Ein Weibchen bläst zum Angriff

Eine Schreibeline von WeltOnline empfindet die deutsche Zurückhaltung in Mali als peinlich, die Bundeswehr müsse notfalls kämpfen, meint das kriegslüsterne Weibchen, sitzend im warmen Büro, weit, weit davon entfernt durch kriegerische Handlungen gefährdet zu sein oder zu werden.
Ich habe mich mal in der Suchmaschine nach dem Weibchen umgesehen, dass da im Hause Springer auch die Kriegstrommel rühren darf.

Sie ist stellvertretende Chefsekretärin, oh Pardon, Chefredakteurin und begann ihre journalistische Laufbahn bei der „taz“, danach kam die eingestellte „Wochenpost“, weiter zum WDR, zur Expo Sachsen und nun die „Welt“. Von der „taz“ zu Springer, kein weiter Weg.

Dort darf sie heute die Kriegstrommel rühren. Alle wollen, dass wir Kriege führen, sie wollen Leichensäcke sehen, über Trauerfeiern berichten, Krokodistränen weinen, über deutsche Kriegsverbrechen berichten, wenn denn mal ein Offizier militärisch handelt. Sie sind die Hyänen des Krieges, die Leichenfledderer. Des Krieges, bei dem sie keine Opfer zu bringen haben, sondern nur von ihm profitieren.
Wer gibt der Journaille das Recht/den Auftrag die Kriegstrommel zu rühren? In einem Land einen Krieg zu führen, das bis zum heutigen Tage den meisten Deutschen nicht besonders geläufig war, geschweige denn eine Bedrohung für unser Volk oder das Besatzungskonstrukt BRD.
Die Kriegstreiber sind am Werk, nicht erst seit einigen Jahren, nein, seit Jahrzehnten. War in vergangenen Jahrzehnten unser Deutschland, unser Volk, das Ziel dieser Kriegshetzer und -treiber, so sind es in den vergangenen Jahrzehnten andere, „feindliche“ Staaten. Erst der Ostblock, der gar nicht erst entstanden wäre, hätte man das Deutsche Reich nicht zerschlagen und gemeinsame Sache mit den Bolschewiken gemacht, heute die islamische Welt, die sich dem Diktat des liberal-kapitalistischen Systems nicht beugen will. Wer sein Haupt beugt, ist nie und nimmer Islamist oder ein Schurkenstaaat, man betrachte nur Saudi-Arabien.

„Germans to the Front“ so schallt es seit Jahren aus den Kanälen der Propagandamedien, die nicht nur gleichgerichtet sind, sondern sich in den Händen einiger weniger befinden, so, dass die berühmte Gleichschaltung, mehr als übertroffen wurde.
Die Methoden wurden verfeinert, täglich wird uns das Lied von der freien Presse vorgesungen, sie mag frei sein, frei sein im Interesse ihrer Eigentümer und deren Hintermänner zu agieren, die Völker zu beeinflussen, eine Gehirnwäsche durchzuführen, die seinesgleichen sucht. Auf diese Art der Freiheit kann ich jederzeit verzichten, dies ist nicht meine Freiheit. Durch diese Art der Freiheit werde ich und alle anderen gezwungen zu erdulden. Niemand kann diesem Trommelfeuer entgehen, sie dringen in unsere Wohnzimmer, unsere Häuser und Wohnungen ein, nehmen die Kinderzimmer in Beschlag, sind auf Straßen und Plätzen vertreten, es gibt kein entrinnen.

Welches persönliche Interesse könnte so ein „Kampf“weibchen, wie die o. g. Schreibeline, dazu bewegen unsere jungen Männer in einen Krieg zu schicken, der nun wirklich nicht der unsere sein kann? Diese Frage mag sich jeder selbst beantworten, für mich ist die Antwort klar. Mich würde nur interessieren, ob diese Schreibeline vor einigen Monaten überhaupt gewusst hat, wie die Hauptstadt, dieses für die Interessen unseres Landes so wichtigen afrikanischen Staates, heißt.

Na ja, sie hat Germanistik und Politikwissenschaften in Berlin studiert, ganze fünf Jahre lang, ob sie abgeschlossen hat, ist der Autorenseite auf WeltOnline nicht zu entnehmen. Auf jeden Fall gehört sie zu den Besser- und Bescheidwissern, die immer wissen, was gut für unser Land und Volk ist. Falls doch nicht, gibt es sicherlich Ein- und Vorbläser, das Haus Springer dürfte damit gut augestattet sein.

Ich wiederhole meinen Vorschlag, all diese Schreibtischkrieger werden in die oder eine Art, Fremdenlegion aufgenommen. Die Ausbildung kann bzw. muss verkürzt werden, das Tragen eines Gewehrs für ca. 1 Std. sollte reichen, mehr wäre hinausgeworfenes Geld. Diese Stunde wäre in etwa die Zeitspanne, die sie im afrikanischen Busch überleben würden, müssten sie das tun, in was sie andere hineintreiben.
Wer Krieg will, soll ihn führen. Es gibt genügend freie Flächen auf unserer Erde, wo man diese Kriegstreiber sich gegenseitig abmetzeln lassen könnte. Wieviele Kriege wohl geführt würden. ließen wir gewisse Eigentümer, Vorstandsetagen, Parlamente, Schreiberlinge etc. gegeneinander antreten? Wir könnten uns zurücklehnen und in aller Ruhe via Satellit das Treiben beobachten.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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4 Antworten zu Ein Weibchen bläst zum Angriff

  1. Pingback: Kriege in der Welt und die deutschen Schreibtischtäter « rundertischdgf

  2. Wehrt euch endlich!!!!!!! schreibt:

    Die denkt wohl: jeder Soldat von uns in Mali ist einer weniger in Deutschland, oder wie!?

    • Moritz Haberland schreibt:

      Nöh, denkt sie nicht, sie weiß ja, daß der letzte „Soldat von uns“
      bei der Abschaffung der NVA „von uns“ gegangen ist 😦 .

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