Frage zum Thema Auflösung der BRD: Was wäre wenn?

Was wäre wenn sich die Bundesrepublik morgen in ihre Bestandteile zerlegen würde oder zerlegt würde?

Kein Problem sage ich. Zumindest nicht für uns Bayern. Für uns wäre dieser Schritt der einzig richtige, wobei es mir oder Bayern ziemlich egal sein kann, ob sich andere Bundesländer selbstständig machen wollen oder nicht. Gerne können sie sich in nord-, west- und/oder mitteldeutsche Bünde zusammenschließen. Wer meint er sei allein nicht stark genug, muss unterschlüpfen, da geht kein Weg dran vorbei.

Bayern wäre auf jeden Fall stark genug und könnte auch Unterschlupf gewähren, der allerdings nicht kostenlos sein dürfte. Eine Erweiterung Bayerns müsste die Folge sein. In guten, wie in schlechten Tagen. Mit der Rosinenpickerei müsste Schluss sein.Obwohl ich glaube, niemand wollte zu diesem Preis unter die Fittiche Bayerns. Das soll auch so sein. Wer dennoch kommen will, darf kommen, niemand muss, niemand soll, jeder darf.
Bayern hat eine eigene Verfassung, in der auch die bayerische Staatsbürgerschaft enthalten ist, lediglich an Ausführungsgesetzen fehlt es. Daher mein Vorschlag, die Gesetze von vor der großen Gleichschaltung zu übernehmen. Ich kenne den Wortlaut nicht, dürfte aber nicht so falsch sein.

Die Bundesländer wären gut beraten, sich an der Vergangenheit zu orientieren, an der kaiserlichen Vergangenheit und der Verfassung von 1871. Dort war wesentlich mehr Föderalismus enthalten, als später in der Verliererfassung von Weimar und dem angeordneten Grundgesetz der BRD. Für Bayern ginge ich allerdings einen Schritt weiter, nämlich vollkommene Selbstständigkeit. Wir können Allianzen eingehen und was das moderne Staatsleben alles so an Möglichkeiten bietet, aber niemals mehr sollten wir uns bereiterklären in einem Reich oder Staat aufzugehen und/oder uns anderen überstaatlichen Organisationen anschließen. Das entspricht nicht dem bayerischen Volkscharakter.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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23 Antworten zu Frage zum Thema Auflösung der BRD: Was wäre wenn?

  1. Moritz Haberland schreibt:

    Zitat : „Was wäre wenn sich die Bundesrepublik morgen in ihre Bestandteile zerlegen würde oder zerlegt würde?“

    Ich kann dem wirklich viel abgewinnen, auch wenn mich übellaunige Zeitgenossen dafür einen „preußischen Separatisten“ schimpfen. Ich glaube, Bayern und „Preußen“ (Berlin-Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg, S-H und unter besten Bedingungen ganz Pommern) wären die „Macher“ des wirtschaftlichen und kulturellen Deutschlands.

    Und wegen der Verkehrsverbindung und dem geschichtlichen Beitrag dieser Regionen, sollte Hessen/Thüringen unbedingt als Freundesland anerkannt sein. Sachsen sollte mit Schlesien eine Gemeinschaft bilden.

    Die heutigen (Einsicker-) Gesetze der BRD gelten dann nur noch für NRW, R-P, B-W und das Saaland, letzteres wir aber auch den Franzosen im Gegenzug für die Zustimmung zur Wiedervereinigung mit Schlesien und Pommern überlassen könnten.

    Ostpreußen wird, wenn es nicht angegliedert werden kann, den Russen als Preis für einen Friedensvertrag und die Sicherheitsgarantie auf 100 Jahre überlassen. Um das Sudetenland wird sich die Repblik Österreichisch kümmern.

    So denkt : Euer Moritz 🙂 .

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Wir sollten diese Option wirklich in Erwägung ziehen.
      Natürlich wird dies nicht auf dem Weg geschehen, dass uns die Leutchen da oben fragen werden, was wir denn wollen, aber nachdem dieses Konstrukt BRD auf den Abgrund zusteuert und sicher in der Tiefe zerschellen wird, werden Alternativen gefragt sein. Die Eigenstaatlichkeit bestimmter Länder hat niemand so richtig auf der Rechnung, selbst die Bayernpartei, die ja das einmal auf ihre Fahnen schrieb, redet nur noch von einer Region, die in die EU eingegliedert ist.
      Vielleicht sollten wir die nächsten Tage mal immer wieder Vorschläge bringen, was man in den kleineren Staaten durchführen sollte, was auch einfacher gelingen würde, da nicht mehr alles am Tisch sitzt, quatscht und blockiert.

  2. Kersti schreibt:

    Wir Nordlichter in Niedersachsen können uns auch selbständig machen, ich habe nichts dagegen. Ich bin zwar ein Zigeuner und erst seit 12 Jahren Niedersachse, aber es gefällt mir. Ich habe hier mein Versorgungsnetz gespannt. Fremdvolk muß aber weg.
    Mir gefällt der Satz mit den Rosinen rauspicken, habe es dieser Tage so in einem Forum geschrieben. Ich meinte diese elenden Kosmopoliten überall auf der Welt, die sich da ansiedeln, wo es ihnen am besten in den Kram paßt, ich meine sowohl Arme als auch Reiche. Alle haben ein Vaterland. Und wenn die Länder überall auf der Welt deutsche Nutznießer von irgendwas rausschmeißen, klatsche ich Beifall.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Wenn ihr euch selbstständig machen wollt, müsst ihr erst mal Moritz überzeugen, dass ihr nicht zu Preußen gehört. Das ist aber eine preußische oder nördliche Angelegenheit, aus der wir uns sicherlich heraushalten werden und auch keine Truppen für einen Kartoffelkrieg entsenden werden.

  3. Kersti schreibt:

    Es kann die Region selber festlegen, ob es die alten Grenzen geben soll. Übrigens habe ich schon lange den Traum von vielen kleinen Deutschlandelementen. Ich habe den jetzigen Zentralismus und gleichzeitig Förderalismus gründlich satt. Beschwert man sich über Gesetze der Zentralregierung, heißt es, daß das Ländersache ist oder umgekehrt. Und was Ländersache ist, wird dann schon freiwillig angepaßt, wie die bekloppte Bildungspolitik. Bayern ist auch nicht mehr das, was es mal war, vor allem die Großstädte. Auf dem Ländle ist es gemütlich, noch. Wenns soweit ist, wir sind aufgestellt mit unseren Stammtischen.
    Und garantiert wird uns keiner fragen, was wir wollen, es wird sich irgendwie ergeben müssen, wenn das Geld alle ist. Man leistet sich Sesselpupser in Brüssel, in Berlin und in den Ländern. Das kann nicht bezahlbar sein. Viele Köche verderben den Brei. Entscheiden über wichtiige Dinge müssen die Menschen vor Ort. Jeder Germane hatt mehr Rechte als wir.

  4. Moritz Haberland schreibt:

    Moritz muß niemand überzeugen, ich nehme auch mein ganzes (!) Brandenburg und Pommern und mache mich unter der Bedingung, sämtliche Fremdansässige über die Elbe abzuschieben, mit meinen lieben Deutschen selbstständig. Wir wären ein kleines, südliches Baltikum von der Westerplatte bis zur Lübecker Bucht mit ca. 6.000.000 Einwohnern. Unter vorläufigem Verzicht auf Ostpreußen könnte ich so sehr gut leben und würde jedes Jahr Urlaub in Gerhard Bauers Ferienhaus machen 🙂 .

    • Moritz Haberland schreibt:

      PS. Sag jetzt bloß nicht, daß Du gar kein Ferienhaus hast.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Habe ich nicht. Wozu sollte ich in Bayern auch ein Ferienhaus haben? Aber ein Kämmerlein ist immer frei.
      Ich glaube mit Brandenburg und Pommern alleine wäret ihr sowieso besser bedient. Erst mal im kleinen Ländle anständige Brötchen backen, dann wird es sich schon zeigen, wer was drauf hat und bei wem man gerne unterstehen will oder von wem man lernen will.

      Eigentlich hatte ich geglaubt, auf meine Vorschläge zur Aufspaltung käme gelegentlich auch mal Protest von deutsch-nationaler Seite, aber nichts da, vielleicht ist die Sache derzeit wirklich gelaufen.

  5. Moritz Haberland schreibt:

    ZITAT : „…vielleicht ist die Sache derzeit wirklich gelaufen.“

    Ist sie, glaube ich auch, so wünschenswert : „Ein Reich, ein Völk, ein Führer“ wäre, so abgegessen ist die Mahlzeit für die nächste Zeit. Wir müssen uns restrukturieren, gewissermaßen neu „erfinden“, wozu der „Rückfall“ in die Kleinstaaterei durchaus hilfreich sein könnte.

    Die Besinnung auf die regionale Verwurzeling ist dem Deutschen Menschen nicht fremd (anderen auch nicht, wie ich hinzufügen will). Und dann ist da noch der Satz vom getrennten Marsch und dem vereinten Sieg.

    In der Präambel der Verfassung meines Teilstaates „Brameckpomm“ stünde geschrieben:
    „Deutschland ist das Land des Deutschen Volkes,
    die Amts- und Umgangssprache ist Deutsch.“

    PS. Also gut, ich nehme Dein privates Kämmerlein oder ich übernachte
    als Präsident von Brameckpomm im Gästehaus der Bayrischen Staatsregierung
    unter der Leitung von Herrn Präsidenten Gerhard Bauer. Träumen darf man noch!

  6. rundertischdgf schreibt:

    Diese kleine Diskussion anständiger Deutsche kann ich noch nicht so richtig einordnen. Satire oder ernst gemeint? Aber man kann es auch so sehen, jeder Deutsche gegen jeden Deutschen. Ein besonderes abstoßendes Beispiel lieferte jetzt erst Thierse http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/01/04/deutsche-jeder-gegen-jeden/ . Dazu auch dieser kleine Aufsatz http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/01/06/die-bunte-vielfalt-mutiert-zur-mullgesellschaft-und-einfalt/

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Ich sehe in einem in selbstständige (Teil)staaten gegliederten deutschem Land nichts falsches oder gar verwerfliches.
      Leute wie Thierse interessieren mich nicht einmal peripher, die sind vollkommen aus meinem Blickfeld verschwunden. Ich weiß, sie sind trotzdem da, aber was soll´s, ich muss mich nicht mit ihnen abgeben.

  7. Moritz Haberland schreibt:

    @ „runder Tisch“ Natürlich ist ein gerüttelt Maß an Selbstironie dabei … oder glaubst Du denn, die Herren Bauer und Haberland hängen demnächst die Herren Seehofer und Platzek an die nächstverfügbaren Bäume, respektive Laternen ?

    Wir nähern uns wohlgemut einem Thema an, das bislang zu denken oder gar auszusprechen sowohl undenkbar als auch unaussprechlich gewesen ist. Die Regionalisierung der Deutschen Lande ist weiß Gott nicht die schlechteste Alternative zur BRD heutiger Prägung,

    Wenn ich mir eines sicher bin, dann … daß hier NICHT ein Deutscher gegen den anderen Deutschen schlägt, ich denke, Gerhard Bauer und Moritz Haberland sind Brüder im Geiste, da paßt kein Bundestaggspopel und schon gar kein Thierse dazwischen.

  8. rundertischdgf schreibt:

    Wir haben sicherlich andere Probleme, als Sachsen-Coburg von Bayern zu separieren oder von und zu Solms wieder zu beleben, da kann ich, wenn ihr das ernst meint, nicht mehr mitgehen. Ich wohne die längste Zeit meines Lebens hier in Niederbayern, habe hier mehr als 3 Jahrzehnte gearbeitet, ein Haus mit Familie auf einem kleinen Dorf, verpasse fast nie den wöchentlichen niederbayerischen Stammtisch im Wirtshaus, durfte maßgeblich an der Gründungsfeier der örtlichen Feuerwehr mitarbeiten, und sonst noch in einigen Vereinen. Niederbayern ist für mich heute Heimat. Deutschland blutet aus vielen Wunden, Separatismus schließt sie nicht, er vergrößert sie, weil wir Deutschen noch wehrloser werden.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/01/06/die-bunte-vielfalt-mutiert-zur-mullgesellschaft-und-einfalt/

    • rundertischdgf schreibt:

      Hier spreche ich jetzt nicht für unseren gesamten Gesprächskreis, sondern das ist meine ganz persönliche Meinung. Deshalb ist auch der Aufsatz im Internetauftritt von mir persönlich gezeichnet.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Noch wehrloser geht gar nicht. Wir liegen auf dem Rücken und bieten den Hals zum Biss dar.
      Es geht sicherlich nicht um kleinliche Dinge wie Sachsen-Coburg o. ä..
      Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Bayern ohne den Rest besser dastünde, als es das heute tut.
      Viele Probleme lassen sich in kleinen Einheiten besser lösen oder treten gar nicht erst auf.
      Wo bringt die BRD Vorteile, die es zu wahren gälte? Ich sehe keine.

      Bayern hat das GG abgelehnt, Bayern wollte nicht in die BRD, Bayern wurde Mitglied der BRD, die BRD war im Plan. Hätten wir, bzw. unsere Eltern damals selbst entscheiden dürfen, wären wir nicht in der BRD.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Nachtrag:
      Es wird auch immer von einem Europa der Vaterländer gesprochen, dazu aber ist es Voraussetzung, dass man erst einmal eines hat. Wir Deutschen haben sicher keines, wir leben auf Grund und Boden, den unsere Vorväter bestellt und geformt haben, wir sind dabei diesen zu verschandeln und zubetonieren zu lassen, ihn als „Standort“ zu versilbern, aber Vaterland ist etwas anderes, dazu gehört auch ein Staatsgefüge, in dem es sich wie in einer Gemeinschaft, einer großen Familie, leben lässt.
      Europa der Vaterländer, Staatenbund, Bundesstaaten etc. das sind alles politische Schlagwörter einer politischen Kaste, die sich um IHRE Vorstellung der Welt der streitet, allerdings sind dies keine Wünsche der diversen Völker. Dem einzelnen Bürger dürfte dieser ganz Kram ziemlich am Abend vorbeigehen.

      • Gerhard Bauer schreibt:

        Zu Ihrem Artikel:
        „..Ein Volk, das sich selbst nicht mehr erkennt, seine Identität verliert, vermüllt innerlich und äußerlich…“
        Es ist jetzt an der Zeit eine Frage zu stellen, wann hat sich das deutsche Volk, jemals als Volk erkannt, eine gemeinsame Identität gehabt. Da gab es als sichtbares Zeichen der Gemeinsamkeit vielleicht die Kriege 70/71 und 14/18. Da könnte es so etwas gegeben haben.
        In der Weimarer Zeit entstand die Gemeinsamkeit durch gemeinsames Leid, scheinbar behoben durch den NS und daher eine gemeinsame Freude über das anfangs erreichte. Wobei ich aus sicherer Quelle weiß, dass in Niederbayern selbst unter eingefleischten SA-Männern der Verkauf Bayerns an das Reich als Verrat am Vaterland angesehen wurde. Einer kam deswegen auch nach Dachau, als er sich im Rausch die Rangabzeichen von der Uniform riss.
        Wir Deutschen sind kein einheitliches Volk, wir bestehen aus verschiedenen Stämmen/Völkern und es besteht keinerlei geschichtliche Notwendigkeit eines gemeinsamen, zentralen Staates. Es gäbe hier viele Wege die beschritten werden können, in nächster Zukunft werde ich versuchen einige anzudenken und zur Diskussion zu stellen.
        Mit dem gemeinsamen, zentralen Deutschland, sind wir jetzt zweimal kräftig auf die Schnauze gefallen und im Dreck gelandet, wobei die BRD der tiefste sein dürfte. Vielleicht wäre es mal an der Zeit andere Wege zu beschreiten.

      • Moritz Haberland schreibt:

        Zitat : „Noch wehrloser geht gar nicht. Wir liegen auf dem Rücken und bieten den Hals zum Biss dar“.

        Und nicht nur das, nach der Amputation je eines Armes und Beines liegt der „Patient“ im Wachkoma und erwartet den Hirntod, so daß dann endlich alle verbiebenen Organe „gespendet“ werden können., die Ratten knabbern schon „nachhaltig“ an dem wehrlosen Körper.

        „Wo bringt die BRD Vorteile, die es zu wahren gälte? Ich sehe keine.“
        Ich auch nicht und andere Menschen haben ganz ähnliche Probleme. Wo ist die Sowjetunion, wo Jugoslawien abgeblieben (?), die Basken haben nie den Gedanken aufgegeben, sich selbst zu organisieren, die Katalanen streben aktiv von Spanien weg, das Kunstprodukt CSSR hat sich freiwillig in Luft aufgelöst, in den USA gibt es einige Bundesstaaten, die sich von Washington lösen wollen usw.

        Ich weiß das von lettischen Freunden, die mir sagen, daß sie sich natürlich im Balttikum als Brüder unter Brüdern verstehen und fühlen, irgendeinen staatlichen Zusammenschluß jedoch gänzlich ausschließen, Finnland hat eine bescheidene Führungsrolle übernommen, doch übt eben keine Dominanz aus.

        Also, unsere Diskussion liegt voll im Trend

  9. rundertischdgf schreibt:

    Lieber Herr Haberland, da bringen Sie doch einiges durcheinander und versuchen Äpfel zu Birnen oder umgekehrt zu machen. Für mich gilt immer noch unser Kulturkreis von Apenrade bis Salurn. Es ist unser deutscher Kulturkreis in dem landmannschaftlich unterschiedliche Traditionen gepflegt und unterschiedliche deutsche Dialekte gesprochen werden. Das ist auch gut so! Aber unterschiedliche Völker sind unterschiedliche Völker. Basken sind keine Spanier und Südtiroler keine Italiener. Aber Franken und Niederbayern sind sehrwohl Deutsche, genauso wie es Preußen und Sachsen sind. Es ist ein Irrsinn zu meinen, Deutschland zu retten, wenn man die Kleinstaaterei wieder belebt. Bei dieser Einstellung werden sich ganz sicherlich nicht die Franken von den Altbayern dominieren lassen wollen. Selbst die Münchner wollen dann keine Niederbayern sein oder gar Waldler? Diese Diskussion ist absurd, wir haben wirklich andere Probleme, um die wir uns kümmern müssen.
    Wer die Einstellung hat, das Deutschland hirntot sei, der handelt nicht mehr für die Zukunft unseres Volkes, der passt genau zu den heute Mächtigen, der passt zu Trittin und Fischer, zu den Antideutschen, zur Anitfa, zu den Bilderbergern. Da ließ sich noch ein ganze Latte hinzufügen. Dort ist diese Meinung ebenso ausgeprägt. Nein, Ihre Einstellung ist sogar schlimmer, denn sie entmutigt den Rest der Patrioten.
    Na klar, wir brauchen wieder eine Mauer in Deutschland, viele kleine, wenn man sich so die Meinungsumfragen ansieht. Fangen wir gleich in unserem Garten an, zum Nachbarn kann sie gar nicht hoch genug sein? Also lasst diese absurde, deutschfeindliche Diskussion.

    • Moritz Haberland schreibt:

      Ich will es mal als Biologe versuchen . Eine lebensunfähige Population wird aus verschiedenen Gründen getrennt bzw trennt sich selbst. Die Rudelfürer werden schwächer, Seuchen grassieren wegen Überpopulation, evolutionsbedingte Mutationen führen zu unüberbrückbar verschiedenen Lebensformen usw, usw.
      Dafür gibt es ausreichend viele Beispiele besonders in Nationalparks, die eine „Halbwildnis“ darstellen.
      An jedem 32.(!) eines Monats diskutiere ich das regelmäßig
      mit Jürgen und Joseph im Antifa-Puff unseres Vertrauens 😦 .

  10. Kersti schreibt:

    Ich habe auch darüber nachgedacht und bin auch zu dem Schluß gekommen, daß es nur regional geht. Die Germanen hatten mehr Rechte als wir jetzt haben. Da mußte abgestimmt werden, ob man Krieg möchte, da wurde abgestimmt, wer dort wohnen darf. Hier läuft gar nichts mehr. Diese BRD führt Kriege irgendwo auf der Welt, sie läßt Heerscharen von schmarotzenden und kriminellen Ausländern über die Geöffneten Grenzen. Im Mittelalter gab es in jeder Stadt eine Mauer mit Stadttoren, wir lassen uns freiwillig von den Ostvölkern ausplündern, diese BRD ist für mich nicht mehr legitim und ich entziehe mich weitestgehend dem System, damit es schneller zusammenkracht. Die DDR war zu dem jetzigen Konstrukt ein Leben auf dem Ponyhof. Wenigstens hatte sie geschlossene Grenzen und hat Ausländer konsequent zurückgeschickt. Wir waren national eingestellt, wenn auch unfrei. Und was sind wir heute? Konsumenten, Bevölkerung, Humankapital. Die DDR stand unter der Knute der UdSSR, 3x darf geraten werden unter wessen Peitsche wir jetzt stehen?

    • Moritz Haberland schreibt:

      So sieht es aus Kersti, fast ist man geneigt, auszurufen:
      Lieber Ost – Berlin als Brüssel (besonders Schengen).

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