Perfekte Bruchlandung – Berliner Großflughafen vor der Pleite

Dem Berliner Großflughafen droht die Pleite, Reserven sind nicht mehr vorhanden und das Geld reicht noch bis zum Jahresende, auch Kredite bekommen sie keines mehr. So etwas muss man in deutschen Landen auch mal hinbekommen, das ist nicht so einfach, jeder hätte das nicht hinbekommen. Ohne Wowereit und die Linken, hätte das sicher nicht so reibungslos geklappt.
Eine perfekte Bruchlandung der Roten in Berlin und Potsdam. Ob die schwarzen Brüder es wesentlich besser gemacht hätten? Ich bezweifle es, da hätten sie sich schon raushalten.

Auf einem Wahlkrampfplakat der bayerischen SPD sah ich den Obermufti von Berlin, den Wowereit, frech in das bayerische Land hineingrinsen. Die bayerischen Genossen wollen den Pleitier aus Berlin, als Wahlkampfunterstützer auf einem Volksfest in Töging sprechen lassen.
Da sollen sie nur mal aufpassen, dass das Bier nicht sauer wird, bei dem Schmarrn den der verzapft. Das Zelt wird ohnehin nicht voll werden, außer sie karren die Genossen aus ganz Bayern zusammen oder es gibt Freibier, dann könnte es schon sein, dass das Zelt voll wird, da hätte sie auch gleich das richtige Publikum, die Freibierlätschn.
Der Ude probiert´s in Bayern mal, der meint wenn er München, die Weltstadt mit Herz und noch mehr gesunden Firmen, in die Schulden und ins multikulturelle Chaos treiben kann, dann gelingt ihm dies auch mit Bayern.
Der Ude ist sicher nicht besser als der Wowereit, in München geht halt manches leichter.
Der Münchner Genosse würde in Berlin eine ebenso schlechte Figur abgeben, wie der Wowereit, na ja vielleicht nicht ganz so schlecht, der Wowereit ist schon ein Ausnahmeexemplar, ein Vorzeigeexemplar eines Negativpreußen.
In München lässt es sich auch leichter regieren, da ist das Geld zu Hause, nicht wegen, sondern trotz der Genossen von SPD, Linken und der grün-rosaroten Liste. München profitiert vom Hinterland und das ist Bayern, wie es leibt und lebt, ohne Umland, ohne Niederbayern wäre München nicht das, was es heute ist, diese Stadt, wie auch jede andere lebt von Land und Leuten. Land und Leute sind der Treibstoff des Wachstums, nicht die Städte.
Das Geld der Münchner lockt auch die typische Wählerklientel der Großstadtparteien. Das was sich Armut nennt, kommt auch in München aus der ganzen Welt zusammen und frisst sich durch. Nicht zuletzt gefördert durch die Politik der Genossen aber auch der in München ansässigen Industrie, der es auch nur noch um Profite geht, wie auch anderswo.
Die CSU passt da gut dazu, was der eine noch einigermaßen in Ordnung hält, das will der andere loswerden. Der letzte Bürgermeisterkandidat wollte gleich mal die Münchner Wohnungen an Heuschrecken verscherbeln, Privatisierung nennt man das. Da ist mir, in dieser Beziehung, der Ude noch lieber. Das wäre ein Riesengeschäft gewesen, für die anderen, die Heuschrecken, und sicherlich hätte nach der Abwahl der ein oder andere lukrative Posten für die Parteileute dabei herausgeschaut.

Bei allen kritikwürdigen Zuständen (mir fällt da jetzt ein Beispiel ein, ist die ungeheure Verbauung und Verschandelung unserer Heimat), ist in Bayern die Welt noch ein bisschen mehr in Ordnung als an vielen Orten in der BRD.
Ich will mir ja nicht den bayerischen Großkotz raushängen lassen aber die Republik wäre mit etwas mehr Bayern besser dran. Die Baden-Württemberger würden auch noch gut ins Bild passen, je weiter man aber nach Norden kommt, umso schlechter wird es. Im diesem Fall also genau umgekehrt, Süden Top, Norden Flopp.

Aber halt, das würde ja bedeuten, dass man das bayerische oder alemannische Wesen exportieren könnte. Nein, das geht nicht.
Also machen wir doch eines, wir machen das unsere, und die anderen das ihre. Jeder auf sich gestellt und nur in Notzeiten wird zusammengehalten, da stehen wir Bayern dazu. Ich bin für mehr Föderalismus und nur etwas Zentralismus, aber nur dort, wo er unbedingt nötig ist. Die deutsch-nationale Fraktion möge es mir verzeihen.
Nötig ist der Zentralismus im Bereich der Landesverteidigung, das Kaiserreich könnte als Vorbild dienen. Wenn wir aber die gegenwärtige Situation betrachten, wären wir Bayern ohne die BRD  besser dran, dann würde, wenn wir die Landesverteidigung betrachten, wenigstens Bayern verteidigt, da könnt ihr sicher sein, so aber geht alles den Bach runter.
Es gibt eigentlich nichts, wozu wir Bayern die BRD brauchen könnten, weder in der Verbrechensbekämpfung, noch im Bildungswesen, noch im Finanzgebaren, sie ist einfach ein Klotz an unseren Haxn. Der bayerische Landtag hatte schon recht, als er das GG erst einmal ablehnte und den Beitritt verweigerte, aber wie es im Leben so ist, was sein muss, das wird eben durchgesetzt und so wurde Bayern gezwungen der BRD beizutreten. Die Sieger wollten es so. Was allerdings vom Landtag beschlossen wurde, kann auch wieder aufgehoben werden.

Man muss die CSU nicht mögen, aber eines hat sie, sie hat dadurch, dass sie faktisch zur Staatspartei wurde, auch viele gute Leute in ihren Reihen, die man politisch nicht mögen muss aber fachlich unbestritten was drauf haben. Diese Leute sind auf allen Ebenen zu finden, noch möchte ich hinzufügen. Das wird zwar auch immer schlechter aber noch geht es. Je mehr sich die CSU als CDU gerieren möchte, umso tiefer kommt sie in den Sumpf, nicht den braunen aber den schwarzen und der ist tief, zäh, nimmt die Luft zum Atmen, das Licht und den freien Blick auf unseren weiß-blauen Himmel.

Was geschieht, wenn sich die guten Leute nicht mehr mit der Politik gemein machen wollen, sieht man auch an der CSU, an den anderen Parteien noch viel deutlicher, das Kroppzeug wächst nach und überwuchert alles. Die Vasallen, die Kriecher, die Schleimer nehmen überhand, einfach nur noch widerlich.

So ist es eben in der Natur, wozu auch wir gehören, im Garten, auf dem Feld und der Wiese ebenso wie im Wald. Die Natur kennt keine leeren Flächen. Wo sich eine Lücke zeigt, wächst sofort etwas nach und was da wächst, ist nicht immer brauchbar und nützlich.

Mein Vorschlag, ich kann ihn nur immer wieder wiederholen, lasst die Parteien sausen, die bringen nichts, kosten nur Geld und kochen ihre Parteisüppchen.
Jeder soll an seinem Platz zum Wohle des Ganzen und des Eigenen wirken, seinen Fähigkeiten, seiner ethischen Veranlagung, seinem Willen und Können entsprechend. Dann wird es auch was, ganz egal ob in Bayern oder anderswo in unserem Land. Dass die gesamte politische Elite eine Fehlbesetzung wäre, ginge man noch obigem Prinzip vor, dürfte keine große Erkenntnis sein, ebenso würde mancher Beamtensessel frei und viele, viele Führungskräfte die durch Vitamin B an ihre Position kamen oder nur dazu da sind, um Einzelinteressen durchzusetzen, müssten sich entweder umstellen oder an anderer Stelle, vielleicht mit der Schaufel oder dem Besen in der Hand, wirken.
Parteien sind eine Erfindung und Einrichtung des 19. Jahrhunderts, sie haben sich überlebt und nie etwas anderes gebracht, als Spaltung, Unfrieden und Streit.
Mittlerweile sind sie eine Plage, eine Land- oder besser gesagt Länderplage. Kein Land der Welt, in dem nicht eine oder mehrere Parteien regieren. Überall ist es das gleiche Lied, die Partei hat immer Recht, der Rest soll gehorchen, arbeiten und bezahlen und die Herrschaft der Parteien feiern, als Sieg der sog. Demokratie.
Dass Parteien Interessen vertreten, Interessen ihrer Mitglieder und zahlender „Gönner“, versteht sich von selbst und wird auch von den Parteien gar nicht bestritten, dass diese Interessen nicht zwangsläufig deckungsgleich mit den Interessen der Völker, bzw. des jeweiligen Volkes, sein müssen, zeitweise aber sein können, meist aber vollkommen entgegengesetzt sind, kann gar nicht oft genug gesagt und geschrieben werden.
Unsinnigerweise flackert immer wieder der Streit zwischen Anhängern, Partei- und Gefolgsleuten verschiedener Parteien und Parteirichtungen auf, verlaufen die Grenzen entlang der Parteigrenzen.
Ich sage, der Parteienstreit ist absolut uninteressant und kontraproduktiv. Hier streiten sich die Leute darum, wie man die Interessen einer bestimmten Gruppe von Leuten, der sie meist nicht angehören, am besten durchsetzt. Oft genug schlagen sie sich deshalb auch noch die Köpfe ein. Ganz schön bescheuert, nicht nur die Römer spinnen, da gibt es noch mehr.

Es geht nicht um Schwarz, Rot, Orange, Grün oder Braun, es geht auch nicht um links, rechts oder mittig.
Es geht um uns, um unser Land, unser Volk und um segensreich für unser aller Heil zu wirken, ist die Kraft aller erforderlich, ziehen wir gemeinsam in einer Richtung am Strick, bekommen wir die Karre aus dem tiefsten Dreck, wenn nicht, dann eben nicht, dann wird sie im Dreck versinken. So einfach ist das, wenn man es doppelt nimmt.

 

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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8 Antworten zu Perfekte Bruchlandung – Berliner Großflughafen vor der Pleite

  1. Moritz Haberland schreibt:

    Zitat: „…je weiter man aber nach Norden kommt, umso schlechter wird es. Im diesem Fall also genau umgekehrt, Süden Top, Norden Flopp.“

    Nun ja, heute sind es wieder viele mögliche Zitate aus Deinem Text, geschätzter Gerhard Bauer, doch wegen Deines deutlichen Lokalkolorits, nehme ich eben das.

    Wowi ist sicher eine „Haßnummer“ doch Platzek ist eine „Lachnummer“, den ich seit meiner Schwester Einschulung kenne, denn sie hatten den Zuckertütentag gemeinsam. Er war eine Petze, der intuitiv von allen Mitschülern „gemobbt“ wurde, obwoh oder gerade weil er immer allen gefallen wollte. Das ist ihm, dem charakterlosen Schmeichler, erst in der Politik ganz gelungen.

    „Wowi“ ist eine hinterhältige Tunte, „Platze“ ist endlich der gebauchpinselte „Sonnenjunge“, jedermanns Liebling (eitel und dumm). Das sind, ganz objektiv betrachtet, für jeden Lobbyisten die denkbar besten Voraussetzungen, mit den beiden Geschäfte zu machen.

    Sie können rote Bänder duchschneiden und ein paar millionen € Fördergeld verteilen, doch als „Bauherren“ eines Flugplatzes sind sie ihren Geschäftsprtnern hoffnungslos unterlegen und somit ausgeliefert. Ich habe seinerzeit selbst mit meiner kleinen Ing.-Fa. Bodenuntersuchungen für die Flughafengesellschaft durchgeführt und weiß darum, was dort so alles abgeht 🙂 .

    Das nächste mal werden wir befreit, wenn das System zerbricht, d.h. heute nicht, daß in Flensburg jemand verhaftet wird, sondern: daß die „EU“ zerbröselt … und das wird von den Rändern her geschehen. Mein Tip: Spanien und Ungarn, vieleicht auch Island und Rumänien…oder vom Baltikum (Finnland, Litauen, Lettland, Estland) oder von überraschender Seite.

    Ich werde im nächsten Jahr 60 Jahre alt, doch erleben würde ich das noch sehr gern.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Ich hoffe auch, dass wir die Flasche noch gemeinsam aufmachen können und uns zumindest via Netz zuprosten können.
      Dass die EU zerbrechen oder zerbröseln wird, glaube ich auch. Es könnte allerdings auch sein, dass sie von den Erzeugern selbst aufgegeben wird und zwar dann, wenn die Billionen in Sicherheit sind. In der EU ist es schließlich Gesetz, dass der Kapitalverkehr nicht behindert werden darf, komme was da wolle. Dem EU-Schandvertrag sei dank. Das kann auf einmal ganz schnell gehen. Wir werden sehen, was kommt.

      Was ich bedauere, ist, dass die Befreiung, die Zerschlagung nicht durch den Widerstand der Menschen selbst erfolgen wird. Was aber positiv ist, niemand weint dieser EU auch nur eine Träne nach. Abgesehen von den, Du weißt schon.
      Entscheidend wird sein, was danach kommt, welchen Menschen Einfluss 0und Macht gegeben und/oder genommen wird. Da wird es zur Sache gehen müssen.

  2. Kersti schreibt:

    Seid gegrüßt aus dem Norden, Moritz und Gerd. Mein Niedersachsen ist auch ein großer Sumpf geworden, wie ich heute in meiner JF lesen konnte (S.14 Dauerlächelnde Mutter der Nation), was aber für mich keine Überraschung war. Es ist eine Rezension eines Artikels aus der Wochenzeitung ef. Maschmeyer, Schröder, Siggi Pop, VdL, Christian Wulff, die ehemalige Bischöfin und Weinkennerin Margot Käßmann, sie alle gehören zur „Hannover-Clique“. Mir fällt dazu noch der Gewerkschafts- und Aufsichtsratssumpf um VW ein und erwähnt wurden in dem Artikel auch die Hell Angels und das Rotlichmilieu. Passt doch alles zusammen, betrügerische Konzerne, die sich die Taschen vollstopfen, Verbrecher und Politikernetzwerke, die sich gegenseitig hochgehievt haben. Nur: Wie bekommen wir die Verbrecher weg? Die Stimmung ist so wie 1989, nur, daß man nicht wegkann, wohin auch? Hier bin ich wenigstens zu Hause, noch, obwohl auch hier die Einschläge durch Ausländer näherkommen, aber wenn nichts mehr zu holen ist, hauen sie auch wieder ab. Die kennen auch nur die Supermärkte, während sich die Einheimischen hier gegenseitig versorgen und sich unabhängig machen. Wenn morgen der EDEKA schließt, und das ist der einzige Supermarkt, in den wir noch gehen, dann kümmert uns das nicht allzusehr. Man müßte dann wieder Leitungs- oder Regenwasser trinken, das wäre alles.
    Die EU ist ein Konstrukt der USA, die nach ihrem „Vorbild“ geschaffen wurde, ich denke eher, die USA müssen von irgendeiner Seite sowas von auf die Schnauze fallen, daß sie ihre Griffel aus Europa ziehen. Ihre Waffen und Soldaten können sie mitnehmen.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Das mit den Ausländer erledigt sich von selbst, wenn erst der Nachschub gestoppt ist, die Füllhörner leer sind oder verschlossen werden. Die paar die dann noch hier bleiben, werden nicht mehr ins Gewicht fallen.

      Die Frage ist nur, ob die Amis so friedlich kollabieren, wie die SU es tat, die ja soooo aggressiv war, wie uns die Propaganda einbleute.

  3. Kersti schreibt:

    Die SU war pleite, ich hoffe, die USA werden es auch. Wovon sollen sie dann Widerstand gegen ihr System bezahlen? Eigentlich haben sie das Parteiensystem in der Welt eingeführt. Lieber einen Kaiser, Fürsten oder Grafen als diese Plebs. Sie haben wahrscheinlich dafür gesorgt, daß nationale Könige vertrieben oder gestürzt wurden. Ich finde, die sollen ihr Land in Ordnung bringen ohne Teilungen wird das nicht gehen. Diese Mischgesellschaft explodiert irgendwann.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Pleite sind die USA im Prinzip auch schon lange, wie auch die Bunte Republik, nur das System funktioniert etwas anders.
      Würden die westlichen Staaten denselben Gesetzen unterliegen wie die Unternehmen, müssten sie längst Konkurs angemeldet haben.

      • Moritz Haberland schreibt:

        Konkurs … und wenn es nach dem Verursacherprinzip ginge, säßen sämtliche Kanzler, Minister, Staatssekretäre und Abgeordnete der letzten 40 Jahre erst im Schuldturm und dann im Zuchthaus.
        Pensionen finden nicht statt, Renten werden nach Beiträgen ausgezahlt, eine sofortige Nachzahlung ist inkl. Abzinsung für alle Nichtversicherten möglich.

        Die Nationalbank nimmt umgehend ihre Arbeit auf, Vermögenswerte werden festgestellt oder geschätzt, Verkäufe oder Auslandsüberweisungen werden ausschließlich über die Nationalbank abgewickelt, Vermögen bis 50.000,-€ = 100.000,- DM werden auf D-Mark umgestellt, größere Beträge werden unter Treuhandverwaltung gestellt.

        Zur Sicherstellung der Landesverteidigung gegen innere und äußere Feinde werden freiwillige Reservisten aus BW und NVA eingezogen und nicht unter monatlich 3.000,- DM entlohnt. Alles andere wird vorerst durch Verordnungen der Übergangsregierung geregelt und durchgesetzt.

        … dann woll´n wir mal anfangen, man wird ja mal träumen können 🙂 .

      • Gerhard Bauer schreibt:

        Das Morgen entsteht aus den Gedanken von heute.
        Dass diese Gedanken auch geäußert werden ist äußerst wichtig, so finden sie Verbreitung und zeigen, dass es ein danach gibt, dass nichts „alternativlos“ ist, sondern lediglich eine bestimmte Interessenpolitik.

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