Aus aktuellem Anlass – Atlantikbrücke und Eckart von Klaeden

Eckart von Klaeden, seines Zeichens Staatsminister der Bundeskanzlerin, also ein Mann zbV, verlässt die Politik und wechselt als Lobbyist zu Daimler.
Dieser von Klaeden, Sohn eines Pfarrers und einer Sozialarbeitern, ist von frühester Jugend an Mitglied der Union, erst JU, dann CDU und noch während des Studiums, das er 1996 abschloss, wurde er Mitglied des Deutschen Bundestages und zwar im Jahre 1994, im zarten Alter von 29 Jahren.
Seine Sporen muss er sich innerhalb der Partei verdient haben, von Anfang an war er Funkionär. Eintritt in die JU im Jahre 1983, von 83-85 wurde er gleich Landesvorsitzender der Schülerunion. Sozusagen von Null auf Hundert. Ein typischer Appartschik, wie man sie heute zu Hauf antrifft und uns das Leben schwer machen und sich leicht.

Dieser Kerl wäre mir normalerweise keine Zeile wert, aber es gibt doch etwas, worauf ich hinweisen möchte. Der Pfarrerssohn ist Mitglied der Atlantikbrücke und nicht nur das, er ist auch im Vorstand dieses exklusiven Vereins.

Über die Atlantikbrücke und diverse Mitglieder habe ich immer wieder Mal geschrieben, einer weiteren Erläuterung bedarf dieser Club der Strippenzieher und Unterwanderer nicht.

Wer Interesse hat, mag sich untenstehende Liste mal anschauen, die von Wikipedia übernommen wurde. Hier treffen wir auf Leute, die im politischen und auch wirtschaftlichen Leben der Bunten Republik eine wichtige Rolle spielen und sich in Organisationen wie diesen verbinden, vernetzen und sich dem direkten Einfluss unserer transatlantischen „Freunde“ unterstellen. Wer sich mit der Atlantikbrücke nur ein bisschen befasst, wird immer wieder auf Namen führender Bankhäuser und entsprechender Ableger, stoßen, wie z. B. Rothschild, Rockefeller, Warburg.
Wer sich also immer noch der Illusion hingibt, in der Politik, wie auch der Wirtschaft, würden Fehler gemacht und dies läge an der Qualität des Führungspersonals, der soll sich ein bisschen mit der Angelegenheit beschäftigen. Dann wird er sehr schnell erkennen, dass äußerst perfekt gearbeitet wird und der Versuch einer Verbesserung, via Personal etc., nicht gelingen kann. Das Personal ist bestens für seine Aufgaben ausgewählt, sie leisten ganze Arbeit.
Verbessert werden kann nur, wenn Nabelschnüre, von der Art Atlantikbrücke, gekappt werden, das Einflüstern von Anweisungen aufhört und diese Funktionäre und Erfüllungsgehilfen aus ihren Ämtern entfernt werden.
Organisationen wie die Atlantikbrücke sind der offene Beweis für die Einflussnahme, privater Geldmächte auf das politische Leben der Bunten Republik und zwar vom ersten Tag ihres Bestehens an. Solche Organisationen sind Ausdruck der Unselbstständigkeit dieser Republik, ihrer politischen und wirtschaftilchen Kaste.

Selbstredend ist von Klaeden auch ein Bilderberger. Zu einem dieser Treffen reiste er auf unsere Kosten an, das Spesenkonto des Bundestag kann sehr großzügig genutzt werden, wie es scheint, und der Kerl meinte auch noch, das sei im Rahmen seiner Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter und damit hatte sich die Sache.

Auf Abgeordnetenwatch antwortete er wie folgt:

„Meine Teilnahme ist kein Privatvergnügen. Ich habe an der Konferenz zwar nicht als offizieller Vertreter meiner Fraktion oder des Bundestages teilgenommen. Eine solche offizielle Teilnahme kennt die Konferenz nicht, sie stände im Widerspruch zu ihrem informellen Charakter, der Voraussetzung für die nahezu einzigartige Gesprächsatmosphäre ist. Der Dialog und Meinungsaustausch auf der Konferenz ist aber nichtsdestotrotz für meine Arbeit als Abgeordneter und als außenpolitischer Sprecher meiner Fraktion sehr wertvoll… Die mir entstandenen Kosten wurden vom Deutschen Bundestag übernommen.“

Er hat es also geschafft, vom Schülerfunktionär, zu den Bilderbergern und von dort in die Chefetage von Daimler. Ganz ohne je einen Handgriff gearbeitet zu haben, ohne je auch nur ein Mark auf selbstständige Art und Weise verdient zu haben, immer im Umfeld der Partei und ihrer Strippenzieher. Da sage noch einer Leistung lohnt sich. Die echten Leister werden geschröpft, geschröpft um Typen vom Schlage dieses Kerls zu unterhalten und ein angenehmes, abgesichertes Leben zu finanzieren.
In meiner Kindheit hieß es immer, in der DDR haben sie keine Bananen, die hatten wir schon, wir waren und sind halt eine Bananenrepublik, die bunte Bananenrepublik Doitscheland.

Hier die angekündigte Auflistung, schaut sie euch genau an, hier wird parteiübergreifend agiert. Vorne wird gestritten, hinten wird geklüngelt.

Vorstand

Stand: 1. März 2012

Name Funktion weitere Tätigkeiten & Mitgliedschaften
Walther Leisler Kiep Ehrenvorsitzender ehem. CDU-Bundeschatzmeister, ehem. Aufsichtsrat VW, Atlantische Initiative, 1984–2000 Vorstandsvorsitzender der Atlantik-Brücke e.V.
Friedrich Merz Vorsitzender CDU-Mitglied, Mayer Brown LLP, Berlin; Mitglied Trilaterale Kommission
Edelgard Bulmahn stellv. Vorsitzende SPD, MdB, Mitglied Auswärtiger Ausschuss, Vorsitzende The German Group der Trilateralen Kommission
Burkhard Schwenker stellv. Vorsitzender Roland Berger Strategy Consultants, Hamburg
Andreas R. Dombret Schatzmeister 2001–2005: N M Rothschild & Sons, 2005–2009: Bank of America, seit 2010: Vorstand Deutsche Bundesbank, Vorstand bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich[8]
Eveline Y. Metzen Geschäftsführerin
Wolfgang Ischinger Vorstandsmitglied Global Head of Government Relations und Aufsichtsratsmitglied Allianz SE, Mitglied Trilaterale Kommission, Council ECFR, American Academy Berlin, American Jewish Committee, Stiftung Wissenschaft und Politik
Jürgen Fitschen Vorstandsmitglied Vorstandsvorsitzender Deutsche Bank AG, Mitglied Trilaterale Kommission, American Academy Berlin
Jürgen Großmann Vorstandsmitglied Vorstandsvorsitzender RWE AG, Aufsichts-/Beirat u.a. Deutsche Bahn AG, Volkswagen AG, British American Tobacco, Mitglied American Council on Germany
Eckart von Klaeden Vorstandsmitglied CDU, MdB, Staatsminister bei der Bundeskanzlerin, Aspen-Institute Berlin, Atlantische Initiative, DGAP
Christian Lange Vorstandsmitglied SPD, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion
Alexander Graf Lambsdorff Vorstandsmitglied FDP, MdEP, Europ. Parlament, Mitglied Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, DGAP, Council ECFR, Gründungsmitglied Atlantische Initiative, American Jewish Committee
Omid Nouripour Vorstandsmitglied Bündnis 90 / Die Grünen, stellvertretendes Mitglied Auswärtiger Ausschuss
Max Warburg Vorstandsmitglied Leiter der Investment- & Privatbank M.M.Warburg & CO
Ingrid Hengster Vorstandsmitglied Vorstand Royal Bank of Scotland plc
Michael Zissis Vassiliadis Vorstandsmitglied Vorsitzender IG Bergbau, Chemie, Energie, Aufsichtsrat Henkel KGaA, BASF
Kai Diekmann Vorstandsmitglied Chefredakteur Bild, Bild am Sonntag

International Advisory Council

Stand: 1. März 2012

Name Funktionen & Mitgliedschaften
John Bryson Handelsminister der Vereinigten Staaten der US-Regierung unter Präsident Barack Obama, bis 2008 Vorstandsvorsitz Edison International
James L. Jones seit 2009 der Nationale Sicherheitsberater der US-Regierung unter Präsident Barack Obama, (Mitgliedschaft ruht während seiner Amtszeit als National Security Advisor)
Philip D. Murphy Diplomat, 23 Jahre lang Investmentbanker bei Goldman Sachs[9], seit 2009 Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland (Mitgliedschaft ruht während seiner Amtszeit als US-Botschafter in Berlin)
Fernando Becalli-Falco Vorstandsvorsitz General Electric, Trilaterale Kommission, Board of Directors des Center for European Studies der Harvard University
Arend Oetker Dr. Arend Oetker Holding GmbH & Co. KG, , Mitglied Trilaterale Kommission, Präsident DGAP, INSM, Präsidium Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Vizepräsident BDI, American Jewish Committee
Roland Berger Roland Berger Strategy Consultants, Investmentgesellschaft Berger Lahnstein Middelhoff & Partners LLP, Stiftungsrat der Stiftung für Verhalten und Umwelt der Tabakindustrie, Council ECFR
Werner Wenning bis 2010 Vorstand Bayer AG, Aufsichtsrat E.ON AG, Evonik Industries AG, Deutsche Bank AG
Ekkehard Schulz bis 2011 Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG
Rupert Stadler Vorstandsvorsitzender der Audi AG
Ratan Tata Vorstandsvorsitzender Tata-Gruppe
Günter Blobel US-amerikanischer Biochemiker, Rockefeller University, 1999 Nobelpreis für Medizin
Ulrich Steger Wirtschaftswissenschaftler, Hochschullehrer am IMD Lausanne, Manager

Young Leaders

Name Funktionen & Mitgliedschaften YL Jahrgang / Quellen
Hans-Gert Pöttering CDU, 2007 bis 2009 der 23. Präsident des Europäischen Parlamentes YL 1973[10]
Jens Weidmann Präsident der Deutschen Bundesbank, vorher IWF, Leiter Wirtschafts- & Finanzpolitik im Bundeskanzleramt, persönlicher Beauftragter der Bundeskanzlerin für die Weltwirtschaftsgipfel der G8– und G20-Staaten, American Council on Germany YL, Vorstand bei der wichtigsten aller Banken, der „Zentralbank für Zentralbanken“, der BIZ. YL 2004[11][12]
Mathias Döpfner Vorstandsvorsitzender Axel Springer AG, Aufsichtsrat Time Warner, American Academy Berlin, Aspen-Institute Berlin, American Jewish Committee [13][14][15]
Kai Diekmann Chefredakteur Bild, Bild am Sonntag, Trauzeuge von Helmut Kohl YL 1995[16][17]
Christian Wulff CDU, niedersächsischer Ministerpräsident 2003–2010, Bundespräsident 2010–2012 YL 14. Jg.[10]
Thomas de Maizière CDU, Bundesminister der Verteidigung YL 11. Jg.[10]
Cem Özdemir Bundesvorsitz Bündnis 90/Die Grünen, stellv. Vorsitz ZDF-Fernsehrat, GMF, ECFR, Atlantische Initiative, American Jewish Committee YL 23. Jg.[15][18][19][20]
Silvana Koch-Mehrin FDP, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, INSM YL 25. Jg.[10]
Eckart von Klaeden CDU, Staatsminister bei Bundeskanzlerin Angela Merkel, DGAP, Aspen-Institute Berlin, Atlantische Initiative N.N.[14][21][22]
Matthias Graf von Kielmansegg bis 2010 Leiter des politischen Planungsstabes des Bundeskanzleramtes und Redenschreiber von Angela Merkel, Sohn von Peter Graf von Kielmansegg N.N.[23][24][25]
Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg CSU, ehem. Bundeswirtschafts- und Verteidigungsminister, DGAP, Council ECFR, Young Global Leader des Weltwirtschaftsforum Davos, ab 09/2011 Partner-Thinktank Center for Strategic and International Studies, ab 12/2011 EU-Kommissionsberater YL 25. Jg.[10][26][27][28]
Edelgard Bulmahn SPD, ehem. Bundesministerin, 2005–2009 Vors. Ausschusses Wirtschaft & Technologie, Vorsitzende der German Group in Trilaterale Kommission YL 10. Jg.[10]
Katherina Reiche CDU, seit 2009 Parl. Staatssekr. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit N.N.[29]
Julia Klöckner CDU, 2009–2011 parl. Staatssekretärin, Präsidiumsmitglied Bundes-CDU N.N.[30]
Ursula Heinen-Esser CDU, seit 2009 Parl. Staatssekr. Bundesministerium Umwelt, Naturschutz & Reaktor- sicherheit N.N.[31][32]
Hubertus Heil SPD, stellvertr. Fraktionsvorsitz SPD-Bundestagsfraktion, Experte: Wirtschaft & Arbeit N.N.[33]
Peter Friedrich SPD, Minister für Bundesrat, Europa und Int. Angelegenheiten Baden-Württemberg YL 2007[34]
Johannes Vogel FDP, MdB, Wahlkreis Olpe YL 2011[35]
Gerd Häusler Vorstandsvorsitz BayernLB, IWF, Lazard, Deutsche Bundesbank, Group of Thirty YL 8. Jg.[36][37]
Jan-Friedrich Kallmorgen Weltbank, Goldman Sachs, CDU-Wirtschaftsrat, Agentur für Government Relations Bohnen Kallmorgen & Partner, DGAP, Gründungsmitglied Atlantische Initiative N.N.[38][39]
Thomas Enders Präsident und Vorstandsvorsitz EADS, Aufsichtsrat BP, Council ECFR YL 11. Jg.[18]
Wolfgang Ischinger Global Head of Government Relations und Aufsichtsratsmitglied Allianz SE, Mitglied Trilaterale Kommission, Council ECFR, American Academy Berlin, Vorstand Atlantic Council, Stiftung Wissenschaft und Politik YL 4. Jg.[18][40][41]
Jürgen Großmann Vorstandsvorsitz RWE AG, Aufsichtsrat Deutsche Bahn, Volkswagen AG, MTU YL 6. Jg.[18]
Theo Koll ZDF, Leiter der Hauptredaktion Außen-, Innen-, Gesellschafts- und Bildungspolitik des ZDF, Moderation des auslandsjournal, Politbarometers sowie der ZDF spezial-Sendungen N.N.[42]
Michael Kolz Phoenix, Leiter Redaktion Ereignis 2, stellv. Programmgeschäftsführer YL 2007[43]
Katja Gloger Korrespondentin Stern, Ehefrau von Georg Mascolo YL 1992[44]
Paul-Bernard Kallen Vorstandsvorsitz Hubert Burda Media YL 13. Jg.[18]
Marc Brost Leiter des Hauptstadtbüros Berlin Die Zeit YL 2004[45]
Alexander Görlach Journalist, Publizist und Herausgeber des Online-Magazins The European YL 2011[46]
Michael Vassiliadis SPD, IG Bergbau, Chemie, Energie, Aufsichtsrat BASF YL 22. Jg.[18]
Joshua Bolten US-Republikaner, 2006–2009 Stabschef des Weißen Hauses unter George W.Bush; arbeitete vor seiner politischen Tätigkeit für die Investmentbank Goldman Sachs. 2003–2006 Leiter im Kabinett Bush der Haushaltsbehörde, dem Office of Management and Budget. YL 10. Jg.[18]
Charles Ellis „Chuck“ Schumer USA, Demokratische Partei YL 2. Jg.[18][47]

Mitglieder (Auswahl)

Stand: 1. März 2012

Name Funktionen & Mitgliedschaften Ouelle:
EhrenmitgliedRichard von Weizsäcker Sohn von Ernst von Weizsäcker (George-Kreis), Mannesmann AG, Privatbankhaus Waldthausen, Chemie- und Pharmakonzern Boehringer Ingelheim, Regierender Bürgermeister von Berlin (1981–1984), 6.Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland (1984–1994), Gründungsmitglied American Academy & Aspen-Institute Berlin, DGAP, Stiftung Wissenschaft und Politik [48][49]
Joachim Gauck amtierender Bundespräsident (Deutschland), ehem. evangelisch-lutherischer Pastor und Kirchenfunktionär, Volkskammerabgeordneter für Bündnis 90, ehem. Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen [50]
Angela Merkel amtierende Bundeskanzlerin, Bundesvorsitzende der CDU [51]
Philipp Rösler deutscher Vizekanzler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Bundesvorsitzender FDP [52]
Helmut Schmidt 1974–1982 Bundeskanzler, 1972–1974 Wirtschafts- und Finanzminister, 1969–1972 Verteidigungsminister, Mitherausgeber Wochenzeitung Die Zeit, Gründungsmitglied Aspen-Institute Berlin, Gründer Deutsche Nationalstiftung, Henry A. Kissinger-Preis der American Academy Berlin[53]
Peer Steinbrück Spitzenkandidat SPD, ehem. Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, von 2005 bis 2009 Bundesminister der Finanzen und stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender. Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz 2011 [54]
Alexander Dibelius Vorstandsvorsitz Goldman Sachs, Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel [55][56]
Dietrich von Klaeden Leiter für Regierungsbeziehungen der Axel Springer AG, Bruder von Merkels Staatssekretär Eckart von Klaeden [57][58]
Josef Joffe Herausgeber/Journalist Die ZEIT, Kuratorium / Mitglied Aspen Institute Berlin, American Academy in Berlin, American Council on Germany, Hoover Institution, Rabbinerseminar, Leo Baeck Institut New York, Ben-Gurion-Universität des Negev, publiziert für CFRs Foreign Affairs [59]
Hans-Peter Friedrich CSU, Bundesminister des Innern. Mitglied DGAP [60]
Sigmar Gabriel SPD-Parteivorsitzender, 2005–2009 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit [61]
Guido Westerwelle FDP, Bundesaußenminister, ehem. FDP-Parteivorsitzender [61]
Christian Lindner FDP, ehem. FDP-Generalsekretär, Mitglied im ZDF-Fernsehrat, FDP-Spitzenkandidat Landtagswahl NRW 2012 [62]
Patrick Döring FDP, FDP-Generalsekretär [63]
Josef Ackermann Bis Mai 2012 Vorstandsvorsitz Deutsche Bank AG, seit 2012 Verwaltungsratspräsident bei der Zurich Insurance Group. Aufsichtsrat Siemens, Aufsichtsrat Royal Dutch Shell, Vorstand Bundesverband deutscher Banken, Steering Committee Bilderberg-Konferenzen, Trilaterale Kommission, kein aktuelles Mitglied mehr [64][65]
Kurt F. Viermetz JPMorgan Chase & Co., Hypo Real Estate, Deutsche Börse AG, American Academy Berlin, American Council on Germany [66]
Sonja Lahnstein-Kandel IWF, Weltbank, Bertelsmann AG, Step21, Ehefrau von Manfred Lahnstein [67]
Dieter Pfundt Gesellschafter bei Sal. Oppenheim, Investmentbank Silvia Quandt & Cie. AG [68][69]
Hilmar Kopper ehemals Vorstand Deutsche Bank, Aufsichtsrat Daimler AG, HSH Nordbank, kein aktuelles Mitglied mehr [70][71]
Martin Winterkorn Vorstandsvorsitz Volkswagen AG, Porsche Automobil Holding, Aufsichtsrat Infineon [72]
Hans-Dietrich Winkhaus Manager, seit 2000 Präsident des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, ehemals Aufsichtsratsvorsitz Deutsche Telekom AG, Vorsitz Henkel, Mitglied INSM, kein aktuelles Mitglied mehr [13]
John Christian Kornblum ehem. US-Botschafter in Deutschland, Investmentbank Lazard, American Academy, DGAP, Atlantische Initiative [73][74]
Friedbert Pflüger EVP, CDU, Leiter des Rohstoff-Arbeitskreis der Atlantik-Brücke, Direktor des European Centre for Energy and Resource Security (EUCERS) [75]
Joachim Pfeiffer CDU / CSU, MdB, seit 11/2009 wirtschaftspol. Sprecher CDU/CSU-Bundestagsfraktion. [76]
Karl-Heinz Paqué FDP, seit 2007 stellvertr. Vorsitz Bundesfachausschuss Wirtschaft FDP, INSM [77]
Karsten Voigt SPD, 1999–2010 Koordinator der Bundesregierung für deutsch-amerikanische Zusammenarbeit, Aspen-Institute Berlin, Atlantische Initiative [14][78]
Juergen B. Donges Prof. Wirtschaftspolitik Universität Köln (1989–2007), Direktor Instituts für Wirtschaftspolitik Köln, Botschafter INSM, kein aktuelles Mitglied mehr [79]
Michael Hüther Wirtschaftswissenschaftler, Direktor Institut der deutschen Wirtschaft, Kurator INSM [80]
Karl Kaiser Politikwissenschaftler, Prof. für Politische Wissenschaft Universität Köln (1974–1991) & Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (1991–2000), Gastprofessor Harvard University, 1974–2003 Direktor des Forschungsinstituts und Mitglied des Geschäftsführenden Präsidiums der DGAP, American Jewish Committee [81]
Karlheinz Schreiber Rüstungslobbyist, kein aktuelles Mitglied mehr [82][83]
Dieter Holzer Lobbyist [71][84]
Dorothee Bär CSU, stellv. Generalsekretärin CSU, Mitglied des Programmausschusses RTL Television [85]
Philipp Mißfelder CDU, Bundesvorsitzender Jungen Union, Außenpolitischer Sprecher CDU/CSU-Fraktion. [85]
Katrin Göring-Eckardt Bündnis 90/Die Grünen, Spitzenkandidatin Bundestagswahl 2013, Vizepräsidentin d. Deutschen Bundestages [86

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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22 Antworten zu Aus aktuellem Anlass – Atlantikbrücke und Eckart von Klaeden

  1. Kersti schreibt:

    Durch ehrliche Arbeit und Leistung kommt in der Bunten Republik Deutschland niemand mehr hoch, nur noch durch Netzwerke. Ich bekam zum Geburtstag eine Regionalzeitung aus den 50er Jahren aus der Region Karl-Marx-Stadt geschenkt, die Freie Presse. Die war anscheinend aber gar nicht frei, weil fast alles aus der Feder der Prawda stammte „Das geheimnis der Grabhügel im Altai“ oder „Gardeschütze Matrossow“, man, werden wir seit 1945 verarscht. Deutsche Politiker werden gekauft oder erpreßt und haben keine Ehre. Vaterlandsverrat gehört zur Tagespolitik.

  2. Moritz Haberland schreibt:

    Das liest sich ja wie die fast vollständige Interviewliste des Deutschlandfunks und sonstiger Publikationen. Neben ihrer politischen Wühlarbeit und Entscheidungen ist das die Ausübung der wahren Macht, sie erwähnen und zitieren sich ständig gegenseitig, veranlassen Fernseh- und Rundfunkbeiträge, denn auch da sitzen sie in allen Gremien und ihre Rhetorikschulen und Imageberater haben sie intruiert, wie sie das den „breiten Volksmassen“ am besten unterjubeln.

    Die alten Freimaurerlogen mußten noch sehr viel im Verborgenen besprechen, die neuen, heutigen „Polit-Freimaurer“ können schon ganz dreist eine Teilöffentlichkeit zulassen.

    PS. Stimmt, wir hatten so gut wie kaum Bananen, wenn meine Eltern mal irgendwo zwei Stück ergattern konnten, wurden die seltenen Früchte in sehr(!) dünnen Scheiben auf mehrere Butterstullen verteilt und klar (@ Kersti), wir hatten in Potsdam sogar eine „Professor-Ludschoweit-Alle“, womit ein russischer Offizier „geehrt“ wurde, daß die Rote Armee NICHT den Park Sanssouci mutwillig zerstörte. Ist schon verrückt.

    Doch eins waren sie nicht, die Kommunisten meiner Zeit,
    sie waren nie hinterhältig, Du wußtest immer gleich,
    woran Du mit ihnen bist und mit Hinterhältigkeit können
    wir Deutsche traditionell am wenigstens umgehen.

    • Kersti schreibt:

      Hinterhältigkeit haben unsere Führungsgremien von den Langnasen gelernt, daher die vielen USA Schulungen. Die AfD ist eine neue Systempartei, die 7 Punkte der EA sind denen zu tiefbraun. Daran ist zu sehen, daß sie nicht wirklich etwas ändern wollen.

      • Moritz Haberland schreibt:

        … sie können nicht, es sind die leerausgegangenen Erben der Kohl-Koalition, die inzwischen selbst Adenauer, Wehner und Strauß für rechtsradikal halten.
        Ich glaube, die AfD ist eine „Designer-Partei“
        aus irgendeiner CDU – „Denkfabrik“.

        PS. Manchmal (heute) läßt meine Eule mir anstandslos den Vortritt.

  3. Moritz Haberland schreibt:

    Nachsatz, den kann ich mir einfach nicht verkneifen: Obwohl in der DDR die Freundschaft zur Sowjetunion Staatsraison war und davon viele abgeschreckt waren, hatte ich als Kind eines Psychologieprofessors und einer Deutschlehrerin durch große Literaturauswahl im Arbeitszimmer meiner Eltern immer die „Wahl des sympathischeren Besatzers“.

    Ich habe als relativ kleiner Bengel den Zedler „durchgelesen-durchgebättert“, riesengroße Atlanten und eine Kultur- und Sittengeschichte in 30 Bänden ebenfalls. Ohne etwas zu verstehen, habe ich die Dunkelheit Dostojewskis erahnt und die fröhliche „Mobbinggeschichte“ des Turgenjew gelesen. Der junge Puschkin sowie Tolstoi haben mich an meinen „Leib- und Magen-Literaten Th.Fontane erinnert. Erst beim „Stillen Don“ hab ich aufgegeben, obwohl Scholochow neben Kriegskitsch auch viele gute Novellen schrieb.

    Ich hab es auch mit Mark Twain und Ernest Hemmingway probiert. Ich fand, die erzählten Geschichten und wie sie dargestellt wurden uninteressant. (Auch den „deutschen Westernexperten“ Karl aus Radebeul fand ich langweilig.)

    Ich weiß, Literatur ist nicht alles…und „das Sein bestimmt das Bewußtsein“,
    doch auch das ist nicht alles, der Mensch lebt nicht vom Brot allein.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Mit Fontane kann ich nichts anfangen, habe den Stechlin begonnen und abgebrochen, „Vor dem Sturm“ habe ich ganz gelesen, war aber etwas enttäuscht.
      Den „Stillen Don“ habe ich auch gelesen, beide Bände, teilweise gut und teilweise schlecht. Bei Hemingway habe ich auch nur einmal reingelesen und konnte ihm nichts abgewinnen.
      In meiner Kindheit und frühen Jugend las ich viele Bücher über die Jagd z. B. in Ostpreußen, Tiergeschichten, Kriegsromane und -erzählungen, Karl May hat mir den Teufel auch nicht abgegeben, Tom Saywer war auch nur zum Teil interessant. Prinz Eisenherz, das „Jugendbuch“ von Readers Digest, „Das Beste“ und „Damals“, las ich viel und gern.

  4. Kersti schreibt:

    Vor paar Jahren habe ich alle original russischen Bücher, die ich lesen und verstehen konnte, dem Sohn meines Mannes geschenkt, nur die Biographie von Stalin und Geschichtsbücher im Original habe ich behalten. Danach war die in deutscher Übersetzung vorhandene Siegerliteratur und deutsche Geschichtsbücher dran, die in der blauen Tonne landeten, von Simonov und wie die anderen hießen, weiß ich nicht mehr. Meine leergewordenen Regale, Schränke und den Schreibtisch ließ ich abholen und kaufte mir antike Möbel. Puschkin habe ich gern gelesen, auch Tschechow, aber nur teilweise. Mein Renner war „Anna Karenina“ von Leo Tolstoi und Peter 1 von Alexander Tolstoi. In meiner Kindheit hätte ich gern „Trotzkopf“ gelesen, aber das war bei uns verboten, warum auch immer.

    • Moritz Haberland schreibt:

      Na, liebe Kersti, Du kommst ja auch gleich mit den ganz großen Kanonen: Konstantin Simonow so so, fehlt noch Nikolei Ostrowski, die habe ich wirklich als Schmutz und Schund eben gerade „ausdrücklich“ aus Gründen der literarischen Ästhetik und Hygene NICHT erwähnt.

      Fehlt ja nur noch, daß Du mit dieser filmischen Pflicht-Schul-Veranstaltung niederkommst:
      „Befreiung“ ist ein aus fünf Teilen bestehender Spielfilm Juri Oserow und Julius Kun aus dem Jahre 1969, sechs(!) Teile sind es geworden, die polnischen „Panzerfahrer mit Hund“, ebenfalls sozialistische Film“kunst“ ähnelte da schon eher den „Inglourious Basterrds“.

      Doch es lassen Wildschwein und Eiche schön grüßen. Euer Moritz !

  5. Moritz Haberland schreibt:

    Zitat : „“Damals”, las ich viel und gern.“ Weil es „damals“ genau die Zeit zum Lesen war, wer als Bengel oder Mädel nicht gelesen hat, sieht heute „DSDS“, um es vereinfacht auszudrücken.

    Fontane ist ein „Frauenversteher“, in seiner Zeit durchaus revolutionär, vorallem war er aber ein Neuruppiner Preuße, wie es Schinkel auch war. Fontane hat nur einmal einen Mann als Hauptfigur genommen, mit dem „Schach von Wuthenow“ führe ich alle Interessierten an Fontane heran.
    Den „Stechlin“ liest Du am besten mit einer hübschen Freundin direkt am glasklaren Stechlinsee im Alter von maximal 20 Jahren (der „Werther“ ist genaugenommen auch ein Jugendbuch.)

    Doch Theo war beileibe kein Weichei, seine drei Kriegstagebücher (die bei E-Bay heute noch ein Höllengeld kosten) zeigen auch den furchtlosen Journalisten, dessen Mut und Ethik die heutige Medienbande für sich wissentlich falsch requiriert. (Die Franzosen haben ihn doch tatsächlich eingesperrt, das selbstmitleidige Geschrei von heute wäre unüberhörbar 🙂 ).

    Ja, bester Gerhard, wie Du schon mal sehr richtig festgestellt hast, die Trennung in DDR und BRD hat uns eigentlich nicht wirklich geschadet, das haben unser Eltern, Großeltern und unsere Deutsche Geschichte locker überlebt. Ob das für die Zukunft gilt, weiß ich nicht, und kann es nur hoffen. Überzeugungen sind inzwischen etwas rar, nicht so trostlos wie bei Kersti aber…

    Doch um auf den Ursprung unseres „Gesprächs“ zu kommen:
    Die Russen haben´s auch geschafft, wieder russisch zu sein.

    • Kersti schreibt:

      Die Russen werden von Chinesen überrannt, weil dumme Russenweiber chinesischen billigen Kitsch kaufen. Wenn die Macht des Geldes vorbei ist, ists vorbei mit den Völkerwanderungen.

      • Moritz Haberland schreibt:

        Liebe Kersti, das sage ich nur, wenn ich das so meine (keinen Mann nenne ich „lieber“ Kerl), Du solltest nicht so vergnatzt sein, zieh wieder in „unsere liebe Zone“, wie ich das auch gemacht habe, obwohl ich bereits 1983 „abgehauen“ bin. Nichts heilt Dich so „ganzheitlich“, wie ein Leben inmitten Deiner Lieben, wenn hier Du noch welche hast.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      „…um es vereinfacht auszudrücken.“ Oder war ein Bauerbub oder -mädel, der/die frühmorgens schon einige Kilometer zu Fuß oder mit dem Rad, zur Schule gehen mussten, vorher noch beim Eingrasen helfen musste und nachmittags wieder auf dem Hof helfen mussten.
      Ich weiß noch Bauernkinder die während des Unterrichts einschliefen und der Lehrer ließ es zu, wenn es nicht zu doll wurde. Die wussten auch was los war. Rechnen, schreiben und lesen lernte sie alle und die Rechtschreibung, na ja, wenn ich mir da die Ergebnisse der heutigen Bildungs Republik Doitscheland ansehe, dann waren sie nicht schlechter und jeder muss ja nicht in der Öffentlichkeit schreiben und für den Hausgebrauch reicht es meist.
      Ich stehe solchen „einfachen“ Leuten, sehr nahe und fand in diesen Kreisen meine besten Freunde und verlebte dort meine schönsten Stunden. Sie sind mir meist am Allerwertesten lieber, als viele andere im Gesicht.
      Heute würde man sagen bildungsferne Schichten, die Noten dieser Klassenkameraden waren meist ziemlich schlecht, ein paar Ausnahmen gab´s auch, die hatten aber ein anderes, wenn auch bäuerliches Elternhaus.
      Was aber anzumerken ist, alle diese Kinder, ob Bub oder Dirndl, machten ihren Weg, manche wurden Bauern, manche Selbstständige, andere geschätzte Mitarbeiter in Betrieben verschiedenster Art und das alles mit der Volksschule, ganz ohne Realschule oder Gymnasium.
      Der ganze Schamott wird auch maßlos überschätzt.
      Den „DSDS“-„Schrott“, den es damals auch schon gab, oft waren es Flüchtlingskinder aus Ostdeutschland, unterschied sich aber meist auch von den heutigen und zwar insofern, dass sie später arbeiten gingen und auch jede Arbeit machten, arbeitslos zu sein, war ihnen ein Greuel. Nach der Arbeit wurde gesoffen, gerauft und auf alles was der niederbayerischen Landbevölkerung heilig war gesch…….. Gelegentlich flogen sie auch mal durch die Luft oder bekamen den niederbayerischen Hammerschlag zu spüren, wenn sie den Bauernbuben gar zu nahe kamen. Das regelte sich aber im Lauf der Jahre.
      „DSDSler“ und Containerdummies gab es, wenn überhaupt, dann nur in größeren Ortschaften und Städten.
      Da kommt mir eine Schlägerei in den Sinn, ein Bauernbub und ein Flüchtlingsnachwuchs, der bei allen gefürchtet war, die Schlägerei ging unentschieden aus, der brutalere Schläger war Armin, der Flüchtling, der der besser einstecken konnte, war der Knogge. Es floß eine Menge Blut und gab eine Unmenge von blauen Flecken, alles geschaf auf dem Schulhof, nach der Schule. Heute käme wahrscheinlich ein Einsatzkommando von Sozialarbeitern, Psychologen und Gewaltexperten, ganz zu schweigen vom medizinischen Personal und der Polizei. Zu unserer Zeit regelte es sich von selbst wieder, die Rangordnung war hergestellt, die Einheimischen hatten ihre Position verteidigt, es ging ja um mehr als die beiden, und die beiden gingen sich zukünftig aus dem Weg. Die Flüchtlinge waren ja zahlenmäßig durchaus in der Lage unsere Gebiete, innerhalb des Marktes und auch außerhalb in Wald und Wiese zu besetzen. Dem wurde Einhalt geboten.
      Armin wurde ein paar Jahre später von der Polizei erschossen, anders war der nicht zu bändigen, der Bauernbub wurde Bauer und lebt heute noch auf einem abgeschiedenen Hof in Niederbayern. Ob er noch gelegentlich daran zurückdenkt, ich weiß es nicht.

      Natürlich werden wir wieder deutsch, das ist für mich klar wie Kloßbrühe. Ein Volk, wie das deutsche, verschwindet nicht so einfach, da ist zuviel Substanz da, wenn auch sehr häufig verschüttet, aber sie ist da.

      • Moritz Haberland schreibt:

        Zitat: „Ich stehe solchen “einfachen” Leuten, sehr nahe und fand in diesen Kreisen meine besten Freunde…“

        Das geht mir ganz genauso, schade, daß sie mich immer als „Hochwohlgeboren“ gemobbt haben. Erst als ich auf eigenen Wunsch aus unserer „Eliteschule“ in eine „oridinäre“ Dorfschule umgeschult wurde (8. Klasse), wußte ich, was Klassenkammeraden sind. Meine Eltern ließen sich scheiden und ich durfte endlich bei meinen Großeltern auf dem Dorf wohnen, da wurde aus dem „Elite-Potsdamer“ ganz ruckzuck ein ganz normaler Dorfbursche. Das verdanke ich dem Scheidungsrecht der DDR und meinen Großeltern 🙂 .

      • Gerhard Bauer schreibt:

        Ja, manchmal hat dies auch sein Gutes und vielleicht ist es wirklich so, dass das Leben uns den Platz, das Leben zuweist, das wir benötigen um zu lernen und zu wachsen. Der eine tut´s, der andere nicht. Teil des Lernprozesses? Gibt es so etwas wie Sitzenbleiben und dieselbe Schose nochmal?

      • Kersti schreibt:

        Natürlich sind mir die produktiv Arbeitenden lieber als der aufgeblasene Wasserkopf. Mein Sohn ist Maurer und ich bin stolz, weil er sein Haus selbst renovieren kann. Ideologisch gut bezahlte Dummschwätzer haben wir genug. Moritz, ich habe im Osten niemanden mehr, alles sind nach der Wende weggezogen, vielleicht auch ein Grund für die Wende, die schön klingt, aber inszeniert war.

      • Moritz Haberland schreibt:

        Kersti, meine Mädels waren 13 Jahre alt an dem Tag, als ihre Mutter starb und ich Opas Haus von der „Treuhand“ zurück erobert hatte. Eigentlich war das für mich der schönste Tag meines Lebens und dann war es für uns alle drei eine wirkliche Katastrophe..

        Mit Hilfe beider(!) Omas meiner Mädels wurde ich alleinerziehender Vater, hab nach und nach die sozialistischen Spuren von Opas Hof weggeräumt (eingewiesene, asoziale „Mieter“ inklusive) und meine Mädels durch die Pubertät „begleitet“, das war die nächste harte Katastrophe.

        Das alles ist Heimat, wenn Du das alles nicht hast/kennst, hast Du auch keine.
        Gerhard wird als Bayer das auch alles kennen. Den Rest riechen die Kanaken,
        nicht nur die Hyänen erschnuppern jedes freigewordene Revier.

      • Gerhard Bauer schreibt:

        Do samma und do bleima.

  6. HJW schreibt:

    Lieber Herr Bauer,
    Ihr Artikel ist – wie fast immer – wieder einmal gut recherchiert und trefflich emotionalisiert.
    Was bleibt ist die Erkenntnis.
    Ein praktikabler Wegweiser zum Umsturz dieses Syndikats fehlt leider.
    Müssen wir also in Demut die Sklaverei ertragen? Das Zeitfenster zur Organisation des politisch korrekten Widerstands schliesst sich. In 5 Jahren hat die EU einen weiteren ungewählten Präseidenten (des EU-Rats) und die Gesetzgebung wird nur noch von den Schulz, Cohn-Bandit & Co. gemacht. Wie kommen wir da nach Ihrer Meinung raus? Müssen wir auf den Bürgerkrieg in Mediterranien warten? Wer hält Merkel, Steinbrück und die übrigen Fettaugen auf der Wurstsuppe des Altparteien-Kartells auf?

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Lieber HJW,
      da bin ich überfragt. Ich werde morgen versuchen darauf MEINE Antwort zu geben.
      Nur soviel sei gesagt, von politischer Seite her erwarte ich nicht allzuviel.
      Beste Grüße und durchhalten
      G. Bauer

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