Wenn zwei das Gleiche tun,

ist es noch lange nicht dasselbe.

„Wir haben unsere Beunruhigung im Zusammenhang mit dem Gesetz geäußert, auch als das Gesetz noch nicht unterzeichnet war; auch die Außenministerin hat darüber gesprochen…. Es deklariert sie auf inkorrekte Weise als ausländische Agenten – allein aufgrund dessen, dass sie ausländische Finanzierung annehmen…. Wir befürchten, dass das vorliegende Gesetz zur Einschüchterung von Menschenrechtlern und Aktivisten beschlossen wurde, die Russland doch so dringend braucht, um eine zeitgemäße demokratische Gesellschaft aufzubauen, die frei ist von Korruption, auf dem Rechtsstaatsprinzip fußt und in der die Menschenrechte respektiert werden“, betonte die US-Außenamtssprecherin Nuland.

Jetzt ein Zitat des russischen Außenministers Sergej Lawrow, das ebenfalls in RIA-Novosti nachgelesen werden kann, „In diesem Fall haben wir nicht nur den Terminus, sondern das ganze Konzept, was ausländische Agenten im NGO-Bereich sind und wie ihre Rechte und Pflichten aussehen, vom amerikanischen Gesetzgeber  ausgeliehen, der als einer der fortschrittlichsten der Welt gilt“. Auch der Begriff „ausländischer Agent“ stamme aus der Gesetzgebung, stellte Lawrow fest.

Die USA gehen gegenüber Russland auch noch einen Schritt weiter, der US-Gesetzgeber will das sog. „Magnitski-Gesetz“ in Kraft setzen, dass bei Verstößen gegen die Menschenrechte Sanktionen vorsieht.

Dies ist nur ein Beispiel, bei dem sich „Jupiter“, die USA, das Recht herausnimmt, das Gleiche zu tun, was dem anderen, dem „Ochsen“, in diesem Fall Russland, nicht erlaubt wird.

Ein weiteres, das über die Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer souveräner Staaten weit hinausgeht, ist das Recht auf „Change“, das sich die USA herausnehmen. „Change“ bedeutet in der Regel, gewaltsamer Umsturz, Tötung des unbequemen Regierungschefs, Unterstützung bewaffneter Terroristen, Bezahlung von NGOs und Unterstützung sog. Menschenrechtsaktivisten um Zustände herbeizuführen, die ein militärisches Eingreifen der sog. internationalen Gemeinschaft notwendig machen (natürlich in den Augen der USA), damit dieser Staat, wie eine reife Frucht, nach ein paar Wochen Bombardierung gepflückt werden kann.
Aus Korea und Vietnam haben sie  gelernt, die die noch keinen Krieg gegen einen ernsthaften Gegner jemals alleine gewonnen haben, sondern IMMER die Unterstützung anderer Staaten oder der sog. Weltgemeinschaft dazu benötigt haben. Mittlerweile reicht auch diese Unterstützung nicht mehr aus, die USA können wohl noch „changen“ und herrschen, Ruhe kommt allerdings in keinen der „gechangten“ Staaten. Egal ob Afghanistan, der Irak, Libyen, jetzt Syrien am Ende steht immer das Chaos, Leid, Bombenanschhläge, Bürgerkrieg UND große Gewinne für die Kriegsindustrie und für diejenigen die durch die Ausbeutung der Rohstoffe dieser Staaten enorme Gewinne einfahren.
Das und nur das sind die oft genannten „nationalen“ Interessen der USA, die alles und jedes rechtfertigen.

Gab es bis vor einigen Jahrzehnten noch eine zweite Macht die ähnlich agierte, die Sowjetunion, so kommt diese Rolle nun den USA alleine zu.
Musste in diesen Zeiten die Sowjetunion als Argument herhalten, um Völker ins Unglück stürzen zu können, sie zu unterjochen und auszubeuten, so ist es heute der Kampf gegen Terror, der Kampf gegen Terroristen, bei deren Geburt nur allzu oft die bekannten westlichen Geheimdienste Pate standen, das sind diejenigen, die sich auch schon bei den in den 50er, 60er und 70er Jahren durchgeführten gewaltsamen Umstürzen einen Namen machten, der bekannteste ist logischerweise die CIA, aber bei weitem nicht der einzige.
Als Beispiele seien hier Persien, der Irak, Griechenland und Chile angeführt. Keines dieser Länder hat die USA angegriffen oder bedroht, dies ist allerdings auch nicht notwendig, es musste aus den bekannten Gründen „gechanged“ werden.
Die USA traten hierbei in die Fußstapfen ihres würdigen Vorgängers, der Briten, die auch heute noch mitmischen. So werden die syrischen Freischärler auch vom britischen SAS und/oder ehemaligen SASlern ausgebildet. Man möge sich fragen, wie die Freischärler sich diese Ausbildung leisten können, die auch von privaten Unternehmen geleistet wird. Hauptsache es wird Geld verdient, dann darf das, von interessierter Seite initiierte, Morden auch gerne etwas länger dauern. Der „Markt“ regelt die Nachfrage. Was gibt es denn dagegen einzuwenden?

Wie das Weiße Haus erst kürzlich wieder verlauten ließ, werden die USA die syrischen Freischärler solange unterstützen, bis das Regime Assad „gechanged“ wurde, sprich entfernt wurde. Ob Assad nach der Niederlage gepfählt, gehenkt oder auf andere Weise ums Leben kommt, werden wir erfahren, wenn die bezahlten Terroristen, die ausländischen Agenten und Söldner, ihr blutiges Werk im Sinne der USA verrichtet haben.
Syrien und den Syrern ist zu wünschen, dass ihnen dieses Schicksal erspart bleibt. Auch wenn die Chancen schlecht stehen, gegen diese geballte Kraft, Macht und Willen auf „Change“  haben kleinere Staaten schlechte Karten, noch dazu, wenn die andere Art der Kriegführung noch hinzu kommt, die Sanktionspolitik.
Einzig der Unterstützung Russlands und Chinas ist es zu verdanken, dass Syrien noch nicht gefallen ist. Den auf diese Art unterworfenen Völkern, bzw. deren militärischen Arm, bleibt dann oft nur noch das Agieren gegen die Besatzungsmacht und deren Kollaborateure, aus dem Untergrund.

Die russische Marine ist ausgelaufen, wie es heißt, zu Übungen im Atlantik und danach im Mittelmeer. Auch dies ein Anzeichen, dass Russland nicht mehr gewillt sich, sich widerspruchslos den Anordnungen der Herren der Welt zu fügen.
Russland gilt als einziges Land, das sich atomar mit den USA messen kann und es verstärkt die Aufstellung und Modernisierung von den modernen Kurzstreckenraketen „Iskander“, um den geplanten Raketenschild nutzlos zu machen. „Iskander“-Raketen können atomar bestückt werden und haben eine Reichweite von 1000 km, als Antwort auf den Raketenschild werden sie in Königsberg stationiert und können somit Berlin erreichen.
Damit wären wir wieder da, wo wir nach dem Zweiten Weltkrieg waren, deutsches Land als atomares Schlachtfeld, der aggressiven Politik der USA sei´s gedankt.
Die buntesdeutsche Regierung ist zuviel US-Marionette um sich dagegen zu wehren. Lasset hier alle Hoffnung fahren. Westerwelle koppte mal kurz, von wegen amerikanischer Atomsprengköpfe auf dem Gebiet der BRD, was folgte ist bekannt, Entmachtung, Verlust des Parteivorsitzes und der Vizekanzlerschaft an den Vietnamesen Rösler, der als Kriegswaise nach Hamburg kam. Man munkelt ja schon damals, dass die Vietnamesen, die damals außer Landes gebracht wurden, dazu dienen sollten Vietnam später wieder zu destabilisieren. Dass Vietnam dann nicht mehr im Fadenkreuz der USA war, hatte geopolitische Gründe. Vietnam wurde uninteressant und damit auch die Flüchtlinge.
Rösler wäre allerdings ohne die USA in unserem Land nichts geworden, wie viele Deutsche auch. In der Atlantikbrücke werden diese gehorsamen Unterführer herangezogen. Gebt in der Suchmaske „Atlantikbrücke“ ein und ihr werdet mehrere Artikel, mit den entsprechenden Fakten, darüber finden.

Die USA nehmen sich alles Recht der Welt, brechen und verbiegen es, wie es ihnen in den Kram passt.
Die Amerikaner selbst, sind genauso arme Schweine wie wir auch. Denen wird ein Staat hinterlassen werden, der einem Tollhaus gleichen wird, wenn die Herren der Welt, derzeitiger Sitz Wallstreet, mit ihnen fertig sind. Die USA sind derzeit Ort, Sitz und Werkzeug des internationalen Groß- und Finanzkapitals, die US-Army ihr bewaffneter Arm, die Amis selbst, sind Kanonenfutter, dürfen zahlen und viel, viel arbeiten, zumindest diejenigen die Arbeit haben. Zwei, drei Jobs sind für den Normalmenschen keine Seltenheit, sie arbeiten wirklich hart, um ihre privaten Schulden bezahlen zu können, um sich den „American Way of Life“ leisten zu können, in den sie hineingetrieben, -geworben wurden. Zu den privaten Schulden, die ja auch in der eigenen Verantwortung liegen, kommen noch die Staatsschulden, mit denen sie die Kriegs- und Eroberungszüge im „nationalen“ Interesse finanzieren müssen. Auch den Amis dürfte mittlerweile auffallen, dass es ihnen vor lauter „nationalen“ Interessen, immer schlechter geht. Nur, es ist auch dort, wie bei uns auch, es gibt keine echte Opposition, keine nennenswerten Gruppierungen, die im echten nationalen Interesse handeln. Auch dies ein hervorstechendes Merkmal der westlichen Demokratien.
In den USA teilen sich zwei Parteien die Macht und abwechselnd das Amt des obersten Schauspielers. Das war es dann auch schon, mit der vielgerühmten Demokratie und Freiheit.

Nochmal zum Eingangsthema zurück, wie würden die offiziell bestallten Wadlbeißer Washingtons wohl kläffen, würden z. B. Putin oder Hu Jintao Tötungsbefehle unterschreiben, mit denen sowohl Ausländer, als auch Inländer zum Tode verurteilt werden, ganz ohne Gerichtsverfahren, ganz ohne Rechtsbeistand, einfach so. Die Tötung wird natürlich dort vollzogen, wo sich der Delinquent gerade aufhält, auf die Rechte der souveränen Staaten wird dabei natürlich keine Rücksicht genommen.
Geheimdienste in den USA legen Unterlagen mit Zielpersonen vor, der Mann im Hintergrund hält den Daumen auf ein Bild, damit ist das Ziel vorgegeben und der oberste Schauspieler, der Präsident darf unterschreiben.

Quod licet Iovi, non licet bovi

 

 

 

 

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
Dieser Beitrag wurde unter Ausland, USA abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Wenn zwei das Gleiche tun,

  1. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Dieser Artikel ist mal wieder BÄRENSTARK, wie die meisten auf diesem Blog.

Kommentare sind geschlossen.