Young-Leader verlor Doktortitel zu Recht

Silvana Koch-Mehrin verlor ihren Doktortitel zu Recht. Wie die FAZ mitteilte, stellte das Verwaltungsgericht Karlsruhe fest, dass das Vorzeigeweibchen der FDP „wiederholt und planmäßig“ getäuscht habe. Das Powerweibchen glänzte mit 125 Plagiaten auf 80 Seiten, dies könnte einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde wert sein.
Teilweise übernahm sie seitenlange Texte, inklusive Fußnoten, nahezu wortgleich, aus fremden Texten, selbstredend verzichtete sie auf Kenntlichmachung. Bekäme man denn den Doktortitel, wenn man nahezu komplett abschreibt und angibt, dass man abgeschrieben hat?
Ich möchte mich aber nicht mit dieser Roßtäuscherei aufhalten, auch nicht mit der Frage, welches Gremium diese Doktorarbeit durchgewinkt hat. Das sollen andere machen.

Interessanter bei dem Vorgang ist, dass auch Silvana die Gestrauchelte, ein Young-Leader der Atlantikbrücke war, wie auch Guttenberg und Wulff. Andere Young-Leader findet ihr hier aufgelistet. Natürlich ist auch die Reisekanzlerin aus dem Osten Mitglied der Atlantikbrücke.
In diesem Fall wiederhole ich mich gerne, in solchen Vereinen und Organisationen wird die Politik der BRD gemacht, werden die Leute ausgewählt, die uns regieren sollen, regieren sollen im Auftrag fremder, privater Mächte, die ihrerseits wieder andere Staaten, wie z. B. die USA im Griff haben und mit fester Hand regieren.
Nur Gewäsch und Verschwörungstheorie?

Hierzu einige Zitate:

Die USA werden von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben.“ Arend Oetker, damaliger Vorstandsvorsitzender der Atlantik-Brücke in der Berliner Zeitung vom 17. April 2002

„Im 20. Jahrhundert war Europa für die USA ein Dilemma. Der Kernpunkt unserer Europapolitik seit 1910 war, Deutschland in seine europäische Umgebung einzubetten. Dieses Problem war für die Vereinigten Staaten 1990 erledigt. Und da wir nun keine Angst mehr haben, was Deutschland macht, haben wir auch keine Angst, was in Europa passiert. An den Problemen, die es nach wie vor in Mittel- und Osteuropa gibt, herrscht kein großes Interesse.“ John C. Kornblum, US-Botschafter a. D. im Interview des Jahresbericht 2010/2011 der Atlantik-Brücke e. V
Hier stellt sich mir die Frage, wer ist „WIR“ und wer möchte da noch einen langfristigen Plan, eine Verschwörung, abstreiten?
Darüber, dass Europa ein Dilemma für die USA war, lässt sich trefflich streiten. Ich behaupte, die USA wurden im 20. Jahrhundert einige Male von Europa gerettet, wirtschaftlich gerettet. Gerettet, indem Kriege geführt wurden, die der Wirtschaft der USA exorbitante Gewinne bescherte. Trotz offiziell beteuerter Neutralität wurde BEIDE Male, von Anfang an, eine kriegführende Seite finanziell, wirtschaftlich und militärisch unterstützt. BEIDE Male waren die USA VOR den Weltkriegen in einem wirtschaftlichen Dilemma, ohne Aussicht auf Erholung.
Die Europäer schlugen sich die Köpfe ein, die Finanz- und Großkapitalisten der USA fuhren horrende Gewinne ein und wuchsen zur weltbeherrschenden Macht. Wenn von Wachstum gesprochen wird, dann ist ausschließlich diese Art von Wachstum gemeint. Umsatz, Gewinn, Macht. Dies ist der wahre American-Way-of-Life.

Nun zurück zur Atlantikbrücke. Wer hier den Ton angibt, dürfte klar sein. Dass diese Kerle aktiv die Politik der BRD und damit unser aller Schicksal maßgeblich beeinflussen, ebenfalls.
Dass das ausgewählte, politische Personal zunehmend minderwertiger wird, ist ebenfalls nicht abzustreiten, sondern tritt offensichtlich zu Tage.
Wer ein bisschen Ehre im Leib hat, einen Funken Anstand und/oder ein bisschen Liebe zum eigenen Volk, zur Heimat hat, kann die geforderte Politik, die Unterwerfung, Ausbeutung und evtl. sogar Auslöschung, zum wesentlichen Inhalt hat, nicht mittragen oder gar verantwortlich vorantreiben.

Wer allerdings von transatlantischer Freundschaft spricht, gehört dazu, zu dem Kreis der wissentlich oder unwissentlich diese Art der Fremdherrschaft fördert. Zwischen Völkern und Staaten gibt es keine Freundschaft, es gibt Interessen und die gilt es zu wahren, für jeden Staat, für jedes Volk die eigenen Interessen. Wer glaubt, Völker und Staaten hätten gemeinsame Interessen, der irrt gewaltig und geht damit den Weg des deutschen Irrtums, der seit der sozialistischen Propaganda auf fruchtbaren Boden fiel. Der Irrtum besteht darin, dass der Deutsche nur allzugerne glaubt/hofft, dass die anderen auf ihre Interessen verzichten würden, nur so, einfach aus Liebe zueinander und das ist Käse. Für schöne Worte sind wir Deutsche empfänglich und gehen den Vogelfängern nur allzu bereitwillig auf den Leim.
Selbst ist der Mann und selbst ist das Volk. Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott. Nur das, was man selbst erreichen kann, ist es wert überhaupt erreicht zu werden. Wer nur mit fremder Hilfe Ziele erreichen kann, ordnet sich fremden Zielen unter und wird seine Ziele nicht erreichen. Über kurz oder lang fällt er auf die Schnauze. Der ist nichts anderes als ein gemästetes Hausschwein, auf das der Metzger wartet.

Es gibt keinen Internationalismus, Internationalismus ist eine Propagandalüge, es wird vorgespiegelt, dass bestimmte Vorgänge allen nutzen würden. Das Gegenteil ist der Fall, dieser sog. Internationalismus ist die vollständige Unterordnung unter eine bestimmende Kraft, die grenzenlos herrschen will.

Organisationen wie die Atlantikbrücke, tragen dafür Sorge, dass wir zu den Verlierern gehören, zu den Verlierern und zugleich zu den Schuldigen.
Ebensowenig wie WIR für den Weltkrieg Nummer 1 alleinverantwortlich waren, waren WIR für den Weltkrieg Nummer 2 alleinverantwortlich oder sind WIR für die Eurokrise, für die erbärmlichen Zustände in Spanien, Griechenland oder Zypern verantwortlich.
WIR werden dafür verantwortlich gemacht, WIR müssen bezahlen, die Schuld begleichen, die Schuld die andere aufgenommen haben.
Wir sind der Propaganda nach die Gewinner, derweilen sind wir die Verlierer, die Schuldigen, die letztendlich wieder gutmachen müssen, was wir nicht verursacht haben. Kommt euch das bekannt vor?
Es gibt keine Kollektivschuld, wird immer wieder gesagt.
Gibt es sie wirklich nicht? Völker und Staaten werden immer kollektiv in Haftung genommen, sind immer ein Kollektiv. Dagegen mag man sich sträuben, es ändert aber nichts an der Tatsache.
Wie unsere Großeltern und Eltern verantwortlich gemacht werden, nicht nur vom Ausland, sondern auch von eigenen Nestbeschmutzern, so werden auch heute wieder wir Deutsche, wiederum auch von eigenen Nestbeschmutzern, dafür verantwortlich gemacht, was unsere wirtschaftliche und politische Elite so treibt.
Man könnte sie ja abwählen, das Land verlassen, Widerstand leisten und, und, und.
Ich sage, nichts davon würde auch nur einen Deut an der offiziellen Politik ändern, evtl. würden die Maßnahmen härter, mit denen die Politik um- und durchgesetzt würde aber ändern würde sich nichts.
Ich gehe sogar soweit, zu sagen, wer heute verlangt, wir Deutsche sollten offenen Widerstand leisten, ist entweder ein ganz dummer Hund oder jemand der bösartig schaden will. Dazwischen gibt es nicht viel Platz.
Offener Widerstand bedeutet Vernichtung.
Wer zum offenen Widerstand aufruft, soll sagen, wie er selbst Widerstand leistet, wie er Widerstand leisten will und was er unter Widerstand versteht.
Was ich hier betreibe, ist kein Widerstand, das ist öffentliche Meinungsäußerung im erlaubten Rahmen.
Offenen Widerstand zu leisten, heißt sich ausliefern, ohne ein Mittel der Gegenwehr. Niemand hat derzeit die Kraft sich gegen die staatlichen Kräfte zur Wehr zu setzen. Es gibt keine Kraft die einen wirkungsvoll unterstützen würde, würde man wegen Widerstandes vom Staat einkassiert.
Leute wie Horst Mahler, die wegen unerlaubter Meinungsäußerung im Gefängnis sitzen, bekommen dies deutlich zu spüren. Ob ein solches Verhalten Widerstand ist oder persönlichen Neigungen entspricht, darüber ließe sich lange reden, bringt aber nichts. Mahler war als Linker und auch als Rechter immer auf der extremen Seite, auf diesem Weg werden immer nur ganz wenige folgen und ich bin froh, dass dies so ist.
Nicht in den Extremen liegt die Kraft, eine gute Zukunft, sondern dort, wo die Seele des jeweiligen Volkes zu Hause ist und die geht von hier bis da und nur die wenigsten sind am äußersten Ausschlag des Pendels zu Hause.
Extreme haben immer in bestimmten Punkten recht, Extreme sind aber auch immer nur auf einige wenige Punkte beschränkt, diese wenigen Punkte decken niemals das menschliche Leben ab.
Extremes Denken ist mit einem Blick durch das Mikroskop zu vergleichen. Man sieht weniges, dieses Wenige aber übergenau und hält dieses für Absolut und im Absoluten, im Absolutheitsanspruch liegt der Fehler. Wir leben gerade auch in einem Zeitalter des Extrems, des Extrems der extremen wirtschaftlichen Ausbeutung und Kommerzialisierung. Wir werden also von Extremisten beherrscht und wer diesem Weg folgt, ist ein Extremist.
Die Frage ist, kann man Extremes mit einem anderen Extrem erfolgreich bekämpfen? Ich sage dazu klipp und klar, Nein. Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben, das hört sich propagandistisch vielleicht gut an, funktioniert aber nicht.

Wir, die Gesamtheit der Völker, stehen einem mächtigen Gegner gegenüber, einem Gegner der uns am ausgestreckten Arm verhungern lassen kann und dies in einigen Fällen auch tut. Ungehorsame oder schwache Völker werden bestraft und/oder schonungslos ausgebeutet, es werden keine Kriege mehr geführt, im Sinne von Eroberungskriegen, die heutigen Kriege haben mehr den Charakter von Polizeiaktionen. Diese werden u. a. von der UNO organisiert, einer Organisation, die ebenfalls ersatzlos abgeschafft werden müsste. Wie die EU, die NATO etc. nicht reformiert werden können, so kann auch die UNO nicht reformiert werden. Was von Grund auf falsch ist, kann nicht richtig werden. Egal wer den Ton angibt.
Organisationen, wie z. B. die Atlantikbrücke, andere NGOs oder diese sog. Bunten Revolutionen, sind Organisationen/Vorgänge mit denen von interessierter Seite in das selbstbestimmte Leben der Völker/Staaten eingegriffen wird.

Wer sich über die Atlantikbrücke genauer informieren will, kann dies in der Wiki- oder Metapedia tun, auch welche Preise und Ehrungen diese Organisationen verleihen, wer die Preisträger und Empfänger von Ehrungen sind. Soviel darf ich verraten, es sind allesamt bekannte Namen.
Die Bosse dieser Organisationen wählen diejenigen Leute aus, die uns regieren sollen. Leute, die sich dafür hergeben uns in fremdem Auftrag und auf fremde Rechnung zu regieren.
Bei der Gelegenheit kann man sich auch gleich noch ein paar Gedanken über das Wesen und den Geist dieser Demokratie machen. Wer hat denn diese Leute beauftragt, die Auswahl vorzunehmen, wer hat sie legitimiert?
Wie haben sich diese „Auserwählten“ profiliert? Man kann sich diesen Leuten nicht selbst vorschlagen, man wird „erwählt“, da muss man schon was ganz besonderes sein und zeigen. Von nichts kommt nichts.
Das alles ist aber durch die FDGO gedeckt und widerspricht auch nicht deren Geist, insofern ist doch alles in Ordnung. Oder?

 

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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4 Antworten zu Young-Leader verlor Doktortitel zu Recht

  1. Moritz Haberland schreibt:

    Zitat: „Extremes Denken ist mit einem Blick durch das Mikroskop zu vergleichen. Man sieht weniges, dieses Wenige aber übergenau und hält dieses für Absolut und im Absoluten, im Absolutheitsanspruch liegt der Fehler.“

    Der Blick durch das Mikroskop macht den Wissenschaftler aus, er setziert die kleinsten Bestandteile des Lebens und zieht daraus oft gute und kluge Erkenntnisse zur Funktion einzelner Teile unseres Lebens. Das nennt man auch Grundlagenforschung, die für alle Wissenschaft ganz und gar unverzichtbar ist.

    Das Leben in seiner Komplexität bildet jedoch keine noch so präzise Einzelerkenntniss ab, erst das Zusammenspiel und im besten Fall der Einklang aller Komponenten macht dieses Leben aus, wer wollte das bestreiten.
    (Mein Standartbeispiel: Der Zitronensäurezyklus als wichtigem Bestandteil
    der Verdauung, doch damit allein wird kein Schwein schlachtreif.)

  2. Pingback: Flugzeugträger Zypern, Youngleader und die Atlantikbrücke? | rundertischdgf

  3. Alter Schwurbler D-941 schreibt:

    Zitat: „Wir, die Gesamtheit der Völker, stehen einem mächtigen Gegner gegenüber,…“
    Weltgeschichte und Ist-Situation in einem Satz zusammengefasst. Chapeau!

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