Spanische Autobahnen müssen „gerettet“ werden

Da auch in Spanien das Straßennetz mit Hilfe der EU aufgebaut und verbessert wurde und dies nicht aus eigenen Mitteln und wegen eigener Notwendigkeiten geplant und gebaut wurde, steht nun auch dieses vor dem Zusammenbruch.
Die Autobahnen Spaniens werden von privaten Mautbetreibern betrieben und es kommt wie es kommen muss(te), die Einnahmen bleiben hinter den Erwartungen zurück und viele Mautbetreiber stehen vor dem Bankrott und können nicht einmal mehr die Zinsen für ihre Schulden bezahlen.

Diese Autobahnen wurden größtenteils mit Mitteln der EU bezahlt, bei Enteignungen wurden großzügige Entschädigungen gezahlt, bis zu 3000 Euro pro Quadratmeter. Da sage noch einer, das hätte kein System. Da lässt man sich doch gerne enteignen. Ich möchte nicht wissen (eigentlich schon, folge der Spur des Geldes), wieviele Grundstücke erst von Parteifreunden und anderen Wissenden erworben wurden, als bekannt wurde, dass da eine Autobahn, auf Kosten der EU-Steuerzahler, gebaut werden sollen. Das ganze System EU und deren Mitgliedsstaaten, ist nicht nur korrupt, sondern durch und durch verkommen. Weder lebensfähig, noch lebenserhaltenswürdig. Weg damit. Was fällt darf man nicht aufhalten oder stützen, man muss es stoßen.

Das spanische Infrastrukturministerium, wie man sieht, ebenso unnötig wie ein Kropf, hat bereits Mühe die staatlichen Straßen in Schuss zu halten, nun kommt noch die Belastung durch die privaten Autobahnen hinzu. Der Staat hat nun die Pflicht Überbrückungsmaßnahmen in die Wege zu leiten, andernfalls, bei Bankrott der privaten Geldhaie, fallen Verantwortung und Schuldenlast an den Staat. Fein ausgedacht.

Es ist immer wieder dasselbe Spiel, werden Gewinne erwartet, Hurra die Gams, da kommen die privaten Geldhaie und übernehmen, geht es in die Hose, MUSS der Staat, sprich der Steuerzahler, übernehmen. Das haben sich die Herren fein ausgemauschelt, risikoloses Geschäft, mit Null Eigenkapitaleinsatz, finanziert wird ausschließlich mit Leihkapital, das mag die Goldene Internationale, die wahren Herren der Welt; verantwortlich sind aber letztendlich nicht die privaten Geldhaie, die brauchen auch keine Sicherheiten zu erbringen (Wo kämen wir denn dahin?), sondern das Volk des jeweiligen Landes und wenn dies nicht reicht, die Volksgemeinschaft der EU-Staaten, davon insbesondere die deutsche. Es lebe die Volksgemeinschaft, zumindest die einseitige, mögen Finanz- und sonstige Profitgeier denken.

Die Front der EU- und Eurostaaten zerbröckelt in zunehmender Geschwindigkeit. Nachdem jetzt auch Zypern unter den Rettungsschirm kriecht, ist wieder ein glückliches Euroland dem Unglück entronnen und darf auf Gelder der verbliebenen glücklichen Euroländer hoffen. Bis letztendlich nur noch eines übrigbleibt, ihr dürft raten, wie dies heißt, genannt wird es BRD oder auch Beuterepublik. Die beuterepublikanische Polit- und Wirtschaftselite will die totale Vergemeinschaftung des deutschen Leistungswillens und der deutschen Leistungsfähigkeit. Auch genannt Bankenunion, politische Union, Fiskalpakt oder wie auch immer, es geht immer auf dasselbe hinaus, die Deutschen zahlen, zahlen, zahlen und dürfen für die Schulden anderer arbeiten. Als ob es nicht genügen würde, für die eigenen Billionen zu zahlen und zu arbeiten (von denen man nicht einmal etwas hat).
Dies ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass nicht nur die politischen Führer vom Ausland und dort ansässigen privaten Wirtschafts- und Finanzgruppen gesteuert werden, sondern auch die gar nicht mehr deutsche Wirtschaft.
Alles in nichtdeutscher Hand und nur noch Deppen auf der Baustelle, da kann nichts Gescheites herauskommen.

 

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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2 Antworten zu Spanische Autobahnen müssen „gerettet“ werden

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