Technische Störungen – kein Geld im Geldautomaten

Diese Dinge häufen sich und werden sich weiter häufen und zwar solange, solange sich das Geld anderswo anhäuft und das Geld der breiten Masse eingesammelt wird.
An den Geldautomaten der Bank of Scotland und der NatWest gab es letzte Woche längere Zeit kein Geld, auch Überweisungen konnten nicht abgewickelt werden, Firmen die Lohnauszahlungen vornehmen wollten, konnten ihre Mitarbeiter nicht rechtzeitig bezahlen.

Wie die Bank mitteilte, handelte es sich um eine rein technische Angelegenheit, die Kunden glauben nicht und viele wollen die Bank wechseln.

Ob ein Bankwechsel unbedingt was bringt, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls ist eines klar, wenn nur ein Bruchteil der Bankkunden ihr Geld bei den, ach so sicheren, Banken abheben würden, wären die Banken nicht in der Lage den Leuten ihr Geld auszuzahlen. Es lohnt sich auf jeden Fall, eine größere Menge Bargeldes zu Hause zu haben, um sich einen Monat oder so über Wasser halten zu können.
Wer sich an das Bezahlen mit Karte gewöhnt hat, sollte dies sowieso abstellen. Bargeld ist Trumpf – nur Bares ist Wahres.

Erste EU-Nachricht, die Verhandlungen mit Griechenland wurden abgesagt, Regierungschef und Finanzminister liegen im Krankenhaus, das geht ja schon gut an. Dies ist zumindest die offizielle Begründung.

Zweite EU-Nachricht, die USA leiden unter der Krise in Europa, „Die USA stehen vor einem Absturz“, so meldete WeltOnline. Als ob die Krise nicht von den USA und ihren Finanzzentren ausgegangen wäre. Es wäre also richtig zu schreiben, die EU leidet unter der Finanzpolitik und unter dem Finanzgebaren der USA bzw. deren Geldmächte. Dies von einem Springerblatt zu erwarten, wäre allerdings zuviel.

Dritte EU-Nachricht, britische Banken horten Bargeld und vergeben keine Kredite mehr. Begründung: Angst vor den „Märkten“. Die Kredite könnten als unsicher eingestuft werden. Da werden wohl einige Unternehmen über die Wupper gehen.

Vierte EU-Nachricht, griechische Krankenhäuser schließen, da oft das Notwendigste, wie Spritzen, Baumwoll- OP-Handschuhe und Verbandszeug fehlen. Was nicht über Tausch oder Ausleihen von anderen Krankenhäusern „organisiert“ werden kann, kann nicht mehr besorgt werden. Aus diesem Grund mussten Abteilungen schließen und werden Dutzende Krankenhäuser schließen müssen.

Zum Schluss auch noch eine gute Nachricht, ich habe eine junge Lehrerin kennengelernt, die erstaunlich tatsachengetreu über Deutschland, die deutsche Geschichte und das Bildungssystem der Bunten Republik sprach. Es gibt sie, die Leute, die Unbekannten, die die ebenfalls die Stellung halten, die von der Propaganda nur insofern erreicht werden, dass sie misstrauisch werden über soviel Gleichklang und beginnen abseits der eingetretenen Wege nachzuforschen.
Jeder einzelne der den Weg der Erkenntnis beschreitet, kann nicht mehr zurück. Was man weiß, kann nicht mehr ungeschehen gemacht werden. Jeder einzelne hat Einfluss auf seine Umgebung und wirkt auf die eine oder andere Weise, genau deshalb ist jeder einzelne so wichtig. Nur den Kopf nicht hängen lassen, es geht immer weiter und eines Tages wird auch die Stunde von uns Deutschen wieder kommen, wir werden wieder Herr im eigenen Land sein.
Meinungen verdichten sich irgendwann und werden in der Welt der Tatsachen gestaltend tätig.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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2 Antworten zu Technische Störungen – kein Geld im Geldautomaten

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