Schlächter von Zivilisten erhalten Denkmal

Während in der BRD Denkmäler für Deserteure errichtet und mit großem Pomp eingeweiht werden, wird im Königreich, auf der Insel der mittlerweile unseligen, des gar nicht mehr vorhandenen Weltreiches, ein Denkmal für das „Bomber Command“ eingeweiht. Die Queen nahm die weihte dieses Denkmal ein. Also kein zweitrangiges Ereignis.
Je länger dieser Krieg, der als Zweiter Weltkrieg in die Geschichtsbücher einging, in Wahrheit jedoch eine Fortsetzung des Ersten Weltkrieges war, zurückliegt, umso mehr werden die Unterlegenen Verbrecher gemacht, die Sieger steigen in den Rang von Helden auf und die Gegner des nationalsozialistischen Regierung allesamt zu Opfern und heldenhaften Widerstandskämpfern. Nach Hochverrat, Landesverrat und dessen Beweggründe frägt hier keiner mehr und darf auch nicht gefragt werden, das wäre Teil des unerwünschten Geschichtsrevisionismus. Das ist, auf kolonialdeutsch, out.

Dass dieser Terrorkrieg in führenden britischen Köpfen nicht erst entstanden ist, nachdem England dem Deutschen Reich den Krieg erklärt hat, beweist auch dieses Zitat:

Äußerung des Britischen Lord-Präsidenten des Staatsrats Baldwin im Unterhaus, 10. November 1932
(Auszug)

… Nach meiner Ansicht wird die Abrüstung nicht den Krieg aufhalten.

Ich glaube, es ist für den Mann auf der Straße gut, zu wissen, daß es keine Macht auf der Erde gibt, die ihn davor schützen kann, bombardiert zu werden. Was man ihm auch sagen möge, der Bomber wird immer durchkommen, und das ist sehr einfach zu verstehen, wenn man die Weite des Raumes bedenkt. Ich habe gesagt, daß jede Stadt in der Reichweite eines Flugplatzes mit Bomben beworfen werden kann.

Die einzige Verteidigung ist der Angriff, d. h. also, man muß mehr Frauen und Kinder töten als der Feind, wenn man sich selber schützen will…

Mehr darüber gibt es hier zu lesen. Das Deutsche Reich und andere, versuchten hingegen ein Verbot der Bomberwaffe durchzusetzen, vergeblich. Die Briten wollten nicht darauf verzichten, sie wussten wieso, sie wussten, was sie vorhatten.

Hier noch eine Notiz Stalins über eine Äußerung des Deutschenhassers Churchill: „Wenn es sein muss, hoffen wir, fast jedes Haus in jeder deutschen Stadt zerstören zu können.“. Diese Äußerung machte Churchill in Moskau im August 1942, während eines Treffens dieser beiden Friedensengel.

Zur Entschuldigung der Schlächter des Zweiten Weltkrieges wird gesagt, die Piloten hätten nicht gewusst, dass sie Wohngebiete angriffen. Dazu sei gesagt, sie haben es gesehen, dass ganze Städte brannten, dem Erdboden gleichgemacht wurden, die Amerikaner verzichteten zeitweise auf Nachtangriffe, da die Abwürfe zu ungenau waren, die Engländer hingegen nahmen dies bewusst in Kauf und für wie blöd haltet ihr uns (mittlerweile). Sie wussten genau was sie taten. Genauso wie die Bomberpiloten über Japan wussten, was sie taten, genauso wie die Besatzungen der Bomber mit Atombomben wussten, was sie taten. Genauso wie sie alle Bescheid wussten, vom Planer bis hin zum Ladepersonal. Genauso, wie sie auch heute Bescheid wissen, diese tapferen Bomberpiloten, die in Staaten eindringen, die dieser Technik nichts entgegenzusetzen haben, und bei einer Tasse Kaffee ihre tödliche Last abladen. Egal wo und über welchem Ziel, Befehl ist Befehl. Dies gilt allerdings nicht für Deutsche und Japaner.

Es war das erklärte Ziel, soviel wie möglich Deutsche und Japaner zu töten, allesamt waren sie erklärte Feinde, vom Säugling bis zum Greis.
Nur ein toter Deutscher/Japaner war ein guter Deutscher/Japaner. Die Mächte die einst Kopfgeld aussetzten, mit denen sie die Ermordung von Eingeborenen, z. B. Indianern und Aborigines, belohnten, machten weiter wie bisher, nur in größerem Umfang und sie machen auch heute noch weiter, wie die vielen, vielen Kriege und Millionen Toten beweisen, die diese Mächte nach der Beseitigung der größten Gefahr für den Weltfrieden und die Freiheit, des Deutschen Reiches, führten.
Schlächter im Gewand von Friedensengel. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.

Beachtet auch die Verweise auf der rechten Seite: Vernichtungskrieg, Museum Bombenkrieg und Vorkriegsgeschichte.

 

 

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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Eine Antwort zu Schlächter von Zivilisten erhalten Denkmal

  1. Alexander schreibt:

    D’accourt!

    Das Denkmal entstand aufgrund privater Spenden. Wenn sich alte Kameraden an ihre Gefallenen erinnern, geht das in Ordnung – solange sie unter sich bleiben. Die SS-Kameraden machen das auch. Das wirkliche Empörende ist die Teilname der sogenannten „Queen“. Das macht die Sache zum Staatsakt und politisiert das Ganze. Jetzt gehört das Ding in die Luft gesprengt und der Bomber Harris am Trafalgar Square gleich mit. Das „Bomber Command“ war nichts weiter als eine verbrecherische Organisation, selbst nach damaligen Maßstäben.

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