Die Sicherheit der Bürger mit Drohnen erhöhen

Die Polizei des Saarlands will zukünftig die Sicherheit der Bürger mittels Drohnen erhöhen und diese bei Demonstrationen zur Überwachung einsetzen.
Vorerst sollen es Minidrohnen sein, was nicht heißen soll, dass man später einmal Drohnen mit etwas CS-Gas oder ähnlichen Sicherheitsmitteln einsetzen wird. Sind die Dinger erst mal in der Luft, ist der Damm gebrochen und wir werden uns vor lauter Sicherheit gar nicht mehr retten können.

Die Saarländer sind aber nicht die ersten, die diese Fluggeräte einsetzen, in NRW, dem Musterländle der Roten und Grünen werden Drohnen schon seit längerer Zeit eingesetzt. 26 Einsätze sollen es bisher gewesen sein. Dort werden allerdings keine Demonstrationen überwacht, so sagt man, dort werden die Drohnen zur Suche von Hanfplantagen eingesetzt.
Da guckt also der Schnüffelbulle in die Gärten anderer Leute, zu denen er normalerweise, in Ermangelung eines Durchsuchungsbefehles,  keinen Zutritt hätte.
Der Einsatz dieser Drohnen dürfte manche Begehrlichkeiten im Überwachungs- und Schnüffelstaat BRD wecken. Kann man diese Geräte doch mit allem ausrüsten, was das Schnüfflerherz begehrt. Selbst der, durch den EU-Vertrag erlaubte gezielte Todesschuss gegen Rädelsführer bei Unruhen und Aufständen, könnte mit ihnen  problemlos durchgeführt werden. Punktuelle Einsätze mit Gas oder anderen Kampfstoffen, kein Problem, die Drohne macht´s möglich.

Noch ein paar Takte zum Innenminister NRWs, er ist ein gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann, 1961 geboren, mit zarten 22 Jahren der SPD beigetreten, war von 1985 – 2000 Fachreferent im Gesundheitswesen, was immer das auch sein soll, von 1995 – 2000 studierte er Pädagogik, von einem Abschluss steht in Wikipedia nichts. Diese fünf Jahre arbeitete er also als Fachreferent und studierte gleichzeitig. Gebracht hat es anscheinend nicht viel, außer Kosten für uns Steuerzahler.
Sei´s wie´s sei, nun ist er Innenminister und darf den Sicherheitsspezialisten mimen und Bürger schikanieren, ganz pädagogisch.

Die Saarländer will ich auch nicht unerwähnt lassen. Die haben eine Frau, eine ehemalige Landrätin, die Saarländer mögen es mir verzeihen, für das Saarland würde ein Landrat ohnehin genügen, sparte eine Menge Geld und einige „Fachkräfte“ aus Landtag und Regierung würden frei. Die Dame ist schon etwas älter, 63 Jahre und Mitglied der CDU. Nach Landrätin wurde sie Ministerin für Familie und und und, seit 2012 ist sie Innenministerin.
Wie man immer wieder sehen kann, die Mitglieder unserer Politelite sind reine Tausendsassas. Wo man sie hinsetzt, glänzen sie ab sofort mit Sachverstand und großem Können. Wenn was schiefgeht, sind immer die anderen Schuld oder die Altlasten der Vorgänger.
Mich beschäftigt dabei auch eine Sache, die Qualifikation holen sie sich innerhalb des Parteienwesens, dort ist aber vieles gefragt, nur keine fachlichen Kompetenzen. Wenn also fachliche Kompetenzen nicht notwendig sind, vielleicht gar hinderlich, dann könnte man diese Posten auch mit Idioten besetzen, vom fachlichen her gesehen. Die machten es sicherlich billiger, der Schaden und Unfug könnte nicht größer sein, als der, den die Typen anrichten, die durch  Parteiauslese nach oben gekommen sind.
Kann es sein, da diese Leute ja von nichts Ahnung haben aber doch alles Können, wenn man ihnen einen entsprechenden Posten gibt, von sich auf andere schließen, und zwar auf die „Fachkräfte“ die sie in rauhen Mengen in unser Land holen. „Fachkräfte“ sollte zum Unwort des Jahrzehnts gewählt werden.

Ach ja, bei der Gelegenheit fällt mir noch der Westerwelle ein, der Young-Leader der Atlantikbrücke, der hat ja mal einen BBC-Journalisten aufgefordert Deutsch zu sprechen. Manche haben sich darüber auch noch riesig gefreut und gedacht der Westerwelle, das ist einer, der legt zumindest Wert auf unsere Sprache und den Abzug amerikanischer Atomsprengköpfe hat er auch gefordert. Jubel, Jubel.

Mittlerweile hat er verlauten lassen, dass damals als er meinte, hier werde Deutsch gesprochen, etwas im Spiele war, was man im Promillebereich misst. Wenn ich es richtig deute, war er besoffen und hätte nicht mehr Autofahren dürfen, regieren darf er schon, der Guido, denn wie oben gesagt, das kann ja jeder.
Was er intus hatte, als er den Abzug der Atomsprengköpfe forderte, kann ich nur vermuten und vermute, dass vielleicht Promille und noch ein bisschen Unkraut oder/und Chemie dabei waren. Soll´s ja alles geben und bei den Liberalen ist man ja gegen Verbote vielerlei Art, da nimmt man es nicht ganz so genau, vor allem bei sich selbst. Nur bei manchen Dingen verstehen sie keinen Spaß und zwar bei solchen Dingen, wie Homophobie, Islamophobie und was es noch so an …phobien und Anti-Ismen gibt. Da zücken auch die Liberalen die Rote Karte.
In ein paar Jahren wird es der Guido vielleicht nach einem Fässchen oder „Leinchen“ ausplaudern. Wir dürfen gespannt sein, obwohl, eigentlich interessiert es mich nicht die Drohne und damit wären wir wieder beim ursprünglichen Thema.

Zum unguten Schluss, auch die EU arbeitet an Drohnen, sie will natürlich bewaffnete, zwecks Todesschuss und so. Mit diesen bewaffneten Drohnen soll die Sicherheit der Bürger erhöht werden, was auch sonst.
Da wir in einer Vorbeugegesellschaft leben, dabei denke ich nicht an Guido, könnte man Sicherheitsrisiken schon ausschalten/eliminieren, bevor sie überhaupt welche werden.
Dazu werden Kameras mit einer entsprechenden Software ausgerüstet, mit deren Hilfe Verhalten etc. analysiert und bewertet wird, falls verdächtiges Verhalten auftritt, wird die Drohne losgeschickt und das möglicherweise zum Risiko werdende Subjekt wird eliminiert.
Das gelegentlich auch mal falsch angesprochen wird, die Jäger unter uns wissen was ich meine, liegt in der Natur der Sache, aber wo gehobelt wird, fallen Späne und die erhöhte Sicherheit muss uns schon ein paar Opfer wert sein. Auf einen Deutschen mehr oder weniger, kommt es doch wirklich nicht an.

 

 

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
Dieser Beitrag wurde unter Deutschland, Staatliche Gängelung abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Die Sicherheit der Bürger mit Drohnen erhöhen

  1. rundertischdgf schreibt:

    Eine tolerante Gesellschaft braucht diese Drohnen dringend zum Einsatz gegen den Kulturrassismus in Deutschland und der EU.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/03/22/kulturrassismus/

  2. Kersti schreibt:

    Gerd, kann es sein, daß Du von Wut jetzt zum Zynismus übergehst? Mittlerweile hat das Tagesgeschehen etwas Gespenstiges.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Wütend bin ich nur sehr, sehr selten. Trocken, bissig, verärgert, stinkig oder angefressen schon eher und manches kann ich einfach nur auf diese Art sagen.

  3. Moritz Haberland schreibt:

    Ich habe das Gefühl, wie es Kersti hat, ich glaube, bester Gerd, Du wirst langsam etwas bissig.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Das täuscht Dich nicht, ich beschreibe mich ja selbst als bissig. Ich werde es aber nicht langsam, sondern bin es von Haus aus, nicht unberechenbar bissig und gegen jedermann, sondern zielgerichtet.
      Ich weiß nicht, auf was Du das „langsam“ beziehst, evtl. bestehen auch in der Definition von „bissig“ Unterschiede.
      Meinst Du bissig in Bezug auf meine Artikel oder in meinem Verhalten gegen einen Kommentator oder beides?

      • Moritz Haberland schreibt:

        Bitte verstehe mich nicht falsch, ich meinte wirklich bissig, so wie Du das auch verstehst, ich meine NICHT tollwütig oder so. Die Sache mit dem Kommentator weißt Du sicher besser, ich kenne ihn nicht weiter, doch was ich weiß, ist, daß ich über jeden froh war, der mein jugendliches Übermut mir nicht später immer um die Ohren gehauen hat.

        Abgesehen davon unterliegen wir alle gewissen Stimmungsschwankungen, auch und gerade, wenn man an seiner „Umgebungswahrheit“ politisch, gesellschaftlich und manchmal auch ökonomisch leidet, das kann gar nicht anders sein, wenn man so einige Zusammenhänge erkennt und deren Wirkungsweisen von Nutzen und Schaden bedenkt.

        Ich hoffe, das hat zur Klärung beigetragen, zumal mein Tag immer erst mal mit dem „großen“ Bauer-Artikel beginnt…und das ist auch gut so !

      • Gerhard Bauer schreibt:

        Dann verstehen wir uns.
        Bissiger werde ich vielleicht insofern, dass meine Bisse genauer und kräftiger werden oder wären, wenn ich denn beißen dürfte. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
        Ob es jugendlicher Übermut ist, weiß ich nicht, ich kenne ihn ja auch nicht und vor allem wenn ich jemanden nicht kenne, bin ich immer etwas vorsichtig, wenn die Sache in eine bestimmte Richtung geht und mit Wahrheitsaposteln oder -fanatikern bin ich ohnehin sehr, sehr vorsichtig. Denen kann man es in der Regel nie recht machen, außer man ist genau auf deren Linie und ich bin äußerst selten auf Linie und neige nicht zu Übertreibungen, weder auf die eine, noch auf die andere Seite.
        Das bedeutet allerdings auch, dass ich gegen jede Übertreibung mein Wort erhebe und damit auch manchmal jemandem auf die Zehen trete, der auf „meiner“ Seite steht.

Kommentare sind geschlossen.