Aktion: Bienensterben stoppen

Liebe Leserin, lieber Leser,

waren Sie schon einmal betrunken? So sehr, dass sie den Weg nachhause nicht mehr gefunden haben? Vielen Bienen geht es so. Jedoch nicht, weil sie einen über den Durst getrunken hätten, sondern weil sie beim Blütenstaub sammeln mit hochgiftigen Neonikotinoiden in Berührung kommen. Diese Pestizide schädigen ihr Nervensystem und tragen entscheidend zum Massensterben der Bienen bei.

Erster Erfolg
Wie problematisch das ist, haben nun auch die EU-Mitgliedstaaten ansatzweise begriffen: Sie haben drei der giftigsten Neonikotinoide für immerhin zwei Jahre vom Markt genommen. Das Teilverbot gilt ab Dezember 2013.

Jetzt handeln
Um das Aussterben von Insekten und Vögeln zu stoppen, müssen jedoch alle gefährlichen Neonikotinoide verboten werden! Bis zum August wollen wir Unterschriften für diese Forderung sammeln und sie an Landwirtschaftsministerin Aigner schicken.

Bitte unterschreiben auch Sie für ein generelles Pestizid-Verbot!

Landwirte herausfordern
Mit vielen Unterstützer-Unterschriften im Rücken wollen wir uns dann im nächsten Schritt öffentlich an Landwirte wenden. Wir werden sie auffordern, schon in der Herbst-Aussaat von Raps auf die Neonikotinoide zu verzichten, die ab Dezember verboten sein werden.

Helfen Sie mit, den öffentlichen Druck auf Landwirte und Politik zu erhöhen: Bienen- und Vogelsterben jetzt stoppen! Unterstützen Sie unseren Aufruf!

Herzliche Grüße aus Berlin
Patricia Cameron, Lynn Gogolin-Grünberg und Dr. Norbert Franck
für das BUND-Chemieteam

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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