Woanders gelesen: Ecuador kündigt Handelsvertrag mit den Vereinigten Staaten von Amerika wegen wiederholter Drohungen

Bietet den Vereinigten Staaten von Amerika „Hilfe” an für eine Ausbildung, damit sie nicht gegen die Privatsphäre von Menschen losgehen müssen

Jason Ditz  

Angesichts mehrerer Tage offener Drohungen seitens der Obama-Administration und Senatoren, welche drohten, einen wichtigen Handelsvertrag mit Ecuador zu kündigen, falls das Land es wagte, Edward Snowden Asyl zu gewähren, teilte die Regierung von Ecuador den Vereinigten Staaten von Amerika mit, was sie mit ihrem tiefgekühlten Brokkoli und den frisch geschnittenen Blumen machen kann und kündigte den Vertrag von sich aus.

Präsident Rafael Corea sagte, sein Land würde sich der Erpressung durch die Vereinigten Staaten von Amerika nicht beugen und dass der Handelsvertrag den Schaden nicht wert sei, den er der ecuadorianischen Souveränität zufüge. Nachdem die meisten seiner Nachbarn freien Handel mit den Vereinigten Staaten von Amerika betreiben, könnte der Verlust des Handelsvertrags für Ecuador mit einem wirtschaftlichen Nachteil verbunden sein.

Aber wirklich nur in Bezug auf Brokkoli und Blumen. Obwohl diese bedeutende Exporte in die Vereinigten Staaten von Amerika darstellen, werden sie von Ecuadors grösstem Export – Erdöl – in den Schatten gestellt. Und falls Ecuadors Öl in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht mehr willkommen ist, können sie es leicht woanders verkaufen.

Und für den Fall, dass irgendwelche Zweifel daran bestehen, was Ecuador der Obama-Administration mitteilte, kündigte der Staatssekretär für Kommunikation Fernandeo Alvarado $23 Millionen ecuadorianische Entwicklungshilfe für die Vereinigten Staaten von Amerika an für „Menschenrechtsschulung,“ um Folter, illegale Exekutionen und „Attacken auf den Privatbereich der Menschen“ zu bekämpfen.

http://antikrieg.com/aktuell/2013_06_28_ecuador.htm

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
Dieser Beitrag wurde unter USA abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten zu Woanders gelesen: Ecuador kündigt Handelsvertrag mit den Vereinigten Staaten von Amerika wegen wiederholter Drohungen

  1. El Cid schreibt:

    sehr schön!

  2. Margitta schreibt:

    Hallo Gerhard Bauer,

    das ist ja mal eine Nachricht mit der der Tag wirklich gut anfängt. Damit verfestigt sich meine Hoffnung darauf, dass die dunklen Mächte doch noch zu bezwingen sind.

    Liebe Grüße nach Bayern (meinem Heimantland)
    Margitta

    • Margitta schreibt:

      sorry, sollte natürlich Heimatland heißen.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Servus Margitta,
      hoffentlich bist Du (paulinchen) nicht ganz allein zu Haus.
      Schöne Grüße zurück. Aus welchem Eck kommst Du?
      Pfiat di
      Gerd

      • Margitta schreibt:

        Grüß Dich Gerd,

        geboren in München. Aufgewachsen in Beratzhausen bei Regensburg und Schnaitach bei Nürnberg. Als meine Heimat sehe ich Beratzhäusen.
        Doch, Paulinchen (zweiter Vorname) ist immer allein zu haus, will heißen, alles was ich tue und entscheide, dafür trage ganz alleine ich die Verantwortung. Ansonsten habe ich mir einen sehr lieben Mann ausgesucht.

        Danke für Deine Seite ich besuche Dich immer wieder gerne, denn Deine Art die Dinge anderen Menschen nahe zubringen gefällt mir ausnehmend gut.

        In Liebe und Pfiat di
        Margitta

  3. monalizani schreibt:

    Das hat doch was… Haltung wird gezeigt! Danke für den Post 🙂

  4. Kersti schreibt:

    Ist das schön, endlich zeigt ein Land seine Unabhängigkeit und dem größten Betrügerland den Stinkefinger.
    Ich habe gerade auch einen passenden Artikel gefunden.
    http://lupocattivoblog.com/2013/06/29/der-westen-wird-kollabieren/#more-11998

  5. GFC schreibt:

    Ich begrüße diesen mutigen Tat, überhaupt der mächtigste Kontrollmechanismus der US/Goldenen Internationale zur Unterwerfung der Völker der Welt ist Bereicherung der dortigen Eliten durch Handelsverträge, Geldleihen von IWF/Weltbank, usw. Für die Führern eines kleinen, armen Landes in so dramatischer Weise den Geldhahn abzudrehen, das ist wirklich ein Heldentat.

    Aber, pass auf: bald werden die schon wieder in die innere Angelegenheiten des Landes einmischen, um sich eine gehörigere Regierung zu schaffen.

Kommentare sind geschlossen.