Woanders gelesen: Der Bundespräsident, sein Volk und sein Staat

Der Bundespräsident, sein Volk und sein Staat

von Herbert Gassen

Es ist nicht die erste Überraschung, die Herr Gauck mit seiner Ansprache anläßlich seines Besuchs beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge dem deutschen Volk bereitet. Er scheint sich zur Aufgabe gemacht zu haben, die Deutschen zu disziplinieren und im Hinblick auf ihre Geschichte – wohlgemerkt ausschließlich mit den 12 Jahren vom Nationalsozialismus geprägt – in Demutshaltung erstarren zu lassen.

Mittlerweile hat sich ein Informationsstau seiner Aussagen und Verhaltensweisen ergeben, so dass man nicht weiß, sie an einzelnen Ereignissen oder an seiner Gesamtleistung zu messen.

Unsere Demokratie, die viel gerühmte, ist doch auf dem niedrigsten Niveau einer gesellschaftlichen Ordnungsfunktion angelangt. Grundgesetz, also nicht einmal eine Verfassung, und Recht sind Makulatur, oder wie es ein großer Parteivorsitzender der Republik einmal über ein ‚Essential‘ der deutschen Politik ausdrückte ‚Formelkram‘. Niemals ist der Abstand zwischen Regierenden und Regierten so groß gewesen wie in der aktuellen Zeit. Aus dem Mitwirken der Parteien an der politischen Meinungsbildung im Staat hat sich die Diktatur einer engen, aber machtvollen Oligarchie entwickelt.

Die Zahl der an dieser ‚Arbeit‘ beteiligten Delegierten, Funktionären und Abgeordneten beläuft sich letztlich auf wenige Promille der Bevölkerung. Auf ihrer Ebene fallen Entscheidungen, von denen die Wähler nicht einmal geträumt haben Die Verant-wortungslosigkeit ihres Handelns drückt sich vordergründig mehr als repräsentativ in der Szenerie des Berliner Flughafens, des Stuttgarter Bahnhofs oder der Elb-Oper aus. Wie im Kleinen so im Großen. Für das analog desaströse Projekt EU haben diese Entscheidungsträger mit dem ESM-Vertrag das gesamte Volksvermögen verpfändet. Die Frage muß gestellt werden, ob die in der Politik Handelnden ihre Entscheidungen aus der Beziehung zu ihren Wählern treffen oder doch fremdgesteuert sind.

Wollen wir uns die Paradiesvögel im Einzelnen ansehen? Ein Vizekanzler; der gegen die Staatsmacht kämpfte, der seine Mitarbeiter aus seinem Gangstermilieu holte, ein Minister, der es ablehnt, die deutsche Nationalhymne zu singen, ein Außenminister, der es sich leisten kann, auch in islamische Staaten zum Gespött mit seinem Herrn Gemahl zu fahren. Ein Fraktionsvorsitzender im Parlament plädiert für die strafrechtliche Freigabe der Päderastie. Ein Europaabgeordneter rühmt sich, dies praktiziert zu haben. Ein vorgeblich mit christlichem Amt geprägter Präsident wird nur bedingt im Vatikan empfangen.

Die deutschfeindlichen Statements aus den Reihen dieser Elite füllen Bände. Aber sie sind die Wächter der öffentlichen Meinung, sie suhlen sich in political correctness und der eigenwilligen Festlegung der Identität unseres Volkes, unseres Staates. Von welcher Lobby werden sie ausgehalten?

Das Problem der unkontrollierten Einwanderung kennen wir, seit dem die ersten ‚Gastarbeiter‘ nach Deutschland kamen. Zunächst waren es Angehörige gleicher Kulturprägung, Dann aber drangen die Islamisten in Millionenstärke ein. Nicht, dass sie hier unsere Einigkeit, Recht und Freiheit erleben wollten, sie verweigerten größtenteils die Integration und versuchen geduldet und sogar moralisch unterstützt ihr eigenes Staatsgebilde auf deutschem Boden aufzubauen. Wessen Interessen dient dieses Verhalten? Die Antwort wird vielfach von den Nutznießern selbst gegeben und im Kölner Fußballstadion von dem türkischen Ministerpräsidenten eingefordert.

Dieser deutsche Präsident erwartet von den Deutschen eine stärker ausgeprägte Willkommenskultur gegenüber den Zuwanderern und sie sollen sich bewußt werden, dass Zuwanderer eine Bereicherung seien. In Deutschland leben mittlerweile Millionen von Ausländern aller möglichen Kulturen. Sie werden grundsätzlich eingeladen, sich in unserer Kultur und Religion, in unsere angestammten Sitten und Gebräuche einzufinden. Es steht fest, dass die meisten von ihnen gerade dies nicht wollen. Es sind die wirtschaftlichen Vorteile und nicht zu übersehen das bundesrepublikanische Sozialsystem, das sie großzügigst in Anspruch nehmen. Die Bundesrepublik hat für die Einwanderung keine qualitativen Raster vorgegeben, so dass sich hier unbegrenzt die bildungs- und ausbildungsschwächsten Menschenmassen ansiedeln können.

Es waren die Preußenkönige, die nach der Katastrophe des 30jährigen Krieges Menschen aus allen Ländern Europas in ihr Land holten. Sie konnten glauben, an was und wen sie wollten. Nur eines galt uneingeschränkt, so wie sie als Preußen leben konnten, hatten sie auch nach den Regeln der damaligen Zeit für Preußen zu sterben. Aus dieser ‚Fremdblutaufbesserung‘ entstand ein Preußen-Deutschland, das wegen seiner Wirtschaft, seiner Wissenschaft und Forschung, dem Stand seiner Zivilisation ein Beispiel für die Welt gab. Gegen diese Entwicklung wurden – so bestätigen es hochrangige US-Politiker – zwei Präventivkriege geführt, wovon der letzte zweifellos noch nicht beendet ist.

Die kulturelle, soziale und rechtliche Situation der Bundesrepublik unterliegt einer kontinuierlichen Erosion. Ihre Kräfte entstanden mit dem Beginn der Arbeit des Instituts für Sozialforschung in 1919, das die bolschewistische Revolution akademisch bestätigte. Der Bogen von der ihm nachfolgenden Frankfurter Schule bis zu dem von der Kanzlerin angeführten antifaschistischen ‚Kampf gegen Rechts‘ ist logisch nachzuvollziehen. Wieder einmal hat in Deutschland die Ideologie und nicht das Recht die Oberhand gewonnen.

Gleichgültig was Deutsche in der Geschichte getan haben, einen solchen Präsidenten haben sie nicht verdient. Jeder Mensch soll eine zweite Chance haben. Den Deutschen gewährt man nicht eine. Sie anzufordern wäre die Aufgabe eines Präsidenten.

http://altmod.de/?p=2458

 

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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Eine Antwort zu Woanders gelesen: Der Bundespräsident, sein Volk und sein Staat

  1. Wehrt euch endlich!! schreibt:

    Wie gesagt, vom Regen in die Traufe! ha ha ha
    Nur Dummes kann man für Dumm verkaufen, ist ein Naturgesetz!
    Die letzten Jahrzehnte sprechen für sich!

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