Woanders gelesen: Gender mit Ende

Gender mit Ende

Was bedeutet „Gender-Mainstreaming“? Was verbirgt sich dahinter?
Unterhält man sich mit seinem Nachbarn, gelegentlich mal wieder mit einem früheren Parteikollegen, mit Menschen, von denen man meint, dass sie politisch auf dem Laufenden sind, kann man erleben, dass kaum einer etwas mit dem Begriff „Gender-Mainstreaming“ anfangen kann oder überhaupt davon gehört hat.
Dabei verbirgt sich hier eines der größten Umerziehungs- und Gehirnwäsche-Programm, das man überhaupt in der Geschichte ausmachen kann – ergänzend zu den gigantischen  Menschexperimenten des Sozialismus.

Beim Gender-Mainstreaming (GM) geht es um Herstellung von „Gleichheit“ bei den Geschlechtern durch „Dekonstruktion der bipolaren Geschlechterordnung“ – wie es im verquasten Soziologendeutsch heißt – um zu einer „gleichwertigen und gleichberechtigten Geschlechtervielfalt“ zu gelangen [1].

Zum „Gender-Paket“ gehören[2]:

  • Die völlige Gleichheit von Mann und Frau
  • Die Auflösung der Geschlechtsidentität von Mann und Frau
  • Die Bekämpfung der heterosexuellen Normativität – heißt: Bevorzugung aller nicht-heterosexuellen Lebensformen
  • „reproduktive Rechte“ – auf deutsch: “Abtreibung als Menschenrecht“,
  • Sexualisierung der Kinder und Jugendlichen durch Sexunterricht als Pflichtfach

Unter der Rot-Grünen Bundesregierung von Gerd Schröder (1999 – 2005) wurde GM zum „Leitprinzip und zur Querschnittsaufgabe der Politik“ erklärt. Das hatte zur Folge, dass mit Steuergeldern entsprechende Stabsstellen bei Bundes- und Länderministerien geschaffen wurden und eine Unzahl von „Forschungsprojekten“ zum GM öffentlich gefördert werden. Hoffte man, die „Christlich“-Liberale Bundesregierung würde ab 2009 hier eine Kehrtwendung einleiten, oder die neue Familienministerin sah man sich getäuscht.

Hoffnung weckt nun ein Vorgang in Norwegen, einem Land, das bisher als Vorreiter und weltweites Musterbeispiel für die Durchsetzung der Gender-Ziele stand. Ein im Fernsehen sehr populärer Komiker (!) Harald Eia hat das norwegische „Gender-Credo“ einem Realitätscheck unterzogen und für Furore gesorgt.
Mit dem Ergebnis, dass der norwegische Staat 2012 die Gelder und Unterstützungen für die Gender-Forschung gestrichen hat.

Nachfolgend drei Ausschnitte aus seiner Sendefolge „Gehirnwäsche“ (mit deutschen Untertiteln).
Man wünscht sich eine möglichst weite Verbreitung dieser entlarvenden Reportage.

Harald Eia: Das Gleichstellungsparadox (Teil 1)

Harald Eia: Das Gleichstellungsparadox (Teil 2)

Harald Eia: Das Gleichstellungsparadox (Teil 3)


[1] Das „Gender-Manisfest“ hrsg. Vom Gender-Büro Berlin

[2] Nach Gabriel Kuby „Die globale sexuelle Revolution“, fe-Medienverlag 2012

 

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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Eine Antwort zu Woanders gelesen: Gender mit Ende

  1. Gassenreh, Jakob schreibt:

    Wenn die zerstörerische Umerziehungstendenz der Gender-Mainstream-Ideologie ungebremst weitergeht, ist allerdings zu erwarten, dass die Hauptleidtragenden die Frauen sein werden. Denn wenn die eigentlichen weiblichen Vorteile und Überlegenheiten ausgeredet oder gar negativ bewertet werden, ist die innere Identität zerstört und es bleiben nur noch Äußerlichkeiten, die dann kultmäßig in den Mittelpunkt rücken (Diäten, Schönheitsoperationen, Castingshows usw.) [Kommunikationswissenschaftlerin Petra Grimm, 2010: Mädchen ziehen zunehmend Selbstbewusstsein daraus, Jungen als Sexobjekte zu dienen].
    Gefahr: Frau wird zur Ware (Leihmutter, Eizellenlieferantin, Prostitution usw.)
    Die Überredungs-Ideologie, dass Gleichberechtigung nur durch Aufhebung der Geschlechtrollenunterschiede möglich sei, kann bei Frauen mit den anderen selbst erlebten motivationalen Grundlagen zu inneren Konflikten und damit zu Depression und anderen ernsthaften psychischen Problemen führen [Moulton, 1977]
    Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität; über die Irrtümer der Gender-Ideologie“)

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