt, „alle“ Nachbarschaften der USA sollen geprüft werden, ob sie eine „gerechte“ Zahl Nicht-Weißen Einwohner bescheinigen – wenn nicht, wird die Regierung dabei „helfen.“ Somit sollen Weißen das stille Genozid preisgegeben. Und das auf eigene Kosten, finanziert durch die Steuer natürlich. Am Ende, regiert eine kleine, superreiche, gnadenlose Elite über eine kulturlose, verdummte, verarmte, braune Bevölkerung, die auf die Elite für wirklich alles abhängig sind. So ist das System USA, wie es sich jetzt in seiner Endphase offenbart. Also wenn’s die Völker der USA bergab geht, passt auf – die Elite haben die Herrschaft befestigt und sie werden auch für Euch kommen. Schließlich soll das ein globales System sein, so versucht die Goldene Internationale die Fragen der Geschichte zu lösen.

    Die USA ist am Ende und hat keine Hoffnung auf Rettung – aber die Völker Europas haben noch Hoffnung und können gerettet werden. Hauptsache ist, wie Gerd empfiehlt, Ihr musst Euch den USA loswerden, auch sämtliche vergiftete Kulturprodukte. Konsumgesellschaft, rücksichtsloser Karrierismus, Feminismus, usw. Und vor allem das vergiftete Finanzwesen, der dunkle Kraft, der alles andere Übel in Bewegung setzt. 

    • Gerhard Bauer schreibt:

      GFC, danke für Deine Berichte aus dem Innenleben der USA. Dies sind Blicke in unsere Zukunft, so wie sie geplant ist.
      Es zeigt auch deutlich, dass die Umerziehung nicht nur die Deutschen betrifft, sondern ALLE Weißen und hier komme ich immer wieder auf Broder zurück, der von der Entarisierung Europas sprach. Siehe Artikel in haGalil:
      „..Was ich völlig im Ernst gut finde ist, dass diese demografische Struktur Europas nicht mehr zu halten ist. Je eher die Europäer das einsehen, desto besser. Einige Städte sind schon recht farbig und nicht mehr «arisch» weiss, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen.

      Heisst ein farbiges Europa, dass davon keine Katastrophen mehr ausgehen?

      Das könnte es bedeuten. Es könnte aber auch bedeuten, dass Europa zu existieren aufhört.“

      So schaut´s aus. Das ist der große Plan und daran wird hüben wie drüben gearbeitet, dazu wird, u. a., die wirtschaftliche und militärische Macht der USA benötigt, ohne die beherrschte und gesteuerte USA funtkioniert es nicht. Es liegt also auch viel an den Weißen in den Vereinigten Staaten. Auf den Zusammenbruch zu warten reicht nicht, dann kann es bereits schon sehr, sehr spät, wenn nicht gar zu spät sein.

      Im Großen und Ganzen gesehen, waren die Verlierer des Zweiten Weltkrieges die Weißen, so wie es auch der national-liberale Schriftsteller Hans Grimm in seinen diversen Büchern beschrieb. Die Bücher Hans Grimms sind eine unbedingte Leseempfehlung, ein Blick über 100 Jahre zurück.

  9. Gerhard Bauer schreibt:

    @ Alle
    Wenn ich von entamerikanisieren schreibe, dann ist dies nicht auf die tatsächliche, politische Entamerikanisierung beschränkt, sondern ganz allgemein auf unsere Lebensweise, die ja auch ganz schön amerikanisiert ist. Man denke dabei nur an den Materialismus, den Egoismus, manchen Lebensstil usw. usf..
    Man kann durchaus von einer fremden Macht beherrscht werden und trotzdem den eigenen Lebensstil leben, das Unwetter über sich ergehen lassen, danach aufstehen, sich abschütteln und weitergeht´s. Das ist die wichtigste Entamerikanisierung.
    Dies kann jeder einzelne, unabhängig von seiner politschen, religiösen oder sonstwas Überzeugung machen und ist dies getan, ist (vorerst) genug getan.

    • Moritz Haberland schreibt:

      “Es gibt ein Ding, stärker als alle Armeen der Welt,
      und das ist eine Idee, deren Zeit gekommen ist.”
      (Voltaire)

    • Kersti schreibt:

      Ja, so ist es, ich hab heute vormittag 10 kg Gurken vom Bauern zum Einwecken abgeholt, auch 2 kg Tomaten und eine Schale Bohnen wurde mir geschenkt, wir verpönen Penny und Co, höchstens Edeka ist noh drin mit wenigen Produkten. Dieses Leben ist anstrengend, lohnt sich aber. Dieser ganze Ferigscheiß von den USA gehört auf den Müll der Geschichte! Die haben die ganze Welt mit ihrem Kack infiziert. Ami, go home!!!!!

      • Gerhard Bauer schreibt:

        Meine Einlegegurken wurden samt und sonders, nebst Tomatenpflanzen, Bohnen etc., von den Schnecken gefressen. Einzig Erdbeeren und nachgepflanzte/-gesäte Pflanzen wurden noch etwas. Der Salat wuchs gut, konnte aber auch nur durch massiven Einsatz von Schneckenkorn durchgebracht werden.
        Wie machst Du Deine Gurken ein? Ich habe da noch kein passendes Rezept?
        Dafür habe ich heute Marillenlikör (Aprikosen), natürlich von eigener Ernte, gemacht, der passt.

        PS: Ich finde es nicht anstrengend, die Sachen selbst zu machen. Ich habe die Zeit dazu, bei Berufstätigen mag es anders ausschauen aber selbst Berufstätige finden Mittel und Wege, wenn es ihnen die Qualität wert ist.

      • GFC schreibt:

        Die ganze Sache mit den Fertigprodukte ist noch viel schlimmer, als es viele ahnen. Nicht nur schmecken die nicht richtig, die sind sehr ungesund sind voller Chemikalien und Hormonen, die sehr gesundheitsschädlich sind. Die tragen wesentlich zu Fettleibigkeits-Plage bei, auch verursachen andere Krankheiten. Seit ein Paar Jahren mache ich diesen „Caveman Diet“ also Essen wie ein Päleolithikumsmensch (viel Gemüse und Fleisch) – man muß es viel Zeit widmen aber es lohnt sich. Vor allem ist es eine Freude zu kochen sowie Essiggurken zu machen usw – schade dass ich schlechter Gärtner bin dafür aber zumindest kann ich jagen und angeln.

        Fertigkost birgt auch andere, heimtückische Gefahren: sie tragen zur Auflösung der Familie bei. Sie erleichtern den Ausfall der gemeinsamen Mahlzeiten sowie die Arbeit in der Küche was zur Entfremdung der Familienmitgliedern von einander führt. Ein Haus voller Fremden, die vereinzelt zum Kühlschrank gehen wenn sie Hunger haben, die Sachen im Mikrowellenherd aufwärmen, dann vorm Fernseher oder Computer hocken. Es ist besonders schlimm in den niederen Schichten der Gesellschaft hier vor allem die Farbigen, die von Fastfood und Fertigkost leben. Vor nicht allzu langem machte man bei uns eine Studie zu Essgewohnheiten im Neger-Ghetto. Unter anderem haben sie die Kinder Bilder von Gemüsen und Früchten gezeigt, die Kinder sollten sagen was für Gemüse oder Frucht das sei – die meisten konnten gar keine identifizieren. Die Trennung der Menschen von natürlichem Essen und Essgewohnheiten stellt einen wesentlichen Schritt zur Entmenschlichung dar.

      • Gerhard Bauer schreibt:

        Auch sind manchen Produkten Lockstoffe zugesetzt, damit man sich immer wieder für dieses Produkt entscheidet, wie auch im Tierfutter etc. üblich, und man immer mehr Appetit bekommt.

        Was man selbst machen kann, sollte man selbst machen. Es ist ein Lernprozess, der mit kleinen Schritten begonnen werden kann/muss. Sehr häufig wissen wir ja schon gar nicht mehr, wie dies oder jenes überhaupt zu machen ist. Wie bei allen handwerklichen Fertigkeiten, hat man am Anfang Schwierigkeiten und mit der Zeit geht es immer leichter von der Hand.

  10. Kersti schreibt:

    Gerd hier mein Rezept
    100 g Meersalz, 1,5 Liter Wasser, 1,5 kg Gurken, 1 Liter Essig, Das Salz in dem Wasser auflösen, die Gurken unter fließendem Wasser mit einer Bürste reinigen, ins Salzwassr legen und 24 Stunden kalt stellen.
    Das Wasser abgießen, unter sauberem Wasser abbürsten, mit einem sauberen Tuch trocknen. Jede Gurke mit einem Zahnstocher (ich nehme diese chinesischen Holzstäbchen)mehrere Male einstechen. Mit Essig sei sparsam, geht nach Geschmack.

    5 Knollen Knoblauch, 50 g Rohr Zucker, 2 TL Senfkörner, 1 Tl Pfeffer, , Estragon, Borretsch, Dill, Rosmarin, Basilikum, Zwiebeln, Senfkörner, ich tu noch Blätter von Sauerkirschen bei, auch Koreander, was Du im Garten hast.
    Die Gurken in Gläser schichten und mit dem heißen Sud überbrühen. Sie werden garantiert knackig, mache das schon das 4. Jahr. Viel Erfolg! 10 kg heute 19 Euro, man rechne das hoch. Alles kann man nicht selber hochziehen. Bei mir wächst im Hochbeet nur Zitronenminze, was mich aber auch freut, weil ich Tee daraus mache.

  11. Kersti schreibt:

    Zehen, lieber Gerd, ist mir gerade auch aufgefallen, aber mach allles nach Geschmack!i
    Es ist jede Jahr anders, schmeck es ab!!!! Nichzt zu essighaltig, nicht zu lau, knackig werden sie aber allemal. Ich hatte schon welche, da hat sich meine Tochter geschüttelt.
    Ich sammle gerade Tee, dann kommt die Holundersaison. Was ich nicht habe, haben andere.
    Herzlichst aus dem Norden
    Kersti

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Ja Kersti, das habe ich mir schon gedacht, mit 5 Knollen hättest Du nicht nur Vampire verjagt.
      Servus
      Gerd

      • Moritz Haberland schreibt:

        Zitat: „Ich habe die Zeit dazu, bei Berufstätigen mag es anders ausschauen aber selbst Berufstätige finden Mittel und Wege, wenn es ihnen die Qualität wert ist.“

        Naja, für den Hausgebrauch sicher, doch das ist längst eine allgemeine Entwicklung.

        Obwohl meine Mädels Zwillinge sind, am selben Tag im selben Betrieb die selbe Lehre begonnen und am selben Tag abgeschlossen haben, ist eine inzwischen eher „berufsorientiert“ und die andere eher „hausorientiert“. Sie hat gekündigt und sich jetzt einen Hofladen eingerichtet, wir waren alle skeptisch, doch sie rechnete vor:

        1. Vati macht die Beete ökologisch einwandfrei,
        sorgt für Dung (z.B. Perd für Rosen usw.),
        2. Sie bestimmt Aussaat und Pflanzung, Ernte
        je nach Bedarf…und:
        3. Sie versorgt als Mutter und Tante die 4 Kinder,
        (und Vati mit Essen, Wäsche und 1x wöchentlich putzen).

        Genauso läuft das auch bei meinen „braunen“ Ökos
        in Pommern, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg,
        doch das sage ich ihr nicht.

        PS. Wenn Ihr nichts dagegen habt, kopiere
        ich meiner Peggi Eure Rezepte 🙂 .

      • Gerhard Bauer schreibt:

        Nicht zu vergessen, sie ist ihr eigener Herr.

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