Buchvorstellung: Amerika geht in den Krieg

Unter Auswertung bisher unveröffentlichter persönlicher und amtlicher Dokumente aus amerikanischen, englischen und französischen Archiven hat Tansill, Professor für Diplomatiegeschichte, ausgehend von den deutsch-amerikanischen Beziehungen von 1870 bis 1914 ebenso minutiös wie spannend den Weg nachvollzogen, den Amerika bis zu seinem verhängnisvollen Kriegseintritt im Jahre 1917 zurücklegte. In seinem akkurat belegten Grundlagenwerk führt der Autor den Kriegsschuldvorwurf an uns Deutsche ad absurdum. Vielmehr stellt er dar, wie Amerika sich durch den Krieg politischen Einfluß in Europa sichern wollte.

Hier zu kaufen:

http://www.amazon.de/Amerika-Krieg-Weltkrieg-T%C3%BCr%C3%B6ffner-Europa/dp/3932381149/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1363839126&sr=8-1

Ich habe das Buch vor einigen Tagen noch für 7 Euro, neu, bekommen. Da hatte ich wohl Glück. Das Buch enthüllt Dinge, die man zwar ahnen konnte, aber nicht wusste. Gelegentlich werde ich Auszüge daraus vorstellen. Gefunden habe ich den Hinweis in der Bücherliste der „Wintersonnenwende.com“. Ebenso dieses „Der befohlene Untergang“, auch absolut lesenswert, mit vielen Fakten über den Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg.


Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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14 Antworten zu Buchvorstellung: Amerika geht in den Krieg

  1. Kersti schreibt:

    Danke, habe gerade eins bestellt, sehr guter Zustand, 4 Euro. Mich kann aber nichts mehr erschüttern. Gerd Schulze-Rohnhof hat hier im Norden bei uns ganze Arbeit geleistet.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Von solchen Büchern kann man gar nicht genug haben, schon aus dem Grund, sie zu erhalten und weiterzugeben. Ob diese in nächster Zukunft neuaufgelegt werden, ist fraglich. Widersprechen sie doch vollkommen dem Geist der Umerziegung und können doch nicht verboten werden.

  2. Kersti schreibt:

    Unter genau diesem Vorzeichen habe ich es mir gekauft. Meine Tochter ist in Mutterschaftsurlaub, mal sehen, ob ich sie dafür begeistern kann.
    Der Film „Unsere Mütter und sere Väter“ war ja auch der Lügenhammer. Habe nur davon gehört, weil selbst unpolitischen Leuten der Schinken zu kraß war. Ich selber gucke grundsätzlich keine Propaganda.

  3. Moritz Haberland schreibt:

    Ich kenne keinen, der sich solche Propaganaschinken ansieht,
    doch dann kommt die „Quoten-Front-Bericht-Erstattung“, da
    erfährt man, etwas über 13 millionen Zuschauer haben den
    Kunstgenuß erlebt. Wie das immer klappt 🙂 ?

  4. GFC schreibt:

    Ich warte gespant auf die Rezension! Meines Wissens waren die Kriegseintrittsgründe ziemlich undurchsichtig aber es gibt schon genug Beweise, um an die offiziellen Gründe zu zweifeln, um ein Beispiel zu nennen: die Versenkung der Passagierschiff „Lusitania,“ die sehr zur Umstimmung der amerikanischen Bevölkerung von Neutralität zur Kreigsbeteiligung auf Seite der Alliierten diente. In Wirklichkeit, Lusitania trug Munitionen und anderes Kriegsmaterial gegen das Völkerrecht, mit vollem Einverständnis der US-Regierung. Es scheint, die damalige US-Regierung, wessen britischen Sympathien offenkundig waren, kollaborierten mit den Briten um Fälle zu provozieren, die das amerikanische Volk empören würden um den Kriegseintritt zu ermöglichen – leider eine bewährte Methode hier, die zurückgeht auf den Bürgerkrieg – provozieren bis der Gegner zuschlägt, um einen Scheinberechtigung für einen Krieg herzustellen.

    Interessanter und nicht so gut bekannt sind die innenpolitischen Gründe der Parteinahme für die Alliierten. Wie Ihr’s vielleicht schon wisst, bilden deutschstämmige Amerikaner die größte Ethnie der USA (aber bald werden die Mexikaner Nummer eins, leider). Damals, vor dem WK I., bekannten sich die Deutsch-Amerikaner zu deren ethnischen Herkunft: es gab deutschsprachige Schulen, Zeitungen, Verlage, usw. Deutsch-Amerikaner besaßen viel Einfluß, auch politischen, und die angelsächsische Herrschaftselite fühlten durch sie bedroht (das war ein allgemeines Problem bei der Zuwanderung späten 19. Jh. bis frühen 20. Jh.). Krieg gegen das Deutsche Reich bietete die WASP-Elite die Möglichkeit, einen Rivalen auszuschalten. Daher hetzten die Presse und Regierung gegen alles Deutsche auf, und geschickt die eigene, heimliche Einmischung im Kriegsgeschehen zugunsten der Briten und Franzosen vom Volk geheimhielten. Besonders nach dem Kriegseintritt, wurden Deutsch-Amerikaner „beraten“ sich von unserer Volkszugehörigkeit loszulassen, sich im „Melting Pot“ aufgehen zu lassen. Obwohl es heute an die 50 Millionen Deutsch-Amerikaner gibt, können kaum noch jemand Deutsch, die Meisten haben gar keine Verbindung zur deutschen Herkunft (im Gegensatz z.B. Zu Irisch-Amerikaner oder Italienisch-Amerikaner, usw.).

    Dieser Prozess ging weit über den Krieg hinaus – der Tod vieler amerikanischer Grossstädte geht zurück auf die gezielte Umsiedlung Schwarzer durch die WASP-Elite in ethnischen Vierteln (das sog. „Blockbusting“), um ethnische Macht zu brechen. Die Einwohner flohen vor den zügellosen Schwarzen, die Kriminalität und Armut mit sich überall brachten, und mussten sich in den Suburbs zerstreuen, wo sie, ohne den eigenen Gemeinden, schnell die eigene Identität verloren und damit als politische Machtfaktor für immer verschwunden. E. Michael Jones hat dies alles peinlich genau in seinem Buch „The Slaughter of Cities: Urban Renewal as Ethnic Cleansing“ geschildert.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Ich werde von Zeit zu Zeit, einige Passagen einstellen.
      Am Anfang des Buches geht es um die Munitions- und Kriegsgerätlieferung an die deutschfeindlichen Kriegsparteien, die ohne diese Lieferungen schon ziemlich bald am Ende gewesen wären.
      So stieg die Mitarbeiterzahl von DuPont, einem Pulverhersteller, von 5000 Mitarbeitern (1914) auf über 100 000 (1918) an. Die USA waren zu BEginn des Krieges in einer wirtschaftlich schlechten Lage, die Rüstungsaufträge füllten die Auftragsbücher und Konten der Firmen. J. P. Morgan und die Rothschilds spielten von Anfang eine entscheidende Rolle bei der Finanzierung des Rüstungsbedarfs der Angelsachsen und Franzosen. So wurden Anleihen aufgelegt, mit denen ausschließlich Rüstungsgüter in den USA eingekauft werden durften.
      In dem Buch gibt es Fakten über Fakten, Zitate von Politikern, aus internen Schreiben und Briefwechseln, es werden immer die Primärquellen angegeben.
      Alles in allem ein wertvolles Buch, das in keinem gutsortierten Bücherregal fehlen sollte.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Ich habe auch 4 Verwandte in den USA, Neuengland, die die deutsche Sprache nicht mehr erlernten.
      Als Deutscher wurde ich in diesem Teil der USA freundlichst empfangen und aufgenommen, auch wildfremde Leute aus dem mittleren Westen, die ich zufällig traf, waren sehr freundlich zu uns. Vor allem wenn die bayerische Herkunft zur Sprache kommt, wurden die Leute gesprächig.

    • einkritischerblick schreibt:

      Der Krieg gegen alles Deutsche ist nach wie vor im Gange – am schlimmsten in Deutschland selbst. Nach der Zerstörung in den beiden Weltkriegen hat man seitdem hart daran gearbeitet, D-Land von innen heraus auszuhöhlen, mit recht viel Erfolg, wie mir scheint. Deutschfeindliche Politiker, die damit noch nicht einmal hinterm Berg halten, verschachern unser schönes Land. Und das seit Jahrzehnten, denn sie wurden ja sorgsam von den Besatzern ausgesucht. Die Massenzuwanderung tut ihr übriges. Vielleicht wurden US Städte bewusst mit Negern besiedelt, vielleicht werden Deutsche Städte bewusst mit Moslems besiedelt. Und nein, bitte komme mir niemand mit political correctness, weil ich „Neger“ sage – ich bin alt genug, um mir anno Tobak Negerküsse im Supermarkt gekauft zu haben, ohne dass man Leute mit einem solchen nonsens gelangweilt hat wie „achgottwieschlimm, sowasdarfmandochnichtsagenweilpolitischnichtkorrekt“. Darf man eigentlich noch „Mohrenkopf“ sagen? 😉
      Ganz generell gibt es mittlerweile genügend Lektüre, Blogs, Dokumentationen (v.a. wenn man nicht von Deutschland aus im Internet unterwegs ist) und vieles mehr, was einen über die damaligen Verhältnisse und die relevanten Hergänge und Hintergründe aufklärt und mit dem Quatsch mit Sosse aufräumt, den man seit Jahrzehnten in Schule, Medien etc. eingetrichtert bekommt. Die Deutsche Schuld…..

      Noch interessanter ist es, wenn man mit offenen Augen die Vorgänge vom Irak bis zum Mittleren Osten (Arab Spring) anschaut, was in Syrien passiert, was in Iran passiert, Afghanistan, etc… alle diese bösen Diktatoren die es da gab und gibt. Zum Glück hat man Hitler ja zum schlimmsten Diktator aller Zeiten hochgelogen, so dass Hussein und Gaddafi daneben erblassen – aber selbst die waren, wenn gerade notwendig, schlimm genug, um sie aus dem Weg zu räumen um dem Big Business und der Finanz den Weg in diese Länder zu ebnen. Die Parallelen in der Geschichte sind erdrückend…

  5. Kersti schreibt:

    Habe noch etwas zu den USA gefunden, hier redet jemand Klartext.

    http://krisenfrei.wordpress.com/2013/03/

  6. einkritischerblick schreibt:

    Vielen Dank für die Bücherempfehlung und Links, ich habe mir soeben beide bestellt. 16 EUR, eines neu, das andere sehr guter Zustand, inkl. Lieferung ins europäische Ausland.
    Herzliche Grüsse 🙂

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