EU-Subventionswahnsinn – Rentnerurlaube subventionieren

Dass die EU nicht nur so unnötig ist wie ein Kropf, sondern auch gefährlich, gefährlich für die Staaten die der EU angehören, gefährlich für die Völker die innerhalb der EU leben MÜSSEN und gefährlich für nahezu jeden einzelnen der in einem der EU-Staaten lebt, braucht nicht mehr besonders bewiesen zu werden, es zeigt sich immer offensichtlicher und gehört zu den Offensichtlichkeiten unserer Zeit. Wenn auch nicht gesetzlich geschützt.
Dennoch, wer erkennen will, kann erkennen.
Ein weiteres Beispiel für den Griff in die Geldbörsen der schaffenden Bürger, ist ein Vorschlag des Industriekommissars Antonio Tajani, der auch für den Tourismus zuständig ist, der italienische Industriekommissar möchte Subventionen für den Tourismus, er möchte den Urlaub von Rentnern subventionieren.
Dies ist nicht nur auf dem Mist des italienischen Industriekommisars gewachsen, sondern die EU-Kommission überlegt diesen Blödsinn einzuführen, um die Tourismusangebote während der Nebensaisonen besser auszulasten, die Lage ist also ernst. Schon in der nächsten Woche werden die Regierungen der 27 Mitgliedsstaaten mit einem Brief beglückt, in dem für finanzielle Anreize geworben wird.

Der Italiener möchte so etwas wie ein Austauschprogramm für Rentner, ähnlich dem Austauschprogramm für Studenten. Die Nordländer sollen zukünftig ihre Winter im Süden verbringen, d. h. nicht die Nordländer allgemein, die die arbeiten und Steuern erwirtschaften natürlich nicht, der Leistungskraft muss abgeschöpft werden, die die nicht mehr arbeiten und sowieso nur noch auf der faulen Haut rumliegen, also die Rentner, sollen den Süden mit Geld überschwemmen, die Bettenburgen füllen, den Tourismuskonzernen die Kassen füllen. Genug ist eben nicht genug, die Gierschlünde bekommen den Hals nicht voll. So ist das eben.
In diesem Falle werden auch die Klimaschutzziele der EU-Kommissare zurückgestellt werden, die vermehrte Reisetätigkeit interessiert diese Hanswursten nicht, bringt sie doch Geld in die notorisch klammen Staatskassen. Man könnte allerdings, um den CO2-Ausstoß „neutral“ zu halten, einen Obolus einführen, damit lässt sich alles recht machen, moderner Ablasshandel eben.
Natürlich vergaß der Italiener nicht zu sagen, wer besonders von diesem Programm profitieren würde, Deutschland, Deutschland wäre wegen seines gemäßigten Klimas ein Hauptreiseziel, so würden Museen, Festspielhäuser, Hotels und Restaurants in der Nebensaison profitieren.
Das war es dann, wenn sich ein Italiener aus der EU-Kommission Sorgen um uns Deutsche macht, dann sollten die Warnglocken läuten. Wie wir wissen, profitierten besonders wir Deutsche von der Einführung des Euros, der Öffnung der Grenzen und vor allem von der EU überhaupt. Deshalb dürfen wir zahlen, zahlen, zahlen und zu sagen haben wir nichts, außer: „Jawohl, wird gemacht, gerne gemacht. Haben die Herren noch besondere Wünsche?“
Wenn auch die Reallöhne seit Jahren sinken, die Preise nahezu tagtäglich steigen, sprich die Inflation galoppiert, wir Deutschen profitieren, so sagt man uns und so hat es zu sein. Basta.

Es gibt allerdings auch andere kreative Vorschläge, von denen ich ein paar aufführen möchte. Wir sollen doch kreativ sein, kreativ sein ist modern, ist „in“.
Wir könnten auch sämtlichen Hartz-IV-Empfängern, besonders jene aus südlichen Gefilden einen Ganzjahresurlaub in ihren Heimatländern oder auch gerne in Italien spendieren, das wär doch was. Sie bekommen den Betrag den wir ohnehin zahlen müssen, nur mit dem Unterschied, Einreise- und Aufenthaltsverbot für immer in unserem Land. Das käme uns immer noch billiger und mit der Zeit werden sich die Bereicherungen, durch diese Schätze, in jeweiligen Zielländern deutlich zeigen, der Fachkräftemangel wird behoben werden und vielen geht es besser.
Wir könnten allerdings auch unserer buntesdeutschen Politelite Inselurlaube spendieren, St. Helena oder Elba beispielsweise, damit wäre mehr gewonnen, ein wöchentliches Versorgungsschiff mit dem Notwendigsten. Auf der Insel selbst würden sie keinerlei Beschränkungen unterliegen, sie könnten sich dort selbst regieren, auch Waffen dürften sie tragen, alles kein Problem.
Dies könnte ein Exportschlager werden, Inseln gibt es viele, die Griechen hätten davon eine ganze Menge, das könnte ein Geschäft für sie werden. Eine Win-Win-Situation.
Subventionen etc. wären nicht nötig, sie könnten sich von den anstrengenden Regierungsgeschäften erholen und wir, wir hätten unsere Ruhe.

 

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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Eine Antwort zu EU-Subventionswahnsinn – Rentnerurlaube subventionieren

  1. Kersti schreibt:

    Der Tourismus wird den Bach weiter runtergehen, sobald auch der letzte Proll gemerkt hat, daß er am Fluhafen als potentieller Terrorist behandelt, im Flugzeug zusammengepfercht als Masse transportiert und vor Ort als solche mit den anderen internationalen Prolls bespaßt und befüttert wird. Seit es überall den Chinesen, Mc. Donald und andere internationale Ladenketten gibt, hat für mich die Reiserei keinen Reiz mehr, Jeder ist überall und alles überall. Da bleibe ich in meiner Region, wo ich noch individuelle Spielräume habe.

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