Ein Goldmänneken wird Chef der britischen Zentralbank

Diese Nachricht fand ich beim Runden Tisch Dingolfing.

Ein Kanadier wird Chef der BoE, der Mann war 13 Jahre lang Mitarbeiter bei den Goldmänner. Er bekleidete die Posten: Vizevorsitzender der Abteilung für Länderrisiko, Executive Director Emerging Debt Capital Markets und Managing Director im Investment Banking (Quelle: Wikipedia).
Danach wurde er ins kanadische Finanzministerium entsandt und von dort aus übernahm er die Bank of Canada. Ab dem 1. Januar wird der Kanadier Governor der Bank of England.
Die Goldmänner fanden in Britannien wohl keinen, der ihre Interessen so gut vertreten würde wie dieser Mann.
Sollte noch jemand Zweifel haben, wer die EU regiert, wessen Interessen in der EU wirklich zählen und durchgesetzt werden?
Der Kanadier ist kein Einzelfall, für diejenigen, die nicht wissen, dass Goldman & Sachs wichtige Posten innerhalb der EU besetzt, sind hier noch einige Artikel aufgelistet.

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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2 Antworten zu Ein Goldmänneken wird Chef der britischen Zentralbank

  1. Lützower Jäger schreibt:

    GS hat einen Traum verwirklicht – die gesamte Welt wird von ihrem Netzwerk aus GS-Jüngern kontrolliert, die Menschheit weiss nicht was mit ihr geschieht – die Welt wurde zur Beute von Goldman Sachs. Ein früherer Präsident der BoE hat das in den 1920’ern bereits so beschrieben:

    “Das moderne Bankensystem produziert Geld aus dem Nichts. Dieser Prozess ist möglicherweise der verblüffendste Taschenspieler Trick, der je erfunden wurde. Aber solltet ihr weiter Sklaven der Banken bleiben und die Kosten eurer Sklaverei selbst zahlen wollen, dann lasst die Banker weiterhin Geld produzieren und Kredite kontrollieren” Josiah Charles Stamp, Präsident der Bank of England in den 1920ern.

    • Moritz Haberland schreibt:

      In den Kapiteln über die Ware – Geld – Beziehung hat Marx das alles auch beschrieben, leider so scheiße kompliziert, wer ließt das schon (?), wenn man das auch so kurz und treffend auf den Pnkt bringen kann.

      Heute haben wir einen griffigen Begriff dafür : „Virtualität“. Der reale Warenwert steigt sehr langsam, der heutige „Geldwert“ ist in den vergangenen Jahren exorbitant angestiegen und macht aus dem Orbit ein mitleidiges Winkewinke.

      Doch die Menschen sind ja nicht alle doof,
      sie kennen noch das Wort „Sachwerte“, darum
      sind neuerdings auch die Hektar(e) so teuer 😦 .

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