Beuterepublik: Steinbrück macht Kasse

Der bestverdienenste Abgeordnete dürfte der ehemalige Finanzminister Peer Steinbrück sein. Lt. den veröffentlichtungspflichtigen „Neben“einnahmen, verdient der Bursche eine gute Million im Jahr „nebenbei“.
Da bezahlen sich unsere Abgeordneten, von unserem Geld, fürstlich, sie gewähren sich Steuererleichterungen, Dienstwagen, Fahr- und Flugdienste, Büroausstattungen, Personal und alles was zu einem Politbonzen dazugehört und bei genauerem Hinsehen erfahren wir, dass dies für viele dieser Kerle nur ein Trinkgeld ist, das man so nebenbei noch mitnimmt.

Wie man immer wieder hört, brauchen unsere Abgeordneten diese fürstliche Bezahlung, da die Abgeordnetentätigkeit ein Vollzeit“job“ sei und sie sich voll und ganz uns widmen, ihre Leistungskraft unserem Wohl zu Gute kommen lassen. Viele dieser Abgeordneten sind allerdings wahre Tausendsassas, schaffen es, ein, zwei oder auch mehrere Tätigkeiten, wo eine für sich schon einen Arbeitstag ausfüllen würde, nebenher auszuführen. Sind Reisende in Sachen Vorträgen, Aufsichtsrats- und Vorstandsvorsitzende, Inhaber von Kanzleien, Agenturen, nehmen Beratertätigkeiten wahr usw. usf.. Wieviel von ihrer Zeit sie uns widmen und wieviel ihren „Neben“tätigkeiten, können wir nicht kontrollieren. Wie wir wissen, sind diese Kerle ja immer im Dienst, selbst wenn sie in Urlaub fahren, (z. B. Trulla Schmidt, mit Fahrer und Dienstwagen, auf diversen Urlauben).

Steinbrück war der Finanzminister der die Finanzkrise nicht kommen sah, der kurz zuvor noch öffentlich bekanntgab, dass alles in Ordnung sei, der ein Papier der Bankenaufsicht nicht zur Kenntnis nahm, in dem die Schwierigkeiten der HRE angesprochen wurden.
Steinbrück und sein Staatssekretär Jörg Asmussen zeichnen für vieles verantwortlich, für das wir und zukünftige deutsche Generationen bezahlen müssen. Dieser Asmussen wurde nun ins Direktorium der Europäischen Zentralbank befördert. Asmussen war seit 2005 in der Beuterepublik für die Deregulierung der Finanzmärkte zuständig, mit die die Ursache der sog. Finanzkrise ist, die jedoch nichts anderes als eine gigantische Umverteilungsaktion zu Gunsten der internationalen Finanznomaden ist.
Anzumerken ist, dass dieser Asmussen schon seit Theo Waigel im Finanzministerium sein Unwesen treibt, danach wurde er von Oskar Lafontaine übernommen und blieb seither unter jeder Regierung im Finanzministerium, in führender Position, tätig.

In der Beuterepublik ist es zwar verboten, vorher Geld zu kassieren, das nennt man Bestechung, danach können diese Kerle allerdings Geld einsacken und zwar mit einer Unverschämtheit, dass einem die Lichter ausgehen.
Wer will kann die „Nebentätigkeiten“ dieses Herrn Steinbrück hier einsehen. Wie WeltOnline berichtete, komme man auf ca. 500 000 Euro, wenn man den geringsten Satz pro Vortrag annehme, 7000 Euro, jedoch dürfte der Satz des Herrn Steinbrück bei 15 – 20 000 Euro liegen und damit ist man ganz schnell bei einer Million Jahreseinkommen, ein bescheidenes Zubrot für einen Volksvertreter.

Diese Vortragsreisen des Herrn Steinbrück dürften nicht nur eine Belohnung für geleistete Dienste sein, sondern auch zugleich eine Werbereise in eigener Sache, sprich Bundeskanzlerschaft sein. Dass ausgerechnet WeltOnline, aus dem Hause Springer, die Angelegenheit aufgreift, dürfte der Tatsache geschuldet sein, dass dieses die allseits geliebte und geachtete FDJ-Sekretärin Merkel auf dem Bundeskanzlerstuhl halten möchte.

 

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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2 Antworten zu Beuterepublik: Steinbrück macht Kasse

  1. Das war's, Ende und Aus schreibt:

    Einen Sendechip unter die Haut und es käme erstaunliches zu Tage wo die sich rumtreiben.

  2. Kersti schreibt:

    So ist das eben, wenn Gier und Wertelosigkeit zum Zeitgeist werden, oben wie unten.

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