Japan: Massenproteste auf Okinawa gegen US-Militärflugzeuge – Ami Go Home

Der zweite Staat, der noch mit der Feindstaatenklausel durch die Vereinten Nationen geknebelt wird, Japan, hat ebenfalls noch unter der US-Besatzung zu leiden. Wie könnte es auch anders sein. Was die mal in den Fängen haben, geben die so schnell und vor allem freiwillig nicht mehr raus.

Trotz massenhafter Proteste der Japaner stationierten die Amis sog. Wandelflugzeuge auf ihrem Militärstützpunkt in Okinawa. Diese Flugzeuge gelten als nicht sicher, sie werden aber trotzdem über dichtbesiedeltem, japanischem Gebiet eingesetzt. Allein in diesem Jahr gab es zwei Unfälle mit diesem Flugzeug, die beide Tote und Verletzte forderten.
Auf die Proteste wird von Seiten der USA keine Rücksicht genommen, obwohl Bevölkerung und Behörden hier Hand in Hand arbeiten.
Wie RIA-Novosti es etwas sarkastisch, aber treffen formulierte, „ Es gehört jedoch nicht zum Kompetenzbereich der japanischen Regierung, den Einsatz von MV-22-Osprey-Maschinen durch die US-Militärs zu verhindern.“
Man könnte es auch anders ausdrücken, die japanische Regierung, das japanische Volk ist ebensowenig Herr im eigenen Haus, wie das Deutsche Volk, von dem, was sich hierzulande Regierung nennt, ganz zu schweigen.

Ebensowenig wie Japan die USA als „Schutzmacht“ braucht, brauchen wir diesen Raub- und Besatzerstaat als „Schutzmacht“. Wer die USA für eine Schutzmacht hält, schätzt wahrscheinlich die Mafia auch als eine Schutzmacht ein, da sie ja Schutzgeld kassiert.
Wer von den USA „beschützt“ wurde oder wird, musste dies immer sehr, sehr teuer bezahlen und verlor seine Freiheit.
Die Freiheit, die durch die USA durchgesetzt und geschützt wird, ist mit der Freiheit des Einbrechers zu vergleichen, der die Tür eintritt um freien Zugang zu haben, der die Bewohner fesselt und knebelt, um seine Beute ungehindert (frei) abtransportieren zu können.

Damit genug, nicht, dass noch jemand darauf kommen könnte, ich wäre ein Antiamerikaner sein. Gegen einzelne Amerikaner habe ich nichts, sie dürfen als Touristen auch die Welt bereisen, kein Problem, sobald sie aber schwerbewaffnet, in Rudeln auftreten und fremde Länder durchstreifen, habe ich etwas gegen sie und in diesem Fall gilt:

Ami Go Home

 

 

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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2 Antworten zu Japan: Massenproteste auf Okinawa gegen US-Militärflugzeuge – Ami Go Home

  1. Moritz Haberland schreibt:

    Nach Abzug der Besatzer aus Berlin und Schließung der drei Militärmissionen in Potsdam habe ich keine Berührungen mit Fremdtruppen mehr, außer mit der Bundeswehr und einer Fremdadministration namens Bundesregierung.

    Noch ein ketzerischer Satz: Ich bin der festen Überzeugung,
    daß der ganze Rußlandfeldzug DER Hauptfehler unserer
    Reichsregierung von 1941 war.

    Noch eines: Der pazifische Raum wird in naher Zukunft viel interessanter als der altlantische (europäische) Wirtschaftsraum, darum werden die Japaner noch länger mit der oben beschriebenen Geißel der Menschheit leben müssen als wir.

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