ER kommt zurück

Namenloses Entsetzen herrscht, ER kommt zurück, will zurückkommen.

Silvio der alte Mann aus Rom, will an die Schalthebel der Macht zurück, der eingesetzte Kommissar der Goldmänner aus New York will zurücktretenn.

Demokraten fürchten demokratische Entscheidungen. Silvio plant ja keinen Marsch auf Rom, keine Errichtung eines Großen Faschistischen Rates.
Nein, Berlusconi will sich erneut zur Wahl stellen und die EU-Welt erzittert, Börsen fallen und die Pressemeute heult auf.
Wie bereits in Irland bestätigt, sind „falsche“ Abstimmungsergebnisse, lt. unserer Kanzleuse, „schwarze Tage für die Demokratie“ und müssen solange wiederholt werden, bis das Ergebnis passt.
In der BRD herrschen dagegen Goldene Zeiten, die Wahlen verlaufen planmäßig, ebenso die Abstimmungen im Bundestag.
Alles fest im Griff, alles im Lot im Lande BRD.

WeltOnline schreibt, etwas Schlimmeres könne der Euro-Zone kaum passieren. Mit Silvios Ankündigung werden italienische Staatsanleihen teurer, Aktienkurse fielen, etwas könne der Euro-Zone also nicht passieren. Da sieht man mal, in welcher Gedankenwelt diese Schreiberlinge leben.
Zum einen stellt sich die Frage, was ist die Eurozone?
Ist dies die Missgeburt Euro oder sind es die Menschen der Länder, denen per Regierungsbeschlüssen, die lediglich die Umsetzung der vorhergehenden Planungen der Hochfinanz waren, ihrer Landeswährung beraubt wurden?

Es könnte natürlich auch sein, dass die Ankündigung Berlusconis lediglich ein geschickter Schachzug war. Der Silvio ist ja auch nicht auf der Brennsuppn dahergeschwommn. Auch mit fallenden Kursen lässt sich glänzend Geld verdienen. Teuer, geliehene Aktien, verkaufen und billig zurückkaufen, das ist das Prinzip der Leerverkäufe. In diesem Falle hätte es sehr gut funktioniert und etliche Partys wären wieder finanziert.
Ihr meint, das wäre zu weit hergeholt? Dazu sei nur gesagt, das ungeheure Vermögen der Rothschilds beruht auf der Verbreitung nützlicher Nachrichten. So wurde in London der Sieg Napoleons bei Waterloo gemeldet, die Folge die Aktienkurse brachen ein, der Baron kaufte billig ein, was die anderen in Panik versuchten loszuwerden. Dieses Spiel wird in mehr oder größeren Abständen regelmäßig wiederholt und gehört zum Repertoire jedes großen Finanzhaies.
Wer die Presse und Nachrichtenagenturen in Händen hält, hat nicht nur große Vorteile bei der Massenbeeinflussung im politischen Sinne, sondern kann auch ganz nebenbei noch große wirtschaftiche Erfolge einfahren. Das nennt sich dann Tüchtigkeit und treffen von weitsichtigen Entscheidungen.
Ja, ja manche sehen eben ein bisschen mehr als der Rest der Menschheit.

Silvio selbst ist ein Pressemagnat, dies passt einem anderen nicht. Silvio ist in Italien aktiv und dort ein Brocken, den man nicht so leicht aus dem Weg räumen kann. Der andere, das ist der berühmt-berüchtigte Murdoch, der will auch Italien unter seine Fuchtel bekommen. Dies erklärt auch das schlechte Bild eines Berlusconis, der ja nur mit ein paar jungen Mädchen rummachte, und das gute Bild der Kanzleuse, die unserem Volk auf Generationen hinaus Schulden fremder Staaten aufbürdete. Der eine ist ein ganz ein Böser, die andere ist beliebt, beliebter geht es schon gar nicht mehr. Wenn sie auch Wahl auf Wahl verliert, egal, Merkel ist beliebt,hat beliebt zu sein und neben der Beliebtheit ist sie auch noch die mächtigste Frau der Welt. Welcher Welt denn? Der Welt im Kanzleramt, wo sie als Hausherrin thront und eine Schar von Höflingen rumjagt, weiter reicht ihre Macht nicht, dann nicht, wenn sie sich von den Anweisungen der Hochfinanz und anderer Befehlsgeber entfernen würde und eigene Entscheidungen treffen würde.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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2 Antworten zu ER kommt zurück

  1. Pingback: Rom braucht den kleinen und den großen Lümmel nicht « BildDung für das VOLK

  2. Reiner Dung schreibt:

    Habe 2 Bilder dazu gehauen.
    lg. der BildHauer

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