100 untergetauchte Rechtsextremisten

Diese Meldung wird auch schon einige Tage durch´s Mediendorf getrieben. Gestern abend hörte ich zufällig, dass der Bundes-Friedrich die Zusammensetzung dieser 100 gesuchten, gefährlichen Rechtsextremisten etwas näher beschrieb.
2 oder 3 würden wegen tatsächlicher rechtsextremer Straftaten gesucht, was das wohl für welche sind, da haben vielleicht ein paar das Maul wieder etwas weit aufgerissen und zivilcouragierte Bürger erstatteten Anzeige. Man nennt so etwas auch Propagandaverbrechen.

2 oder 3 sollten auch gewaltbereite Rechtsextremisten sein.
Das mit gewaltbereit ist ja so eine Sache, vor allem, wenn dies aus dem Mund des obersten Polizisten der BRD kommt. Der Herr über Gewaltmittel ist, bewaffnete Polizisten auf Verkehrssünder los lässt und wenn man in eine Verkehrskontrolle gerät, steht einer mit der Hand an der Waffe neben dem Auto.
Der Herr der Polizisten gegen Demonstranten einsetzt, der staatliche Gewalt mit Gewaltmitteln durchsetzt. Manches mag ja der Ordnung dienen, wogegen ich nichts habe, machnes ist allerdings reine Schikane, dient der Füllung der Staats- oder Gemeindekassen, ist Unterdrückung und Spitzeldienst, wogegen ich sehr wohl etwas habe.
Ist dieser Herr etwa auch gewaltbereit?
Ist nicht jeder gewaltbereit, der bereit sich, seine Familie, sein Eigentum und andere mit physischer Gewalt zu verteidigen?

Was noch anzumerken ist, diese 2 oder 3 gewaltbereiten Rechtsextremisten, sind unter die großen Zahl, der nicht politisch gesuchten einzureihen und werden wegen Straftaten wie z. B. Fahrerflucht gesucht. Das Fahrerflucht genannt wurde, deutet darauf hin, dass dies das schwerste Vergehen ist, weswegen diese Rechtsextremisten gesucht werden.

Was noch auffällt, ist, dass normale Straftaten mit den politischen Ansichten abgeglichen werden. Wie sonst sollte der Bundesfriedrich wissen, dass diese normalen Straftäter Rechtsextremisten sind?
Hat das schon einmal jemand gehört? Ich nicht.
Bei anderen politischen Richtungen, mit fällt da ganz spontan, die linke Ecke ein, habe ich dergleichen noch nie vernommen. Nicht einmal während der RAF-Zeit.
Hier wurde also eine neue Qualität erreicht. Es muss ein Gespenst konstruiiert werden, koste es was es wolle.

Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des Rechtsextremismus.
Frei nach Karl Marx und Friedrich Engels.

Was genau ist denn Rechtsextremismus? Es ist doch nur ein politischer Kampfbegriff, der propagandistisch eingesetzt wird, um alles nationale Denken zu verunglimpfen, jeden nationaldenkenden Menschen in die kriminelle Ecke zu stellen oder zumindest eine Nähe dazu herzustellen.

Wenn „Rechts-sein“ bedeutet, national zu sein, die Existenz von Völkern anzuerkennen, sich darüber bewusst zu sein, dass jeder ein Einzelwesen ist, mit körperlichen und geistigen Merkmalen und Fähigkeiten, die nur er allein besitzt,  jeder Mensch in eine Gemeinschaft, in die Gemeinschaft seiens Volkes eingebettet ist, dann bin ich rechts.
Bin ich rechts, da ich die Vermassung ablehne, es ablehne, dass Menschen nur noch als Konsumenten, Humankapital, Verfügungsmasse oder Kostenfaktoren eingestuft und bewertet werden.
Wenn ja, dann bin ich rechts, wenn nein, dann eben nicht.
Begriffe werden heutzutage verwendet, wie es jedem passt, da gibt es Grün- und/oder Linksfaschsten, braune Nazis, rote Nazis, Neonazis, Neokonservative, Konservative, Liberale, Neoliberale, Fundamentalchristen usw..
Eine Definition gibt es nicht, jeder bezeichnet den anderen wie es gefällt und meist dient diese Bezeichnung der Diffamierung, der Einordnung in eine bestimmte Schublade, die vorher propagandistisch geschaffen wurde.

Für meinen Teil kann ich nur sagen, für manche bin ich sicherlich extrem, für andere radikal, für wieder andere gemäßigt und für die ganz anderen bin ich ein, was weiß ich, was es noch alles gibt. Jeweils abhängig vom eigenen Standort.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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3 Antworten zu 100 untergetauchte Rechtsextremisten

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  2. Moritz Haberland schreibt:

    Och schade, 100 Untergrundnazis, das wären gut und gerne 33 Terrorzellen und ein rechter Ladendieb (genau so schlimm, wie ein linker Bankräuber).
    Mit ein wenig geschickter medialer Aufarbeitung hätte die 100 %-ige Aufklärungsrate aller unaufgeklärten Verbrechen der letzten 20 Jahre gelingen können, die BRD wäre „Aufklärungsweltmeister“ und ganz nebenbei das Paradies der Rechtstaatlichkeit.

    Na egal, „unsere Kämpfer gegen rechts“ werden die
    Gespensterketten munter weiter rasseln lassen.

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