„EU-Bürger“ erhöhen Terrorgefahr

Dies meldete die FAZ und bezog sich dabei auf einen vertraulichen Bericht des Antiterrorismuskoordinators der EU, Gilles de Kerchove.
Dieser stellte fest, dass EU-Bürger sich zum Training in diversen Trainingscamps befinden und von dort aus als guttrainierte Terroristen in die EU einreisen könnten. Zudem könne die kritische Haltung einiger arabischen Staaten gegenüber dem Militäreinsatz in Mali, Al-CIAda neue Kräfte in die Arme treiben, vor allem solche die bisher für die Argumentation nicht zugänglich waren. Ausdrücklich wurden Ausländer genannt die in der EU leben und sich radikalisieren könnten.

Die EU sei direkt bedroht, so de Kerchove, in einer nichtöffentlichen Sitzung wurde dieses Papier den Innenministern der EU-Mitgliedsstaaten vorgestellt. Die Gefahr drohe vor allem von Einzeltätern. Es droht also (noch) kein Einmarsch von bestausgerüsteten und ausgebildeten Kämpfern, die heute in verschiedensten Staaten u. a. für die Mächte des Westens kämpfen und Staaten destabilisieren.
Durch den Militäreinsatz in Mali, an dem sich auch die Bundeswehr beteiligt, sollen auch die Drogenkanäle verschlossen werden, über Rauschgift, vor allem Kokain aus Südamerika, in die EU transportiert werden.

Soweit und gar nicht gut. Wieder einmal hieß es am Anfang, die Terrorgefahr werde verringert und gerade dazu sei dieser Kriegseinsatz notwendig. Wieder einmal erhöht sich die Terrorgefahr. Wenn da mal kein Kalkül dahintersteckt. Für mich gehören diese Brüder zusammen, einer gibt dem anderen seine Existenzberechtigung und beide schüren sie Angst und Unsicherheit.

Erstens einmal, es gibt keine EU-Bürger, das sollte auch die FAZ wissen.

Zweitens, wenn Ausländer in europäischen Staaten eine Gefahr darstellen, dann ab mit ihnen in die Heimat. Wenn EU-Bürger, die es ja gar nicht gibt, in sog. Terrorcamps trainiert werden und dann wieder zurückkehren, dann weiß jeder, dass diese mit Vornamen nicht Hans oder Sepp heißen und der Familienname nicht Huber, Meier oder Haberl ist. Die Vor- und Nachnamen der Terrorlehrlinge haben meist einen etwas sonderlichen Klang und sind für uns nicht immer ganz leicht auszusprechen. Mehr will ich gar nicht sagen, damit evtl. Spitzel und Denunzianten keine Handhabe haben eine Anzeige wegen Volksverhetzung oder Störung des öffentlichen Friedens zu machen. Wichtig ist, jeder weiß was gemeint ist und dabei wollen wir es auch belassen.

Ansonsten zum Schutz unserer Kinder und Jugendlichen vor Drogen, noch ein paar Worte.
Falls die Ware aus dem Ausland kommt, nehmen wir an über das Mittelmeer, dann dürfte dies kein Problem sein. Eine Erweiterung der 3-Meilenzone und die Versenkung von Rauschgiftschiffen. Rauschgifttransporteure und -händler sind mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu bekämpfen, sie  bringen Tod und Elend, dann müssen sich auch mit dem Tod und Elend rechnen.
Eine einfache Rechnung, wer Tod und Elend bringt, bekommt Tod und Elend. „Wie Du mir, so ich Dir.“ Diese Sprache dürfte international verstanden werden.
Händler innerhalb unseres Landes, sofern sie ausländischer Herkunft sind, müssen sofort abgeschoben werden, falls dies nicht möglich ist, Unterbringung in Sammellagern bis die Abschiebung möglich ist.
Gerne kann man hier auch mit russischen Behörden zusammenarbeiten, in Sibirien wäre sicher manch heimeliges Plätzchen frei, man könnte auch mit afrikanischen Staaten zusammenarbeiten, deren Gefängnisse sind ja berühmt.

Eine Unterbringung in den buntesdeutschen Sanatorien verbietet sich von selbst, dies wäre eine First-Class-Unterbringung und ein Gewinn für die meisten dieser Ausländer, dieser „Service“ bleibt den Einheimischen vorbehalten, die hätten dann sehr, sehr viel Platz und sicherlich könnte das eine oder andere Sanatorium geschlossen werden.
Bei den Deutschen kann man das beginnen, was man Resozialisierung nennt. Diese Leute müssen nach der Entlassung in Lohn und Brot kommen, wenn es sein muss Flussufer und Wälder von Abfällen säubern, der Lohn muss ausreichend sein, damit ein Leben ohne Kriminalität möglich ist. Keiner soll sagen müssen, er hätte nicht arbeiten gedurft und es hätte nicht zum Leben gereicht.
Nein, jeder muss arbeiten und Geld verdienen können und  zwar in ausreichendem Maße. Dann trennt sich auch die Spreu vom Weizen und wer sich nicht resozialisieren lässt, muss wieder rein und drinnen bleiben. Wer eine ständige, potentielle Gefahr für seine Mitmenschen ist, darf nicht wieder frei herumlaufen.

Im Falle von kriminellen Ausländern, werden nicht nur die Täter, sondern, falls die Familie asoziales Verhalten zeigt und nur dem deutschen Volk auf der Tasche liegt oder deren Mitglieder wiederholt straffällig wurden, muss auch diese abgeschoben werden, zugleich muss ein lebenslanges Einreiseverbot ausgesprochen werden.
Dies dürfen auch keine Kann-Bestimmungen sein, sondern bindendes Recht.
Ein bisschen Risiko müssen diese Brüder schon in Kauf nehmen.

Deutsche Rauschgifthändler kämen langjährig hinter Schloss und Riegel, im Wiederholungsfalle lebenslänglich.
Jagd muss dabei vor allem auf die großen Fische gemacht werden, nicht nur auf die kleinen Dealer, die armen Schweine, die ohnehin nur  Laufburschen sind. Nein, wer die große Kohle macht, muss in den Knast und zwar für lange, lange Zeit. Sämtliches Vermögen muss selbstverständlich eingezogen und beschlagnahmt werden.
Stadtbekannte Drogenumschlagplätze müssen von SEKs geräumt werden und sofort nach dem Bekanntwerden eines neuen, muss auch dieser ausgehoben werden. An dieser Front darf keine Ruhe einkehren.

Es gäbe im eigenen Land jede Menge zu tun. Anstatt andernorts für „Sicherheit“ zu sorgen, muss stattdessen das eigene Haus in Ordnung gebracht werden.
Unsere Sicherheit wird derzeit weder am Hindukusch, noch in Mali verteidigt, sondern kann einzig und allein in unserem Land und an dessen Grenzen verteidigt werden.
Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit ist hierzu erforderlich.

Abschließend noch ein Video über mögliche neue „EU-Bürger“ oder Ausländer, die in unsere Länder einsickern können. Dass diese Leute auch noch vom Westen ausgebildet, unterstützt und finanziert werden, versteht sich mittlerweile fast schon von selbst.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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20 Antworten zu „EU-Bürger“ erhöhen Terrorgefahr

  1. ubjay schreibt:

    Ein bewährtes Geschäftsmodell.
    Man hält sich ein paar sogenannte Terroristen und lässt sie ab und an Angst und Schrecken verbreiten.
    Dann erklärt man dem Volk, dass sie dringend auf Bürgerrechte verzichten müssen, damit man für die Sicherheit garantieren kann.
    Sind die Rechte erst mal weg, kommen sie von selbst nicht mehr zurück.
    Möglicherweise sollen wir demnächst für den Einsatz von Drohnen im eigenen Land vorbereitet werden. Zur Sicherheit des Bürgers.

  2. einkritischerblick schreibt:

    Die Regierungen bzw. Geheimdienste (z.B. CIA, aber auch die Wall Street) stecken doch mehr als knietief im internationalen Drogengeschäft mit drin, was den „Schutz unserer Kinder und Jugendlichen vor Drogen“ gewaltig ad absurdum führt. Das Milliardengeschäft lässt man sich doch ungern entgehen…

    Wenn man die Drogen verbietet, kann man vielleicht einerseits im Schwarzhandel höhere Preise erzielen, und andererseits noch zusätzlich Waffen verkaufen, weil sich die Unterhändler ja gerne bekämpfen. Das Verbot und der „War on Drugs“ scheint einträglicher, als Drogen zu legalisieren?

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Die Maßnahmen, die ich hier vorschlug, können natürlich nur von einem souveränen Deutschland oder überhaupt Staat geleistet werden. Solange Staaten von anderen regiert werden, sei es von anderen Staaten oder von sog. überstaatlichen Mächten, funktioniert das nicht.
      Drogen zu legalisieren halte ich grundsätzlich für falsch. Es gibt genügend legales Gift, für Körper und Psyche, da braucht man vieles, aber nicht noch mehr Gift.

      • einkritischerblick schreibt:

        Was meinen wir eigentlich mit Drogen? Das Wort ist zu allgemein, denn Zigaretten und Alkohol sind auch Drogen. Ja, selbst ein Kaffee oder Tee ist gemäss der Definition der WHO eine Droge (siehe auch unten): „Als Droge gilt, nach Definition der Weltgesundheitsorganisation, jeder Wirkstoff, der in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag.“

        http://www.gbe-bund.de/glossar/Drogen.html

        „Drogen, Droge

        Als Droge gilt, nach Definition der Weltgesundheitsorganisation, jeder Wirkstoff, der in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag. Dieser Artikel befasst sich mit Drogen die zur Herbeiführung eines Rauschs, zur Bewusstseinserweiterung oder auf Grund von Abhängigkeit aufgenommen werden. Sie werden auch als Rauschmittel bezeichnet. Eine populistische Bezeichnung für derzeit illegale Drogen ist Rauschgift, der pauschal eine gewisse Giftigkeit unterstellt, die nicht bei allen Substanzen gegeben ist. Unter Rauschmitteln versteht man all jene Stoffe, die Menschen zu sich nehmen, um einen veränderten Bewusstseinszustand hervorzurufen, welche geeignet sind, sie in einen Rausch zu versetzen. Eine Veränderung der Wahrnehmung kann das Ziel der Einnahme oder eine unerwünschte Nebenwirkung sein. Alle Rauschmittel sind gleichzeitig psychotrope Stoffe, jedoch sind die wenigsten psychotropen Stoffe Rauschmittel. Der Unterschied besteht in der Absicht oder Funktion, mit der der Stoff eingesetzt wird und in der Stärke seiner Wirkung. Ein fließender Übergang besteht zu den Genussmitteln.
        (Quelle: http://www.wikipedia.de)“

        Wenn wir von „Rauschgift“ sprechen ist das auch wieder zu allgemein. Wie oben beschrieben, „Eine populistische Bezeichnung für derzeit illegale Drogen ist Rauschgift, der pauschal eine gewisse Giftigkeit unterstellt, die nicht bei allen Substanzen gegeben ist.“

        Wir wollen ja auch nicht populistisch sein und über Dinge urteilen, von denen wir allenfalls gehört haben, aber zugegebenermassen überhaupt nichts sagen können, da wir keine Erfahrung damit und keine Ahnung davon haben.

        Darüberhinaus stammen die allermeisten „Drogen“ oder „Rauschgifte“ von unseren Freunden aus der Pharmaindustrie. Kokain? Morphium? Heroin? Es gibt sicher noch weitere, die ja nur zu unserem besten waren. Im Vergleich zu dem Gift was sie einem heute verabreichen (z.B. Chemotherapie und andere schlimme Dinge) sind diese „Rauschgifte“ zugegebenermassen harmlos für die Gesundheit, und machen wenigstens noch Spass.

        Im Vergleich zu einer Chemo und Bestrahlung sind nämlich vom Koksen oder Heroin spritzen noch keinem Menschen innerhalb weniger Wochen die Haare ausgefallen und solche Spässe.

        Und was bringt ein Verbot überhaupt? Das führt dazu dass der Konsum ansteigt, was man schon anno Tobak während der Alkoholprohibition in den USA festgestellt hat. Je mehr es verboten ist, umso begehrter ist es. Und umso mehr muss man Menschen kriminalisieren, die es sich eben nicht verbieten lassen.

        Was glaubst du, was in Deutschland los wäre, würde Brüssel oder die Dt. Regierung auf die Idee kommen, aus gesundheitlichen Gründen Alkohol als Droge zu bezeichnen und diese zu verbieten? Abgesehen von dem Tumult würde das Schwarzbrennen losgehen, Schwarzmarkt aufblühen, hin und wieder Menschen erblinden wie in Indien weil sie Methanol getrunken haben und der Alk schlecht gepanscht war?

        Und Abschliessend: würdest du dir Heroin spritzen, nur weil es erlaubt ist? Also ich nicht, und so ziemlich alle anderen die ich kenne auch nicht. Ich mache ganz viele Dinge nicht, die erlaubt sind. Und ich finde die „Drogenverbieterei“ aufgrund irgendwelcher Gefahren für Leib und Leben ein wenig geheuchelt und „Propagandistisch“ – weil es, genau wie du sagst, so viele legale Gifte gibt, dass es absolut keinerlei Notwendigkeit oder vernünftige Erklärung gibt, irgendwelche Stoffe unbedingt verbieten zu müssen.

      • Gerhard Bauer schreibt:

        Zur WHO, was die sagen, interessiert mich einen feuchten Dreck.
        Drogen sind die gefährlichen Giftstoffe die allgemein auch als solche benannt werden und bekannt sind. Heroin, Kokain, LSD und alles was noch so aus der Giftküche kommt.

        Erfahrungen mit Drogen/Rauschgift haben ich. Persönlich ein bisschen reingeschnuppert, die sog. weichen Drogen und in meinem Umfeld waren, auch auf dem flachen Land, einige, die auch härtere Drogen konsumierten, mit den entsprechenden Folgen. Bekannte meiner Kinder, ehemalige Schul- und/oder Arbeitskollegen, nehmen diverse Drogen, darunter auch dieses neue Zeugs, Meth oder so, die Folgen sind verheerend.
        Über eine Legalsierung will ich da nicht einmal nachdenken. Was soll der Scheiß und wer braucht ihn?

        Was die Chemo etc. anbelangt, das ist eine andere Baustelle. Darüber lässt sich streiten, aber nicht mit mir. Ich kenne Leute, die sind trotz Chemo gestorben und ich kenne auch Leute die den Krebs mit Chemo überwunden haben. Wieso, das kann ich nicht beurteilen. Sollte es bei mir mal soweit sein, werde ich mich entscheiden, so oder so, wie, das weiß ich heute nicht und da will ich auch keinen beeinflussen oder Angst machen, weder vor dem einen, noch vor dem anderen.
        Die Gegner der Chemo oder überhaupt der modernen Medizin, machen meiner Meinung nach auch eines, das in meinen Augen verwerflich ist, sie arbeiten auch mit der Angst, mit der Unsicherheit und bringen noch mehr Chaos in das Seelenleben der Menschen, die dies am wenigsten brauchen können.
        Dass Rauschgifte Spaß machen, bezweifle ich stark, wenn ich mir die Elendsgestalten ansehe, die von deren Konsum für ihr Leben gezeichnet sind. Wie auch der Alkohol ab einem bestimmten Level keinen Spaß mehr macht, sondern zerstörerisch wirkt. Aber Alkohol, Heroin, Kokain etc. miteinander zu vergleichen geht meilenweit an der Problematik vorbei.
        Nicht alles, was einer bestimmten Gruppe von Menschen Spaß macht, muss legalisiert werden.
        Mit der Pharmaindustrie sprichst Du ein ganz anderes Thema an. Seit es die Glücklichmacher der Pharmaindustrie auf Rezept gibt, werden andere Dinge, wie z. B. Alkohol oder Nikotin, verteufelt, um den Umsatz dieser Industrie anzukurbeln. Das steht aber auf einem anderen Blatt geschrieben.

        Was VErbote bringen? Sehr viel, wenn sie richtig eingesetzt werden und, dass Konsum etc. deswegen steigen, ist nicht richtig. Während der Prohibition wurde Alkohol, also ein Genussmittel verboten, das praktisch von fast jedem Erwachsenen konsumiert wurde. Das kann mit der Freigabe von Rauschgift überhaupt nicht verglichen werden.

        Deiner Argumentation folgend müssten überhaupt alle VErbote aufgehoben werden, da Verbote Anwendung und Konsum steigern.
        Ich gehe den anderen Weg, wenn ich verbiete, muss ich das Verbot durchsetzen, damit meine ich nicht solche Dinge wie die Prohibition, die spinnen die Amis, und nicht erst seit heute oder gestern.
        Unser Land wäre durchaus in der Lage die Einfuhr, den Handel und den Konsum der vorbotenen Gifte zu bekämpfen. Für Zuwiderhandlungen gibt es harte Strafen. Dazu müssten allerdings erst die entsprechenden Verhältnisse geschaffen werden.

        Drogen/Rauschgifte werden ganz bewusst eingesetzt, um die Völker zu vergiften, teilnahmslos zu machen. Junge Menschen die am Anfang stehen werden systematisch zu Grunde gerichtet. Entsprechend hart müssen die Strafen sein, die diesen Schaden an jungen Menschen und der Gemeinschaft anrichten.

        Zu Deinem letzten Absatz, ich weiß nicht, ob ich jemals in die Verlegenheit gekommen wäre, nein sagen zu müssen, wenn dieses Gift im Umlauf gewesen wäre und der Konsum normal gewesen wäre. Heroin nahmen zu meiner Zeit lediglich die Müllmenschen oder auch Junkies und das war Abschreckung genug. Nur, vor meiner Jugendzeit war der Konsum solcher Drogen auch verboten und es war praktisch nicht vorhanden.
        Damit läuft Dein Verbotsargument absolut ins Leere. Die Hintergründe des Konsums und vor allem des steigenden Konsums sind in vielen Ecken zu suchen, nur nicht im Verbot.

        Es gibt Dinge, die verbietet eine Gemeinschaft, um Schaden von sich abzuwenden. Ich bin der festen Überzeugung, dass Verbote in menschlichen Gemeinschaften immer bestanden und immer bestehen werden.
        Wer es dann trotzdem benutzt oder tut, hat mit den Folgen zu leben. Mit denen die er von der Gemeinschaft aufgebrummt bekommt UND mit denen die er selbst verursacht hat.
        Ich würde auch keinem eine Entziehungskur finanzieren, keine Mark bekäme einer der sein Leben vorsätzlich zu Grunde richtet. Er bekäme jede Hilfe zurück ins Leben, einen Arbeitsplatz etc. aber kein Leben neben der Gemeinschaft.

      • Gerhard Bauer schreibt:

        Nachtrag zur eigenen Erfahrungen:
        2 meiner Jugendfreunde, beides Konsumenten, begingen Selbstmord.
        Ein weiterer starb unter 40 Jahren als Obdachloser.

        Die Anzahl derer die Konsumierten war nicht so hoch, die 3 Fälle sind also prozentual sehr hoch einzustufen. Zu anderen die sehr wahrscheinlihch ebenfalls abrutschten und wahrscheinlich auch mein jetztiges Alter nicht erreichten, was sich damals schon abzeichnete, riss der Kontakt ab.

        Ich kann nur sagen, mit Drogen wurden leben zerstört. Wohingegen der Wochenendrausch mit Alkohol zu unserer Jugendzeit fast eine Regelmäßigkeit war, die sich nach ein paar Jahren gab und die Sache war gelaufen. Ohne größere Folgen für einen selbst, für Mitmenschen und Gemeinschaft.

        Was hast Du für persönliche Erfahrungen mit Drogen/Rauschgiften?

      • Moritz Haberland schreibt:

        Oh jeh, ich dachte wir sind eher bei Ver- und Geboten, daß das ein Systemkampf wird, hatte ich gar nicht gedacht. Ich nehme mal bewußt den seltenen Voll-Suff raus, den kennt wohl jeder von uns, doch das Rauschgiftthema ist tatsächlich eins. Für mich persönlich war es keines, in der DDR gab es sowas nicht und später war ich zu alt für „Experimente“.

        Doch als Vater hatte ich sehr wohl Angst um meine ansonsten wohlgeratenen Mädels, die ich liebte und in die ich als alleinerziehender Vater all meine Emotionen und auch Kraft hineingesteckt hatte.
        Einmal kamen sie nach Hause, halb angesoffen, halb zugekifft, da waren sie 17 Jahre alt.
        Bevor ich einen befreundeten Arzt rief, habe ich sie in ihrem elenden Zustand fotografiert. Das von ihnen selbst verspürte Grauen (Kater) des nächsten Tages, die Fotos und mein strenges „Versprechen“, daß ich sie beim nächsten mal am Bahnhof Zoo aussetze, hat tatsächlich geholfen.
        Als die erste heiratete hab ich ihr die Abzüge und alle Negative unter die Hochzeitsgeschenke geschummelt, die Sache war beendet. Sie war heilfroh (und ich erst !!!)

      • Gerhard Bauer schreibt:

        Das war wohl auch das Missverständnis.

      • einkritischerblick schreibt:

        Meine Erfahrungen sind, ich bin Raucher (Tabak) und rauche aber auch seit ca 15 Jahren Gras. Alkohol mag ich nicht gerne und trinke kaum, d.h. was bei anderen vielleicht das Feierabendbier ist, ist bei mir eine Gewürzzigarette. Andere Sachen (Amphetamin, Ecstasy) hatte ich probiert, und alle 1 – 2 Jahre nehme ich vielleicht mal was, falls ich irgendwo auf einer Party bin und mir gerade der Sinn danach steht. LSD, Heroin hab ich nie angefasst, Kokain mal probiert, aber nicht verstanden, was Leute daran finden.

        Um ehrlich zu sein gebe ich dir 100% Recht, in allen deinen Punkten, dagegen gibt es nichts zu sagen. Dadurch dass ich auch immer ein bisschen Kontakt in die „Szene“ hatte, habe ich natürlich auch den ein oder anderen abstürzen sehen. Und weil ich selbst Gras rauche, fühle ich mich beim Thema „Drogen“ natürlich auch immer selbst angesprochen.

        Auf der anderen Seite hatte ich mich von den Leuten, die es übertreiben, aber auch immer ferngehalten. Man sollte bekanntlich alles in Massen machen, sei es Drogen, Alkohol, Fernsehen, Essen, aber vielleicht auch Sport etc. Daher denke ich selbst eher, dass das Geheimnis nicht im Ge- oder Verbot von den Dingen liegt, sondern im Menschen selbst.

        Ich habe es noch niemals anders erlebt, als dass Drogen verboten sind. Gerade in Deutschland, wo man zwar nicht unbedingt über das Strafgesetz belangt wird, sondern, und das ist noch viel schlimmer, über den Führerschein. Ich selbst hatte NACH einer Diskonacht, als ich am Tag danach mein Auto, welches ich habe stehen lassen, abgeholt habe (nüchtern!!), meinen Führerschein verloren, weil mich eine Zivilstreife dort erwartet hat. Widerrechtlich (wie ich heute weiss) mit auf die Wache nahm, einen Speicheltest machte der negativ (!!) war, mich zum Bluttest nötigte.

        Und weil man im Blut dann doch noch Spuren von Amphetamin nachweisen konnte (mit welchem viele Kinder mit ADHS „therapiert“ werden), habe ich dann 3 Monate später deshalb meinen Lappen abgeben dürfen….

        Die Strafe ist also durchaus da. So haben ganz viele in meinem Bekanntenkreis ihren Führerschein verloren, einige dadurch ihren Arbeitsplatz gerade noch mit, weil sie nicht mehr zur Arbeit kamen. In so einer Situation siehst du die Leute dann erst richtig abstürzen.

        Die Frage ist also, wie sollte man Drogen verbieten, da sie ja sowieso schon verboten sind? Ich rede jetzt nicht von einer totalen Freigabe oder kontrollierten Abgabe, sondern von einem Verbot. Drogen sind verboten, und die Leute machen es trotzdem. Noch mehr verbieten? Die Strafen erhöhen? Auch das wird nichts bringen. Selbst Die Todesstrafe bei Mord hält Menschen nicht davon ab, andere umzubringen.

        Ein weiterer Punkt, den man hier bedenken kann: Deutschland mit seinen riesigen Migrantenströmen (Moslems, Schwarze, Zigeuner) zieht sich die Leute ins Land, die die Drogenversorgung zu einem grossen Teil organisieren und in der Hand haben, das kann man glaube ich nicht leugnen. Drogen ist easy Money, und Ausländische Täter werden in D ja schon nicht bestraft, wenn sie andere Menschen (v.a. Deutsche) tottreten. Wie soll man sie also bestrafen, wenn sie Drogen ins Land schmuggeln oder diese verkaufen?

  3. Moritz Haberland schreibt:

    Zitat: „…da braucht man vieles, aber nicht noch mehr Gift.“ sprach der Befürworter
    der Prohibition und machte Al Capone zu einem der reichsten Männer der Welt,

    Verknappung der Güter zur Preisstimulation nennt man sowas,
    Saufen ist auch nicht besser oder schlechter als kiffen, Gerd.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Mit einer solchen Argumentation könnte man allem bisher Verbotenem Tür und Tor öffnen. Nur weil man mit illegalen Aktivitäten reich werden kann, müssen diese noch lange nicht erlaubt werden. Wo kämen wir denn da hin, das wäre die absolute Herrschaft des Geldes. Ab einem Jahresgewinn von XY erfolgt die automatische Legalisierung, zudem würden auch noch Steuerquellen erschlossen und Arbeitsplätze geschaffen. Nicht wahr.
      Alkohol in seinen verschiedenen Formen ist „Kulturgut“ und bei uns gewachsen. Haschisch in anderen Regionen der Erde und Haschisch ist ja nicht die einzige Droge die legalisiert werden soll. Wo anfangen und wo aufhören.
      Zu einer Zeit, als Opium frei verkäuflicht war, in China, wurden die Briten zu einer der reichsten Nationen, die führten sogar Krieg gegen das Verbot.

      Heute werden die reichsten Männer der Welt durch legalisierte Raubzüge „gemacht“. Damit will ich dem illegalen Reichstumszuwachs nichts absprechen. Würde aber dieser konsequent und mit aller Härte verfolgt, wäre bald Schluss. Mit aller Härte verfolgen und bekämpfen, damit meine ich auch Regierungsstellen etc. die darin verwickelt sind.

      • Moritz Haberland schreibt:

        Der Kaffee-, Tee- und Tabakgenuß ist auch längst ein Kulturgut aus fremden Regionen, das kann kein Grund sein. Daß wir uns richtig verstehen, ich bin NICHT der Vertreter für ein „Menschenrecht auf Rausch“ aller Art.

        Was mich stört, ist Dein verräterisches Wort „Erlauben“,
        daß ich gerade von Dir nicht (!) erwartet hatte.

  4. Gerhard Bauer schreibt:

    Kaffee, Tee und Tabak willst Du doch nicht ernstlich mit Drogen/Gift gleichsetzen?
    Moritz, das Wort erlauben kam von mir erst reichlich spät, als Antwort auf Al Capone.
    Was stört Dich an dem Wort erlauben? Wenn ich etwas nicht verbiete, dann erlaube ich es.

  5. Moritz Haberland schreibt:

    Zitat: G.Bauer „Wenn ich etwas nicht verbiete, dann erlaube ich es.“
    Wer bist Du (?), wer ist überhaupt wer, daß er so einen Spruch prägt ?

    Dann habe ich Dich gründlich mißverstanden, bislang nahm ich an, daß wir uns darin einig sind, daß alles erlaubt ist, was nicht verboten ist. Verboten gehört das Tuen, was das Leben anderer Menschen einschränkt, also Leib, Leben, Gesundheit und Würde verletzt.

    Bsp. Anfang der 70-er bin ich noch ohne Helm große Motorräder gefahren, dann kamen die Mopeds und die Mofas und Deine Enkel (spätestens Urenkel) werden Fahrrad und Dreirad mit Helmpflicht fahren müssen.

    Wenn ich mal böse sein soll, würde ich sagen: Auch und gerade Deine
    politische Meinung ist unerlaubt, also gehört sie verboten (Deiner Logik
    folgend), gegen was kämpfst Du dann eigentlich täglich an ?

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Jetzt werde bloß nicht haarspalterisch.
      Dass ich nichts verbieten kann, was außerhalb meines Einflussbereiches ist, dürfte klar sein. Daher bezieht sich dieser Satz logischerweise nicht auf gesellschaftliche Ebene, auf der ich etwas verbiete, sondern ganz allgemein, auf „verbieten“ und „erlauben“.
      Der Satz „Wenn ich etwas nicht verbiete, dann erlaube ich es.“, bedeutet nichts anderes, als, was nicht verboten ist, ist erlaubt, dass halte ich auch im privaten Bereich so, wo ich das Recht habe Dinge zu verbieten oder zu erlauben. Jemand der Verbote aussprechen kann, kann auch erlauben, dies tut er, indem er kein Verbot ausspricht.

      Du springst heute von einem Punkt zum anderen, wieso weiß ich nicht, Du findest heute immer ein Haar in der Suppe und legst jedes Wort auf die Goldwaage, bleibst aber doch nicht beim Diskussionsgegenstand, der Freigabe von Drogenhandel etc. oder dessen Verbot.
      Begonnen hast Du mit der Freigabe von Drogen bzw. meinem Einwand, dass Drogen nicht benötigt werden, da genügend Gift einwirkt, dann stört Dich das Wort erlauben.
      Da ich Drogenverkauf nicht erlauben würde, also verbieten, was er im Übrigen ist und das ist gut so.
      Meine Vorschläge, wie man mit Drogenhändlern etc. umgehen sollte, haben auch etwas mit Erlaubnis zu tun, ich entziehe ihnen oder würde ihnen die Aufenthaltserlaubnis in unserem Land entziehen.

      „Verboten gehört das Tuen, was das Leben anderer Menschen einschränkt, also Leib, Leben, Gesundheit und Würde verletzt.“

      Richtig, ich bin der Meinung Rauschgift fällt unter diese Kategorie, deswegen bin ich gegen die Freigabe, gegen die Erlaubnis des Handels und auch Konsums.
      Dein Satz ist allgemein richtig, wenn man ihn mit Leben anfüllt, wird es schon schwieriger. Da geht es bei Lärmbelästigung durch Flug- oder Autolärm schon los, weiter zum massenhaften Einsatz von Chemikalien in der Landwirtschaft und vieles andere, was heute erlaubt ist. Vieles müsste verboten werden, wie auch die Spekulationsgeschäfte die die Finanz“krise“ auslösten, vieles davon war bis Anfang der 90er Jahre verboten, also nicht erlaubt, Heute würde ich die Erlaubnis zu diesen Geschäften wieder entziehen, also verbieten.
      Vielleicht hast Du die Benutzung des Wortes auch nur in den falschen Hals bekommen, ich vermute es mal.

      Zum anderen, werden viele Erlaubnisse ausgesprochen, über Vorgänge/Handlungen etc. die nicht verboten sind, aber trotzdem erlaubt werden müssen und das auch zumindest teilweise vollkommen zu Recht. Z. B. Demonstrationen, Fahrerlaubnis für KfZ, die Erlaubnis bestimmte Berufe ausüben zu dürfen usw..

      Vielleicht weiß ich aber auch nur nicht, worauf Du hinauswillst. Falls Du noch antworten solltest, bis 18 Uhr sitze ich noch vor dem Rechner, dann erst wieder morgen in der Frühe.
      Auf jeden Fall wünsche ich Dir einen geruhsamen Abend.

  6. Moritz Haberland schreibt:

    @ G.B. Ich möchte mich wohl gern mit Dir austauschen, doch weder zanken noch verzetteln, darum wünsch ich Dir jetzt einen schönen Feierabend … und vielleicht kommen wir auf ganau das Thema (Erlaubnis und Verbot) nochmal zurück (ich spalte keine Haare).

    Ein geruhsamer Abend wird es bei uns nicht, mit Sicherheit lammt heute nacht meine zwanzigste (letzte) Schafmutti, vielleicht kommen nochmal Zwillinge.
    Gruß von Moritz und Odin.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Moing Moritz,
      Austauschen will ich mich auch, streiten auch nicht. Mich würde aber doch noch interessieren, bist Du für die Freigabe von Drogen (aller Art) oder nicht und was war der Grund für Deine Auslassung über Al Capone, wenn Du gegen die Freigabe von Drogen bist.
      Vielleicht liegt der Erlaubnishader auch daran, dass wir beide bestimmte Wörter einfach anders gebrauchen und einstufen.

      Bist Du beim Lammen immer dabei? Was ich so gesehen habe, lammen die Schafe selbstständig, auch im Freien und bei Frost.
      Gruß Gerd

      • Moritz Haberland schreibt:

        Ich bin ganz sicher ein normaler Mann, doch habe ich offenbar eine „mütterliche“ Seite, kurzum, ich weiß, daß es auch alleine (ohne mich) geht, doch ich will die, mit denen ich lebe, vor möglichst jedem Unheil bewahren. Woher das kommt, weiß ich auch nicht, sowohl meine Schwestern als auch meine Töchter und Nichten wundern sich seit vielen Jahren darüber.

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