Hassmail an Volker Beck (Die Grünen)

Volker Beck hat ein menschenverachtendes Droh-Hassmail erhalten, meldete WeltOnline. Schlimmer geht´s gar nimmer.
Normalerweise interessiert mich Beck überhaupt nicht, weder der bärtige, noch das Funkenmariechen. Was in dem Hassmail einer Ratsherrin drin stand, das interessierte mich dann doch. Wozu sich eine Ex-FDPlerin hinreißen ließ und gegen eines der obersten Gebote der Bunten Republik …..land verstieß, „Du sollst nicht böse Worte richten gegen Schwule und Lesben.“
Die menschenverachtenden Sätze wurden zitiert, Beck veröffentlichte diese Sätze.

Die Überschrift des WeltOnline-Artikels lautete: „Leute wie Sie braucht das deutsche Volk nicht“, weiter unten wird der Satz nochmals zitiert, da lautet er etwas anders: „Leute wie Sie Herr Beck braucht das deutsche Wählervolk beim besten Willen nicht“.

Weiter heißt es in dem „menschenverachtenden Drohmail“ (Worte V. Beck): „Sie sollten sich in Zukunft überlegen, ob Sie nach Russland fahren und auch in Deutschland dürfte lhr Leben schwerer werden, mal abgesehen im (noch nicht) von Muslimen komplett dominierten Berlin (dann werden Sie auch ein schwereres Leben haben).“.

Beck wäre nicht Beck, würde er sich nicht mit dramatischen Worten an das Zugpony der FDP, Rösler, wenden: „Dieses gefährliche Maß an unverbesserlichem Menschenhass hat im demokratischen Parteienspektrum nichts verloren“. Er erwartet von den Liberalen den Abbruch jeglicher Zusammenarbeit mit dieser Ratsherrin. Wobei die Ratsherrin seit 2010 der FDP schon nicht mehr angehört, lt. WeltOnline, die diese Information von der FDP hat. Gemeinsam mit einem anderen Nicht-Mehr-FDP-Mitglied tritt sie allerdings im Stadtrat als FDP-Fraktion auf. Seltsame Gepflogenheiten, aber was soll´s.

Die FDP wäre auch nicht die FDP und der Generalsekretär nicht Patrick Döring, wenn er sich nicht sogleich distanzieren würde. WeltOnline zitierte den Spitzenpolitiker mit folgenden Worten: „die Art der verbalen, unmenschlichen und zutiefst unliberalen Entgleisungen entsetzt“.

Auch der sächsische FDP-General meldete sich zu Wort: Es seien Schritte eingeleitet worden, „damit diese Personen in Bad Lausick nicht mehr widerrechtlich als vermeintliche FDP-Fraktion auftreten“ und es sei „offensichtlich, dass die hasserfüllten Äußerungen von Frau Drechsler weder inhaltlich noch vom Niveau her etwas mit der FDP zu tun haben“. Bisher hatte die FDP diese FDP-Fraktion, bestehend aus Ex-FDP-Mitgliedern, wohl gerne in ihren Reihen. Für eine sich in Auflösung befindliche Splitterpartei nicht sonderlich verwunderlich.

Ich schätze mal, der von Beck bekanntgegebene, menschenverachtende Inhalt des Drohhassmails, wurde von WeltOnline veröffentlicht und betrifft die obigen Zitate. Da mag jeder selbst beurteilen, wo der Hass, wo die Drohung, wo die Menschenverachtung zu finden ist.

Beck könnte ja mal versuchen, statt in Moskau eine Schwulenparade mit zu organisieren oder daran teilzunehmen, dies in Riad, in Teheran oder anderen moslemischen Hauptstädten durchzuführen, in diesem Zusammenhang wäre auch Ankara, die Hauptstadt des EU-Beitrittskandidaten Türkei, ein gutes Reiseziel. Es könnte leicht sein, dass er sich Moskauer Verhältnisse wünschen würde.

Wenn Leute wie Beck in Moskau oder Leningrad demonstrieren, dann nicht, um für die Rechte der Schwulen einzutreten, sondern um ein Land, in diesem Fall Russland, zu destabilisieren. Ein Land, das zu den Hauptfeinden der USA, der Speerspitze der NWO, gehört. Diese Schwulen- und Lesbenbewegungen sind ein Glied einer langen Kette von Maßnahmen, die gegen uneinsichtige Staaten und Regierungen geschwungen wird.
Typen wie George Soros sind die treibenden Figuren hinter diesen Bewegungen, denn es geht um Geld, viel, viel Geld und Bodenschätze die ausgebeutet werden müssen.

Beck gehörte auch zu jenen, die sich sehr schnell von Günter Grass und seinem Gedicht distanzierten. Er ist also ein Anständiger, das darf man nicht vergessen, er ist ein braver, ein ganz braver.

Hier noch ein Text von Volker Beck zum Thema Kindersex, natürlich hat sich seine öffentliche Meinung hierzu mittlerweile geändert, auf eine Anfrage meinerseits antwortete er, dass es dem damaligen Stand der Wissenschaft geschuldet war, was er da von sich gegeben hat.
Hat er denn keinen eigenen Kopf zum Denken, kein Herz zum Fühlen, kein Mitgefühl und kein Einfühlungsvermögen, keinen eigenen Anstand? Die sog. Wissenschaft sagt viel, wenn der Tag lang ist und viele wissenschaftliche Erkenntnisse werden tagtäglich widerrufen, als falsch erkannt. Wissenschaft ist doch auch nur Ausdruck einer bestimmten Anschauungsweise und zu was sie sicherlich nicht taugt, ist, als Rechtfertigungsgrund zur Befriedigung eigener und/oder fremder Perversitäten.

Zitat:

Plädoyer für realistische Neuorientierung der Sexualpolitik

  

in: Angelo Leopardi (ed.), Der pädosexuelle Komplex, Berlin, Frankfurt (Main):
Der nachfolgende Beitrag stammt von Volker Beck, der für “Schwulenreferat” der Grünen im Bundestag zuständig ist.
[…]
[S.260] Der Sonderausschuss des Deutschen Bundestags hatte 1973 bei der Vorbereitung des 4. Strafrechtserneuerungsgesetzes versucht, seiner Arbeit eine rationale Erläuterungung der Problematik zugrunde zu legen Foerster, S.28-34 (1988). Angesichts der Bedenken der geladenen Experten hinsichtlich der Behauptung, gewaltlose pädosexuelle Erlebnisse störten die sexuelle Entwicklung eines Kindes, verpflichtete sich der Sonderausschuss mit seiner Definition des zu schützenden Rechtsgutes als der “ungestörten sexuellen Entwicklung des Kindes” immerhin einer sachlichen Argumentation. Allerdings hat der Sonderausschuss sich selbst bei seinen Vorschlägen nicht daran gehalten und sich wieder besseres Sachverstandigenwissen für generelle Strafbarkeit der Sexualität mit Kindern entschieden.
Obwohl dieser Ansatz einer rationalen Auseinandersetzung mit dem Problem der P. 176 nicht gleich zum Erfolg führte, scheint er mir der einzige Ausgangspunkt für eine tatsächliche Verbesserung der rechtlichen Situation der Pädophilen. 

 […]

[S. 263] …Als Etappenziel kann hier nur eine Versachlichung der Diskussion um das Problem der Pädosexualität vorgeschlagen werden. Als strafrechtliche Perspektive wäre hier z.B. eine Novellierung ins Auge zu fassen, die einerseits das jetzige “Schutzalter” von 14 Jahren zur Disposition stellt (in den Niederlanden gab es solche Initiativen mit erheblichem Erfolg!) oder auch eine Strafabsehensklausel. Eine Diskussion um eine solche Reform des P. 176 würde sicherlich einem entkrampfteren und weniger angstbesetzten Klima den Weg bahnen. Eine Strafabsehensklausel, würde sie durchgesetzt, würde eine tatsächliche Auseinandersetzung vor Gericht, und, wenn die Bewegung stark genug ist, in der Öffentlichkeit um die Frage einer eventuellen Schädigung eines Kindes durch sexuelle Kontakte mit einem Erwachsenen ermöglichen. Wer jetzt einwendet, dass man die Gerichte kenne und dort der Fortschritt nicht gerade Urständ feiert, hat sicher recht, aber die Alternative sieht nicht besser aus: Ein Vertrauen darauf, durch noch so starken öffentlichen Druck eine Mehrheit für die Streichung des Sexualstrafrechts im Parlament zu erhalten, scheint reichlich naiv.

[…]
[S.266] Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich, nicht zuletzt weil sie im Widerspruch zu rechtsstaatlichen Grundsätzen aufrechterhalten wird.
[S. 268] Auch wenn das Strafrecht als ultimo ratio hier nicht das geeignet Mittel ist, muss zumindest eine Antwort auf den von den Feministinnen artikulierten Schutzbedarf des Kindes, insbesondere des Mädchens, gefunden werden. Bevor dies nicht der Fall ist, wird ein unaufrichtiges Kinderbild, das die uneingeschränkte Fähigkeit zu einvernehmlicher Sexualität (auch für Kleinkind?) einschliessend, einem mythischen Kinderbild gegenüberstehen, das von einer generellen Unfähigkeit zu sexueller Selbstbestimmung und einer generellen Traumatisierung durch sexuelle Erlebnisse beim vorpubertären Menschen ausgeht.
Quelle

Herabsetzung des Schutzalters; Entkriminalisierung der Pädosexualität; Schutzbedarf des Kindes, insbesondere des Mädchens (Buben haben also einen geringeren Schutzbedarf, da kann man mal sehen, woher der Wind weht);  mythisches Kinderbild, sprich Unfähigkeit der sexuellen Selbstbestimmung von Kindern.
Auch wenn sich Beck von derlei Inhalten derzeit distanziert, da haben wir sie wieder die Distanzierung, waren diese Worte seine Gedanken, seine Meinung, sein Wunsch und Ziel und noch mehr.
Wer nun sieht, wie Pädophile vor Gericht behandelt werden und die Gefahr der Wiederholung und Verstärkung erkannt wurde, kann sich sein eigenes Bild machen, wie man eine solche Distanzierung bewerten kann. Aus einer Distanzierung kann auch wieder eine Annäherung werden, je nachdem wie stark der öffentliche Gegen- oder Rückenwind ist. Politiker sind bekannt dafür, dass sie ihr Geschwätz von gestern nicht mehr sonderlich interessiert, wenn es ihnen nicht in den Kram passt.
Leute wie Beck sind für Aktionen wie „Gegen das Vergessen“ (deswegen wurde er von den bekannten Stellen auch schon belobigt und geehrt), dafür bin ich auch, nichts soll vergessen werden, am allerwenigsten das, was noch lebende und aktive Politiker von sich geben und tun.

Kommentatoren bitte ich von Beschimpfungen der Person Beck abzusehen.  Wer will, kann ihm persönlich ein Mail senden oder ihm Fragen zum Thema auf Abgeordnetenwatch stellen. Dies und die Antwort darauf, werde ich gerne veröffentlichen.

Hier sein E-Mailadresse:

koeln@volkerbeck.de

oder

berlin@volkerbeck.de

Hier der Verweis zu Abgeordneten-Wotsch:

http://www.abgeordnetenwatch.de/volker_beck-575-37470.html

 

Mehr zum Thema und der Umsetzung dieser „wissenschaftlichen Erkenntnisse“:

https://deutscheseck.wordpress.com/?s=p%C3%A4dophilie

https://deutscheseck.wordpress.com/2012/02/02/video-urvater-der-fruhsexualisierung-ein-film-der-azk/

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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2 Antworten zu Hassmail an Volker Beck (Die Grünen)

  1. Berliner Kindl schreibt:

    „unverbesserlichem Menschenhassunverbesserlichem Menschenhass“

    Wieder mal eine Verdrehung der Wahrheit.
    Wenn ich sage, ich mag keine Kakerlaken, bin ich dann ein Tierhasser?

  2. Pingback: Bevormundungs-und Bolschewistenrepublik: Alle Kinder müssen in die Kita | Deutsche Ecke

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