Die unendliche Lügengeschichte – Das deutsche Gold

Der Schatz der Nibelungen verschwand, er wurde vom Verräter Hagen von Tronje im Rhein versenkt, so die Nibelungensage. Wir Deutschen haben kein Glück mit Gold und der Jagd nach demselben. Also lassen wir es. Auch die germanische Mythologie ist voll mit Geschichten über die Jagd nach dem Gold, Verrat, Eidbruch und Mord wegen des Goldes.

Was macht den Wert des Goldes aus? Hat es einen realen Wert? In Zeiten des Hungers und der Not bekommt man vielleicht nicht einmal mehr ein Schwein für einen Batzen Gold, ganz im Gegenteil, mancher wird wegen eines vermuteten Schatzes um einen Kopf kürzer gemacht werden und vorher noch gefoltert werden, damit er das Versteck preis gibt.
Es ist nicht alles Gold was glänzt, selbst Gold ist nicht immer das, was sein Glanz verspricht. Zugegeben, lieber ein Pfund Gold im Haus, als ein Bündel Dollars oder Euros.

Zurück zu unserer Lügengeschichte, zur Märchenstunde.
Unser derzeitiger Goldschatz wurde anfangs der 60er Jahre in die Tresore der Westalliierten verbracht, zum Schutz gegen Diebstahl durch die Sowjets. Ich würde eher sagen, zum Schutz vor atomarer Vernichtung, im Falle eines erfolgreichen Durchstoßes der Sowjets zum Rhein, wäre die BRD und die DDR in eine atomare Wüste verwandelt worden und damit wäre evtl. auch das deutsche Gold verseucht oder zerstört/unbrauchbar worden. Also holten es die  Westalliierten heim, in ihre Reiche.
Die damalige Regierung war nur allzu gern dazu bereit, alles was Deutschland schwächt war gut, ist auch heute noch gut und gültige bundesdeutsche Staatsräson.

WeltOnline nahm sich des Themas wieder einmal an. Wenn Springer mitmischt, weiß man, das Propagandatrommelfeuer wurde eröffnet und wird solange andauern, bis der letzte Volksgenosse die Wahrheit kennt.
Der deutsche Goldschatz ist sicher, wie auch die Renten und Pensionen (Blüm meinte sicherlich die der Abgeordneten) sicher sind. Sicher wie in Abrahams, oh Verzeihung, im Schoß der Westalliierten, obwohl auch Abraham sicherlich einen weiteren Anteil der Beute erhalten wird.

Sei´s wie´s sei. WeltOnline meldete, die private US-Notenbank FED will der Bundesbank helfen, wenn diese unser Gold unter die Lupe nehmen will. Wie es scheint, sind die Deutschen auch dazu noch zu blöd und brauchen die Hilfe von BEN SHALOM Bernanke, damit ja alles glatt über die Bühne geht.

WeltOnline zitierte aus einem Brief der Bundesbank an den Haushaltausschuss des Bundestages: „Die Gespräche sind konstruktiv verlaufen. So hat die Federal Reserve ihre Bereitschaft bekundet, mit der Bundesbank zusammenzuarbeiten, um nach Möglichkeiten zu suchen, den Forderungen der Rechnungsprüfer nachzukommen und gleichzeitig die Vereinbarkeit mit den eigenen Sicherheits- und Kontrollverfahren sowie logistischen Beschränkungen zu wahren”
So, so konstruktiv verliefen die Gespräche, da gibt es anscheinend ein paar Hindernisse aus dem Weg zu räumen, damit wir unser Gold überprüfen können. Die wollten unsere Prüfer nicht so einfach an unser Gold ranlassen, was man ja auch verstehen kann, wenn es nun mal nicht da ist, wo es sein sollte, muss man eben tricksen, verzögern und verschleiern.
Wie könnte dies besser geschehen, als durch so fadenscheinige Ausreden wie mit logistischen Beschränkungen und Sicherheits- und Kontrollverfahren. Ich wüsste da etwas, sollen sie unser Gold doch einfach rausrücken. Wir holen es ab, die Bundesmarine hätte endlich mal eine sinnvolle Aufgabe und auch die Bundeswehr könnte sich nützlich machen. Man stelle sich vor, die Bundeswehr in Neu York, mit MGs und Leos.

Aber soweit ist es noch lange nicht. Die Bundesbank will unser Gold gar nicht, sie will es dort lassen wo es ist. Damit stellt sich auch die Gretchenfrage nicht, bekämen wir unser Gold oder bekämen wir es nicht. Nixon weigerte sich Anfang der 70er bereits den Franzosen ihr in Neu York gelagertes Gold auszuhändigen. Wieso sollte ein Obama anders handeln, wissen wir doch, dass die Politelite und mag sie noch so hoch droben sitzen, nichts anderes sind als Marionetten. Gut bezahlt zwar aber Marionetten. Schauspieler verdienen in unserer Zeit ein Schweinegeld, so ist es eben.
Wie sagte Bundesbankpräsident Thiele zu dpa, zitiert von WeltOnline: „Auch in Zukunft wollen wir Gold an internationalen Goldhandelsplätzen halten, um es im Fall der Fälle binnen kürzester Zeit als Währungsreserve verfügbar zu haben”
Das hat mich dann doch auch interessiert, wo denn die Goldhandelsplätze dieser Welt sind, zumindest die wichtigen. Ich wurde schnell fündig. Die Seite „jb-Goldankauf“ hat darüber einen informativen Artikel geschrieben.
Da wird London genannt; Zürich, New York; hauptsächlich werden dort Termingeschäfte und Optionsgeschäfte abgewickelt, wie könnte es auch anders sein; Dubai, Istanbul, Singapur und Sidney, auch Tokio und Hongkong werden genannt.
An den meisten dieser wichtigen internationalen Goldhandelsplätzen haben wir unser Gold aber nicht gelagert, erwähnenswert ist auch noch, Paris wird im Artikel gar nicht erst erwähnt. Unser Gold ist ausschließlich bei den Westalliierten des Ersten und Zweiten Weltkrieges „gelagert“.  Die haben die Hand drauf und werden den Teufel tun, unser Gold rauszurücken.
Das sagt doch alles, man muss schon mit Blindheit und/oder einer gehörigen Portion Ignoranz geschlagen sein, um nicht zu erkennen, wie hier der Hase läuft.

Mit schönen Worten wird von der Bundesbank beschrieben, wie es in Zukunft laufen soll, dass Prüfverfahren ausgearbeitet werden usw. usf.. Das alles ist ein ganz großer Schmarrn. Wenn ich bei einer Bank etwas im Tresor einlagere, gehe ich während der Geschäftszeiten hin und schaue mir mein Zeug an, sooft ich lustig bin. Wenn mir die Bank den Zutritt verweigert, weiß ich, da ist etwas im Busch und ich versuche an mein Zeug zu kommen und transportiere es ab. So einfach ist es, auch wenn man es doppelt nimmt.

Wenn bei uns jemand irgendeinen Schmarrn/Blödsinn erzählt, frägt man ihn, ob sein Friseur krank sei, da er den Schmarrn nicht diesem erzähle.  Das kann man auch in Bezug auf die Bundesbank sagen.

 

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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6 Antworten zu Die unendliche Lügengeschichte – Das deutsche Gold

  1. Alexander Axt schreibt:

    Hagen von Tronje war kein Verräter, an ihm macht sich im Gegenteil die Nibelungentreue manifest. Um der Treue Willen erschlug er des Königs Nebenbuhler Siegfried. Er versenkte das Gold, um es vor dem Zugriff der Feinde zu retten. Das unterscheidet ihn von heutigen Verrätern.

    Im Übrigen: Man erinnere sich in diesem Zusammenhang auch an die Mär vom „Hans im Glück“ und vor allem an die Moral von der Geschichte. Deutscher geht es kaum.

  2. rundertischdgf schreibt:

    Ergänzung: Zwei Bundestagsabgeordneten mit unterschiedlichen Aussagen http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/10/26/deutsche-goldreserven-ergebnis-offen/

  3. Pingback: Das deutsche Gold ist nicht weg – Es hat nur ein Anderer « BildDung für das VOLK

  4. Reiner Dung schreibt:

    Danke für den Artikel sagt der BildHauer.
    Deutsches BundesBankGold gelagert bei Freunden, die unsere GoldReserven schon 3mal raubten. 1914/ 1921-26/ 1942
    machs nochmal SAM – Holt unser Gold heim, es gehört auch nicht der
    BundesBank sondern DEM DEUTSCHEN VOLKE .

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