Nie endender Tribut

Wie könnte es anders sein, die Commerzbank versenkte in Detroit ca. 400 Millionen Dollar, ungefähr 310 Mio. Euro. Da wird der Wert der Aktie noch weiter in den Keller gehen und der Bund, also indirekt wir, noch mehr Verluste einfahren.
Auch die andere Bank, die HRE, ist mit 200 Mio.in Detroit engangiert. Die sind wohl auch weg.

Aber was sind im Zeitalter von Billionen schon ein paar hundert Millionen, Peanuts würde Ackermann sagen, dessen Bank, bzw. deren Chef er war, mittlerweile auch zu den Risikokandidaten gehört. Gut gewirtschaftet. Abs hätte Banker dieses Kalibers wahrscheinlich mit der Peitsche aus dem Bankgebäude gejagt.
Eurorettung, ESM, ESFS, Bankenrettung und wie die ganzen Wohltaten alle heißen und was da noch kommen mag, sind allesamt Tributzahlungen. Das muss man immer im Hinterkopf behalten, sonst könnte es geschehen, dass man ob soviel „Blödheit“ die Welt nicht mehr versteht.

Direkte Tributzahlungen gibt es nur noch in sehr begrenztem Umfang, die direkten Zahlungen an Israel etc. zähle ich dazu. Die anderen Tributzahlungen laufen anders ab. Deutsche Firmen versenken Geld, wo, in den USA natürlich. Da hat es schon einige erwischt, Daimler, die Telekom, nun die Commerzbank und die HRE.

Bei der Telekom, der Commerzbank und der HRE gibt es einige Zufälligkeiten.
Vorstand der Telekom war Ron Lebowitsch alias Ron Sommer, der für seine hervorragende Arbeit auch noch geradezu fürstlich entlohnt wurde. In der Commerzbank und der in die Verlustgeschäfte verwickelten Tochter der Commerzbank, der Eurohyp, war Bernd Knobloch Vorstand. Damit noch nicht genug, vorübergehend war er auch im Aufsichtsrat der HRE. Damit ja alles seinen richtigen Lauf nimmt.

Mehra sog i ned.

PS: Oana ged no
Die mit dem Euro-Hawk in den Sand gesetzten Mrd. sollen etwas verbessert werden, indem man den Euro-Hawk den Amis zum Kauf anbietet. Sprich, wir haben die Entwicklungsarbeit bezahlt und verscherbeln dies nun billigst an den Kolonialherrn. Es versteht sich nahezu von selbst, dass auch die NSA an diesem Projekt beteiligt war. Dem Loddar soll man hier nicht allzuviele Vorwürfe machen, der kann auch nichts machen. Was da in der Öffentlichkeit geschieht, ist die bekannte Spiegelfechterei und evtl. das Rollen eines Kopfes und damit ist die Sache in der Demokratie erledigt.
Wieso bieten wir die Ware nicht auf dem internationalen Markt an? Chinesen, Russen, evtl. auch der Iran, wären sicherlich brennend interessiert und würden gutes Geld dafür zahlen. Wenn´s schon um Geld geht, dann sollte man den freien Markt für sich arbeiten lassen, den man ja ansonsten immer so hoch leben lässt.

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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6 Antworten zu Nie endender Tribut

  1. Moritz Haberland schreibt:

    Eine präzise Organisation der eigenen Interessen ist alles,
    bei Erfolg muß man dazu mehr auch gar nicht sagen.

  2. m.ela schreibt:

    Zum Tributzahler wird ein jeder von uns, der in der Apotheke zur Abnahme eine Produktes von Ratiopharm gezwungen wird,gGanz egal, was der Arzt auf das Rezept geschrieben hat! Ist mir persönlich passiert – in 3 Apotheken das selbe Spiel!
    Die Geschichte von Ratiopharm bzw. dem Gründer Merckle liest sich wie ein Krimi, nach seiner Selbsttötung (!) wurde die Firma vom israelischen Pharmakonzern Teva übernommen.
    Und nun sind die Apotheken verpflichtet, in erster Linie Ratiopharm-Produkte auszugeben.
    Angeblich, weil es den Kassen Geld spart ^^

  3. m.ela schreibt:

    Ja danke, das habe ich mittlerweile herausgefunden.
    Mir ging es im Bericht eigentlich um den „automatischen Tribut“, den jeder Apothekenkunde entrichten muß.

    • Moritz Haberland schreibt:

      @ m.ela
      Das Prinzip hast Du sehr richtig beschrieben, der „automatische Tribut“
      ist der Renner, wird immer gern eingerichtet und genutzt. überall…

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