Verkaufen, verkaufen, verkaufen

Das Zwergpony Rösler will Unternehmen oder Unternehmensanteile versilbern, die sich noch im Staatsbesitz befinden. So sollen dem Bundeshaushalt einige Milliarden zugeführt werden, die dem ewig klammen Kassenwart fehlen.
Und dann Herr Rösler, was wenn alles versilbert ist, wenn der Pleitier nichts mehr hat als leere Hosensäckel, woher soll dann noch etwas kommen?

Es gab einmal Zeiten in Deutschland, da waren Post und Eisenbahn lukrative Unternehmen in Staatsbesitz, die Beamten trugen ihre Uniformen mit Stolz und häufig auch mit Würde. Die Einnahmen trugen zur Aufbesserung des Staatshaushaltes bei und Zinsen konnten damit bezahlt werden, da leider auch frühere Regierungen, auch die während der Kaiserzeit, schon meinten Schulden machen zu müssen.

Aber der Zug zurück ist abgefahren, über vergossene Milch zu jammern, bringt die Milch auch nicht wieder zurück. Was zählt, ist das Heute und Morgen.

Mancher mag einwenden, der Staat kann es nicht, Staatsbetriebe arbeiten immer unrentabel, sind zu unflexibel und, und, und.
Wo steht das geschrieben, welchem heiligen Buch wurden diese, für manche, Gesetze entnommen?
Im Grunde sind dies nur Argumente, die dazu dienen, dem Staat und damit letztendlich dem Staatsvolk alles zu entreißen, was sich in dessen Eigentum befindet, einigermaßen interessant und lukrativ sein könnte, den Rest kann der Staat behalten oder wenn die Sache an die Wand gefahren wurde, ausgesaugt und ausgelaugt wurde, kann der Staat, also wir, den ganzen Schamott wieder zurückkaufen, siehe Bundesdruckerei.

Seit mindestens 100 Jahren zahlen und arbeiten wir für Unternehmen wie z. B. Post und Eisenbahn, es wurden immense Werte geschaffen und teilweise schon verhökert, siehe dazu auch die Tätigkeit von Aaron Lebowitsch alias Ron Sommer geb. in Haifa Israel.

Tatsache ist, die Regierungen, seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, waren nicht in der Lage diesen Staat ordentlich zu führen, zu organisieren. Wie sollten da die sich im Staatsbesitz befindlichen Unternehmen mustergültig geführt worden sein? Ein Ding der Unmöglichkeit. Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken.

Gab es in früheren Jahrzehnten noch Leute, die dazu in der Lage gewesen wären aber nicht so durften, wie sie wollten oder konnten, so ist es heute ganz anders gelagert.
Was sich heute in den Parlamenten und Regierungen (in den Ländern wie im Bund)herumtreibt, ist der Teil unseres Volkes, der dazu am wenigsten geeignet ist und nicht nur am wenigsten geeignet, sondern auch noch den geringsten Willen hat nur irgendetwas zu tun, was unserem Volk nützt.
Beim Schadenverursachen sind sie nicht zimperlich, da werden Gesetze innerhalb weniger Tage durchgeboxt, da sind sie schnell, präzise und hart.
Wieso? Sie müssen und sie wollen. Sie wissen, ihr Sessel steht auf Rollen, da braucht nicht erst gesägt zu werden, wenn sie nicht parieren, werden sie einfach aus dem Spiel geschubst und weg sind sie. Sie sind nicht notwendig und beliebig ersetzbar, dies weiß jeder einzelne von ihnen ganz genau.

Was für Schlüsse gilt es für uns daraus zu ziehen?
„Die da oben“, die bringen nichts, es bringt auch nichts sich mit ihnen einzulassen, auf ihren guten Willen zu zählen, zu denken, sie machten nur Fehler und könnten eines besseren belehrt werden.
Nichts da, alles was da „oben“ ist, ist eigentlich unten, Bodensatz, der zu nichts anderem taugt, als zu dem was er gerade macht, Schaden anrichten.
Zu schaffender Tätigkeit sind sie nicht in der Lage, da fehlt es am notwendigen Rüstzeug, charakterlich, wie auch von den Fähigkeiten her. Chaos und Zerstörung, dies ist ihr innerstes Streben, aus welchen Gründen auch immer. Man kann sie hinstellen, wo man mag, das Ergebnis wird immer katastrophal sein. Sie sind Chaoten.

Diesen Zug der politischen Kaste müssen wir bekannt machen, jeder Volksgenosse soll darüber Bescheid wissen.
Dabei ist eines zu beachten, manche Tatsachen müssen in kleinen Dosen verabreicht werden, zu ungeheuerlich sind diese Tatsachen. Wer hier eine zu starke Dosis verabreicht, läuft Gefahr, dass das Gegenüber sich wehrt, eine allergische Reaktion eintritt und die Wirkung verpufft oder sich gar ins Gegenteil verkehrt.
Am besten ist es, sich vom jeweiligen Stand des Gegenübers führen zu lassen, dessen Erkenntnisse zu be- und verstärken, darauf aufzubauen.
Alles was jemand selbst erkennt, sitzt und kann nicht mehr zurückgenommen werden, was von außen eingetrichtert wird, hat auf Dauer keinen Bestand.
Dies ist auch die große Chance, dass die Umerziehung, die Gehirnwäsche großen Stils keinen dauerhaften Erfolg haben wird, irgendwann machen die Menschen zu und stellen auf Durchzug.
Dies gilt für jede Art von Propaganda, egal von welcher Seite, egal was propagiert wird.
Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir dürfen nicht mit den gleichen Methoden arbeiten wie die Gegenseite, auch wenn sie zeitweise Erfolg hat.
Konzentrieren wir uns auf das Wesentliche, versuchen wir die Spreu vom Weizen zu trennen. Helfen wir unseren Volksgenossen, nicht auf andere, auch nicht auf uns, zu hören, sondern ihre eigenen Erkenntnisse richtig zu bewerten, Tatsachen zu erkennen, die Zusammenhänge herzustellen, die notwendig sind um einen höheren Erkenntnisstand zu erreichen.
Nicht im Eintrichtern von Wahrheiten, die immer subjektiv und wandelbar sind, liegt das Entscheidende, sondern im Erkennen und Bewerten von Tatsachen.

Zum Nachdenken soll auch das nachfolgende Zitat anregen:

Wer nicht glaubt, daß wir den Zweck unseres Daseins schon in der kurzen Spanne erfüllen, in dem Augenblicke, in dem Nu, den dieses Dasein nur währt, der ist ein konservativer Mensch.

Er sagt sich, daß unser Leben nicht ausreicht, um die Dinge zu schaffen, die sich der Geist, der Wille, die Entschußkraft eines Menschen vornimmt. Er sieht, daß wir als Menschen, die in eine bestimmte Zeit geboren werden, immer nur fortsetzen, was andere begonnen haben, und daß wiederum dort, wo wir abbrechen, andere abermals aufnehmen. Er sieht den einzelnen Menschen vergehen, aber das Ganze seiner Verhältnisse bestehen. Er sieht lange Geschlechterfolgen im überlieferten Dienste eines einzigen Gedankens. Und er sieht Nationen am Bau ihrer Geschichte.

So gibt der konservative Mensch sich eine Rechenschaft über alles, was flüchtig ist, hinfällig und ohne Bestand, aber auch über das, was erhaltend ist, und wert, erhalten zu werden. Er erkennt die vermittelnde Macht, die Vergangenes an Künftiges weitergibt. Er erkennt mitten im Seienden das Bleibende. Er erkennt das Überdauernde.

Und er stellt seine große und räumliche Sehweise über den kleinen und zeitlichen Gesichtspunkt.

Das Dritte Reich, Moeller van den Bruck

Einleitung zum Kapitel „Konservativ“.

Zu erwerben über den Buchdienst der Jungen Freiheit.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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2 Antworten zu Verkaufen, verkaufen, verkaufen

  1. Kersti schreibt:

    Viele unterstellen den politisch Verantwortlichen Dummheit. Sie sind schlicht bösartig, verkommen, käuflich und erpreßbar. Redliche Leute kommen erst gar nicht hoch.

  2. Moritz Haberland schreibt:

    Zitat: „Am besten ist es, sich vom jeweiligen Stand des Gegenübers führen zu lassen, dessen Erkenntnisse zu be- und verstärken, darauf aufzubauen.
    Alles was jemand selbst erkennt, sitzt und kann nicht mehr zurückgenommen werden, was von außen eingetrichtert wird, hat auf Dauer keinen Bestand.“

    Das ist Bestandteil aller besseren Pädogogik, so habe ich meine Kinder erzogen, meine Pferde angelernt und auch aus Hundewelpen echte Kameraden gemacht. Soweit möglich, also bei Menschen, funktioniert das über Intellekt, Gefühl und Respekt, bei den Tieren und geistig sehr(!) einfachen Menschen über Instinkt und (aber ebenfalls) Respekt.

    Doch nun kommt eben der Unterschied, bei Herden funktionieren ganz andere Mechanismen. In der freien Natur übernehmen Alphatiere die Führung zum wohl der Gemeinschaft (Herde, Rudel usw.) In der domestisierten Form sagt ein Außenstehender sowohl dem Leittier als auch dem „dummen Rest“, wo es lang geht. Bestes Beispiel ist die Schafherde : der Schäfer denkt, der Hund lenkt und alle rennen dem insofern unfreien „Leithammel“ hinterher.

    Die heutige menschliche Gesellschaft, die sich so gern als die Krone der Zivilation betrachtet, ist eine domestisierte Herde mit kastrierten Leittieren (Hammel statt Bock) bei der Erfüllung von Fremdinteressen (Schäfer), durchgesetzt von den Hunden (Politik, Polizei und Justitz).
    Und wenn, um im Bild zu bleiben, die Schafe keine Wolle mehr geben
    oder der Preis gesunken ist, dann geschieht WAS mit den Schafen ?

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